Ausgabe 
23.8.1876
 
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August

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hält neuerdings einen Thronwechsel für wahrscheinlich.

Konstantinopel, 20. August. (Amtliche Meldung.) Nach Berichten aus Nisch vom 19. August war Achmed Eyub Pascha von Derwent auf­gebrochen und gleichzeitig mit Ali Saib Pascha, welcher die Morava überschrir- ten hatte, auf Alexinatz marschirt; gegenwärtig stehen die von diesen Heerführern befehligten beiden Divisionen sehr nahe bei Alexinatz. Ali Saib Pascha hat bereits die Befestigungen, welche als Schlüssel von Alexinatz zu betrachten ftiib, Imit Sturm genommen. Einer Meldung aus Saitschar vom 17. August zu­folge kam es zwischen einer türkischen Recognoscirungs - Abtheiluug und zwei serbischen Bataillonen in Koporitza bei Negotln zum Gefechte, wobei die Serben Mt großen Verlusten zurückqeschlagen wurden.

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lichung wahrheitsgetreuer Parlamentsberichte beansprucht, angenommen, von Stern eingebrachte, gleichfalls angenommene Resolution lautet. Journalistentag erwartet, daß der Reichstag an der Forderung der Ueberwev

Die Schleußen am Ein- und Ausgerinn, sowie am Edergraben betr.

Die Erweiterung der Mauer-Erbbegräbnisse.

Die Herstellung einer Brücke über den Oberlachsgraben betr.

Rohrlegung auf dem Seltersweg betr.

Verkauf städtischen Geländes.

Expropriationsverfahren gegen Wilhelm Rühl's Erben.

Die Kreisersatz-Commission betr.

Gesuch deS Schreinermeisters Jo h a nn Jacob Sch midt um Bau-

Gesuch des Bauunternehmers I. G. Kraus grill wegen dgl.

Gesuch des Glasermeisters Heinrich Keck wegen dgl., resp. um Erlaube

Restaurateurs Heinrich Schmall um Bauerlaubntß. Oekonoinen Karl Plank wegen Bauoeränderungen. Schreinermeisters Wilhelm Kratzenberger wegen dgl. WirthS Emil Harms wegen dgl.

Bäckermeisters Hermann Spies wegen dgl.

und Vergehen an Schwurgerichte unbedingt festhalte." Auch der Antrag Stern 8,1 welcher verlangt, den Ausschuß des Vereins zu beauftragen, geeignete Schritte zur Beseitigung des jetzt herrschenden Systems der Rückfall-Bestrafungen bei Preß-Vergehen zu lhun, wurde angenommen. m

Stuttqart, 18. August. Als verbürgt gilt hier folgendes Geschlchtchen.^

Türkei.

Konstantinopel, 17. August. DieAgence Havas-Reuter" erfährt,

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I übkrhch i Nachdem bet er brr Ob j Mkbschch sch l#"eimal bekannt genia Iti ot* 1,1 ^meinen deut sberu die Gläubiger Gießen, den 8.

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Gesuch

24. Die Wahl des städtischen Controleurs pro 1876/77.

--Mit der Aussicht auf ein diesjähriges Jugendfeft ist es nichts. Der Stad- Vorstand verhielt sich ablehnend, das Jugendsest-Comtt^ verhielt sich ablehnend, t* Turnverein verhielt sich nicht ablehnend, mußte aber an gewisser Stelle mit semm wohlwollenden Vorschlag und einer erhaltenen Rase abblitzen. Und nun? Aus laiM Patriotismus, und weil gewissen Leuten das bischen Arbeit zu viel, feiern wir einfoy kein Volksfest, kein Jugendfeft. Vivat sequens!

--Der hiesige Geflügelverein wird am 17. und 18. September in der lu*; halle eine Local-Ausstellung von Geflügel rc. veranstalten und verfehlen wir nicht, 3 = teressenten hierauf aufmerksam zu machen.

oi v . daß der griechische Gesandte der Pforte eine Note überreicht habe, worin dar

Der commandirende General des württembergischen Armee-Corps, v. Schwarz- Ersuchen gestellt ist, die Pforte möge den Beschwerden der Cretenser, deren koppen sagte nach der Jnspection des in Weingarten garnisonirenden Jnsan Unzufriedenheit auch auf die Bevölkerung Griechenlands zurückwirke, abhelscn. terie-Reaiments zum Commandeur desselben:Das Regiment hat ausgezeichnet! Die ungünstigen Nachrichten betreffs des Gesundheits-Zustandes des Sui- ererciert aber Sie sind nicht schuld daran, sondern ihre Majors." Der ftans erhalten sich; man bezweifelt die Möglichkeit der Wiederherstellung und Oberst,'dem Angesichts des ganzen Officier-Corps ein solches Compliment ge­macht wurde, konnte natürlich nicht anderes thun, als seinen Abschied fordern, den er auch erhielt. Er war erst vorher, allerdings gegen den Willen des Corps-Commandeurs, zum Oberst befördert worden. Eine pikante Episode spielte sich gelegentlich der Begegnung des Deutschen Kaisers mit dem wurttem- bergischen Königs-Paar in der Sommer-Residenz des Letzteren, in Friedrichs­hafen ab. Als der Kaiser dort ankam, wurde er nämlich von der Königin auf Französisch begrüßt, worauf er in deutscher Sprache erwiderte. Die deutsche Landes-Mutter ließ sich jedoch dadurch nicht beirren, sondern fuhr fort, die Unterhaltung ihrerseits französisch zu führen, während natürlich der Kaiser, ihr greiser Onkel, ebenso consequent bei unserem guten Deutsch blieb, und auch der König bediente sich seiner Mutter-Sprache. Daß es an Glossen über dieses bezeichnende Intermezzo bei uns nicht fehlt, können Sie sich denken. (Fr. Journ.) Würzburg, 17. August. Das hiesige Militär-Bezirksgericht hat den General v. Treuberg wegen Mißbrauchs der Dienstgewalt in Untersuchung ge­nommen. Den Gegenstand derselben bildet die vielbesprochene Thatsache, daß der General bei den Schieß-Uebungen, die kürzlich mit dem aptirten Werder- Gewehr dahier vorgenommen wurden, einem Soldaten eine Ohrfeige angedeihen lieg. Das Gewehr des Soldaten hatte versagt. Es ergab sich, daß ein sehr bedeutender Procentsatz der aptirten Werder-Gewehre versagte, und daß sonach den Soldaten keinerlei Schuld traf. General v. Treuberg sah ein, daß er zu weit gegangen war, und händigte dem Soldaten einen Thaler ein.

ö ö (Nbg. Corrsp.)

tannen bald aber vielleicht würde die Zeit kommen, wo er auf ihre so oft be-lBataillonen der Montenegriner angegriffen. Nach äußerst erbittertem Gefechte, währte Tapferkeit rechnen müßte, in der Ueberzeugung, daß das Regiment wie in welchem die 1100 Mann starken Montenegriner 307 Leute verloren, wurden früher seine Schuldigkeit thun würde. Die Worte des Monarchen wurden mit die Türken einem Abgrunde zugedrängt, worin der größte Theil derselben Begeisterung ausgenommen und mit lautem Hurrah beantwortet. Wie der angeblich 3500 - zu Grunde gingen. Korrespondent hinzufügt, werden diese Worte so gedeutet, als ob eine Kriegs-

Vermifchtes.

Darmstadt, 13. Aug. (Gang durch die Darmstädter Industrie-Ausstellurt Wer die festlich geschmückten Räume der diesjährigen Industrie-Ausstellung beniu, wird sich zunächst der befriedigenden Einsicht nicht verschließen können, daß htc A5yv gängerinnen an Fülle und Reichhaltigkeit bei Weitem übertroffen wurden. Besimen wir zunächst diejenige Abtheilung, die sich auf dem mit Bretterzäunen abflcf (bloßen Marienplatz geborgen Vat, so sehen wir hier eine solche Mannigfaltigkeit von Jx - schinen aller Art, von Werkzeugen, landwirthschaftlichen Maschinen, Wagen, Eqaipas«, Gußeisenwaaren und sonstigen Metallwaaren, feuerfesten Kassenschränken, Badevorr« tunaen, Herden, Oefen, Buckdruckerei-Schnellpressen, Pumpen, Wasserwerksvond^ gen, Bierbrauerei-Einrichtungen, Löschgeräthschaften, Blechmaaren, Thon- und öt ' gutarbeiten, Baumaterialien, Brennstoffen u. s. w., daß es Einem schwer wird, )ov wieder von diesen eclatanten Beweisen des industriellen Fortschritts unserer Umgebung Abschied nehmen zu müssen. Gerne hätten wir noch verweilt und Gelege^ heit genommen, wie in die rastlos arbeitende Hutfabnk, so auch vielleichtauf a interessante Etablissements einen längeren Blick zu wer en; doch die Swnd; draM heute, wo wir rasch Alles überblicken wollen, und wir eilen darum Saalbau. n in den Räumen, wo sonst Polybvmnia'S Zauberlone Kerrschen.T-r-stch°re dos «c-r schwingt und Bachus fröhliche Becher winken, den siegrelchen Emzug der mod

!äh!e^te°L7ie,oh-reichen Namen derer, welche die Ausstel-ung t. schickt batten; wir versuchen nur, aus der Ennnerung annähernd wledevzugeben, unser Auge gefangen nimmt.

ui vnwm . Petersburg, 20. August. Anläßlich der Geburtstags-Feier des öfter:

nklärüna an" die ^Türtai nahe bevorstehe. Diese^Deutung liegt zwar, demlreichischen Kaisers sand zwischen dem Petersburger und Wiener Hofe ein die Wärmte bcT Ansprache nach ziemlich nahe, allein unter Berücksichtigung der herzlichsten Beziehungen beider Monarchen coustatirender Depeschen-Wechsel statt, tbatsächlichen Verhältnisse erscheint es doch, als hätte der Czar mehr eine Mög- Am 18. August war der österreichische Botschafter v. Langenau zur kaiserlichen lickkeit andeuten, als Die Wahrscheinlichkeit eines russisch-türkischen Krieges Her- Tafel geladen, wobei sämmtliche Theilnehmer mit österreichischen Orden erschie- vorheben wollen. Trotzdem bleibt das Wort immerhin bezeichnend für Den nen. Der Kaiser brachte auf die Gesundheit seines Freundes und Verbündeten. anbaltenDen Ernst der politischen Situation. des Kaisers von Oesterreich, einen Toast aus.

Berlin, 21. August. Der deutsche Botschafter in London, Graf Mün-

ster ist Samstag Abend von London hier eingetroffen und gestern ftüh nach 3>erDien<

'in abgereist, von wo derselbe morgen Abend hier zurückerwartet wird. Belgrad, 18. August. Die Regierung läßt bekannt machen, daß die

4 Wiesbaden, 21. August. Der Journalistentag nahm in seiner gestri- Meldung ausländischer Blätter von der Absetzung des Obersten Becker, von aen Sitzung den Antrag Lammers' an, daß die beschaffene orthographische einer Niederlage der serbischen Truppen an der Drina und bei Banja, sowie Reform nur allmälig einzuführen sei. In der heutigen Sitzung wurde folgende von dem Vormarsch einer türkischen Abtheilung gegen Kcuschevatz vollständig Re olution Dernburg's angenommen:Der Journalistentag erklärt sich gründ- aus der Luft gegriffen sei.

sätzlich für straffreie Veröffentlichung wahrheitsgetreuer Berichte über Sitzungen Belgrad, 20. August. Die Türken unternahmen gestern einen allgr- ber Gerichte und anderer amtlicher Corporationen." Weiter wurde die Reso- meinen Angriff auf die serbische Südgrenze und auf die Straße Nisch.Alexinatz.

welche die Wahrung des Rechtes der straffreien Veröffent- 20,000 Türken griffen die serbischen Vorposten bei Supovatsch und Golesnicu

Eine und sodann mit Heftigkeit die serbische Armee bei Teschitza an. Der Angriff

,Der wurde glänzend zurückgewiesen; ebenso wurden die Angriffe, die sich von Mor-

- uuiiiuuw., v.. u v i- gens 4 Uhr bis Abends 4 Uhr wiederholten, immer energisch zurückgewiesen

fuirn allerVfeur% die Preffe begangenen, von Amtswegen verfolgten Verbrechen und die Türken bis über die Grenzen hinaus verfolgt. Die serbischen Trup- " - * , -*-i c.ai<AAuch der Antrag Stern's, pen entwickelten eine außerordentliche Tapferkeit.

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Lokal-Notiz. I Normalgewicht

Gießen, 22. August. In Nachstehendem lassen wir die Tagesordnung für i die Sitzung der Stadtverordneten Donnerstag den 24l. August 1876, Nachmittag-

" Uhr, im Rathhaussaale folgen:

Mietvertrag mit dem Turnverein wegen Benutzung der Turnhalle.

Kaufvertrag zwischen der Stadt Gießen und Hermann Völker.

Die Verwaltung der sechsten Lehrerstelle an der Stadtmädchenschule.

Aufstellung einer Dampfmaschine.

Gesuch des Maurermeisters Philipp Jünger um Bauerlaubniß.

Gesuch des Dachdeckers I. Ruckstuhl wegen dgl.

Gesuch der rc. Schäfer's Wittwe wegen Gestattung von Bauverändcrungai Bahnwärters Jacob Thomas wegen dgl.

Maurermeisters Christian Haubach wegen dgl.

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Wien, 18. August, lieber die Sensationsnachricht, daß ein britisches Kriegsschiff auf offener See einen österreichischen Paffagierdampser durchsucht habe, ist in hiesigen unterrichteten Kreisen nicht das Geringste bekannt.

Pesth, 18. August. Aus Knjasevatz wird vom 16. d. gemeldet: Die bisher zum Corps Osman gehörige 10,000 Mavu starke Division Fazly ist, durch das Timokthal marschirend, am 14. d. zur Hauptarmee gestoßen. Der Vormarsch gegen Banja ist angeordnet, die Angriffs-Operationen sind wieder aufgenommen. Sämmtlicke Ortschaften zwischen Saitschar und Knjasevatz find von irregulären Truppen geplündert und in Asche gelegt.

KranLreich.

Paris, 18. August. Die Vorstudien für die Erbauung des Tunnels unter Dem Canal werden noch im August zu Ende geführt werden, die Sondir- arbeiten haben sehr günstige Ergebnisse geliefert. Der KüstendampserAjax , auf dem sich die Ingenieure befinden, ist gestern nach Boulogne zuruckgekehrt.

Paris, 18. August. Der deutsche Botschafter, Fürst Hohenlohe, wird dieser Tage in Paris erwartet. Der Herzog von Nemours ist in Chalons anaekommen, um den Manövern, welche daselbst abgehalten werden, beizuwoh- nc _ In den militärischen Vorraths-Magazinen in Resoul ist Feuer ausge- bro'chen, doch konnte das Pulver-Magazin zeitig genug gesichert werden, um eine Explosion zu verhüten.

fn'gfanb.

London, 19. August. In Folge der wiederholten seit dem Feiertage vom 15. d. dauernden Unruhen in Belfast wurden 400 Polizisten noch zur Verstärkung der Sicherheit hingesandt, so daß die dortige Po^blmacht Manu zählt. Die Schenken wurden vom Donnerstag um 6 Uhr bis heute Nachmittag um 2 Uhr geschloffen. Mehrere Verhaftttc sind wegen Stewwer- sens und Angriffs auf Bürgerhäuser vor das Schwurgericht verwiesen.

London, 18. August. Nach einem gestern gedruckten Parlamentsbe- schluffe haben die zur Enheilung Der medicinischen Aemter und Würden berech­tigten Behörden in Zukunft bei dieser Ertheilung davon abzusehen, ob die nachsuchende Person männlichen ober weiblichen Geschlechtes sei.

Nußland.

Petersburg, 20. August. Die internationaleTelegraphen-Ageiitur" ) meldet aus Danielowgrad vom 17. August: Starke türkische Truppeu-Abthei- \ lungen wurden auf dem Marsche von Podgoritza nach Medun von zwei

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