ns.
an:
>
Shhil/*
Tein?
Ig. 1»O. Mittwoch, den 24 Mai 1826.
WKWW WWW
AnMk- und Amtsblatt für den Kreis Gießen.
tanz
__L
W" Slgtt die bereit Offerten B.
Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags» Expedition r Schul st raße, Lit. B. Nr. 18.
Preik- vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.
n an ibii—z3Mg
3.
Referent: Lehrer Maul zu Ruttershausen.
Gießen, den 19. Mat 1876.
er
ücmTWäl
Gießen, den 22. Mai 1876.
Stücke
ifl6 '
\*l,
£ampnd)iieikffl Kiegel in q
Der Regierungs-Commissär:
S v a m e r. Kretsnssessor.
Versichert den Serttti ndustrielle ( ■ Ncserenzen k
- iß i Slk 16 il
4J
lnzeigrrS empfft1 n ganzm und W
yffiff fn 9 Sfr,
41.
Großherzogliche Kreis-Schul-Commission Gießen, v. Röder.
Jkttfftfifdttb,
Aus dem Großherzogthum Hessen, 20. Mai. Gutem Verneh »en nach sind in den nunmehr dem Ende nahen Ausschuß-Berathungen des Budgets durch die vereinigen Finanzausschüsse beider Kammern Seitens der Regierung die geeigneten Mlttheilungen bezüglich der Aenderungen in der Orga- nisation der Ministerien erfolgt. Die Ministerien des Aeußern, des Großher- joglichen Hauses und das des Innern sollen fortan vereinigt werden. Der dienstälteste Resiort-Minister Frhr. v. Starck (gegenwärtig Minister des Innern) ist zum Amtsnachfolger des Minister-Präsidenten Hofmann bestimmt. Letzterer wird indessen schwerlich vor Erledigung einiger wichtigeren Budget-Posten durch die Ständekammern (also wohl erst gegen Ende Juni) seinen Posten in beni Reichskanzler-Amt übernehmen. (Köln. Ztg.)
Darmstadt, 20. Mai. Der vierte Ausschuß der zweiten Kammer wird am 26. d. Mts. zur Vorberathung nachfolgender Gegenstände zusammentreten: Antrag des Abg. Dr. Schröder aus Vorlage eines Wegbaugesktzes, Antrag des Abg. Schulze (Mainz) auf Errichtung einer Oberklaffe an dem Real - Gymnasium zu Alsfeld, Gesuch der deutsch-katholischen Gemeinden zu Ober-Ingelheim, Osthosen und Offenbach, die Entfernung aller dogmatischen Beziehungen aus !der Eidesformel betr., Antrag des Abg. Hirschhorn, die besondere Besteuerung j tee Gewerbebetriebs im Umherztehen betr., Antrag desielben Abgeordneten auf i Aufhebung älterer Verordnungen in Bezug auf die Beschädigung von Bäumen
Darmstadt, 20. Mat. Das zu Ehren des Herrn Minister-Präsidenten -Hofmann im Saalbau anberaumte Abschiedsbankett ist auf Freitag, den 26. b. Mts., festgesetzt. Eine starke Betheiligung steht in sicherer Aussicht.
— Verschiedene Blätter bringen die Mittheilung, daß die Genehmigung ber letzten Tracirung der Friedberg-Hanauer Bahn von Berlin eintras und daß der Bau unverzüglich begonnen werden soll.
— Die Bewegung gegen die Kirchensteuer greift unter den Landgemeinden weiter um sich. In Flörsheim versammelten sich dieser Tage die Vertreter von 12 Nachbargemeinden, um an das Ministerium ebenfalls eine Petitition gegen [bie Steuer zu richten. Sogar in Darmstadt reden Viele von ihrem beabsich iigten Austritt aus der Kirche. Schon stimmt das „Mainzer Journ." ein hohn- und Triumphgeschrei an über diese Schwächlinge, und den, wie sie meint, lurch solche Erscheinungen bewiesenen inneren Zerfall der protestantischen Kirche; lind sollte es wirklich zu dem Massenaustritt kommen, so könnte man ihm kaum Unreckt geben. Mit Recht weisen Besonnenere daraus hin, daß die Stcuer ans verfassungsmäßigem Wege zu Stande gekommen sei und nur auf solchem, I fllfo durch die Gesetzgebung, wieder abgeändert werden könne, nicht aber durch Auflehnung. Was übrigens das von der „Wormser Ztg." gegen die Bewegung
vorgebrachte Argument betrifft, der Staat resp. die Kammer habe seine früheren Leistungen an die Kirche großentheils zurückgezogen, so geht derselben eine Berichtigung zu, in welcher es heißt: Diese Angabe ist irrig. Die Stände des Großherzogthums haben die früheren Staatszuschüsie an die evangelische und katholische Kirche des Landes unausgesetzt fortbewilligt, für die evangelische Kirche ungefähr 175,000 Mk. jährlich. Diese Summe wird, wie zu hoffen ist, auch für die Jahre 1876—1878 bewilligt werden. Was seit dem 1. Januar 1875 wegfiel, sind nur 20,000 st. für die Aufbesserung aller Gehalte unter 1000 st. bis zu diesem Betrage. Diese Summe allein wäre also auf dem Wege der kirchlicheu Besteuerung auszubringen gewesen, wenn man die seitherigen Gehalte für die Geistlichen hätte beibehalten wollen. Es muß aber zugegeben werden, daß dieselben trotz der Ausbefferung bis zu 1000 st. häufig unzureichend waren und einer Regelung bedurften, wenn auch, unseres Erachtens, nicht bis zu dem Maximalsatze von 4400 Mk. und völlig unentgeltlicher Wohnung.
Darmstadt, 21. Mai. Die Vorberathungen des Budgets sind in den Finanr-Ausschüssen der beiden Kammern erledigt. Der Zusammentritt der zweiten Kammer ist auf den 7. Juni festgesetzt.
Darmstadt, 22. Mai. Der Zusammentritt der zweiten Kammer ist auf den 12. Juni verschoben.
Berlin, 20. Mai. Vom 1 k. Mts. ab können zwischen Deutschland und den niederländischen Besitzungen Ostindiens durch Vermittlung der niederländischen Postverwaltung Postanweisungen ausgetauschr werden. Das Verfahren richtet sich im Wesentlichen nach den bezüglich des Postanweisungs-Verkehrs mit Niederland gegebenen Bestimmungen. Der Betrag der einzelnen Postanweisung nach den niederländischen Besitzungen in Ostindien darf die Summe von 150 st. nicht übersteigen; auch darf von einem Absender an denselben Empfänger innerhalb acht Tagen nur eine Postanweisung bis zu jenem Meist- betrage eingeliefert werden. Ebenmäßig können in Folge einer Verständigung mit der italienischen Postverwaltung vom 1. k. Mts. ab zwischen Deutschland iind Italien Zahlungen im Wege der Postanweisungen bis zum Betrage von 375 Frcs. (300 Mk.) vermittelt werden.
Berlin, 20. Mai. Zu den Angriffs-Punkten, welchen sich die Ultra- montanen mit einer gewissen Btharrlichkeit zuwenden, gehören auch die Freimaurerlogen, und so hat denn der Abg. v. Kehler eine Petition eingebracht, welche das gesammte Freimaurcrwesen dem Vereinsgesetz unterstellen will, wa- einfach einer Auflösung besagten Ordens gleichlommen würde.
Berlin, 20. Mai. Der evangelische Ober-Kirchenrath hat sich in einem Specialfalle dahin geäußert, daß die Anwendung des jungfräulichen Ehrenprä dicats bei der kirchlichen Trauung durch die Verordnung vom 21. Sept. v. I.
E i n l a d u n g
Nir Wahl des Vorstandes der israelitischen Religion sqemeinde Gießen.
Es wird hiermit zur Kenntniß der Interessenten gebracht, daß — nachdem die am 17. März l. I. vorgenommene Wahl des Joseph Stern bestätigt, baß Wahlresultat im Uebrigen aber verworfen worden ist, eine erneute Wahl
Montag den 29. Mai 1876,
in dem Rathhause dahier stattfinden soll.
Sämmtliche nach § 2 der Wahlordnung vom 4. August 1871 stimmberechtigten und in die ausgestellte Liste eingetraaenen Mitglieder der israel. Reltgionsgemeinde dahier werden zur Theilnahme an dieser Wahl mit dem Bemerken eingeladen, daß die Abstimmung Vormittags von 9—12 Uhr und Nachmittags von 3—5 Uhr stattfinden wird und daß die austretenden Vorstandsmitglieder, Herr Meyer Homberger und Aron Stern wieder wählbar sind.
1.
2.
we?che^°Weise^ha? ber Lehrer auf seine Schüler einzuwirken, um bieselben in ununterbrochener Aufmerksamkeit unb Thätigkeit zu erhalten? Referent: Lehrer Jä ger zu Lick,
lieber den Zeichenunterricht in der Volksschule.
Vortrag von Lehrer Lehr zu Gießen.
Die Dtsciplin in der Volksschule. Wie ist sie zu erlangen und zu erhalten?
MZ :tschreie«d ./„he Sell«” ezustände^. »» ‘Ur*1*
M
Gießen, am 19. Mai 1876.
Die Großherzogliche Kreis-Schul-Commission Gießen
an die Schulvorstände des Kreises.
Sie wollen die betreffenden Lehrer von vorstehender Bekanntmachung alsbald in Kenntniß setzen.
v. Röder.
Die Herrn Lehrer des Kreises Gießen werden hiermit benachrichtigt, da'? die diesjährige Kreis Lehrerconserenz
Montag den 29. Mai, Vormittags 11 Uhr
in dem Saale des Cafs Leib stattfinden wird.
M, da i 10 5-V dlltti ttftalt in LtipM W ■ atBifrlMoX1, M c.ejem öerühLilcS ■ inrfnt 8ud}t m Talente fyv.
n Unit aUeUuCtff™
iortn HMNN"'• j® ent tu ktimM nWUngt un ut C'lg r crtgi»alverk,l..M» giftalt in VttpL W J ’nen W franco venc-wU- ] }]
ti $alt6or|WI
euntwtßjii—


