Ausgabe 
17.3.1876
 
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Dollar.

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Vermischtes

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ÄnsuerKauf

(1216

sich bestens

H Steinfels, Wallthor Nr. 144.

sollen

(638

emvfiehlt

Emil Fischbach.

78

Pfd. 80 Pfg., zu empfehlen.

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(636

empfiehlt

Kmil Fischbach

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66

85 1920 6300

5

536,000

442,000

200,000

1,200,000

170,000

125,000

35,000

Catharina - Pflaumen Türkische Zwetschen, Apfelspalten, Birnen, Brünellen, Kirschen,

bei 1278)

Georg Moog

Flügelsgaffe.

1. am Communionopfer für die Armen

2. für den Bisckofsfond (zu ihrer Besoldung) . . .

3. für die kirchliche Administration der Diöcesen . .

4. freiwillige Gaben für das Werk der Mission . .

5. für Heranbildung der Geistlichen......

6. zum Emeritenfonds für Geistliche

7. für Pfarrwittwen und Waisen

Men jetzt circa 200 Wanderung aus bei!

so dringend nothwendig gewordene Aufbesserung wahrhaft elender die geringfügige Summe von 400,000 Reichsmark auszuschreiben, einen HausvaterCommunicanten" dürfen wir ja beim Hinblick genz" unserer großen Städte gar nicht einmal sagen! 4 Mark, auSgcdrückt 1 Dollar ertrug."

Die Nutzanwendung möge sich ein jeder Leser selber macken.

Champignons,

Trüffeln,

Sardines X lhuile, Eingemachte Erbsen, Diverse Saucen, Kronenhummer in Dosen,

Dienstag den 21. März, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Wohnung des Herrn Director Hartmann im Becker'schen Hause auf der Neuen Anlage nachverzeichnete Möbel öffentlich gegen Baarzahlung versteigert:

1 sehr bequem eingerichteter Schreibtisch mit Aufsatz, Kleiderschränke, Commode, 1 große Bettstelle, Kinderbettstellen, Tische, Stühle, Spiegel, 1 vierarmtger Kron­leuchter , Rouleaux, Vorhangstangen, Bilder, Küchengeräthe und sonstige Gegen­stände. (1280

Die Versteigerungsobjecte können am Versteigerungstag, Morgens von 1012 Uhr eingesehen werden.

Gießen, den 16. März 1876.

M. Pilger.

Das Postdampf-

Versteigerungen.

Holzversteigerung.

Donnerstag den 23. März,

Vormittags um V-9 Uhr, kommen im Ruttershäufer Gemeindewald, District Mausberg und Wehrholz, folgende

Landwirthschaftliches.

Um dem gebrannten Kaffee sein Aroma zu wahren, gibt Professor Liebig den Rath, sogleich nach beendeter Röstung, noch ehe die Bohnen aus dem Röstgeiäße geschüttelt werden, dieselben mit gestoßenem Zucker zu bestreuen. Auf ein Pfund Bohnen genügt 1 Loth Zucker. Derselbe schmilzt sogleich und durch starkes Schütteln und Rühren verbreitet er sich auf alle Bohnen und überzieht sie mit einer dünnen, aber für die Lust undurchdringlichen Schicht von Caramel (gebräuntem Zucker) sie sehen dann glänzend aus, wie mit einem Firniß überzogen und haben fast keinen Geruch mehr, der aber beim Mahlen um so stärker wieder beroortritt.

Literarisches.

Die im Verlage von Paul Wolfs in Leipzig erscheinende erste Deutsche illustrirte Jagd - Zeitung: ^Der Waidmanri. Blätter für Jäger und Jagd­freunde." Redigirt von Fr von Joernois, erscheint seit dem 1. October 1875 in Folio- Format zu dem billigen Preise von 4 M 50 Ps. halbjährlich. Aus dem interessanten Inhalt der Nr. 9 erwähnen wir:

Das Jagdwesen in Württemberg. (Schluß) Die königliche Saujagd und der Saufang im königlichen t ohen-Lindenschen Wildparke in Bayern. Von Baron Nolde. Vereinsnachrichten. Naturgeschichtliche Beobachtungen: Die Ansiedelung der otis tetrax in Thüringen. Zwei abnorme Nehgkbörne mit Abbild, lieber das Forttragen der jungen Waldschnepfen. Rälhselhafter Wuthausbruch bei einem Pferde. Mannigsaltigls: Vom Thüringerwalde. Polemik über Thüringische Jagdverhält- niffe Trappenjagden in Ungarn. Aus Amerika. Zum Schluß der Hasenjagd. Kunstberickt Brieftasche. Reichhaltiger Jnseratentheil. Illustrationen: Aus der Saujagd. Original-Zeichnung von C. Kröner Zwei abnorme Rehgehörne. Zum Schluß der Hasenjagd.

Bekanntmachung.

Der Bedarf an Brennholz und Braun­kohlen für das hiesige Provinzial-Arresthaus pro 1876/77 soll

Mittwoch den 22. März 1876, Vormittags 11 Uhr, Im Vorderhause des Arresthauses öffentlich an den Wenigstnehmenden in Accord ge- tben werden, wozu man Steiglustige ein- abet. (1253

Gießen, den 13. März 1876. Großherzogliches Stadtgericht Gießen.

I. V. d. D.: Oppermann.

Mesondere Mekanntmachungen

Aufforderung.

Johannes Lang II. von Weitershain, beabsichtigt eine Reise nach Amerika zu unternehmen, Forderungen oder sonstige Snfprüche an denselben sind deßhalb soge- wiß innerhalb 8 Tagen bei der unterzeich­neten Stelle anzumelden, als sonst bei Großherzoglichem Kreisamt Gießen auf Ausfertigung der erforderlichen Reiselegiti­mation angetragen werden wird. (1275

WeiterShain, am 14. März 1876.

Großherzogl. Bürgermeisterei Weitershain. Faulstich..

Holzverkauf.

Dienstag den 21. März,

Morgens 10 Uhr, in dem Hassenheuscr Jnteressenten-

flaben in beschämender Weise hinter diesen 30 ',000 Episcopalisten zurückbleiben. Die Gesammtsumme aller durch freiwillige Beitrage zu deckenden Ausgaben beträgt 18 Millionen Dollar, auf einen Kopf jener Communicanten durchschnittlich.60 Dollar.

Wir sollten es offen bekennen: nicht ohne ein Gefühl tiefer Beschämung können wir auf solche Thatsachen und Beweise kirchlichen Lebens und großartiger Opferwilligkeit für die Zwecke der Kirche Hinblicken. Wie sieht's doch unter uns dagegen aus? Jüngst entschloß man sich in einer der kleineren Landeskirchen die erste Kirchensteuer für die ' ' Pfarrbesoldungen

also, daß es für auf dieJntelli-

16 Rmtr. Küferholz,)

Rmtr. Buchen- u. Eichen Prugelholz,

,, Stockbolz,

Stück Wellen Buchen- u. Eichen-Reiser,

Nadel-Reiser,

Eichen - Stämme von 5695 Zentimeter Durchmesser und 57 Meter Länge, besonders zu Glaser und

A*»** , | an ißre X* 2 &9en hinter Ars- tn ^enbe» Wajiers, 1 sind. Bei nc mEch nach bem ' Kleber einige höhn und wieder, wohin zollendes Rauschen ölocksiadt an's Ufer h Men wir, baß sich

(785

Gg. Will). Wtidtg.

" ', $ .. . Staufen berg, 14. März. Von dem am 12 März stattgehabten Orkane da-

-.1 machen Den Manz [ fast alle Dächer beschädigt worden, von einem Hause ist sogar der ganze

itte ein Mann, dm Oberbau, welcher vor einigen Jahren neu bergeriebtet ist, mit Allem weggerissen, an Bcainnt sich die Stiem den Obstbäumen und in den Waldungen sind die Verheerungen ganz schreckhaft.

I Wir entnehmen der Nr. 10 des Volksblatts für Stadt und Land Folgendes, Uslen iie z WQ^ mir ^en feiern dieses Blattes nicht vorenthalten wollen.

ull werden. Also nni IDie noch nicht ganz 300,000 Communikanten der bischöflichen Kirche Nord- : jiunberte von Rach- j amerika's haben im letzten Jahre für kirchliche Zwecke zusammengesteuert:

6 muß das verbessern, ? " " 1 >'

Newy ork, 14. März. (Per transatlantischen Telegraph ) , .

schiff des Nordd. Lloyd Weser, Capt. A. Jäger, welches am 26. Februar von Bremen und am 1. März von Southampton abgegangen war, ist heute 9 Uhr Morgens wohl-

ffn, auch sie hat sich I -n unb bit gefährliche' hat bit galantem y eine Schiäsol, wo dir Mtn weilM ihre : Ltzriüe entsühren sie ständig die Augen ans Täuschung mit immei chwimmend ans rasedci s ;eitengaffe abzuzweigen,, Schutz in einem hoch- rlidje P-H-S' i0: trabfju offene« Mm- d aui tnan^em nwj 1 M W-ff-r I 8®

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f,6 Pf-, zurückzuzahlende Kapitalien 31,142 M. 42 Pf., Ankauf »on Grundstücken «6 994 M. 63 Pf., für Erbauung von Schulbäusern 33,000 M, Erbauung von Straßen und Brücken 96,727 M 45 Pf., Beitrag zu den Kosten des neuen Unioersilätsgebäudes 20982 M. 85 Pf., und Kosten der Parzellenvermcssung 2,500 M. Nack Beilage 1 zum Voranschlag betragen die Gesammtschulden der Stadt 1,423,327 M. 55 Pf., und das Vermögen berechnet sick nach Beilage 2 auf 3,221,628 M 33 Pf.

Gießen, 15. März. (Sturmchronik.) In Bonn ist ein Thurm der Münfter- kirche hcruntergestürrt, Fabrik-Schlote, Kamine und Dächer zerstört. In Coblenz gleichfalls arge Verwüstung an Dächern und Bäumen. Die Verheerungen in Mainz bieten ein schreckliches Bild. Zwischen Oppenheim und Nierstein - ist tine Allee von 214 der größten Pappeln niedcrgelegt. Jenseits Mainz ist eine ähnliche Allee, zwischen (Saftei unh Biebrich, von 111 Bäumen zerstört. In unserer vom Hock- wafftr zum Thcil überschwemmten prachtvollen Rheinallee tNeustadt) liegen 48 Bäume, auf dem Glacis der Gartcn Fronte 32 starke Stämme, am Friedhof ein Riesen-Baum öon 1 Meter Durchmesser, im Ganzen über l< 0 Stück auf kaum Vz Qua'rat-Stunde iu Boden. Das Häuschen auf dem Turnplatz fegte der Sturm hinweg. Im Dom brückte er eines der großen gemalten Fenster ein und zersplitterte dasselbe. Der Betrieb ber Alzeyer, Wormfer und Binger Eisenbahn war eine Zeit lang durch über den Schienen liegende Bäume gestört. Die Straße von hier nach Hechtsheim (1 Stunde) ist mit Obstbäumen besäet und fast unpassirbar. Aus der Main-Spitze (Gustavs-Burg) würben von dem Sturm einige Häuser eingerisien, und viele Dächer der Klett'schen Fsbrik-Gebäude abgedeckt. In Fulda bat der Sturm Bäume in großer Anzahl geknickt, eine starke Pappel bat das Wirtbschaftsgebäude ber städtischen Badeanstalt ruiiiirt, das Dach des Sommertheaters ist vollständig abgehoben und auf daneben- liegenbe Felder geschleudert Der Bohrthurm an der Kretzmühle wurde gänzlich zer­trümmert. In Alsfeld stürzte der provisorische Locomotiv-Sckuvpen zusammen und beschädigte mehrere Beamte sowie zwei Locomotlven. In Kassel sind an bei Wilhelmshöhcr Allee 19 große, an der Frankfurter Chaussee 8 Bäume umgeroorfen, in ber Karls Aue 80 der größten Bäume entwurzelt worden. Vor dem holländischen Thore sind mehrere Dächer vollständig abgehoben und weit fortgetragen worden. Das Dach am Exercier-Haus her neuen Infanterie-Kaserne, welches sich der Slurm schon früher einmal als £ pfer erkoren, ist aufs Neue abgedeckt worden. Hanau Der zeichnet ebenfalls große Verwüstung. Von Sprendlingen schreibt man: Der Sturm, der gestern und in der verflossenen Nacht wüthcte, hat großen Schaden verursacht. In den Straßen und Gassen des Orts liegen zahllose Trümmer von her- obgesckleuderten Ziegeln, mit deren Hinwegräumung man heut morgen beschäftigt ist. Am schlimmsten sind Me etwas exponirt stehenden kleineren Häusern im obersten Theil des Orts (nach St. Johann zu) weggekommen. Dort jtnb fast die Dächer ganz an ;-v iw j einigen Häusern abgedeckt. An ber Bahn sind Thelegraphenstangen, die etwas frei 5 imDanpelt Hilt unb I stehen, so gebeugt, daß sie dem Zusammensturz drohen. Es waren unheimliche ©tun- fine Püsiage gesorgt, den, die wir durchlebten. Das Gebrause des Sturmes, das Anschlägen der Läden "üiiue! (5s fiiib efipn an die Wände, das Rasseln der Ziegelscherben auf den Straßen man fühlte sich -r. <. - im eigenen Hause nicht sicher! Die ältesten Leute erinnern sich nicht, seit 1809 einen 10 u^riDlele t so heftigen Sturm erlebt zu haben. Doch genug der traurigen Schilderungen. Ein m fODen nod) Heyn, Wunder ist es zu nennen, daß trotzdem feine Menschenleben zu beklagen und sehr we­rkst Anstalt abei zu nige Verletzungen vorgekommen sind.

Schretnerholz geeignet, 254 Stück Nadel-Stangen.

Im Mausberg wird mit dem Stamm jolz ber Anfang gemacht. (1276

Ruttershausen, den 14 März 1876.

Großh. Bürgermeisterei Nuttershausrn.

Klinke!.

Hyarinthen,

Tulpen, Maiblumen und andere blühende Töpfe zu billigen Preisen, Ball-Bouquets in jeder Größe bei O- Garn, 359) Lindenplatz.

1285) Kleesamen, Grassamen, Garten­werkzeuge, Dittmarische Baum-u. Rosen- sche^ren bei Emil P i st o r.

Wald, Schlag Diekenheege circa 320 Rmtr. Buchenscheid u. Prügel,

80 Buchenerdstöcke,

600 Buchenzopfreis

versteigert werden: (1274

Klingelhöfe r.

8. für andere wohlthätige Zwecke 850,000

Hiernach beträgt die Gesammtsumme der Gaden für wohlthätige kirchliche Zwecke 11,600,000 Dollars x= 50,000,000 Reichsmark! Unsere gelammte deutsch-evangelische Kirche mit ihren Millionen von Communikanten dürfte mit ihren freiwilligen Liebes-

, de-

,n Setti^tfiben W

....n 2300 ^,5

SW

Tatelmandeln,

Tafclrosinen,

Ital. Haselnüffe,

Äpfelstncn, (639

empfiehlt Em i l Fischbach.

Madrider Loose.

Wer solche, den Verhältnissen entsprechend, noch zu ziemlich hohen Coursen verkaufen will, zu dessen Vermittlung, sowie zum An- und Verkauf von Staatspapieren empfiehlt

ZilligkS Brandhol^. 100 Centner ganz klein geschnit­tenes, trockenes Brennholz, sind franco Waggon Gießen zu 120 Mark zu beziehen durch 1153) N. Kiegel in Lich.

1238) Ein Garten, in der Nähe der Wilhelmsstraße gelegen, ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen durch I. Blitz.

AeU'gebotenes.

1258) Circa 10 Ctr. Heu zu ver- kaufen. Seltersweg C. 73.________________

Akchten schwedisch. Punsch

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__Emil Fischbach.

Täglich frische Milch

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1252) Ein neuer Bau von Eichenholz und häuslich eingerichtet, ist zum Abbruch zu verkaufen bei

Philipp Abel, in Wismar.

Holzsortimente zur Versteigerung: 89 Rmtr. Bucken-Scheibholz, Eichen- (worunter

1284) Die erwartete Sen­dung Waldwoll- (oder Kiefer­nadel-) Watte nebst Oel, hinlänglich bekannt wegen deren vortrefflichen Wir­kungen bei Gicht, Rheumatis­mus , Frostbeulen, Brand­wunden , halbseitigen und gänzlichen Lähmungen, Leiden am Rückenmark re., ist einge­troffen bei

J. A. Busch Söhne«

1101) Ein Haufen Mist ist zu verkaufen im D a r m st ä d t e r Haus.

lllilll lilllllHIhllflllMHII 11 'lliill IIMMMMMS»

Chocoladen, Gacao - Pulver und Cacao-Maffe der Co. Fraii^aise? London, Paris unb Straßburg

der Herren Joh. PH. Wagner & Co. in Mainz,

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Neugebaur & Lohmann in Emmerick a/R.

Ganz besonders erlaube mir eine Block-Choeolade der Co. Fransaise,

1008) Mehrere gebrauchte Tafelklaviere sind billig zu verkaufen in der H. Rudolphffchen. Musikhandlung.

Dung-Gyps empfiehlt die Gyps- u. Knochenmühle von

August Sclilessinger,

1138) am Balmhof._____________

Rechte italienische Maccaroni, Cxtrafeine Gemüsenudeln, Parmesankäse, empfiehlt (635

Emil Fischbach.