Ausgabe 
25.7.1876
 
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Eingesandt.

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toff führt aus, die englische Regierung könne die Jnsurrection in Bosnien und der Herzegowina nicht als einen alleinigen Kampf gegen locale Unterdrückungen betrachten, dieselbe habe vielmehr einen allgemeinen politischen Charakter. Man muffe die Jnsurrection unterdrücken und die Ordnung wiederherstellen, bevor man mit Nutzen über Reform-Projekte verhandeln könne. Die besten Heilmittel würden solche sein, welche die praktische Lösung der Schwierigkeiten ohne Verände­rung des territorialen Status quo ermöglichten. Es müsse Serbien eröffnet werden, daß, wenn es unter dem Vorwande slavischer Sympathieen eine Gebiets-Ver-

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Dienstag her

Nachmittaj ta Wefigeni H )uiiu§ Göbel ew-^ÜIrter am Lil

heute: Die Mitglieder des erstinstanzlichen internationalen Gerichtshofes haben das Verfahren ihres Präsidenten Haakmann gebilligt. Heute früh fand vor dem Gerichtsgebäude eine Demonstration zu Gunsten des Gerichtshofes statt. Der Justiz - Minister Scherif Pascha ist von Cairo in Alexandrien ein­getroffen.

Donnerstag Sormitti

Soweit Einsender die Stimmung hat sondiren können, war es die der allze- meinen Befriedigung. Das kann er mit Gewißheit sagen, daß kein einziger Mißlov die Freude des Beisammenseins gestört hat. Möge nun Friedberg, was wir j- im Voraus erwarten dürfen, den strebsamen Bienenwirthen Oberhessens nächstes Iayr dass e lbe bieten, waS die Stadt Grün berg ihnen geboten hat.

größerung erlangen wolle, es nicht erwarten dürfe, im Falle einer gegen die Folgen des Mißlingens geschützt zu werden.

London, 22. Juli.Reuter's Bureau" meldet aus Alexandrien von

Türkei.

Konstantinopel, 21. Juli, Abends. (Amtliche Mittheilung.) Be- -reits 6000 Freiwillige sind hier eingeschrieben; die Negierung hält diese Zahl für genügend und nimmt keine weiteren Anmeldungen an. Aus Widdin wird gemeldet: Die Türken haben ein serbisches Corps bei Nowo Selo geschlagen und demselben beträchtliche Verluste beigebracht.

Konstantinopel, 22. Juli. (Amtliche Meldung.) Am Donnerstag haben 7 Bataillone Infanterie mit 2*000 Mann Milizen unter Djelaleddin und Zeky bei Bjelina die Serben angegriffen; letztere wurden vollständig ge­schlagen und zogen sich nach der Insel Attineja zurück, woselbst sie dem türki­schen Artillerie-Feuer ausgesetzt sind. Die Türken haben Verschanzungen einge­nommen und 4 Kanonen erbeutet.

Kriechenland.

Athen, 22. Juli. Nach der Rückkehr des Königs wird eine außeror­dentliche Session der Kammern erwartet. Ein Gesuch der türkischen Regie­rung, fünf Montenegro gehörige Kanonen auf Korfu mit Beschlag zu belegen, wurde diesseits abgewiesen.

Alexandrien, 22. Juli. Das Richter-Collegium ernannte an Haak- manrsis Stelle Antoniades zum Vorsitzenden der summarischen Abtheilung erst- instanzlichen Gerichtshofes.

Vermischtes.

Lauterbach, 20. Juli. Die für den Herbst dieses Jahres in Lauterbach in Aussicht genommene Obst-, Gemüse- und Blumen-AussteUung des Oberhessichen (Sorten: bauvereins kann leider nicht abgehalten werden, da verschiedene, nicht mehr zu bewäl­tigende Hindernisse etngetreten sind. Dieselbe, nebst der damit zu verbindenden Generalversammlung des Gartenbauvereins wird nun jedenfalls im Herbste des näch­sten Jahres in Lauterbach stattfinden und ist dann zu hoffen, daß eine recht rege Bethei­ligung an derselben den Bestrebungen des Gartenbauoereins entgegen kommen wird.

Heppenheim, 14. Juli. Gestern verunglückte ein junger Mann aus Ober- Hambach dadurch, daß er von einem geladenen Heuwagen herabstürzte und in Folge einer heftigen Gehirnerschütterung nach weniger Zeit starb: eine Warnung für viele Landleute, bei der Heimsuhr der Erndte vorsichtig zu sein. (Slarkenb. B.)

Oppenheim, 16. Juli. Wie gefährlich oft eine Hühneraugenoperation werden kann, mußte vor einigen Tagen ein hiesiger Einwohner erfahren. Derselbe hatte sich ein solches Hühnerauge schneiden lassen, um einen Gang über Land besser machen zu können. Er verspürte jedoch nach einigen Stunden solchen Schmerz, daß er wieder

Serbien,

Belgrad, 21. Juli. (Amtliche Meldung.) Die in Beljina verschanz- ten Türken griffen gestern mit 10 Bataillonen regulärer Truppen und einem Corps Baschi-Bozuks die serbischen Linien an, um das Armee-Corps unter Führung von Ranko Alimpics auf die andere Seite der Drina zu werfen. Der Kamps dauerte sechs Stunden; der wüthende Angriff ward glänzend abgewiesen. Der Feind, nach Beljina retirirend, hinterließ viele Todte und wurde bis Bel- jma verfolgt; hier unterbrach ein Platzregen die Verfolgung. Die gefangenen Türken sagen aus, sie seien von Travnik her gekommen. Vorgestern erfolgte ein Angriff der Türken auf den serbischen Oberst Uffum Mirkovic in Gramuda, östlich von Alexinacz; der Kampf dauerte 10y2 ©tunben und blieb unentschieden. Gestern erneuerten die von Pirot her verstärkten Türken den Angriff, wurden jedoch zurückgeschlagen.

Belgrad, 22. Juli. Vom Kriegsschauplätze wird officiell gemeldet: Nach dem Kampfe bei Bjelina am 20. Juli haben die Serben 200 Türken be­graben und große Beute gemacht. Die serbischen Truppen sind den Schanzen von Bjelina näher gerückt. Der Kamps in der Nähe von Widdin war ohne Bedeutung. Eine Compagnie Freiwillige schlug sich bei Novo Selo auf türki- schein Gebiete gegen einen überlegenen Feind. Seit drei Tagen beerdigen die Türken ihre in dem Kampfe bei Saitschar am 18. Juli Gefallenen, während sie die gefallenen Serben ausgeplündert und verstümmelt auf dem Schlachtfelde liegen lassen. Der dort gefallene Kirieff war nicht serbischer Oberst, sondern einfacher Freiwilliger.

Italien.

Nom, 22. Juli. Die russische Regierung hat, wie die ZeitungFan- fulla" meldet, den seitherigen russischen Gesandten, 23arou Uxküll-Gyllenbandt, endgiltig zum Botschafter am hiesigen Hofe ernannt, sobald General Cialdini seine Beglaubigungs-Schreiben in Paris überreicht haben wird, gedenkt, dersel­ben Zeitung zufolge, die französische Regierung ihre hiesige Vertretung zum Range einer Botschaft zu erheben.

Belgien.

Brüssel, 22. Juli. Der König und die Königin von Griechenland sind heute, von London kommend, hier eingetroffen.

Kvgland.

London, 21. Juli. Im Unterhause wurde heute die Correspondenz über die Angelegenheiten der Türkei vorgelegt. Dieselbe umfaßt die Zeit vom 30. Januar bis 17. Juli und ist 673 Seiten stark. 544 Documente betreffen die Grausamkeiten in Bulgarien. Die Correspondenz über die orientalische Frage schließt mit einer Depesche des Lord Loftus vom 11. Juli über das befriedigende Resultat der Reichstädter Entrevue.

London, 22. Juli. Eine Depesche Lord Derby's an Fürst Gortscha-

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iamnttliche Taselreihcn des Wagner'schen Gartens mit kunstvoll gearbcttettn Stent" siöcken, Bienenzuchtgeräthschaften unb mit Honig, meist in Gläsern und Wachs befett Zwischen welchen es von neugierigen und auch kauflustigen Beschauern hin- und den wogte, bis an den späten Abend. Die Verhandlungen begannen kurz nach 10 Ubr und brachten nach der Begrüßung der Versammlung von Seiten des Hrn. Bürger- meisters im Namen der Stadt, zuerst den von dem Vereinspräsidenten erftatteten Jahresbericht woran die Referate über die zur Diskussion gestellten Themata unb ihn Besprechung sich anschlossen. Vcel Interessantes und zum Theil auch Neues enthielt besonders das Referat des Herrn Lehrers Alberti von Niederems über die Ursachen der Ruhrkrankheit der Bienen und die Vorbcugungs- resp. Heilmittel gegen dieselbe. Am lebhaftesten an der Diskussion über den zweiten GegenstandMilch und Eisütle- rung" beteiligte sich Hr. o. Neckersberg, der Del gute des Frankfurter Vereins, der mit dem Lehrreichen durch seinen sprühenden Humor auch das Angenehme unb Unterhaltende zu verbinden wußte. Nach 1 Uhr wurden die Verhandlungen geschloßen, nachdem zuvor Die Stadt Friedberg als Ort für die nächstjährige Wanderoersamin lang erwählt worden war. Das Mittagsessen, an welchem über 100 Personen Theil ' nahmen, verlief mit Toasten, den ersten auf das Wohl Sr. Königl. Hoheit des Groß Herzogs gewürzt, in der heitersten Stimmung, welche der Oiünberger Musikverein mit | Dem Vortrag der beliebtesten Musikstücke noch erhöhte. Hierauf Verkündigung der von L. den Preisrichtern zuerkannten Prämien; sodann Verloosung von für 560 Mark angc- I kauften Gegenständen, und zum Schluß der Honigm arkt. Die gesellige «ereinv1 : gung am Abend hielt immer noch eine ziemliche Anzahl der Zurückgebliebenen 6;i gegen 11 Uhr beisammen

nadÄie -urückkchr-n mußte. Dem r°fch herbetgerusencn Arzte gelang e« noch, t>te tm En stehen begriffene Slutvergiftung zu unterdrücken, fönst würde jedenfalls der/ad die Folge gewesen fein.

Unter der Überschrift: Hohe Verwandtschaft, berichtet das Berliner Tagbl.: Sie haben wohl früher eine bessere Stellung bekleidet", sagte der Bauunter, nehrner S-, welcher vor dem L-chönhauserthor baut, zu feinem Steinfuhrmann der ihm am Sonnabend Mauersteine brachte. Der Mann, an welchen Diese Fraae aerickt?» wurde, sprach allerdings ein hochfeines Deutsch, obgleich feine Kleidung und die schw e- ligen Hande den einfachen Arbeiter bekundeten.Ich bin der Neffe des Geheim^' Regierungsrath Wagner", lautete die Antwort deS Steinfahrers. Und so ist es in de! That. Ein Vetter des Geheimen Raths betreibt hier in der Mittenwalderstraße ein Baufuhrgeschäft und jener Kutscher ist fein Sohn, welcher ehemals Lieutenant aewefe-- Die Beiden kamen durch ungünstige Gutsspeculationen -u dem einfachen aber ehrlichen Geschäft, wahrend der Bruder und Oheim eine so glänzende Carriere machte

Am 19. Juli fand die XV. Wanderoersammlung des o berh e s s ischen Btenenzüchter-Vereins nebst großer Ausstellung und Honigmarkt ru Grünberg statt. Obwohl das Wetter wegen des am frühen Moraes aefaüen n Regens nicht besonders günstig sich gestattet hatte, so war doch die Betheiliguna m Veremsmitglledern und Freunden der Bienenzucht aus der Nähe und Ferne eine s- zahlreiche, wie an irgend einer der bestbesuchtesten früheren Wanderoersammlung, a 8 erfreulicher Beweis, daß da- Interesse an der rationellen Bienenzucht nach Dzicrzon'scher Methode in stetem Wachsthum begriffen ist Nicht wenig zu Dem schönen Gelingen Des fog.Bien en festes" hat die Stadt Grünberg selbst beigetragen, die durch em aus den angesehensten Mannern der Stadt gebildetes Localcomit6, Den Herrn Bürger, meister Pracht an der Spitze, dabei vertreten war. Besonders die schöne Ausstattuna und geichmackvolle Decanrung des Wagner'schen Gartenlocals an der Gießener Land­straße hatte man lediglich dem Localcomitö zu verdanken und den hülfreichen Händen welche die Damen Gründerg's bargeboten; die Möglichkeit des Zustandekommens des ganzen aber der verehrt. Sparkassen-Direction, welche die Mittel zur Bestreitung der Kosten zur Sßevfügun gestellt hatte. Da die diesjährige Wander-Versammlung zugleich dre Generalversammlung Der 6 verbundenen Vereine in beiden Hessen, Nassau und Frankfurt a. M. war, so hatten sich außer den Delegirten von den 5 anderen Vereinen auch noch. Gaste aus diesen Vereinen, besonders zahlreich aus dem Rea-Bezirk Wies! baden eingefunden. Außer zwei lebenden Bienenvölkern, wovon das eine hinsichtlicb der

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Zum zweitcnmale in diesem Jahre ist unsere Schwesterprovinz Rheinhesiev von einem entsetzlichen Unglück heimgesucht worden. Durch einen am 22. Juni bei Ludwigshöhe erfolgten Dammbruch haben die Fluthen des Rheins garjt Gemarkungen unter Waffer gesetzt und die Ernte vollständig vernichtet. Bezig- nehmend auf den nachstehenden Hülferuf wenden sich die Unterzeichneten v«r- tranensvoll an ihre Mitbürger mit der Bitte, die zur Einzeichnung von M« trägen in Umlauf gesetzte Liste nicht unberücksichtigt vorübergehen zu lassen.

Gießen, den 10. Juli 1876.

v. Nöder. A. Bramm. L. Bücking. Dr. Seel, Pfarrer.

Dr. Oncken. Hirschhorn. Haberkorn. Lyncker.

Bitte an Menschenfreunde.

Von einem schweren Unglück wurden die Gemeinden Oppenheim, Di^ heim, Ludwigshöhe, Guntersblum und Gimbsheim am 22. Juni durch den hi Ludwigshöhe erfolgten Dammbrnch heimgesucht.

Der größte Theil dieser Gemarkungen steht heute noch 68 Fuß hch unter Wasser. Von Dienheim und Oppenheim sind fast alle Frucht- Kartoffelfelder, sowie Weingärten überschwemmt oder von Grundwasser durchzog^.

Da in den Niederungen meist die weniger Bemittelten begütert sind, < ist die Noth um so größer. Noch sind die Bestellungskosten der großentheis zum zweitenmale bepflanzten Aecker, die tm Frühjahr schon vielen Schadt gelitten, nicht bezahlt, und schon ist die ganze @nite vernichtet, von der tie schulden getilgt und die Winterbedürfnisse bestritten werden sollten. Die dienste der Arbeiter sind in manchen der genannten Gemeinden durch Verkehrsstockungen geringer. Daher sind viele Familien in einer verzweifel­ten Lage.

Darum richten wir an Alle, denen die Noth ihrer Mitmenschen Herzen geht, die dringende Bitte, von ihrem Ueberflusse zur Linderung dieüs unberechenbaren Elendes an einen der Unterzeichneten eine Liebesgabe beim steuern.

Oppenheim rc. ic., den 26. Juni 1876.

Balzhäuser, Fabrikant, Beny Jacob I., Oßwald, Bürgermeister, Rehn, Gemeinde-Einnehmer, Weitzel, Pfarrer, von Gimbsheim.

Blatz, Weinhändler, Keller, Pfarrer, Küstner, Wilhelm, Malzfabrikant, Schuppert, Bürgermeister, von Guntersblum.

Becker Fr., Bürgermeister, Gräf Joh., Gemeinderath, Schaad Ad., Beigeordneter, von Ludwigshöhe.

Diehl, Pfarrer, Starck, Bürgermeister, von Dienheim.

Egly, Bürgermeister, Herrmann, Pfarrer, Koch, Fabrikant, Müller, Pfarr«c, Müller, Schnlinspector, Rechel, Dirigent, Schmidt, Gr. Kreisrath, Weil, Obereinnehmer, von Oppenheim.

Lotheißen, Gr. Kreisrath, Dr. Schröder, Landtagsabgeordneter, von Worms.

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