Äser entsetzliche Kampf entbrannte. Sobald die türkischen Heere sich auf euro- Lachaud wird t'Kint vertheidigen.
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15. October. Das von hiesigen Zeitungen erwähnte Gerücht,
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Vor einiger Zeit veröffentlichte die „Times"
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Ministerium ist und angesehener ren Werth der gegeben sei.
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III. Personeiipost J au? Ortenberg
IV. Per au? $ab Nai'beim
V. Privaffuhr au? WiigSh,usm Bbs. Sieben, den 14. Octo
Moskau, 15. October. (Proceß Strousberg.) Der Angeklagte, Strousberg, befragt, ob er sich schuldig bekenne, verneint dies und erklärt, daß die Anklage seine Aussage durch falsche Uebersetzung und Zerreißen des Zusammenhanges entstellt habe und oft gerade daS Gegentheil deffen ausspreche, was er gemeint habe. ~r—— ——
In Folge Einsühru mchmMiutm Posten bi
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II. Person DaufUltenftabt^y;
Spanien.
Santander, 15. October. General Martinez Campos hat sich heute seinem Gcneralstabe nach der Havannah eingeschifft.
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schnelle Lösung geboten. ,
Brüssels 15. October. Der Fall t'Kint (Diebstahl an der „Belgischen Bank") wird im nächsten März abgeurtheilt werden. Der französische Advocat
Gießen, 17. October. In Nachstehendem lasten wir die Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten Donnerstag den 18. October 1876, Nachmittags Uhr, im RathhauSsaale folgen:
1. Die Vorschule zur Realschule. r
2. Definitive Besetzung einer Lehrerstelle an der höheren Mädchenschule.
3. Die Professorcn-Halbcn-Morgen betr.
4. Kaufvertrag mit Georg Ruckstuhl' - Wlttwe und Erben.
5. Tauschvertrag mit KaSpar Vogel VI.
6. Baugesuch de- Jacob H e l f e n b e i n.
7. Verwendung von Baumstützen.
8. Verpachtung eines Triebviertels aus der Hand.
Petersburg, 15. October. Der Vorschlag der Pforte auf einen sechsmouatlicheu Waffenstillstand wird von dem Publikum als ein Schachzug gegen Rußland aufgefaßt. Ein sechsmonatlicher Waffenstillstand ohne vorherige Einigung über die zu gebenden Garantieen für eine angemessene Behandlung der Christen von Seiten der Pforte kann nur darauf berechnet erscheinen, den zu leistenden Garantieen aus dem Wege zu gehen. Ein Waffenstillstand , der '-iraends den Frieden sicher stellt, neuen Gewaltmaßregeln gegenüber den Unter-
Theilnahme für die bedrohten Glaubens- und Stammes-Genoffen voranzustellen . Der Vorfchlag der Pforte kann hier keine günstige Aufnahme finden, je, mehr die vorhandene Erregung gesteigert wird durch die Sprache der englischen Presse, die in einer neuen Schwenkung voll ist von Mißtrauen gegen Rußland, von abgebrauchten, immer wiederkehrenden Redensarten von dem Wege durch Bul- aurien nach Konstantinopel. Es kennzeichne dies die englische Stimmung, welche die aemeinsame Sache Europas, nämlich den Christen in der Türkei zu ihrem Rechte, zu einer menschenwürdigen Behandlung, sichergestellt durch Garantieen der Großmächte, zu verhelfen, aus dem Auge verliert. Man hält sich über- engt daß unsere Regierung den türkischen Schachzug eines sechsmonatlrchen Waffenstillstands-Vorschlages ohne vorherige Einigung unter den Mächten, was nach Ablauf desselben zu geschehen hätte zu pariren wiffeu wird. Ein kürzerer Waffenstillstand mit punktirten Friedens-Bedingungen scheine in der Situation
Metgierr.
Brüssel, 15. October. Der „Nord" bespricht die Stellung Rußlands zu dem Vorschläge einer Waffenstillstandes von sechs Wochen und sagt, es sei begreiflich, daß Rußland auf den Vorschlag Englands zurückkomme, wodurch die schwebendeu Fragen auf das richtige Terrain zurückgeführt würden. Europa dürfe nicht 511 geben, daß das von allen Mächten einstimmig empfohlene Programm aufgegeben werde. Die Pforte müsse ausreichende Garantieen geben. Augenscheinlich wolle die Türkei die Sache in die Länge ziehen, was die Verwickelungen nur größer machen würde. Im allgemeinen Jntereffe sei eine
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London, 15. October. Vor einiger Zelt verofienru^re o.e „^Miev die Zuschrift eines Caplans, der ihr einen Auszug aus einem Briefe des angli. canischen Bischofs in Jerusalem mittheilte. Letzterer berichtete, «n entlassener türkischer Soldat habe ein sehr schönes bulgarisches Mädchen als Kriegsbeute — sie fei ihm an Stelle des fälligen Soldes überwiesen worden mit nach Hause (in der Nachbarschaft von Jerusalem) gebracht. x,or^ Derby übersandte sofort (27. Septbr.) den betr. Brief an Sir H. Eüiotihn auffordernd, bei der Pforte Schritte zur Rückführung des geraubten Mädchens zu thun, und berief sich dabei auf ähnliche in Folge des Einschreitens Lord Dufferm s durch Fuad Pascha, nach dem Aufstande in Syrien, ergriffene Maßregeln. Heute veröffeutlicht das Auswärtige Amt nun die telegraphisch am 11. Octbr. an ! Therapia eingetroffene Antwort Sir H. Ellior's, zusammen mit dem oben erwähnten Briefe. Der Botschafter meldet: „Ich trlegraphirte an Hrn- Moore,
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yroßen Beträgen ausgegeben, dieselben sollen die z r Z $ q werden direnden Osficiers ausfindig machen möge, damit die Sache gründlich untersucht findlichen Hundertmark-Noten der preußischen M Wn. ^ort von ihm erhalten : Der Bischof
sowie sie in die Bank zurückfließen, nach und nach aus dem V rkehr ^er ^abe eimige Leute in der Straße die Geschichte erzählen hören, und
ohne daß indeß vorläufig eine Emrufung derselben auf einen bestimmten Term | gt, ^chricht darüber." Ich selbst habe Nachforschungen auge-
Berlin, 15. October. .In der „Augsb. Allg. Ztg." erörtert' Julius stellt, aber bis jetzt ohne Resultat, und werde sie fortsetzen." v. Wickede das'voraussichtliche Verhalten der Türkei bei einer Kriegserklärung Rußlands. „Sowie die russischen Heere", sagt dieser tüchtige Kenner der Ver- hältniffe, „wirklich i« Anmarsch gegen die Türkei begriffen sind, muß-die Worte sich in Europa auf die strengste Defensive beschränken. Es bleibt ihr dann nichts Anderes übrig, als ihre Heere aus Serbien zuruckzuzlehen, den bis dahin besetzten Theil dieses Landes so gründlich zu verheeren, daß er den vorru^enden russisch-serbischen Truppen keine Hülfsmittel mehr bietet, alle Straßen Brucken und sonstigen Communicationsmittel zu vernichten, und daö Gleiche auch m Bulgarien, der Herzegowina und Bosnien zu thun. Die armen Raias m allen lenen Gegenden, zu deren angeblicher Befreiung dieser Krieg geführt werden soll, werden auf das Entsetzlichste bei seinem Ausbruch leiden, und mit vollem I Recht die Stunde verfluchen, in welcher es den steten Jntriguen der russischen Panslavisten gelang, den ersten Aufstand zu entzünden, als deffen Folge dann.
Wien, 15. October. Das von hiesigen Leitungen erwaynie wnuujr, wonach in Konstantinopel ein Aufstand ausgebrochen und Midhat Pascha ermordet wäre, ist, wie von competenter Seite versichert wird, unbegründet.
Wien 16. October. Die „Montags-Revue" bespricht das Angebot der Pforte, einen sechsmonatlichen Waffenstillstand anzunehmm, und sagt: Obgleich der Waffenstillstands-Termin offenbar zu weit bemeffen so schließe doch ein größerer Zeitraum einen kleineren in sich. Der Vorschlag biete den Vortheil, Zwangsmittel gegenüber der Pforte wie Occupation, Intervention^ Flotten-Demonstration, Abbruch der diplomatischen Beziehungen, anszuschließen
Wien 16 October. Der hier anwesende König von Griechenland con ferirte heute mit Graf Andraffy; Letzterer erörterte hierbei eingehend die orten talische Politik und empfahl eine friedliche Haltung Griechenlands.
päischem Boden in der Defensive halten, dürfte es den Ruffen schwer werden, und. selbst im günstigsten Fall ungeheuere Menschenopfer kosten, die türkischen Festungen Widdin, Rustschuk, Varna, Silistria und Schumla, die jetzt alle ,n bestmöglichen Vertheidigungszustand versetzt wurden, zu erobern. Und selbst wenn! diese Festungen alle gefallen sind, fo bleibt den Türken noch immer der Balkan > als großer natürlicher Schutzwall, und es soll den Ruffen schon schwer werden, durch dessen Engpäffe zu dringen und den Uebergang zu forciren, da werden die armen Serben gehörig heran muffen, die man dann als Futter für Pulver, alS verlorene Haufen betrachtet, und die russischen Officiere mit verdoppelten Kräften den Kantschu schwingen, um die Milizen gegen die türkischen Walle und Batterieen zu treiben. Der Hauptkampf zwischen den Russen und Türken möchte sehr wahrscheinlich in Asien stattfinden und der Krieg auch dort em entipfalidier werden, der mit gegenseitigem erbarmungslosem Grimm geführt,ntrflCnD9 oen yneuen ]iu>ci o---" --
wird. Sowie der General Jgnatieff den Zweck seiner mehrjährigen WühlereienLanen offene Thür läßt und das vergossene Blut der christlichen Kampfer nutzerreicht und die Kriegserklärung an die hohe Pforte abgegeben hat, wird der verschwendet sein läßt, kann den Ruffen nicht convenlren. Solche Prop - Großsultan als äußerstes Mittel der Verzweiflung es bewirken, daß der Scheich htionen müssen hier um fo mehr reizen, je mehr man es sich angelegen fern öl Islam die grüne Fahne des Propheten erhebt und alle MosUms jum|lie^ uon Seiten der Regierimg das Interesse der Erhattung des Friedens der
Aus dem Kreise Gießen. Der neue Fahrplan der Main-Weserbahn ist erschienen. Rroei Uebelftänbe, durch welche die Provinz Oberhessen schon längere Z-'t betroffen wird, sind nicht nur geblieben, sondern einer davon ist sogar noch verstärkt worden, nämlich oie späte Ankunft bei ersten Zugs von Frankfurt in Gießen. Derselbe welcher bisher 832 in Gießen ankam, kommt vom 15. October an erst um 9“ daselbst an. Es könne» also die Reisenden mit den Zügen der andern Bahnen, namentlich der Oberhessischen nicht weiter fahren, es können die Werkleute die Bahn nicht benutzen, es müssen also Personen, welche bei den Gerichten zu thun haben entweder »u Fuß geben, oder Tags vorher nach Gießen komme» und dort Übernachten. BiSver hätte der Uebelstand leicht beseitigt werden können, wenn der Früh m Gleßen ankdni- mcnde Güterzug mindestens einen Personenzug 3. Classe erhalten hätte. Dem -Wer* nehmen nach ist dieser Zug eingegangen ober verlegt worden
Der andere Uebelstand ist der, daß bei der Fulda-Gießener Bahn der erste Zug erst nach 8 in «ießen eintrifft, und daß die Reisenden nur mit dem Schnellzug weiter fahren können. Dies ist den meisten Bewohnern der ärmeren Theile Oberhessens zu theuer; außerdem hält der Zug an den kleineren Stationen nicht. Könnte nicht mit »em hm 9 Uhr abgehenden Güterzug mindestens beschränkte Personen-Beforderung Ungerichtet werden? Wir meinen die betreffenden Gemeinden —* deren viele sind konnten und sollten sich regen, datz diese Uebelstände beseitigt werden-
Rheinberg, 13. October. Laut eben eingetroffener Nachricht hat die „Internationale Jury", sowie die Lentennial-Commission der Weltausstellung zu Philadelphia dem Kaiser!. König!. Prinzl. rc. rc. Hoflieferanten H. Knderbera A l brech t hier, Erfinder und alleiniger Destillateur des Boonekamp o f Ut a a g - 111 e r die
Große Bronce-Medaille zuerkannt.
Baltimore, 14. Oct. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postbampi- schiff des Nordd. Lloyd Leipzig, Capt. R. Hofsmann, welches am 27. September von Bremen und am 30. September von Southampton abgegangen war, ist heute wohlbehalten hier ang $m e^ transatlantischen Telegraph.) Das -Lostdampfschiff des Nordd. Lloyd Neckar, Capt. W- Willigerod, welches am 30. September von Bremen und am 3. October von Southampton abgegangen war, ist heute 6 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen.
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ül Islam die grüne Fahne des Propheten er), Kampfe gegen die Ungläubigen auffordert. Solche Entfeffelung des mohame- danischen Fanatismus dürfte in Asien, Afrika und selbst in Europa Hundert- tausende wilder, zwar undisciplinirter, aber todesmuthiger Krieger unter die Waffen rufen, und ein entsetzlicher Krieg beginnen, wie unser Jahrhundert noch keinen erbarmungsloseren und scheußlicheren gesehen hat. Es wird dies wahrscheinlich der letzte Verzweiflungskrieg der Türkei als europäische Macht sein, und nach langem Ringen und Würgen dürfte sie unzweifelhaft zuletzt zusammen- brechen; aber bevor dieser Sturz erfolgt, geschieht noch unsagbares Unheil, und Scenen ereignen sich, über welche die Menschheit mit Recht trauern muß. Wehe den armen Christen in Konstantinopel. Smyrna und allen anderen Städten der europäischen und asiatischen Türkei, sobald erst die grüne Fahne dort weht und der wilde Fanatismus der unteren Volksklassen entzündet ist; weder die Intervention der Gesandten und Consuln, noch das Bombardement der Krieg - schiffe gegen die Hafenstädte dürfte sie im Mindesten dann noch schützen. Und all' dieses unermeßliche Unglück, dieses wilde Morden und Sengen, diese gänzliche Ausrottung aller Keime der Civilisation und Cultur in allen weiteren Provinzen der Türkei verdanken lediglich und allein den ehrgeizigen, abenteuerlichen Plänen der russischen Panslavisten, welche sich nun einmal in den Kops gesetzt haben, an der unteren Donau und auf der Balkan-Halbinsel ein großes unabhängiges Südslavenreich zu gründen, ihren ersten Ursprung und sind nur dadurch hervorgerufen worden." L ,
Karlsruhe, 12. Ottober. Das Gwßh. Handels-Ministerium hat bezüglich der Pariser Ausstelluug an die industriellen Kreise Badens ein Nuiid- schreiben gerichtet, sich über die Betheiligung an derselben auszusprechen. Das ~ per Ansicht, daß die Betheiligung nur auf den Kreis großer Firmen zu beschränken sei, damit eine Garantie für den inne- auszustellenden Prodncte und auch für die Mittel und Kosten


