Mk.
D- Red.
») Vergleiche Jnseratentheil d. heut. Zeit-
Lberstrichen worden sind- Der noch im Cement vorhandene Aetzkalk wird dadurch , feine Krystalle von kohlensaurem Kalk verwandelt, welche innig mit dem Cement zu- sammenhänaen.
Frilchbäcker zu Gießen.
Sonntag, den 23. April 1876. Georg Spies in der Neustadt, M- W am Markt, H- Faß, vorm. G- Busch auf dem Kreuz. ____
England.
London. 17- April. D.« Osterfest trägt in diesem Jahre einen höchst unfreundlichen Anstrich. Die Aprilsonne duldet zwar hier in London leit »or< atftein nichts weißes', obwohl sie am Charfreitag noch aus manches weiße Fleckchen" mit Gleichmuth herabblickte; aber die rauhen Sturme der letzten Tage haben an der Küste und in den Flußniederungen recht beträchtlicher> Schaden anaericktet Schiffe beschädigt, Flüsse zum Austreten gebracht, während die Pächter in' der Lammzeit klagen, daß sich Dorick's schöner Spruch Heuer nich bewahrheitet, wonach der Wind für das wollelose Lamm gelindert wirix Ueberschwemmungen werden aus verschiedenen Grafschaften gemeldet. D uiedrig gelegene Huntingdonshire ist wohl am stärksten heimgesucht; die Stadt Godmauckester steht theilweise unter Waffer und ebenso viele der umliegenden • Lftr. In anderen Grafschaft-,r steht es nicht viel besser- fei Windsor hat der Sturm fünf der ältesten Ulmen in der langen Allee, welche eine Haup. aierde de« Parke« bildet, umgebrochen; einige dieser Baume sind über zwe - hundert Jahre alt. Auch die Telegraphenleitungen haben vielfache Störungen erlitten. 17 $ Der Stadtrath von Penzance empfing am 12.
d Mts. einen Brief von Lord Derby, dem englischen Minister für auswärtlge Angelegenheiten, der eine Liste der Belohnungen enthält welche dre deutsche Regierung gewißen Einwohnern in Penzance und auf den^Scilly-Jnsellr fu,die Rettung von Leben und Eigenthum vom Wrack des Hamburger Danpf
Schiller' gewährt hat. Der Stift«pr°bst Hedgeland rn Penzance erhalt eine Bibel: der Pfarrer von Scilly, Dr. S. T. White, „Wordsworth s Commen- tarie«'; Mr. Hardley, der Strandvogt, und Mr. Bulley, Ches der Küstenwache in Brills, jeder ein Telescop, und der Pfarrer von sU Paul, Dr. Malone eine Bibel. Jedes Geschenk trägt eine officiclle Inschrift- Der Namenszug des deutschen Kaisers ziert eine goldene Uhr, die Mr. F-rr-« vom Zollamt in Scilly überreicht wurde. Kicks, der Steuermann des Rettungs Bootes von Scilly, sowie drei andere Personen haben ebenfalls goldene Uhren erhalten. Geldbelohnungen im Gesammtbetrage von 75 Lstr. sollen unter die Mannschaften der Küstenwache und andere vertheilt werden, während an verschiedene Personen Dankbriefe gerichtet sind.
Nußrand.
Petersburg, 19. April. Die Zeitung „Graschdanin" ist wegen eines Artikels über den Aufstand in der Herzegowina, m welchem heftige «griffe aeaen die österreichische Regierung enthalten waren, durch Mmrstenal-Beschluß süspendirt wordnu — Das Ei« der Newa hat sich gestern m Bewegung gesetzt; heute zeigt das Thermometer 14 Grad Neaumur i*t Schatten.
88irthschaftliches.
Oelsarb.nstrich aus E eme nt° erputz. Oelsarbanstrich td°Ut. nach ' "er
Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen.
Gottesdienst.
Sonntag, den 23. April.
Morgens: Pfarrvicar Schöner. Nachmittags: Pfarrverwalter Schlosser.
(Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 23. bis 29. April besorgt Pfarrervicar Schöner.)
"'0 VRevaLriöre5Choco8lai°e$l12 Tassen Mk. 1,80 Pf., 24 Taffen Mk. 3,50 Pf., 48 W
durch die schlechten Verhältnisse gebotene Lohnherabsetzung nicht gefallen lassen j —nrr.n Natürlich wird dadurch das Elend nur noch größer.
D «imbura 18. April. Bei der heute erfolgten Schließung de« Seim- dürck den Regierung«. Commiffär Dobel von Wiksbaden wurde der 5,5mDi.1.4««i=. ".,1' öbriaen« schon ausgeweiht worden, werden noch heute die Heimreife
JVUl.)
fflNtnchen 19. April- Die betreffende Abtheilung der Abgeordneten- Snmmerbat in heutiger Sitzung den Antrag des Referenten, die Wahlen IM W^Meift München l wegkn Verletzung de« Art- 11 des Wahlgesetzes bei Bildung der Urwahlbezirke für ungültig zu erklären, angenommen.
S Die hiesige Handelskammer hat in ihrer letzten Plenarsitzung
der. Beschluß gefaßt, hinsichtlich der in Deutschland bestehenden Creditverhält- nifTe dem Vorgehen der Düffeldorfer Handelskammer zu folgen, welche an alle ?-! män" schertKreise ein Rundschreiben erlaffeu hat, daß in Zukunft der Lieferung der Waare auch sofort oder in Monats- spätestens in Viertelsahrs- «ritt die Rechnung folge und dann dem entsprechende Berichtigung erlangt wer- Nönne Der Antta« wurde einstinunig angenommen., Im Jntcreffe,de deutschen Handels wäre e« auf das Dringendste zu wünschen, daß dieser Beschluß auch praktische Folgen hätte, und daß so einer der Krebsschaden, an denen der geschäftliche Verkehr bei uns krankt, das allzu lange Creditgcben, beseitigt würde.
Serbien.
Belarad. 19. April. Das serbische Amtsblatt „Srbske Novine" ent- hält folgende (von der Wiener Abeudpost am 18. d. Mt«. deuftch wiedergegebene) Rote: „Eine in jeder Beziehung äußerst tadelnswerthe Scene hat am letzten Palmsonntag vor der Wohnung des österreichisch-ungarischen General- Cvnsuls in Belgrad stattgefunden. Die den Vertretern der fremden Mäch schuldige Achtung vergeffeud, hat eine Baude von Leuten lärmende Excesse »extot , mit der Absicht, den Vertreter Oesterreichs zu 6eIe,bt9™- ®le Jcl6l^e Regierung, solche erbärmliche Acte bedauernd und auf das Strengste das Benehmen der Urheber verdammend, hat wider dieselben die vom Gesetz vorgeschriebenen Maßregeln ergriffen und der österreichischen Regierung die derselben verlangte vollste Genugthuung geleistet."^
Hegerreich.
Wien. 20. April. Die „Polit. Corresp.' meldet: Die Berathungen beider Regierungen haben in manchen wesentlichen Punkten zu einer Verständigung geführt: in anderen Punkten konnte bisher eine Vereinbarung nicht erzielt werden. Bevor aber eine endgültige Entscheidung erfolgen kann, haben die ungarischen Minister e« für nothwendig gefunden, nach Buda-Pesth zuruckzukehrei, um sich mit ihren Partei-Genoffen in'« Einvernehmen zu setzem
Pesth, 19. April. Der Pesther „Lloyd" schreibt: »Bosnien ist vollständig im Aufstande. In Wiener Armeekreisen wird von Mobilmachung gesprochen, die binnen 14 Tagen bevorstände."
Schweiz.
Bern, 19. April. Serbien hat seinen Beitritt zu dem Genfer Concor- dat, betr. die Pflege verwundeter und erkrankter Soldaten, erklärt.
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Seit 30 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen Gesundheitsspeise widerstände,, und bewährt sich dieselbe bei Erwachsenen und Kindern ohne Medictn und ohne Kosten bkl illen Magen-, Nerven-, Brust-. Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Athem«, Blasen- uno Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaullchkeit, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrboiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutausi teigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst während der Schwangerschaft, Diabetes Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung füi Säuglinge schon von der Geburt an selbst der Ammenmilch vorzuziehen. Gin AuSzu- aus 80,000 Certificaten über Genesungen, die aller Mediän widerstanden, worunter Certlfican vom Professor Dr. Wurzer, Geh. Mevicinalrath Dr. F. W. Benecke, ordentlicher Professor bet Medicin an der Universität Marburg, Medicinalrath Dr. Angelstein, Dr. Shoreland, Dr. Campbell, Professor Dr. Dvdö, Dr. Ure, Gräfin Castlestuart, Marquise de Brehan, und vielen anderen wchgestellten Personen, wird franco auf Verlangen eingesandt.
Abgekürzter AuSzua auS 80,000 Certificaten.
Brief von der hochedlen Marquise de Bröhan.
Neapel, 17. April 1862.
Mein Herr I In Folge einer Leberkrankheit war ich seit sieben Jahren in einem furät- daren Zustande von Abmagerung und Leiden aller Art. Ich war außer Stande zu lesen odn • u schreiben, hatte ein Zittern aller Nerven int ganzen Körper, schlechte Verdauuna, sori- vährende Schlaflosigkeit und war in einer steten Nervenaufregung, die mich hin und her trieb und mir keinen Augenblick der Ruhe ließ, dabei im höchsten Grade melancholisch, viele Aerzte, sowohl Engländer als Franzosen, hatten ihre Kunst erschöpft, ohne Linderung mrum beiden. In völliger Verzweiflung habe ich Ihre Revalesciere versucht, und jetzt, nachdem iq mt Monate davon gelebt, sage ick dem lieben Gott Dank. Die Revalesciere verdient oa? höchste Lob, sie hat mir die Gesundbcu völlig hergestellt und mich in den Stand gefitzt' wem icsellschaftliche Stellung wieder einzunehmen. Genehmigen Sie, mein Herr, die Versicherung meiner innigsten Dankbarkeit und vollkommenen Hochachtung.
Marquise de Brä han.
Nr 75,877. Florian Köller, K. K. Militärverwalter, Großwardein, von Lungen- und Luftröhren-Katarrh, Kopfschwindel und Brustbeklemmung.
Nr. 75,970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handels-LehranM Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttung.
Nr. 65,715. Fräulein dc MontlouiS von Unverdaullchkeit, Schlaflosigkeit um Abmagerung.
Nr. 75,928. Baron Siamo von lOjähriger Lähmung an Händen und Füßen ic.
Die Revalesciere ist vier Mal so nahrhaft alS Fleisch und erspart bei Erwachsenen Mt Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen.
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Die beiden neuesten Nummern der Jllustrirten Frauen-Zettung fvierteljährl. Abonnements-Preis 2 M. 50 Pf.) enthalten: I. Die Moden-Nummer (15): Braut- und Gefillschafts-Anzüge, Mull- und Linon-Kleider, Ueberkleider, hohe Küraß- und Schooß-Taillen, Kleiderärmel, Hüte, Sonnenschirme, Fächer. Gürteltaschen, Fichus, Schleifen, Kragen und Manschetten. — Anzüge für Knaben und Mädchen, Hüte und Mützen. — Taschentuchbehälter, Arbeitstasche, Garreau und Spitze in Filet-Guipüre, Weißstickereien und Spitzen-Jmitation, Tülldurchzug, Buntstickereien. Häkelarbeiten rc. ;c. mit 67 Abbildungen und einem großen colorirten Modenkupfer. II. Die Unterhaltungs-Nummer (16): Die Nothhelferin. Novellete von Levin Schücking. II. — Ferdinand Freiligrath f. — Charlotte Stieglitz. Don E. Vely. — Im Berliner Thiergarten. Von W. von Dünheim. IX. - Skizzen und Scenen. von Alex, von Roberts. 3. Ein Tintenfleck. — Verschiedenes: Literarisches, Musikalischer rc. — Briefmappe. - Frauen-Äedenktage. — Ferner folgende Illustrationen: Charlotte Stieglitz. Portratt. — Am Hochzeitsmorgen. Von Antonie Volkmar. — Das Brandenburger Thor zu Berlin nach Wiederaufstellung der Victoria (1815). Von H. Lüders. — Die Rutschbahn bei Schloß Bellevue in den dreißiger und vierziger Jahren dieses Jahrhunderts. Von H. LüderS.
Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medicin und ohne Kosten durch die Gesundheits-Mehlspeise:
MIMHE s...
Tellcatessenhändlern im ganzen Lande.
In Gießen zu haben bei Müller ck Schwager.
------’ «in amtlich bealaubigteS Schreiben au« der Feder eine« Arztes uns, rote* ®lßt, zur Veröffentlichung zugegangen und empfehlen wir dessen roeittd $etbrc®enn8n e8 die Pflicht jedes geroissenbasten Arzte» ist, das Publikum im AM meinen vor dem Gebrauch der von unwissenden Charlatanen angefertigten Ged mittel zu warnen, insbesondere vor denjenigen die als '°genannte Uni^salm« gegen alle nur denkbaren, meist schweren Krankheiten ganz verschiedener Natur »A priesen werden und Hülse leisten sollen; 1° wird er gern auch wiedkrum n »et empfehlen, welches aus rationeller Basis ruht, nach wissenschastlichen P-Mp"N I t mengesetzt ist und mit Fachkenntniß »on geprüften unb »
bereitet wird. Ein solches ist das von dem Konrgl Preuß. Apotheker l- Klasie O Dr. Ludwig Tiedemann combinirte stärkende El,xir und der dazugehörige Bals.^ welche beide Mittel sich unter dem Namen Pen-t8ao-^>raparate flcflen zustände' *) bereits einen Weltruf erworben baden. Wrrhalten; bie: Dr mann'schen Heilmittel für eine Errungenschaft der Medicin, welche die Ochste An
, nun0 nerbienen und von ärztlicher Seite jedem Hülfesuchendcn auS rnnerster W : -°ugung -mpsohlen werden können. „ fj. Oeltze, Stettin.
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