London, 20. Juli. Dem „Reuter'schen Bureau" wird aus Alexan-
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Als dem Sheriff die Nachricht zuging, daß man mit Entfernung in F,
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belegt worden. Ars ucm övci t[| uic yiuummi zuglllg, vuv utuil um
Sachen aus dem Hause beschäftigt sei, ließ dieser sofort eine Untersuchung anst'U^ welche das Gerücht auch bestätigte. Beim Durchsuchen des Hauses fand man die Ltiöj das heißt Skelette, von vier neugebornen Kindern; der Coroner ward sofort beiw
Athen, 17. Juli. Die Mobilisirung eines Theiles der griechischen Armee gilt als nahe bevorstehend. Das Ministerium sendet einen Special- Bevollmächtiaten nach Belgrad, um dort mit der serbischen Regierung Fühlung >u nehmen. König Georg versuchte während seines Aufenthalts in London em Anlehen aufzunehmen. Die Partei Kommonduros besteht darauf, Griechenland müffe den Moment und die Verlegenheiten der Pforte für sich ousnützen. Schon jetzt gilt die Aussöhnung mit Rußland wenn nicht als vollzogene That- fache, so doch als das Ziel der gegenwärtigen griechischen Regierung.
17 (Berl. Tagebl.)
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krlbs nachtröa imunolfteuern für Aze lan« auf i Echt offen.
Äitßtn, den 19 ^herzogliche ______ A.
— welcher als Vorstand des sogenannten,,Philadelphia Medicinal College" namerl^ in der alten Welt durch Agenten den schmählichen Handel mit falschen Doctor-Diptt»-. trieb, ist jetzt selbst ein Doctor in absentia Der Kerl war vor einiger Zeit ni Kindermoro in Philadelphia verhaftet und dann gegen Bürgschaft freigelassen woi>^ Vor Kurzem aber hat er seine Bürgschaft im Stich gelassen und setzt nun sew ' rüchtigtes Gewerbe in England fort. Die Möbel in dem College waren mit
St. Go ar, 14. Juli. Heute wurde oberhalb St. Goar an der sogenannten „Bank" ein Stör von 300 Pfd. gefangen. .Die Salmer.fischer hassen den Stör, weil re behaupten, das Ungethüm verscheuche die Salmen und mache den Fang der letzteren unergiebiger. Etwas Wahres scheint die Ansicht für sich zu haben, denn der Salmcn- ang war in den letzten Tagen wenig einträglich. (Elbf. Z.)
— Bei einem Wettschwimmen in Köln gerieth vor einigen Tagen ein Engländer Namens Duval zwischen das Abschlußgitter einer Badeanstalt im Rheine. Er hatte' unter Wasser schwimmend, die Distanz größer abgeschätzt, als sie in Wirklichkeit war und blieb mit dem Kopfe zwischen zwei Eisenstangen hangen- Diese bogen sich bei dem Stoße etwas auseinander, ließen den Kopf durch und streckten sich dann wieder so daß Herr Duval sich nun, an dem Halse von den beiden Eisenftangen festgeklammert' in der schrecklichsten Lage befand. Vergebens versuchte er den Kopf zwischen den Stäben wieder herauszuziehen, vergebens versuchten auch die übrigen Anwesenden den Gequälten zu befreien. Bereits mußte er, wie Herr Duval selbst erzählte, wider Willen Wasjer schlucken, und er dachte nicht anders, als er sei verloren; seine Frau und Kinder standen vor seiner Seele. Da, die fürchterliche Tortur hatte bereits zwei Minuten gewährt ergriff Herr Duval, ein sehr starker Mann, die beiden Eisenstäbe, bog sie mit feiner ganzen, durch die Verzweiflung noch bedeutend gesteigerten Kraft auseinander und m den Kopf, von welchem beide Ohren beinahe abgerissen wurde, aus dem Eisengitter heraus. Ein Arzt war nicht herbeizuschaffen, und mußte der Gerettete, aus den Wunden stark blutenh, nach Hause gehen. Dort wurde ihm ärztliche Hülfe zu Theil.
— Der Bergmann Ludwig Maul saß zu Dud weiter bei St. Johann mit seiner Familie am Mittagstisch, als ein Gewitter heranzoy und sich unter heftigem Regen über dem Ort entlud. Das Mittagessen war beendet, die Mutter steht vom Tische auf, um im anstoßenden Nebenzimmer durch das offene Fenster das Unwetter zu betrachten. Zwei ihrer Kinder, ein Knabe von 13 Jahren und ein Mädchen v,n Z Jahren, welches die Mutter auf dem Arme trägt, sind bei der Mutter. Da fährt plötzlich ein Blitzstrahl in die östliche Giebelwand des HauseS und tödtet sofort den in der Nähe des FensterS stehenden Knaben, während er die Mutter zur Erde niederwirfi, die in Folge dessen das anscheinend unverletzt bleibende Kind fallen läßt- Die übrigen Familienglieder, durch den Blitzstrahl sehr betäubt, raffen sich alsbalo auf, eilen ini Nebenzimmer und finden daselbst die Mutter am Boden liegen, jedoch noch nicht Itbloj. Sofort wurde ein Arzt herbeigeholt und die angestellten Wiederbelebungsversuche gaben einen Augenblick Hoffnung, die Arme, zu retten. Aber bald hauchte sie ihren Geist auL Leider ist inzwischen auch das kleine zweijährige Mädchen — ob ebenfalls vom M getroffen oder in Folge des Falles vom Arme der Mutter, ist nicht ermittelt - gestorben. Mit der Mutter ist übrigens noch ein weiteres Menschenleben dem Tode an:
kischer Pater Beckx.
Ulemas — das türkische Doctorencollegium, ebenso unfehlbar wie der Papi» — Der schuftige „Professor" Dr. Buchanan — schreibt die „Newyorker H-ZA
Konstantinopel, 19. Juli. Der Anführer einer Freiwilligen-Vande wurde wegen Verübung von Räubereien in der Umgebung von Philippopel beute gehängt. - Der Secretär der britischen Botschaft, W. Variug. ist heute zur Vornahme einer Enquete nach Bulgarien abgeretst. — Am Dienstag rück ten 18 Bataillone Serben von Saitschar aus und griffen die Stellungen Osman Paschas vor Jzwor bet Widdiu an, wurden jedoch mit großen Verlusten unter Zurückiaffung von 5 Kanonen, Waffen und Munition zurückgeschlagen. — Bei Wischegrad in Bosnien wurden 3000 Serben mit einem Verluste von 300 Tobten geschlagen und bis an die Grenze »erfolgt. — Ein montenegrinisches Corps steht in der Umgebung von Podgoritza.
Salonichi, 18. Juli. Das deutsche Mittelmeer-Geschwader ist gestern Abend vor Salonichi wieder eingetroffen.
Griechenland.
bleibt.
Bei — ein höherer Offizier, der Halbwegs gute Stiefeln besitzt.
Derwisch — ein Klosterbruder, den man oft beim Weintrinken „denviicer , trotzdem es der Koran verbietet.
Effendi — ein türkischer Statthaltereirath.
Harem — nicht unbekannt!
Hattischeriff — türkisches Reichsgesetzblatt.
Kislar-Aga — der Director des Mädchenpensionates: Harem.
Odaliske — Mädchen für Alles.
Nizams — das reguläre Militär ohne Fußbekleidung, zum Gegensätze von < Baschi-Bozuks — irreguläre Truppen, welche zerrissen? Hosen anhaben.
Pascha — Minister von heute auf morgen. Lebensgefährliche Stellung. Softa — türkischer Gyinnasialfchüler oder Student mit grünem Turban. Scheikh ul Islam, auch Mufti — ein mit allen Salben Geschmierter — eia tri'
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Und was
Vermischtes.
Lang-Göns. Am 18. d. M. zog Herr Dekan Sie. Strack, bisher Pfarrer von Groß Busi ck, nunmehr zum Pfarre^ von Lang-Göns ernannt, mit feiner Familie, von den Mitgliedern des Kirchen- und Schulvorstandes freundlich empfangen und'Herz lich beglückwünscht, in das mit Guirlanden, Kränzen und sinnigen Jnschrsiten geschmückte hiesige^Pfarrhaus ein. Möchten die dargebrachten Glückwünsche sich reichlich erckllen. ’10 Butzbach, 17. Juli. Gestern Nachmittag machte sich ein Mann aus Nleder- Weisel nach Hausen auf den Weg, um bet einer dortigen Hochzeit zu m Tanze aufzu- spielen. Er kam des Abends nicht nach Hause und als er auch des Morgens noch nicht anlangte, wurde feine Frau besorgt und schickte nach Hausen um "^ch ihrem Manne forschen zu lassen. Der Bote kehrte mit der Nachricht Zurück, daß der Gesuchte schon am vergangenen Abend nach 9 Uhr heimgegangen wäre. ^Mittlerweile mure dem Bürgermeister in Nieder-Weisel die Anzeige, daß in der Nahe der neuen Hoch- Weiseler Chaussee bei dem Steinbruche Kleider liegen und da man ein Unglück be^ fürchtete, so liiß der betreffende Bürgermeister sofort Nachforschung halten und so fand man dann den Vermißten, vollständig entkleidet in einem der dortigen Wasserlöcher tobt- Der Unglückliche wollte jedenfalls baden und ertrank in dem tiefen Wasser.
Wiesbaden, 18. Juli. Ein neuer Feind der Felder ist wieder in upferer nächsten Nähe bei seiner Verwüstungsarbeit entdeckt worden. Von der Bürgermeisterei Delkenbeim wurde am Sonntag dem hiesigen Landrathsamte gemeldet, daß sich auf den in der Gemarkung Kostheim gelegenen, Delkenheimern Bürgern gehörigen Aecker lin der Nähe der sogenannten Nußbaumallee und de? Mechtilshauser Hofguts) eine schreckenerregende Anzahl dort unbekannter Käfer plötzlich eingestellt und diese bereits sämmtliche Dickwurz eines großen Ackers bis auf die Wurzeln abgefressen hatten. Hierauf begaben sich Herr KreiSlandrath Rath, sowie Herr Prof, Kirschbaum, Nach mittaas an Ort und Stelle, wo in Gemeinschaft mit den Herren Bürgermeister Pflug und Lehrer Picker, Einsicht genommen wurde. Herr Professor Dr. Kirsch bäum consta- tkte alsbald daß die Käfer zu der Gattung der Schildkäfer gehörten und spenell die Bezeichnung cassida nebulosa führten. Da die Verheerungen sich bestätigt fanden, so wurd? zur raschesten Vertilgung der Käfer auf Vorschlag des Herrn Dr. Kirschbaum angeordnet, daß sich am heutigen Tage möglichst sämmtliche Gemeinde-Einwohner, sowie die erwachsenen Schulkinder unter Leitung ihres Lehrers daran machen, die Blatter d.r befallenen Pflanzen in Säcke abzuschütteln, worauf die derart mit Käfern gefüllten KLcke in bettzeS Wasser getaucht und hwrdurch die Käser «etödtet werden sollen. Weiter kurde °ns.°rdn-^d°ß sasart der Ortsbehörde van Kostheim Nachricht gcgrben werde um dieselbe zu veranlassen, auch ihrerseits ^ertilgungsmaßregeln anzuordnen.
_ UeLr ein Meisterstück der Mechanik berichtet die „Magdeburger Zeitung": .Aus der rühmlichst bekannten Schnellpressenfabrik von Königs und Bauer m Zell a. M^ ist jüngst die 2100. Schnellpresse hervorgeganaen Diese Moschrtne ist blevollkommenste ihrer Art und liefert die Stunde 40,000 Abdrücke. Sie ist für die "Ma.hbebur^gische Zeitung" bestimmt. Die „Kölnische Zeitung" hat etne gleiche bestellt. bemerken, daß diese Presse neben unserer 48,000 Abdrücke in der Stunde liefernden HBalteqnef e in der Druckerei der „Magdeburgischen Zeitung" aufgestellt werden Mrd. Dieft neueste Presse hat vor der Walter'schen den Vorzug, daß sie die einzelnen Bogen gleich
— Die übermäßig kleinen und hohen Absätze an^Damenstiefeln, wie sie jetzt Mode sind, setzten dieser Tage in Berlin eine Dame in ärgerliche Verlegenheit. ,Die> selbe trat, als sie das Schaufenster eines Putzladens besichtigte, unversehens mit emem derselbigen in das Eisengirter über einer Kellerstube. Hier klemmte der Hacken sich so fest ein daß die Dame, um dem Gespötte der Straßenjugend sich zu entziehen, den einen Stiefel im Sticke lassen und sich auf dem andern mit dem unbeschuhten Fuße in den nächsten Hausflur retten mußte. Dorthin wurde ihr daS zurückgelasfene corpus delicti nachgeliefert und sie so in den Stand gesetzt, weiterzustelzen.
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zum erstenmal den Religions-Unterricht und kommt nach Hause: „Papa, der hm Lehrer hat uns gesagt, der Herr Christus sei ein Sohn vom lieben Gott, ist das wahr" — „Ja, mein Kind, das ist wahr." — „Aber, lieber Papa, bann muß doch der litk Gott eine Frau haben?" — Möricke ist in peinlicher Verlegenheit da das Kind (« Antwort erwartet. Er sieht es eine Weile starr an und sagte dann endlich: „IN recht! Aber er ist schon seit langer Zeit Wittwer." — Das Kind war mit der kltt- wort zufrieden.
Aus Hamburg wird geschrieben: In den letzten 3 Tagen haben nicht weich-: als 4 Mädchen ihren Tod in der Alster gesucht und gefunden; ein fünfte« Mädhlri, dem die Lust zum Leben wieder erwachte, wurde auf fein Geschrei hin gerettet.
— (Das Wunder.) Ein Lehrer erklärte, was ein Wunder ist und wählte tcnu den Vorfall, wie Jesus bei der Hochzeit zu Kanaan Wasser in Wein verwandelte. Ä5 er glaubte, die Kmder dadurch zum Verstündniß des Begriffes „Wunder" gebrach: p haben, fragte er: „Was war das für eine Handlung?" Schlagfertig antwortete Knabe: „Das war eine Weinhandlung."
— (Türkisch-deutsches Lexikon.) In den Leitartikeln unserer Zeitungen „roinure!:' es jetzt von türkischen Worten, die Jedem, der orientalische Akademie nickt absovr! hat, ganz ^spanisch" vorkommen. Um nun jenen Leuten, welche sich in Folge dest Umstandes „nicht mehr auskennen", an die Hand zu geben, haben wir folgendes polare Lexikon hergestellt:
Aga — türkischer Subalternbeamter, der auch von rückwärts gelesen W
heimgefallen.
Kostheim, 17. Juli. Gestern ertrank hier ein 11 Monate altes Kind in einem Zuber Wasser. Die Mutter ließ das Kind einige Augenblicke allein in der Nähe tinti mit Wasser gefüllten Zubers sitzen, an dem sich dasselbe erhob, es bekam das Uebtr« gewicht und fiel hinein. Die Mutter fand ihr Kind als Leiche im Zuber. (M- 3-1
Conitz Nachstehendes Faktum wird Mancher als Curiosum ansehen: Da ehemalige Guardian und Präses aus Jakobsdorf, Jr S-, welcher ein Bad zu besuch» beabsichtigte, ersuchte den Landrath zu Conitz um Ausfertigung einer Paßkarte. Da Landrath verwetgerte ihm dieselbe, weil gegen S- möglicherweise beim Staatsanwalt etwas vorliegen könne.
— (Eine Möricke Anekdote.) Man schreibt uns aus Stuttgart: Von Mörickc'i jüngst verstorbener Tochter Marie, erzählte der Dichter einst seinem Freunde Fr. Fifta eine Anekdote, die in weiteren Kreisen bekannt zu werden verdient- Das Kind besucht!
Spanien.
Madrid. 19. Juli. Der Senat hat das Budget genehmigt. Die Cortes nahmen den Gesetz-Entwurf, Bett, die Aufhebung der Fueros in den baskischen Provinzen, an.
Flumänie«.
Bukarest, 20. Juli. Auch England hat den Wunsch ausgedrückt, eine Handels-Eonvention mit Rumänien abzuschließen. — In der gestrigen Kammer^ Sitzung zog der Kriegs-Minister die Vorlage wegen Einberufung der Reserven zurück. Die Stammet ernannte eine parlamentarische Enquete-Commission zur Untersuchung der Handlungen der früheren Minister.
Serbien.
Belgrad, 19. Juli. Vom Kriegsschauplätze wird officiell gemeldet: Ein Detachement der Armee unter dem Oberkommando Leschjanin's griff am 18. Juli einen Flügel der Armee Osman Paschas an. Nach einem mehrstündigen hartnäckigen, von Serben mit Bravour geführten Kampfe wurden die Türken aus drei Verschanzungen verjagt, die jedoch, da die Türken beträchtliche Verstärkungen erhielten, von diesen wiedergenommen wurden.
Türkei.
London. 20. Juli. Dem „Reuter'schen Bureau" wird aus Alexan- Michelstadt, 17. Juli. Gestern Mittag tagte in Erbach die Gcneral-«er- drien vom 20. Juli gemeldet . Die ägyptisch. Regierung hat sich geweigert, die Vollstreckung der wider dieselbe gefällten gerichtlichen Urtheile zu gestatten, ^rbe nicht erzielt, da auf den Vorschlag, zu den eingezahlten Stamm-Einlaa^n 60 Der Präsident des internationalen Gerichtshofes erster Instanz berief darauf zuzuschießen, um durck diese Erhöhung das Defizit von 56,000 Mark zu decken der für heute früh eine Plenar-Sitzung; in dieser wurde beschloffen, keinen Proceß größte Theil der Anwesenden sich protestirend entfernte. Liquidation und Processe'sind weiter anzunehmen und die Thätigkeit des Gerichtshofes einzustellen. In der ">cht zu^vermeiden. . _ __ _
Stadt herrscht die lebhafteste Erregung; die Mitglieder bei Gerichts waren wiederum zu einer Eonferenz zusammengetreten.
richttgt, welcher die Leichen in Obhut nahm. ,.i:
Newyork, 16. Juli. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdampi!^ des Noidd. Lloyd Main, Capt. G. Reickmann, welches am 1. Juli von Bremen^ am 4. Juli von Southampton abgegangen war, ist gestern 8 Uhr Morgens wo-- halten hier angekommen. ____—E-
Zur Weltausstellung in Philadelphia.
Der unlängst zum General-Commissär für die deutsche Ausstellung ernannte Herr » - Reuleaux von Berlin sagt in einem Aufsatze der Nat.-Ztg., welcher in fast alle Zeitungen *• gegangen ist, unter Anderem folgendes: w „ .j*
„Deutschland hat eine schwere Niederlage auf der Philadelphiaer Ausstellung erl Unsere Leistungen stehen in der weitaus größten Zahl der ausgestellten Gegenstände hinter anderer Nationen zurück, nur in wenigen erscheinen wir bei näherer Prüfung ihnen gmc, einem Minimum von Fällen überlegen. fi
Leider ist denn auch die Presse und vor Allem die deutsch-amerlkani,che, schonungslos unsere Ausstellung hergefallen. Wir haben Wahrheiten der bittersten Art hören muffen und


