Paris, 20. Januar. Auf Grund der principiellen, wenn auch beding-
England.
London, 19. Januar? Der deutsche Botschafter, Graf Münster, gab
Hospital).
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Hesterreich.
„in der jhöh-ren Steuerb.meffung durch das -'n- T°ch'-r. Fr-nMa
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eine geb.
Pari», 20. Januar. (Sitzung der Permanenz-Commission.) Der Minister-Präsident Buffet weigert sich in eine Erörterung über die Vorfälle bei den jetzigen Wahlen einzugehen, indem er erklärt, daß er der Prüfung der Vollmachten in keiner Weise vorgreifen wolle. Der Minister hält sein Circular- Schreiben, betr. die Interpretation des Preß-Gesetzes, sowie idas Recht der Präfekten, den Zeitungen die Autorisation zur Colportage zu bewilligen oder
Abessinierkönigs Theodor, welcher mehrere Jahre in Indien und die letzte Zett in England zugebracht hat, ist vor einigen Tagen nach Paris gereist, um daselbst den Rest des WinterS unter milderem Himmel zuzubringen. Der junge Prinz hat seine abessinische Muttersprache schon ganz verlernt und Englisch ist die ihm geläufige Sprache geworden. Letzteres darf man seinen Erziehern zum Lobe anrechnen, für das erstere aber verdienen sie entschiedenen Tadel.
London, 20. Januar. Die Kaiserin von Deutschland hat durch den deutschen Botschafter der Frau Dorrien Smith, welche bei dem Schiffbruche
SBürßer zu AngerSbach und Arbeiter dahier, Karl Wahl, ein Sohn, Hcin-
Denselben. Dem Bürger zu Reiskirchen und Taglöbner dahier, Johann Peter, Tochter, Marie Katharine Elisabeth, geb. den 2. Dec.
Dem Bürger und MechantcuS Wilhelm Graf, ein Sohn, Wilhelm Karl Adolf,
besondere Fiekauntmachungen BeffknÜichk Bekanntmachung.
Forderungen aller Art anHansGeorg Reitz von Holzheim sind binnen vierzehn Tagen dahier anzumelden und zu bearünden, widrigenfalls sie bei Ordnung dessen Vermögensverhältnissen keine Berücksichtigung finden. (341
Lich, den 12. Januar 1876
Großherzogliches Landgericht Lich. Weyer.
Getaufte.
Den 16. Jan. Dem Bürger und Kaufmann Emil Orbig ein Sohn, Hermann
Eintrag in das Firmen- Register Großherzogl.
Landgerichts Lich.
Joseph Bamberger H. von Müschen» heim betreibt seit dem 1. Januar 1876 Rindviehhandel im Kleinen unter der Firma gleichen NamenS. (417
Lich, am 11. Januar 1876.
Großherzogliches Landgericht Lich.
Weyer.
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde.
Christian, geb. den 14. Dec.
Denselben. Dem Bürger in Oberlemp und Müller dahier, Adam Weller, eine Tochter, Anna Margaretha, geb. den 12. Dec.
Denselben. Dem Bürger in Dillenburg und Fuhrmann dahier, Heinrich Weber,
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DonnerstaS ,
15,8^trß,
Bekanntmachung.
Amtliche Verkaufsstellen für Postwerthzeichen befinden sich zr. Z. bei Heinzerling Sf TribuS, Seltersweg, L. Wenzel, Selters weg, I. W. Kurz, Neustadt, C. F. Semmler, Wallthorstraße.
Gießen, den 21. Januar 1876.
Kaiserliches Postamt. Lochmann.
14. Jan.: Adolph Schuhmann, 18 I. alt, Bergmann, (im acad. Hospital). — 16. Jan.: Katharina, 33 I., Ehefrau von Georg Deibel, Maurer. — 17. Jan.: Balthasar Volz, 48. I., Buchdrucker. - 18. Jan.: Sophie, 82 I. 8 M., Wtttwe deS Uhrmachers Karl Trapp. - 20. Jan-: Ludwig Schmitt, 42 I-, Arbeiter, (im acob.
Wien, 19. Januar. Cardinal Schwarzenberg eröffnete dem Stadtrath in Prag, daß er weitere Jahresbeiträge für die Stadtarmen und den Armenfonds nicht mehr leisten werde. Narodni Listy finden die Ursache dieser Entschließung des Kirchensürsten L —
Pfründenbesteuerungs-Gesetz." Der^arme Cardinal I
Frankreich.
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durch jh
rich Karl, geb. den 25. Dec.
Beerdigte.
Den 19. Jan. Balthasar Volz, Maschinenmeister in der Brühl'schen Druckerei dahier, alt 48 I. 1 M. 23 T., gest. den 17. Jan.
Den 20. Jan. Sophia Trapp, geb. Louis, Wittwe deS verst. Bürger» und Uhrmachers Karl Trapp, alt 82 I. 8 M. 25 T-, gest. den 18. Jan.
liliuuin vv*. ______ u_. y. I -- VUIUI wl. t Vom 15 —21. Januar 1876.
denkbar und eine engere Verbindung aller der jetzt wegstrebenden und M Geborene,
bröckelnden Elemente mit dem Khalifat in Konstantinopel möglich. D as ist Am 4. Dec. 1875: Heinrich Wilhelm, S- v. Heinrich Gcmmecker, Polizeidiener. - das Ziel der Mächte und es sollte in erster Linie das Ziel der Pforte sein. 8i gan. 1876; Thnstjan, S- v- Christian Mathesius, Fuhrknecht- — 14. Jan. Sam.
Berlin 21. Januar. (Reichstag.) In der heutigen Sitzung fand August Jahn, S. v. Samuel Pascoe, Schichtmeister. - N. Jan.: Carl, S- o. Carl die Buchung der von der Commsision »^ber-thene» Paragraphen der Stras- 0°^. Schaffner. Michael?Schirmer,und Lnh-L - gesetz-Noveüe statt, welche bis § 247 wesentlich nach den Anträgen der Eom lß . @corfl <5. v. Georg Volk, Spezereihändler. — 13. Jan.: Martin, em Mission in zweiter Lesuna genehmigt wurden. — Den Abendblättern zufolge unehel. S- von auswärts. — 16. Jan.: Katharine, eine unehel. T- von auswärts — bot der Kaiser beute der General-Svnodal-Ordnung die landesherrliche Sanctwn 18. Jan.: Franziska, ein unehel. T. von hier. — 16. $an.:»nn« T. von Wilhelm SU» ALL ».*»..*■* „ . »t e» fr
Aus Bayern, 20. Januar. Wie uns diesen Abend mitgetheut wurde, Professur. — 14. Jan. 1876: Edith, T von Dr. Andreas Weidner, Äymnasialdirector ist heute ein Bericht aus Speyer mit der Mitlheilung hier eingetroffen, daß unb Professor.
die Einführung der Reichswährung bereits in der gesammten Pfalz vollständig _____ G c st 0 r b e n e. ,,______,
vollzogen ist. Es läßt sich das Gleiche auch aus vielen diesrhemischen Landes- theilen und namentlich aus München mittheilen. Es kommen hier im täglichen
Verkehr die bisherigen süddeutschen Münzen nur mehr sehr vereinzelt vor, und einige der hiefigen UmwechSlungsstellen werden ihre desfaüfige Thätigkeit schon in den nächsten Tagen beenden.
München, 20. Januar. Die „Südd. Presse" bezeichnet die Mit- theilung, daß die Absicht bestehe, den bayerischen Landtag nun doch aufzulösen, alS jeder Begründung entbehrend.
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SRetlitt 21 Januar. Einem Artikel der Wiener „Montags-Revue" zurückzuziehen, aufrecht. Die Linke hat dagegen Protest eingelegt. Die Sitzung -'N"»'^R-ch!
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wXmrttifrfiRt Irrinn aemÄhrt Danach ist der Zwischenfall Türkei officiell nutgetherlt, und zwar dem Vernehmen nach in der Form, welch« "einen' AugenbUck lang der Situation einen nicht ganz unbedenklichen Daß Oesterreich sic schriftlich übergebt und die andern Machte sie mundlech Charakter aufzwinzen zu wollen schien, als beseitigt zu bettacht«^Di-Pforte 21 3anuar. Die in Berliner Zeitungen veröffentlicht. Nach.
Collecttv'^ode/ identischen ^Mttheilung Seiten! der europäischen Mächte, als richt von angeblicher Ausrüstung eines Geschwaders und anderen militärischen «it iÄer Würde und souveränen Stellung im Coneerte Europas unverträglich, Vorbereitungen Frankreichs entbehrt, der „Agence Havas» zufolge, jeder von vornherein zurückzuweisen. Dagegen wurde von Seiten des Wiener Begründung.
und St. Petersburger Cabinets entschiedene Einsprache erhoben. Die übrigen Mächte scheinen diese Erklärung unterstützt und in Konstantinopel der Ansicht
üb"er^etwaw^Vorbedinaunaen ^dtt an?d^Pforte" zu richtenden Mitlhetlüng als am Montag'Äbend in dem Botschaftshause ein Diner, zu welchem unter An- u^ne.v^ll un.uläisia^u befrachten sei. Diese Vorstellungen sind selbst rerständ- dern Earl Derby, Graf Beust, Graf Schuwalow und Lord und Lady Rosslyn h* n«nta obn- Wirkuna auf die Entschließungen der türkischen Regierung ge- gebeteii waren. — Der Sohn des bei der Eroberung Magdalas gefallenen bU-ben^ sie ließ^ ihre Einsprache fallen und die europäischen Mächte sind in "ib.Mni.rksnia« Db-odor. welcher mebrere 9iabre in Indien und di- letzte Zeit diesem Augenblicke im Begriff-, sich über die formell- Seite ihres Vorgehens in Konstantinopel zu verständigen. Alle Voraussetzungen der europäischen Cooperation in Konstantinopel sind somit gegeben und letztere wird ihren Beginn nehmen können, sobald die englische Zustimmungs-Erklärung zu dem Pari- ficationsprojecte der drei Mächte -tngetroffen sein wird. Allem Ermessen nach dürfte dieser Erklärung in Bälde cnlgegengesehen werden. Das bisherige Zögern
»k d» »bweseuhei^der fito “«iS des^,SchiS-r" sich der geretteten Passagiere und der Mannschaften d-« Dampfer«
- Üwendunaen aeaen die Vorschläge Oesterreichs, Rußlands und Deutschlands in -d-lmüthiger Weise annahm, em prächtiges goldenes mit Ed-steinen besetz.
N-uttick- Rücksichten und ein gesunder Egoismus, der Blick auf tes Armband übersandt. Das kaiserliche Geschenk trägt das kaiserliche Wappen,
L aaben und des Zustandekommens der europäischen den Namenszug der Kaiserin und auf der Rückseite die Inschrift: Augusta,
SHrrftiinbianna weifen der Entscheidung Englands die Route an. Damit darf Kaiserin von Deutschland, für E. A. M. Dorrien Smith, IN dankbarer An- SunÄat di Vorfrage für einen enffprechenden Abschluß der Angelegen- -rk-nnung der Güt-, welche sie Deutschen beim Schiffbruch de« Schiller am h-it als gAöst b-tracht-t werden. Di-Pforte wird sich der Durchführung eines 7. Mai 1875 erwiesen h-t" Zwei D-m-nin Penzance die sich be. derselben Droi-ct-s nicht widersetzen, das ihr im Namen Europas -ntg-geng-bracht wird Gelegenheit durch ihre Menschenfreundlichkeit ausz-ichn-t-n, wurd-n von der und das sie unmöglich auf di- individuelle oder selbstsüchtig- Politik eines ein- Kaiserin mit eleganten Broschen bedacht.
Seinen Staates zurückführen kann. Allerding« wird es nicht blos darauf an- L o k a l . R » t i z.
kommen, von der Pforte allgemeine Zugeständnisse zu erlangen, sonoern Die Gießen, 22. Jan. Der Schwurgerichtshof der Provinz Oberhessen hat in den Mäckte werden auch aus positive Garantieen ihrer Durchführung dringen )UnT 17. d. weiter verhandelten Anklaqesachen erkannt, und zwar:
müssen Seaen di- Autonomie Bosnien« und der Herzegowina mag die Pforte Am 15. Jan, gegen Ehr,stian Geisel von Steinfurth, wegen Urkundenfälschung, Sfc ÄH-. «. * fr KÄ W
eine Heranziehung der christlichen Bevölkerung zur Verwaltung ihrer eigenen ^CV0Cjjen tm ^imte, eine Zusatzstrafe von 1 Monat, zu der ihm im Octoler v I. Angelegenheiten einzuwenden haben und ihr verweigern sollte, woraus sie An- zuerkannten Zuchthausstrafe von 2 Jahren.
spruch erheben darf, an den praktischen Fragen des Staatslebens den ihr ge- r‘,b^
bührenden Antheil zu nehmen. Die formelle Garantie liegt also ln dieser Be
il/4 Tarletc Sorte, Meter 7( weiße Moll, zöfische Iaeo und höher, soi und Brüffelei empsehle.
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M/Mrs von Apotheker Z i dach-StuttMt. P Harb In Allmdor^
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Bobert’s 1U« Einftreuen n Mr Mittel; pe ^th. Harb in:
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Sodann endete die letzte
am 17. Jan. verhandelte Anklage gegen Valentin Rüffer von Wallersdorf, wegen
- - r !' schwerer Körperverletzung - nachdem die Geschworenen in d eser Beziehung ein »Nicht-
ziehung in der Sache selost, m der Bertchtrgung uüd Erziehung der ^volkerung « ausgesprochen hatten — m,t Freisprechung. — zum S-lfgov-ru-m-nt. Faßt di- Pforte in dieser Richtung ernste Entschlüsse
und acceptirt sie die Ruthschläge der Mächte — der emzige Weg, um da au9 (,fn AandesamlSrkMrrll der Stadt GikßkN.
Vertrauen der Bevölkerung wieder zu gewinnen - dann .st die P«nstu io« “ 3 £ 15._21. Januar 1876.


