118 Raummeter Eichen-Stockholz,
11 Raummeter Buchen-Scheitholz,
(1970
10
385
16
44
2
94
Buchen-Reisholz, Eichen „ Aspen
Eichen „ Buchen-Prügelholz,
In Vertretung: Schäcker, KreiSbauaufseher.
Montag den 24. und Dienstag den 25. d. M-, jedeSmal von Morgens präciS 9 Uhr an, sollen in dem Districte Lohwald versteigert werden:
Main-Weser-Bahn.
Die diesjährige Gras- und Äleecrrblt auf den Bahnböschungen soll wie folgt ttf-
pachtet werden:
1) auf der Strecke Gießen—Lollar Dienstag den 4. Mai c, Vormittags 9 Uhr am Bahnhof Loll« beginnend;
2) auf der Strecke Lang-Gons—Gier» Mittwoch den 3. Mai c, -lachmittsg? 12Vi Uhr am Bahnhof LE GönS beginnend.
Frankfurt a. M-, den 18. April 1876 Königliche Betriebs-Jnspection.
H e y l.
Vermischtes.
— Darmstadt. Die Banknoten der Bank für Süddeutschland in alter Währung sind innerhalb der unerstrecklichen Frist bis -um 31. Dezember d. I. bei der Hauptkasse hier oder der Einlösungsstelle in Frankfurt zur Einlösung einzureichen.
— (Electrische Malicen.) Unter diesem Titel philosophirt daS „91. W T." : „Und an seinem Grabe noch pflanzt er die Hoffnung auf — nämlich der Mensch, der in seinem Kaffen ein Loos sicher geborgen weiß, und wäre dieses LooS auch nur ein Löschen und so klein, wie es etwa die Städte Mailand, Bukarest oder Freiburg auS- gegeben haben. Aber wehe dem, der ein TürkenlooS sein eigen nennt, denn dann ist sein Loos ein traurige? Mit jedem halben Jahre muß er zusehen, wie sein Coupon -ur Reife gelangt ist und doch keinen Genuß bringt, und dann kommt noch der elektrische Draht und besitzt noch die unglaubliche freche Ironie, jene Nummern der Welt zu verkünden, die den Haupttreffer und den ersten Nebentreffcr gemacht haben. Niemals aus dem Glücksrad gezogen zu werden, ist ein Unglück, den Haupttreffer machen und dafür nichts bezahlt zu bekommen, daS ist die raffinirteste Marter, die jemals ersonnen worden, und erinnert gar drastisch an das Lied jenes verruchten Türken Osmin, der da singt: „Zuerst gespießt und dann gebraten!" Doch wer immer der beklagens- werthe Besitzer der zwei Loose Nr. 149,008 und 1,105,524 iff, das tiefste Beileid sei ihm ouS tiefstem Herzen entaegengebracht. Er bedarf dessen."
nach Ulfa.
Nidda, am 14. April 1876.
Großherzogliche Oberförfterei Nidda.
Rohr.
^^Der Diffrict Lohwald liegt 3/< Stunden von der Eisenbahnstation Nidda in der Nähe der Staatsstraße von Nidda nach Schotten.
Zusammenkunft im genannten Districte auf dem Fußpfade von Unter-Schmitten
Holzversteigerung
in den Domanialwaldungen der Oberförsterei Nidda.
Oeffentliche Aufforderung.
Wirth Heinrich Schäfer von Hausen hat um Zusammenberufung seiner Gläubiger behufs Abschlusses eines Arrangements gebeten. , ,
Es werden daher alle diejenigen, die ver- mögensrecktliche Ansprüche an denselben zu bilden haben, aufgefordert, solche nebst etwaigen Vorzugsrechten im Termin:
Montag den 8. Mai l. I-, Vormittags 10 Uhr, anzumelden und bezüglich eines Arrangements Beschluß zu fassen. Die nicht erscheinenden Gläubiger werden bezüglich des Abschlusses eines Arrangements als den Beschlüssen der Mehrheit der erscheinenden Gläubiger beitretend angesehen.
Gießen, den 27. März 1876. (1807
Großherzogliches Stadtgericht Gießen.
Gebhardt.
* Auslch^er
‘U 19. April. Ein au den Kriegs-Minister g-ncktetes
Telegramm Mukhtar Pascha« vom 18. April lautet: Wir sind nach fortwährenden , auf dem Hin- und Rückmärsche durch sechs Tage den Insurgenten gelieferten siegreichen Gefechten in Gacko eingetroffen. Die kaiserlichen Truppen haben glänzende Erfolge über den Feind errungen welcher indessen uns an Zahl zweimal überlegen, etwa 14,000 Mann stark war. Diesmal suhlte der Fürst von Montenegro offen gegen uns Krieg. Bei 7000 gut equipirte und regelmäßig organistrte Montenegriner hatten sich den Insurgenten angeschlosfen, um uns zu bekämpfen. .
Raausa, 15. April. Seit heute Morgen hort man an der Grenze Kanonendonner in der Richtung von Trebinje. Man glaubt hier, daß die Im suraenten unter Petkopic und Vukalovich den Abzug der Garnison von Trebmje nach Gacko benutzt haben, um einen Handstreich gegen Trebmje zu versuchen. Thatsächlich ist Petkovic heute Morgen 2 Uhr von Gubci ui aller Eile gegen
Trebinje aufgebrochen. Desgleichen hat sich gleichzeitig Vukalovich von Zubct aus in derselben Richtung in Bewegung gesetzt.
Naausa, 17. April. Aus slawischer Quelle wird berichtet, daß 700 Türken gestern Grahowo zu entsetzen versuchten, aber von den Aufständischen unter Uzelaz und Babich in die Flucht geschlagen wurden.
Raausa, 17. April. Nach Berichten aus südslawischer Quelle waren die Türken am Sonnabend bei Presjeka geschlagen worden; am folgenden Tage habe die Garnison von Niksic einen Ausfall unternommen, sei aber zurückge- schlaaen und der zu ihrer Unterstützung herbeigeeilte Achmed Mukhtar Pascha von den Insurgenten in den Defileen von Duga ^ingeschlosstn^worder^E,^^
Die gestern auf der Straße von Giere über Lollar rc. abgehaltene Versteigeruri von Pappelholz ist genehmigt.
Gießen, den 20. April 1876. Großherzogltches Kreisbauamt Gießer.
m 18- d.
DM JS%'S'5 1 itd» «■£.
' fttS
Cingesandt.
Die Bewohner der Frankfurter L-traße, von allen Seiten durch die Anlagen der Oberhessischen Eisenbahnen in ihrem Verkehr nach und von dem Bahnhofe beengt, halfen sich zum großen Theil bisher dadurch, daß sie das Schienengeleise der genannten Bahnen von der Hollergasse aus nach der Bahntrofsftraße passirten. Die Betriebs« Direct.on der Oberhessischen Eisenbahnen hält nun seit einigen Tagen streng darauf, daß Niemand der nicht im Bahndienste steht, den Bahnhof außerhalb des Perrons betrete. Das Recht, diese Anordnung strenge zu handhaben, dürfte wohl Niemand der Verwaltung der Oberhessischen Eisenbahnen bestreiten wollen. Auf der anderen Seile aber fragt es sich, welche Anordnungen trifft die Betriebs-Direction, um den Rechten deS Publikums, besonders den obengedachten Bewohnern des Seltersberges gerecht zu werden? Die Frankfurter Straße ist den weit aus größten Theil des Tages durch das Rangiren der Oberhessischen Bahnen gesperrt. Der Weg von der Bahnhofsstraße nach dem Güterschuppen der Cöln-Gießener Eisenbahn ist den ganzen Tag durch die Wagen der Oberhessischen Bahnen abgeschlossen, deswegen unpassirbar. Die bei Anlage der Bahnen zugesicherte Passage von der Frankfurter Straße nach dem Bahnhofe in Form eines Steges, scheint ad Kalendas graecas vertagt, da man es von der zuständigen Behörde bis jetzt nicht der Mühe werth hielt eine von ungefähr 40 Personen unterzeichnete, vor V/z Jahren eingereichte Eingabe zu beantworten. Auf diese Weise sind die Bewohner der Frankfurter Straße vollständig abgesperrt, gleichsam in einem großen Gefängnisse, aus dem sie nur durch die Gnade des Rangtrers der Oberhessischen Bahnen hinein und heraus gelassen werden. Für die Stadtverordneten sowohl, als auch für die zuständige Behörde bihfte es Pflicht sein, ernstlichst und baldigst dafür Sorge zu tragen, daß für die benannten Uebelstände Abhülfe getroffen werde, da sonst leicht die Vermuthung Raum gewinnen könnte, als ob man in Bezug auf Staats- und Communalsteuern die Bewohner der Frankfurter Straße als milchgebende Kuh, um die man sich aber sonst nickt zu kümmern brauche, betrachte.
Für die Wasserbeschädiaten in H e i d e s h e i m sind ferner bei uns. eingegangei:
Bürgermeister Petri, Oppenrod, 3 M.; Sammlung bei Wirth Konrad Priit, Oppenrod, 12 M.; Ungenannt 3 M.; K. G- 3 M-; L. H- 1 M-; Frau W- B- 3 Ungenannt 1 M-; F. E. 2 M.; Carl Emmelius 10 M- ; Gesangverein „Teutomc Heuchelheim, 13 M- 21 Pf.; Dr. 3 M.; Sammlung bei H Schnell 10 M-; M- S 21 M.; H- 10 M-; Gemeinde Alten-Buseck 103 M- 68 Pf.; Uhrmacher Schmidt6V-> O- K- 6 M.; T- U. 1 M.; Pfarrer Welker, Kirchberg, 3 M-; Sammlung in tet Kirche zu Kirchberg 60 M; L- K 3 M-; Frl. Mühlbeck 2 M.; Ungenannt 3 Di- Ungenannt 5 M-; Frau C- St- 1 M ; Ungenannt 3 M. ; Frau Jughardt 3 ui-, Baurath Holzapfel 20 M-
Um weitere Gaben bittet dringend
Die Expedition dieses Blattes.
gäbe fals^^von den Aufständischen gestellten Gegenbedingungen werden vom „Golos" ernstlich befürwortet; namentlich die Einsetzung einer internationalen Executiv-C^omimssion^ bjc ftein3((j[ge Anleihe nicht ziehen; man gedenkt eine Zwangsanleihe mit 50 Frcs. pro Kopf einzuleiten.
Konstantinopel. Von R.gusa gehen fortwährend, wie die „P°l>t. Sorresp." meldet, starke Lebensmittel-Transporte nach Trebmje, die ganz unbehelligt passtren, weil in dieser Gegend augenscheinlich mckts von Insurgenten zu sehe» und zu hören ist. Sämmtliche Insurgenten - Streitkräfte sind derzeit -wichen Gacko und Niksic conccntrirt, offenbar um die neugeplante EMed'tion Mukhtar Paschas zu hindern und Niksic zum Falle zu bringen. Mukhtar Pascha dagegen hat in der Nähe des Dugapasses 10,000 Mann zusammenge- zogen, um den genannten Paß zu forciren. Deshalb erwartet man stündlich Nachrichten über einen großen Zusammenstoß. Uebrigen« ve^autet für sicher daß im Falle Mukhtar nicht im Stande wäre, Niksic zu erreichen, Montenegro sich bereit erklärt habe, die genannte Festung auch diesmal verprovlautiren
Spanien.
Madrid. 18. April. Es sind Anordnungen zur Anwerbung von 16,000 ' Freiwilligen, die nach Cuba, bestimmt sind, getroffen. - Der „Jmparcial" tritt energisch für die Aufhebung der Fueros em.
Serbien.
Nelarad 18. April. Die Verhandlungen mit Ristic wegen Bildung eines neues Cabinets sind gescheitert, weil derselbe unter den jetzigen schwierige, Verhältniffen die Verantwortlichkeit nicht übernehmen will.
Türkei.
Konstantinopel, 7. April. Soeben, Mittags, unter dem Donner der Kanonen, langt der Sultan in Tophane an, wo er die neue Riesen-Kanone, ein Geschenk Krupp's, aufgestellt zwischen zwei langen Reihen anderer Krupps, besichtigt Er bestellte drei ähnliche und beschenkte Dr. Dmgler mit dem Medjidle-Orden 3. Elaste. — Die von der Turquie in Aussicht gestellte Zah- lmig vou vier der rückständigen zwölf Monatsgehälter ist bis letzt nicht in_ St» üllung gegangen. Man weiß an den Kaffen nichts davon und glaubt, daß am 13./1. April eine Zahlung erfolge; ein ominöses Datum, der 1. April! Die Pest greift in Mefopotcmien um sich. Hilleh hatte m fünf Tagen (2 . bis 31. März) 66 Fälle, 42 Todte. In Bagdad ist d.e Seuche nun auch auf dem rechten Ufer; vom 28. März bis 1. April in der ganzen Stadt 145 Fälle, 75 T„dte Weiter in Mefched (oder Nedjef-Ali) 25. bis 29. Marz 5 Anfalle, STodte; dann echzellre Fälle in Kut-el-^amca. Nach dieser Seite, Grenze von der Provinz Bastorah, ist in Kurna strenge Quarantaine, sowie auf der andern Seite an der persischen Grenze, eingerichtet
Konstantinopel. Dem österreichischen Statthalter von Dalmatien, Baron Rodich, war von einem russischen Blatte nachgeredet worden, er habe be° seiner Besprechung mit den Führern der Ausständischen m der Suttonna verfängliche Aeicherungen über „russische Unzuverlässigkeit" Sachau. Dem ist von allen amtlichen Stellen widersprochen worden, und setzt erklärt auch das Organ des ruffifcheii Reichskanzlers, das „Journal de St. Petersbourg , daß die An-
im Gießener Montag den' von VormM dlw tritt
guchmu-Nadel 38 ?l°Eichen^StaVme und 15-63 Eer 50,26 Festmem, Ul Nadel-Stamme
und 14—26 Cti 3,50 Festmeter, 6 Etchen-Stangcn tlo Nadel« H
Die Zusammen^ Gießen, am 19.! Grotzherzogliche J
A. i
Holzvai
In der Fürstlict jstolms soll nachoerz llund Stelle versteig
I. Montag
Mork lin dem Distckt Uung Kalkofen anfi : 13,5 Rmtr. Buche Prügelholz, 2,5 Rmtr. dergl.
*8390 Wellen „ II. An dl Rachmi rin dem Dtstrict „ Klasbach: M00 Wellen Buchi III. Diensta . v Morg nn dem Distrikt ,l .Bellersdorf: ’-5200 Buchen- und ff 1. U. II. U
IV. an dem . . Mittag!
nrntrlaü ii dergl. L Wellen dergl. "E „ Buches öd geringe Kiefer Meter.
Hohensolms, am Fürstliche Obtrf£ -- Dö^rmep,
Jeiigel hy* roti
Landwirthsch^ftliches.
Wildhafer. Der Wildhafer Avena fatua L. auch Flug-, Mäuse-, Wind-, Taub- oder Rauchhafer genannt, kann nur durch Anbau von Grünfutter, (Gemenge) da« aber grün abgefüttert werden muß, die Klee, Hack- und Winterölfrüchte vertilgt werden, da letztere ja wiederholt gehackt werden müssen; auch muß in diesem Falle aller Klee grün verfüttert oder wenigsten- vor Ausbildung der Wildhafcrkörner geheurt werden, da letztere bei irgend reifem Zustande sofort ausfallen. — In hiesiger Gegend war der Flughafer früher, bei starkem Getreidebau, nicht selten; jetzt aber ist derselbe, bei ausgedehntem Hackfruchtbau, fast oänzlich verschwunden.___
Literarisches.
DaS soeben erschienene zwölfte Heft des vierundzwanzigsten Jahrgangs von „I l l u st r i r t e Welt" (Stuttgart, Verlag von Eduard Hallbergcr) hat nachstehenden mannigfaltigen und interessanten Inhalt:
Text:
Da» Habichtsfräulein. Erzählung von Rudolf Baumbach. Schluß. Wenn man nicht tanzen kann. Humoreske von A. v. Winterfeld. Geheimnisse. Roman von Karl Hartmann-Plön. Fortsetzung. Albumblatt. Im Frühling. Die Wirthin „zum rothen Eber". Erzählung von R. S- vom Fels- Fortsetzung. AuS Natur und Leben Dir Residenz des Schah von Persien. LebenSregeln. Humoristische Blätter. Unsere Bilder. — Rösselsprung. — Charade. — Bilderräthsel. — Kleine Korrespondenz. — Anfragen und Antworten. Bleiblatt auf dem Umschlag: Historische Gedenktage. — Gewerbliches. — Für die HauSwirthschaft- — UnglückSfälle und Verbrechen. — Gesundhetts- lehre. — Mannigfaltiges. — Statistisches.
Illustrationen:
Die Wartburg. Weltausstellung tn Philadelphia. Vereinigte Staaten Regie- rungsgebäudc. — Damen-Pavillon. — Hauptbureau des Damen-Exekutivs-Comiits für die Centennialfeier in Philadelphia. Eine Osterprozession in Valencia. Das Ei<r- klauben in Tyrol. Nach einer Skizze von I. Hörmann. Georg Washington übernimmt den Oberbefehl im americanischen Befreiungskriege. Nach dem Gemälde von John S. Davis. Das Innere der Wartburg. Luther'S Zimmer in der Wartburg Urgroßvater. Nach einer Zeichnung von John Gilbert. Bilder, die Kopf und Fch haben. I. Humoristische Bilder von Anton Gareis.
Eichen „
3Vr ii Buchen-Stockholz,
440 Eichen-Stämme von 20—30 Zentimeter Durchmesser und bls zu 19, meistens aber von 9—15 Meter Länge; ,
3 Buchen-Stämme von 37.45 und 49 Centim. Durchmesser und 11.7 und 10 Meter
II billig,


