den an
nen Sclaven-Transport verhindern.
Nutzland.
Petersburg, 21. December. Der „Regier.-Anz." theilt folgende Details über die bereits gemeldete Demonstration vom 18. d. Mts. mit: Gegen Ende des Gottesdienstes m der Kasan-Kathedrale sammelten sich mehrere junge Leute, anscheinend Studenten, unter denen auch Frauenzimmer waren, daselbst; während des Gottesdienstes trieben sie die größten Ungezogenheiten und häuften sich die Ruhestörungen nach Beendigung deffelben vor der Kirche. Bei dieser Gelegenheit redete ein junger Mann seine Umgebung an, erklärte derselben, der Nicolltag sei geehrt als Gedenktag der Exllirten, und brachte dann ein Hoch aus die Freiheit aus. Hierauf zog er eine rothe Fahne mit der Inschrift „Land unb Freiheit" hervor, die mit Hurrah-Geschrei von den Umstehenden begrüßt wurde. Hierauf griff man die Polizei an. Sobald dies geschah, mischte sich das Publikum zu Gunsten der Ordnung ein und arretirte 21 Männer unb 11 Frauenzimmer, die anderen Theilnehmer der Demonstration liefen auseinander. Die Untersuchung ist eröffnet.
Amerika.
Belgien.
Brüssel, 2t. December. In der Kammer interpellirte Coomans von der Rechten die Regierung wegen des Gerüchtes, daß Bulgarien durch belgische Truppen besetzt werden solle. Malou verweigerte die Beantwortung unter dem Porwand, er sei nicht vorher von dieser Anfrage in Kenntniß gesetzt worden. Der Zwischenfall wegen der Feier der Genter Pacification wird durch Annahme einer von Malou vorgeschlagenen Tagesordnung beigelegt werden.
— In der heutigen Sitzung der Kammer fragte der Deputirte Coomans die Regierung, ob an Belgien das Ersuchen gerichtet worden fei, Truppen nach Bulgarien zu senden. Der Ftnanzminister Malou erwiderte, es sei Gebrauch, die Munster von bevorstehenden Interpellationen vorher zu benachrichtigen, das sei in diesem Falle nicht geschehen, daher werde ihn die Kammer von einer Antwort entblnden.
London, 21. December. „Times" spricht, indem sie die Möglichkeit eines Widerstandes der Pforte gegen die Conferenz-Beschlüffe in Betracht zieht, die Meinung aus, ein solches Verhalten würde die Jsolirung der Pforte her- beisühren, vielleicht selbst das Abbrechen der diplomatischen Beziehungen seitens Englands zur Folge haben. Obwohl eine russische Occupation Bulgariens bäuerlich sei, würde doch kein englisches Ministerium nur em einziges Regiment rum Schutze Bulgariens marschiren lasten. Englands Interessen lagen am Bosporus ; wenn letzterer angetastet werden sollte, dann würde die Zeit gekom- men fein, ene zu schützen. ■ ■
Berlin, Lord Russell, angewiesen, die deutsche Regierung anzugeden
v»r Belgrad verlassen wollten, als die neuerliche Affaire mit dem Monitor Maros" sich ereignete. Fürst Wredc habe bereits die nöthigen Instructionen erhalten, um der beleidigten österreichisch ungarischen Flagge die vollste Genug- Ihuung zu verschaffen. , . , . , . , ,.
M Wien, 21. December. Serbien bat heutt wiederholt jede beliebige Satissaction wegen der „Maros"-Affaire und ein Schmerzensgeld für die verwundete Schiffsm-nns-baft angeboten. Fürst Wrede ist hierher berufen worden. Simmtliche Blätter Ungarns fordern die Occupation Belgrads; die Entlassung des Ministeriums Ristic sei durchaus ungenügend, da d,e Beleidigungen gegen den österreichischen Kaiserstaat systematisch seien, und verlangen materielle Zuch- tiauna des Beleidigers.
ö — Das Telear. Corresp.-Bureau" meldet aus Konstantinopel: Jgna- tieff notisicirte am 20. Decbr. der Pforte, daß die Bevollmächtigten bereit seien, die Conferenz zu beginnen, und lud zugleich die Pforte ein, den -ag zum Zusammentritt der Conferenz zu bestimmen.
AranLreich.
Versailles, 21. December. Der Senat genehmigte das Justiz-Budget und stellte mit 226 gegen 42 Stimmen die von der Kammer um 40 000 Frei, geminderte volle Etats-Position für die Appellhöfe wieder her. F-rner wurde das Kriegs-Budget angenommen und nach einer Rede Dupanloup s nut 229 aeaen 45 Stimmen der für die Militär-Seelsorger geforderte, von der Kammer gestrichene Credit wiederhergestellt. Das Marine-Budget wurde übereinstimmend mit der Kammer genehmigt.
England.
IVCIVVII ........o_____ Washington, 21. December. Der demokratische Gouverneur Jn-
—^Lord^Dnby'^'hat den brttffchen Botschafter in Nanas, Hendricks, erklärte angeblich: die demokratische Convention Indianas Lord Ruffell, angewiefen, Dte oeur.cye inegieuung , sie möge sei einberufen , um den Prärogativen der Repräsentanten-Kammer bei dem Be-
der brasilianischen Küste durch Schiffe unter deutscher Flagge betriebe- schluß in der Präsidentenwahl-Frage Rachdruck zu geben, Die Demokraten - 1 -' ■ seien nicht gewillt, Gewaltmaßregeln zu ergreifen. ________
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