187«.
Donnerstag, den 14. December
Colnhausen bei Lich, den 28. November 1876.
Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags.
Expedition: Schul st raße, Lit. B. Nr. 18.
Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark SV Pf.
Unterricht im Hufbefchlag 1877 zu Gießen.
Der Unterricht im Hufbeschlag für junge Schmiede an der Großherzoglichen Veterinäranstalt zu Gießen für diesen Winter soll am 8. Januar 1877, Morgens 10 Uhr, seinen Anfang nehmen, und wird 6—8 Wochen dauern- , . . v
Junge Schmiede aus Oberhessen, welche an demselben Theil nehmen wollen, haben sich zeitig bei unterzeichnetem Präsidium schriftlich anzumelden und dieser Anmeldung Zeugnisse über erworbene Schulkennrnisse, bestandene Lehrzeit und gutes Betragen sowohl, als auch über die Mittel zu ihrem Unterhalt in Gießen anzulegem Der Unterricht selbst wird unentgeltlich ertheilt; dagegen haben die Theilnebmer an demselben für ihren Unterhalt selbst zu sorgen. Unbemittelte müssen sich mit etwaigen Unter- stützungsgesuchen an die betreffenden landwirthschaftlichen Bezirksvereine oder ihre Heimathsgemeinde wenden.
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AWAk- müi Amtsblatt für btu Kreis Gießen.
In Abw. des Präsidenten Der Vicepräsident: Dr. G r o s.
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Bekanntmachung.
In dem Voranschlag des landwirthschaftlichen Bezirksverein Gießen pro 1876 ist wieder ein Betrag von 250 Mark sür V-rwilligung von Subventionen an junge Hufschmiede des Kreises, welche sich an dem nach vorstehender Bekanntmachung am 8 Januar k. I- in der hiesigen Veterinäranstalt beginnenden Unterricht rm Hufvetchlag beiheiligen, vorgesehen worden. Bewerber um eine derartige Unterstützung wollen sich unter Vorlage einer Bescheinigung des Vorstandes der gedachten Anstalt über den erfolgreich stattgehabten Besuch des Unterrichtscursus mittelst schriftlicher Eingabe an den Unterzeichneten wenden.
Gießen, den 9. December 1876. .
Der 1. Director des landwirthschaftlichen Bezrrksoerems Gießen.
v. Röder.
fusikdirectors Herrn j rkung des Herrn | Valentin Müller
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Ieutschland.
Darmstadt, 11. December. Der Caffationshos hat die gegen das vcrurtheilende hofgerichtliche Erkennlniß erhobene Nichtigkeit« - Beschwerde des
sein. Von den Auswanderern, welche keinerlei Contract in Händen hatten und der größeren Mehrzahl nach ganz mittellos waren, vermochten nur 120 die Passage auf einem von Strauß expedirten Schrffe zu bezahlen. Die übrigen, etwa 560, geriethen alsbald in völlig hülfivse Lage. In Folge Einschreitens des deutschen General-EonsulS wurden sie von den belgischen Behörden bereit, i-?i1 nnM'’ükuyt«gebracht, und letztere haben es sich demnächst angelegen wischen und zwar L viel'bekannt s nach'Venezlleia jidTr^rn.vL..
Gurows'ki hatte^sich von den Auswanderern 4 Thaler pro Kopf als Provision bedmmeu welch er mit Strauß theilen wollte. Glücklicherweise ist es gelungen im d" schon gezahlt Provisionen (im Ganzen 3500 W- wieder ab- Minehmni. Bezeichnend ist, daß von einigen der Leute auf die Frage, ob sie nach'Deutschland zurückkehren wollten, die Antwort gegeben wurde - "^in,
denn dort wird unsere Religion vertilgt." Di- in Antwerpen gegen Gur°«-kt eingeleitete Untersuchung wird voraussichtlich zur Ermittlung etwaiger Mitsch
bi0EI Berlin, 11. December. In der heutigen Sitzung des Reichstages SäÄ »IS1ÄXÄ"
de°?heu°tigen°Tag-s'-Or^dnung^stehen?^ Schulze-Delitzsch^ wegen
eines interimistischen dculschen Hypotheken-G.setzeS wnrde zinuckgestellt, da Mm>-
ÄÄWSWÄÄ ä « - Antrag- gelangt wahrscheinlich bereit« heute zur Berathung.
Hefterreich.
ASien, 1 i. D-c-mb-r. Reich« - Finanzministev w Hofmann ist hente cn 4« ) nkr nnn Weftb hier einaetroffen. — Nachrichten ans Belgrad
Nachmittag 2 Uhr von Pqth Nutzung eines nenen Eabinets
übernehmen^ — Nach' hier eingelangtem Bericht au« Petersburg hat Kaiser Alexand« während des Festmahls der Georgs Ritter den daran theil,i-hmenden
icnitenten Pfarrer* vmi Rothenberg verworfen.
Berlin, 10. December. Auf der Parlamentären .im 9.
cember bet Mlst Bismarck hob Letzerer uit- gründe hervor, welche gegen oe Beschickung der Pariser Ausstellung geltend gemacht wären mbtm fr auch an- deuttte daß unter den Tausenden ,°» Deutschen, welche di- Ausstellung besucht baltiil' sich gewiß auch Personen sinden möchten, welche bei nicht ganz vorsich, tiger Haltung der Franzosen gegen die unbeliebten Gäste Confl,cte Hervorrufen könnten Anderweitig ist bekannt geworden, daß der Kronprinz pd) für «ne Bkich.üung srüber zuerst iuteressirt haben soll, weshalb an ihn au« Paris von böcküei S clle ein Schreiben gerichtet wurde, um seine Thecknahme für das Übernehmen ,u beleben. Jndeß hatte dies keine Wirkung. D.e Verhandlung . WmbegTatb über Beschickung der Pariser Ausstellung ze'.chnete sich durch 7 l^nl che Kür e aus Der Präsident des Reichskanzler Amts. Staats- LuisterÄLiann? dw Mitthe'ilnng, daß der Ausschuß sich gegen «rnO iirh/SThcihiobme für Beschickung der Ausstellung erklärt halte. Es meldete sich
^lrgos aufgesmiden hat. r m Der Erbprinz von Meiningen war
WWWZMM MWIWMS Man hat dort zwei neue Metopen des Zeus-4.-mp. o 8 1 @ ter M^ope,
Pallas Athene sehr ttc^rb«Uen bar und »war^.stellt- Die welche Herakles und Atlas m t .-r schlecht erhalten und verwischt. Pro eesytÄT***1"*--*,n w”",,b “ der Reise nach Olympia begriffen. q, « f*Teibt : In Antwerpen ft,«.b::? ftS-iwSÄ Hülfecaplan fungirt nnd ihnen freie U'bersi l) ,, ll Abwanderung verleiten sowie seine Begleitung dortiges »ugesiche ° , zur Au-wa »„it. Der lassen. Bei ihrel Ankunst se^te d,e verheiße , Beneznelanischen Unterneh- Werber behauptete, von in Bordeau -siMich^ Veneznem M mern und von dem Antwerpener Agenten M- Dtraup w


