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am Lindenplatz.

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Emil Pistor.

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14

Prügelholz, Stockholz, Reisholz,

Hof.

Gießen, den 18. Juli 1876. Müller.

1874er 1874er 1874er Bei Abnahme

König!. Amtsgericht, Abth. III. Spangenberg.

vt. Eppelsheimer.

zu begründen. Marburg, den 4. I» lt 1876.

Versteigerungen.

Montag den 24. Juli, Vormittags 9 Uhr, soll die Erndte von den Grundstücken der Franz Lampus Wittwe, bestehend in Korn, Weizen und Hafer, an den Meist - bietenden versteigert werden.

Die Zusammenkunft ist am Schützen-

L. Müller, auf der Mäusburg.

Gottesdienst.

Sonntag, den 23. Juli.

Morgens: Pfarrverwalter Schlosser.

Nachmittags: Mitprediger Drescher.

(Feier des heil. Abendmahls.)

(Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrverwalter Schlosser.)

Kirchliche Anzeigen

der evangelischen Gemeinde zu Gießen

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

A. Bramm.

Literarisches.

Die von Ernst Eckstein redigirte, im Verlage von Joh. Fr. Hartknoch in Leipzig erscheinende

Uesvudere ZLekarrntmachungen

Bekanntmachung.

Sechs nachträgliche Register über Com- munalsteuern für das Jahr 1876 liegen 8 läge lang auf unserem Büreau zur Ein­sicht offen.

Gießen, den 19. Juli 1876. (3863

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

A. Bramm.

bringt in ihrer 14. Nummer folgenden interessanten Inhalt:

Gedichte von Franz Hirsch, Klaus Groth, Bruno Salmer, Richard Hamel, Fer­dinand Meyer, Rudolf Gensichen. Aus der ästhetischen Moral. Von Eduard von Hartmann. (Fortsetzung.) Wir brauchen eine Kunst, bei welcher uns wohl wird. Von Moritz Carriöre.Wenn Frauen lächeln." Neue humoristische Gedichte. Vermischte Mittheilungen. Offener Sprechsaal. Briefkasten.

Frijchbäcker ) u Gießen.

Sonntag, den 23. Juli 1876. D. Rühl am Rathhaus, Eh. Faß in der Walltborstraße, G. Noll in der Löwengasse.

Holzversteisterung

im Gießener Stadtwalde

Montag den 21. Juli 1876, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, in den Districten Neuheege und Waldshute, nach-

3861) Mit der Abfassung des gesetzlichen Jahresberichtes für das Jahr 1875 beschäftigt, ersuchen wir den Handels- und Gewerbestand unseres Bezirks um Mit­theilung von Notizen über den Zustand und die Bewegungen des Handels und der Industrie während des gedachten Jahres.

Wünsche und Beschwerden, welche entweder die commerciellen und industriellen Interessen im Allgemeinen oder die einzelnen Geschäftszweige betreffen, können auf diesem Wege, namentlich wenn sie durch Thatsachen belegt sind, auf zweckmäßige Weise und im Zusammenhang den zuständigen Staatsbehörden dargelegt und zur Berücksich­tigung und Abhülfe empfohlen werden.

Wir hoffen, daß alle Betheiligten bemüht fein werden, uns durch ausführliches Material zu unterstützen und dadurch die gemeinsamen Interessen zu fördern.

Mittheilungen, welche uns nach Ablauf dieses MonateS zugehen, können nicht mehr berücksichtigt werden.

Gießen, den 20. Juli 1876.

Großherzogliche Handelskammer.

M. Homberger.

Oeffentliche Aufforderung.

lieber das Vermögen des Uhrmachers I. Kley zu Gießen ist Concurs erkannt und sind alle Ansprüche an denselben nebst et­waigen Vorzugsrechten bei Meldung der Nichtberücksichtigung

Freitag den 22. September d. I., Vormittags 9 Uhr, anzumelden.

Die nicht erscheinenden, noch gehörig ver­tretenen Gläubiger werden als den Be­schlüssen der Majorität bezüglich etwaigen Arrangements als definitiv zustimmend angesehen.

Zugleich wird den Schuldnern des I. Kley die Eröffnung, daß gültige Zahlungen nur an den provisorischen Massecurator Max Pilger zu Gießen geleistet werden kännen.

Gießen, am 12. Juli 1876. (3885

» Großherzogliches Stadtgericht Gießen.

I. V. d. D.: Gebhardt.

130 5450 Wellen

verzeichnetes Holz versteigert werden: Rmtr. Nadel-Scheitholz,

Nadel-Stämme mit 131,38 Festrntr., Stangen 1,86

Die Zusammenkunft ist am alten Anne- ber Weg an der ersten Schneiße.

Gießen, am 18. Juli 1876. (3827

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Nachdem in Folge mißlungenen Güte­versuchs unter den Gläubigern des zu Kernbach verstorbenen Ackermanns IoHan­nes Damm und dessen Wittwe Susann a geb. Brunnet daselbst, der förmlicheCon­curs über das Vermögen Beider erkannt morden ist, werden sämmtliche Gläubiger der Gemeinschuldner vorgeladen, ihre An­sprüche unter Vorlegung ihrer Beweisstücke im Termin

den 23. August d.

Vormittags 10 Uhr Cont.-Zeit, gegenüber dem inmtttelst bestellt werdenden Contradictor beim Rechtsnachtheil der Aus­schließung von den Massen anzumelden und

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au erwarten. Wie in einer Art von Wuth, und deshalb auch häufig viel zu weitgehend, werden die Schwächen der deutschen Industrie an unserer Ausstellung demonstrirt, wird jeder kleine wenn auch noch so verzeihliche Mangel gerügt und herausgesucht.

Als Quintessenz aller Angriffe tritt der Wahrspruch auf: Deutschlands Industrie hat das Grundprincipbillig und schlecht". Leider hat unsere Industrie wirklich im Durchschnitt diesen Grundsatz, wenigstens rücksichtslos in seinem ersten Theile und darum als Consequenz in seinem zweiten rc.

Zweiter Satz: Deutschland weiß in den gewerblichen und bildenden Künsten keine anderen Motive mehr, als tendenziös-patriotische; für die tendenzlose, durch sich selbst gewinnende Schönheit hat es keinen Sinn mehr. In der That, nachdem man uns dies gesagt hat, beschleicht uns ein beschämendes Gefühl, wenn wir die Ausstellung durchwandern und in unserer Abtheilung, die geradezu bataillonsweise aufmarschirenden Germanien, Borussien, Kaiser, Kronprinzenred princes, Bismarck, Moltke, Roon betrachten, die in Porzellan, in Biscuit, in Bronze, in Zink, in Eisen, in Thon, die gemalt, gestickt, gewirkt, gedruckt, lithographirt, gewebt an allen Ecken und Enden uns cntgegenkommen. Und in der Kunstabtheilung gar zwei Mal Sedan! Und in der Maschinenhalle: sieben Achtel des Raumes, so scheint es, für Krupp's Riesenkanonen, die Killingmachines, wie man sie genannt Hal, hergegeben, die da zwischen all' dem friedlichen Werk, das die anderen Rationen gesandt haben, wie eine Drohung stehen! Chauvinismus und Byzantinismus rc.

Dritter Satz: Mangel an Geschmack im Kunstgewerblichen, Mangel an Fortschritt im rein Technischen. Wiederum müssen wir an unsere Brust schlagen. Wiederum müssen wir auf hie Wichtigkeit der Bestrebungen des Gewerbemuseums, aus das geringe Entgegenkommen Hinwei­sen, welches der Handelsminister in seiner warmen Fürsorge für diese Frage bei der Industrie findet" rc. Soweit Herr Reuleaux.

Es dürste wohl höchlichst zu verwundern sein, daß Herr Pros. R. diesen Anschuldigungen auch gar nichts hinzuzufügen weiß, um deren wirklichen Werth klar zu stellen, daß er nicht näher untersucht, wie und wodurch denn dieses herbe Urtheil hat entstehen können und muffen, ob daraus lediglich nur Lehren für Deutschlands Industrie und Kunst der von ihm angedeuteten Art, nicht aber auch und in weit höherem Maße etwa solche für zukünftige Ausstellungs-Vorbereitungen und dergl. zu ziehen fein möchten. Hoffen wir, daß derselbe auch in diesen Beziehungen nähere Ermittelungen anstellen und mit deren Ergebniß ebenfalls in die Öffentlichkeit treten möge. Einstweilen erlauben wir uns seinen Erwägungen noch folgendes anheim zu stellen.

Im Kataloge finden sich nahezu 400 Aussteller von 1000, für welche die fragliche Anschul­digungen wohl in keiner Weife zutreffend fein können, da sie Gegenstände ausgestellt haben, wie Rahrungs- und Genußmittel, Chemikalien rc., die ein solches Kriterium fast ganz ausschließen. Von den hiernach verbleibenden 600 Ausstellern gehören 433 zur Industrie und Kunst im weiteren Sinne, 167 zur Kunst im engeren Sinne, welche also zusammen die Leistungen der gesummten deutschen Industrie und Kunst repräsentiren sollen. Nach Den Leistungen dieses, doch wahrlich kleinen Bruchthciles macht man der deutschen Gesammt-Jndustrie und Kunst die fragt Vorwürfe, man vergißt zunächst, daß dieser Bruchtheil nicht etwa ausgestellt hat um lediglich zu brilliren, sondern vorzugsweise um Geschäftsverbindungen in Amerika anzuknüpfen oder zu pflegen, die bekanntlich dorten sehr häufig fast nur auf der Grundbedingungvor Allem billig" fußen.

Was den zweiten Vorwurf betr. des ausschließlichen Herrschens der tendenziös-patriotischen Motive in der deutschen Kunst anlangt, so haben wir uns vergeblich bemühet im Katalog unter der Abtheilung IV., Kunstwerke im engeren Sinne, viele derartige Bilder rc. aufzufinden. Wir fanden darin nur 7 Aussteller von Oelbildern, welche der Bezeichnung des dargestellten Gegen­standes nach hierher gehören (5 davon sind von Berlin) und ist leider daraus nicht zu ersehen, wie viele Aussteller diebataillonsweise aufmarschirenden Germanien, Borrussien re." geliefert haben und woher dieselben stammen. Es darf Darnach aber wohl angenommen werden, daß das herbe Urtheil bezüglich des ausschließlichen Vorherrschens der erwähnten Motive in ber gejammten deutschen Kunst nichts weniger als begründet ist. Auch kann sich wohl weder Techniker noch Laie darüber wundern, daß die Krupp'schen Riefenkanonen den meisten Raum in der deutschen Maschinenabtheilung einnehmen, da dieselbe mit Maschinen und Modellen zusammen nur von 40, sage Vierzig Ausstellern beschickt worden ist.

Und was endlich noch den Hauptvorwurr: Mangel an Geschmack im Kunstgewerblichen

______________________a N f der Mäusbu r j.

^03) Mein Lager in Goldleisten, oval-schwarzen und Messing-Nahmen, in mousteltn, geripptem und sarbiaem Glase, sowie die Fabrik-Niederlage der Herren Schmidt- , Hahne in Friedrichsthal in weißem Tafelglas,

halte bestens empfohlen.

Willi. Balser,

am Lindenplatz.

und Fehlen des Fortschrittes im Technischen anlangt, so müssen wohl schon nach dem Vor­erwähnten sehr ernstliche Zweifel gegen die Richtigkeit desselben entstehen. Oder sollen wir nock speciell daran erinnern, bezw. ausführen, daß die ganze deutsche Ausstellung, sowohl hinsichtlich der Vorbereitung als der Ausführung, mit möglichst ungünstigen Verhältnissen zu kämpfen hatte, daß gerade die bedeutendsten Industriellen aus vielen Gegenden Deutschlands theils aus Verdruß über den in Amerika herrschenden Zollschutz, theils weil sie der Weltausstellungen müde waren rc., fast gar nicht dabei vertreten sind und daß daher ein solcher Vorwurf nur das erschienene Bruch­theil, nicht aber die gesammte deutsche Industrie und Kunst treffen kann? Nein, wir wollen die- vorerst hier nicht weiter ausführen und gestatten uns nur noch einen Ausspruch des Herrn Dr. Reber in der Festschrift zur Jubiläumsfeier des Münchener Kunstaewerbeveretns dem Herrn Pros. R. und allen denen, welche bedingungslos mit ihm eingestimmt haben, zur Prüfung vorzuführen.

Wer noch zu beklagen geneigt ist, daß es Deutschland überhaupt an allseitiger Kunstfertigkeit gebreche, wer noch läugnen möchte, daß Deutschland seiner Culturstellung entsprechend producire, der trete ein in die Kunst- und Jndustrie-Ausstellung zu München, um sich die frohe Ueberzeugung zu holen, daß Unser Vaterland, wie es im Cinquecento an künstlerischer und vorab kunsthand­werklicher Schöpferkraft ebenbürtig neben Italien dastand, jetzt auf dem Wege ist, die Rivalität mit dem in neuerer Zeit hierin überlegenen Frankreich nicht mehr scheuen zu dürfen".

(Gewerbebt f. Hess.)

Monate altes Mm dicke allein in der M- : erhob, es bekam bas t . i!eiche im Zuber. (U.- .

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1874er.....

Neue holl. Voll-Häringe

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«K. Willi. Weidig.

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bei Willi. Balser.

3802) Die Herbert'sche Besitzung vor dem Neustädter Thor, bestehend aus Wohn­haus und Bleiche, ist aus freier Hand zu verkaufen. Reflectirende können sich mit mir benehmen.______Franz S enner.

Neue Mandeln und Tafelmandeln, w Tafel-, Elemi- und Sultanin-

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3878) Tannenholz, kurzgeschnitten, bei empfiehlt

Keilgcöotenes.

Bohnenschneidmaschinen

bei (3879

__________Emil Pistor.

3886) Eine Henne mit 8 Jungen, ein Haufen Mist, sowie eine Pumpe, zu ver­kaufen bei

____________I Pitzer, Wetzfteinsgasse.

3866) Ein Kieiderschrank und eine Corn- mode ist wegen Mangels an Raum zu ver­kaufen bei___P h. Schneider.

3873) Ich bin Willens, meinen noch vakanten Aecker auf mehrere Jahre zu ver­pachten oder zu verkaufen. Liebhaber können sich an mich wenden- ________________Fr. Lampus.

Reisstärke, extrafein, in V2, Vi und 4- Psd.-Packeten, sowie lose, Weizenstärke, extrafein lose, Kugelbau in schönster Farbe, leichtlöslich, Waschpulver, Soda, calcinirte und crystallisirte, alle Sorten Seife, empfiehlt (3301 L. Müller auf der Mäusburg.

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entsprechend billiger.

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