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Beklagte,
103 M. und 105 M.
100 M.,
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wegen Forderung W. CI. 6.
nale niedergelegt sind. Hannover, den 16.
Aersteigerungerr.
Obstversteiqerung
Samstag den 23. d. M.,
September 1876.
Der Amtsrichter Dr. Wachsmut h.
Klaganträge
Wechselprocesse
von Seiten
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0) .
4888) Nachstehende, an König!. Amtsgericht Hannover, Abtheil. 8, gerichtete und dem Unterzeichneten für die Beklagten behändigte Klaganträge nebst Verfügung vom 2. d. Mts. werden den Beklagten durch öffentliche Blätter mit der Eröffnung zugestellt, daß die vom Kläger angezogenen Urkunden zur Einsicht der Beklagten auf der Gerichtsschreiberei des Proceßgerichts tm Origl-
Obstversteigerung.
Montag den 25. d- M-, von Morgens 9 Uhr an, soll das der hiesigen Gemeinde zustehende Obst, bestehend größten Theils in Aepfeln, an Ort und Stelle verUeigcrt werden.
Der Anfang ist am Pfingstwcg.
Großen Buseck, am 20. September 1876. Großh- Bürgermeisterei Grotzen-Buseck-
Wagner. (4881
Verwischtes.
— (Edelmuth.) Aus Rom wird geschrieben: „Die Gesandten deS Sultans von Marrokko haben sich in all' den italienischen Städten, welche sie mit einem längeren Besuche beehrten, äußerst generös erwiesen und Armen und Wohlthätigkeltsanstaltcn reiche Gaben zufließen lassen. Als ein wirklich edelmüthiger Act verdient aber «anj besonders derjenige verzeichnet zu werden, welchen sie an der Frau des einen der Bahn- bediensteten, von welchen sie auf der Reise von Floren, nach Turin bestohlen worden waren, übten. Giagnoni, so hieß der eine Dieb, hatte sich, als er sestgenommen werden sollte, aus dem Fenster gestürzt und war an den hierbei erlittenen schweren Verletzungen gestorben, worauf Hadgi Mahomed großmüthig die ganze, bekanntlich rasch wieder zu Stande gebrachte Summe von 20,000 Frcs. der Wittwe deS selbstmörderischen DiebeS ^^^Newyork, 16. Sept. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdampfschiff des Nordd. Lloyd Donau, Capt. R. BussiuS, welches am 2. d. M. von Bremen und am 5. d. M. von Sout hampton abgegangen war, ist heute 12 Uhr Mittags wohlbehalten hier angekommen.
** Fortschritte der Lebensversicherungsbanken in Deutschland. Trotz der andauernden, fast in alle Geschäftszweige tief eingreifenden KrisiS, unter welchen unser wirtdschaftliches Leben nun schon geraume Zeit zu leiden bat, hat sich in Deutschland in Benutzung der Lebensoersicherung doch auch im Jahre 1875 wieder em ziemlich beträchtliches Wachsthum bemerklich gemacht- Nach dem bekannten fachwissen- schaftlichen Artikel, welchen, wie seit Jahren, so auch jetzt wieder das „Bremer Handelsblatt« über den Rustand und die Fortschritte der deutschen Lebensoerstchcrungsanstalten veröffentlicht hat, sind im Jahre 1875: 92,716 Personen den deutschen LcbenSoer- sicherungsanstalten beigetreten und haben damit ihren Angehörigen Erbschaften im Betrage von 313,455,019 Mark begründet. Die Gesammtzahl der Ende 187d bei deutschen Anstalten versichert gewesenen Personen belief sich aus 716,649; die G-sammt- summe der von ihnen für Wittwen und Waisen damit begründeten Erbschaften auf 2i29 932 853 Mark. Innerhalb eines Menschenalters werden diese Erbschaften anfällig, kömmt diese Summe, welche sich aus regelmäßig fortgesetzten, zum größten Theil kleine Spareinlagen bildet, zur Vertheilung. Inzwischen sind die Spareinlagen, welche 187bt 67 558,109 Mark ausmachten, zinstragend ausgeliehen und unterstützen Landwirthschaft und Industrie in ihrem Betriebe. I« Jahre 1875 sind 31,199,318 Mark an die Hinterbliebenen von mehr als 12,000 versichert gewesenen Personen ausbezahlt worden, die Lebensversicherungsbank für Deutschland zu Gotha allein, die älteste deutsche Lebens- versicherungsanstalt, hat zu dieser Summe 5,537,900 Mark beigesteuert, also mehr als den sechsten Tbeil aller Vergütungen geleistet.
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jedoch ohne Erfolg zur Zahlung präsentirt, und sodann auf Kläger im Regreßwege zurückgegangen, der den Wechsel hat einlösen muffen.
Die Präsentation des Wechsels unter A zur Verfallzeit ist erfolglos geblieben.
Kläger erhebt daher Wechselklage und bittet um Verhandlungstermin )n' dem Schlußantrage:
die Beklagten im Wechselprocesse mittelst sofort vollstreckbaren Erkenntnisses solidarisch zu verurtheilen zur Zahlung
1) der Wechselsumme von 100 M-, 103 M- und 105 M.
2) 6°/0 Verzugszinsen auf 103 M- seit dem 3. Juni d. I. und auf 105 M. seit dem 2. August d. I.
3) je V3% Provision auf 103 M und 105 M.
4) die Protestkosten mit 2mal 6 M- 75 Pf.
Die Originale der unter A, B, C, D und E bezeichneten Urkunden ffni auf der Gerichtsschreiberei deS Proceßgerichts zur Einsicht der Beklagten niedergelegt.
Hannover, den 28. August 1876.
gez. Pelizaeus, Advocat.
Verhandlungstermin
Dienstag den 3. October d. I.
W. Cl. 6.
Hannover, den 2. September 1876.
Der Amtsrichter
_______gez. Dr. Wachsmut h-________
Ketlerrei«-.
Pesth, 19. Septbr. Die königliche Tafel als zweite Instanz hat den Anklage- und Haft-Beschluß wegen Hochverraths gegen Miletics und Kasapino- vics bestätigt.
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zu zahlen.
Durch Blanco-Jndossement des L. Meierstein sind die Wechsel auf die aus denselben ersichtlichen Jndossotare übergegangen und die Wechsel unter B und C von dem letzten Blanco-Jnhaber laut sub
D und E in Abschrift angeschloffener Proteste vom 3. Juni und 2. August 1876 den Acceptanten bezw- der auf den Wechseln bezeichneten Domiciliatin rechtzeitig,
des L. Meierstein zu Hannover, Klägers, Advocat: Pelizaeus, wider
den 8. Walldorf und dessen Ehefrau früher zu Gießen (jetziger Aufenthaltsort unbekannt),
Durch Acceptation der in Abschrift sub
A, B und C angeschloffenen Wechsel sie dato Chriinitzschau den 5. Juli 1875, gezogen von der Firma Bösen berg & Meyer ans die Beklagten haben sich die letzteren wechselmäßig verpstichtet, am 1. April bezw. 1. Juni und 1. August 1876 an die Ordre des Klägers
London, 20. Septbr. In einem Supplementblatt der amtlichen Zeitung wird der Bericht des Botschafts-Secretärs Baring über die von den Türken in Bulgarien verübten Greuelthaten veröffentlicht. Derselbe enthält zunächst eine ausführliche Darstellung der Entstehung und des Verlaufes der aufständischen Bewegung und zählt dann die vorgekommenen Fälle von grausamen Handlungen einzeln auf. Ein Begleitschreiben des Botschafters Elliot erklärt die lautgewordene Entrüstung für vollständig berechtigt, obwohl von den Zeitungen die einzelnen Fälle übertrieben seien. Die Schilderung Baring's vom Batuker Blutbad, wo allein 2000 Personen getödtet sind, übersteigt alles bisher Bekannte. Baring dringt auf exemplarische Bestrafung Mohamed Aga's und Achrnet Aga's, welche für das Blutbad verantwortlich seien, während hin- gegen die türkische Regierung noch an Achmet Aga den Medschidje-Orden verliehen habe. Baring erachtet zur Herstellung der Ruhe die strengsten Maß. regeln und eine unparteiische Justiz für unerläßlich.
Ftußland.
Petersburg, 19. Septbr. Die Nachricht von der angeblichen Pro- clamirunz des Fürsten Milan zum König von Serbien hat in hiesigen diplomatischen Kreisen einen ungünstigen Eindruck gemacht. Auch die Zeitungen halten mit ihrem abfälligen Uriheile nicht zurück: Das „Journal de St. Pe- tersbourg" erklärt die Proclamirung als einen durchaus unzeitigen Act; „Golos" erkennt darin den Anfang der Militärdictatur, ein Schritt, welcher nur den Absichten und Interessen der Pforte nützlich sein könnte.
Keröien.
Belgrad, 19. Septbr. Nach einem Berichte des Generals Tscherna- jeff hätten ihn die Türken am 17. d. Mts., Abends, trotz der Waffenruhe angegriffen; derselbe erbittet daher Instructionen.
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«Holland.
Amsterdam, 16. Septbr. Die abendlichen Zusammenrottungen auf den Straßen dauern fort. Das Militär muß die Pöbelhaufen auseinander treiben wobei es denn nicht ohne Verwundungen hergeht, obgleich das Militär keinen scharfen Gebrauch von den Waffen macht. Eure Person ist an den Folgen der Verwundungen gestorben. Für heute Abend, wo es zur Zeit der Kirmeß am wildesten zuging, erwartet man einen größeren Umfang der Unruhen und hat deshalb weitere Vorsorge getroffen. Uebrigens haben diese Krawalle durchaus keinen beunruhigenden Charakter, da nur der allergemeinste Pöbel, der seinen Muth an Fensterscheiben kühlt, daran Theil nimmt.
ArauLreich.
Paris, 19. Septbr. Der „Agence Havas" zufolge liegt dem Gerüchte von der angeblichen Ausrufung des Fürsten Milan zum König von Serbien nichts weiter als die Thatsache zu Grunde, daß General Tschernajeff auf einem Banket einen Toast ans Milan, König von Serbien, ausbrachte. Wie der Temps" meldet, habe der russische Botschafter Fürst Orloff gestern gegenüber dem Herzog Decazes erklärt, gedachter Toast sei nicht ohne ungünstigen Eindruck auf den russischen Hof geblieben, welcher wohl geneigt sei, die Interessen der Christen zu wahre», nicht aber die Amnaßungen Serbiens zu unterstützen.
Paris, 19. Septbr., Abends. Wie in hiesigen diplomatischen Kreisen verlautet wären Seitens der Vertreter der Mächte in Konstantinopel Verhandlungen über den Abschluß eines förmlichen Waffenstillstandes auf einen Monat eröffnet worden.
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von Vormittags 10 Ubr an, das hiesige Gemeinde-Obst öffentlidb meistbietend versteigert werden (4864 Watzenborn, am 18. September 1876. Großherzogl. Bürgermeisterei Watzenborn- Schäfer.
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Belgien.
Brüssel, 20. Septbr. Man telegraphirt der „Jndöp." ans Paris, Fürst Orloff habe dem Herzog Decazes erklärt, die Proklamation Milan's zum König habe große Unzufriedenheit am Hof zu Ltvadia erregt; Orloff habe hinzugesetzt, Rußland fange an, die Geduld zu verlieren wegen des Mißbrauchs, den Serbien von seiner Protection mache.
England.
London, 18. Septbr. In Beurtheilung der orientalischen Wirren, insbesondere des Zwiespaltes zwischen Gladstone und Derby, kommt der „Economist" zu folgenden Schlußfolgerungen: „Sowohl Derby und Gladstone Überschätzen die Macht und die Interessen Englands in der Türkei- Diejenige Macht, welche die Entscheidung dort zu geben hat, ist Deutschland- Oester reich wird auch jetzt sich entschieden der Herrschaft Rußlands über die Donau widersetzen, und bei diesem Widerstand wird Deutschland ihm helfen. Fürst Bismarck würde gegen die Idee seines Lebens fehlen, denn er würde dadurch die Zukunft Deutschlands im Orient ruiniren. Und es ist Fürst Bismarck und nicht England, bei dem die endgültige Entscheidung liegt. Unsere Macht ist gering und entfernt, die seine gewaltig und nahe.
London, 19. Septbr. „Reuter's Bureau" wird ans Belgrad vom 19. d. Mts. gemeldet: Die serbische Regierung hat gestern den Vertretern der Garantie-Mächte eine Note zugehen lassen, worin mitgetheilt wird, daß nach telegraphischer Meldung des Generals Tschernajeff die Türken trotz der Suspen- dirung der Feindseligkeiten in der Richtung auf die Ortschaft Bobowischte vor- rücken; die serbische Regierung müsse deßhalb auf Abschluß eines regelrechten Waffenstillstandes bestehen, habe indeß an Tschernajeff von Neuem den Befehl erlassen, auch weiterhin von jedem Vorgehen abzustehen, ausgenommen, wenn er angegriffen würde. ______
Bedingungen unb Pi 18 bis 12 Uhr 12 bis 6 Uhr 91ad) tau bet unterlief zchbeu unb müssen i jutn 5. nächsten tajj 10 Uhr, in iniu aufgehängten i Gssen eingelegt n chiienschloß den 1i "'Äerzogl. Landeszncl BQ Scrib'
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