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Donnerstag, den 13. Juli
1S76.
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A»M- nnb AmiMM für bei Kreis Gießt«.
Durch die Post dc-ogen vierteljährlich 2 Marl 60 Pf.
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Bekanntmachung
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S t r a ck, Dekan.
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S t r a ck, Dekan.
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erhielt bisher
15,000 Stim-
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mals ersuchen.
Gießen, den 11. Juli 1876.
Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. (^xpediUanr Schulstraße, Lit. B. Nr. 18.
Mittwoch den 19. Juli Conferenz zu Gießen.
Groß-Buseck, den 10. Juli 1876.
Eindruck im Ganzen ist der, daß jede Gefahr, den Krieg über die bisherigen Grenzen nach Europa getragen zu sehen, als beseitigt angesehen wird.
Wien, 10. Juli. Die „Polit. Corresp." meldet aus der Herzegowina: Die mohamedanischen Bewohner von Nicsik, Presjeka, Goransko und des Plateaus von Gaczko haben an den Fürsten von Montenegro eine Bittschrift gerichtet, worin sie um Schutz für ihr Leben und Eigenthum bitten. Die Verbindung zwischen Klek und Stolac ist von den Montenegrinern besetzt, welche auch Medun cernirt haben. Die montenegrinische Armee besteht aus 10,000 Montenegrinern, 6000 Herzegowinesen und 3000 Freiwilligen; die Bewegungen derselben werden möglichst geheim gehalten.
Wien, 11. Juli. Am 21. und 22. August findet Hierselbst ein Getreide- und Saatenmarkt statt, mir welchem eine Ausstellung von Maschinen für Müllerei, Bäckerei, Brauerei und Spiritus-Fabrikation verbunden sein wird.
Arankreich.
Pari-, 9. Juli. Die türkischen Siegesdepeschen finden
Atatien.
Rom, 10. Juli. In der heutigen Sitzung des Senats kündigte Ma- miani eine Anfrage" betreffs der orientalischen Angelegenheiten an; dfisklbe wurde ans die Tagesordnung der morgigen Sitzung gesetzt. Sodann begann die Debatte über den Gesetz-Entwurf betreffs der Freihäfen. Die Commission beantragt, den Gesetz-Entwurf zu verwerfen.
Milium plf/en Edui n Siegen. (345 r
Der Kreisausschuß des Kreises Gießen.
I. V.:
vr. Hoffmann, Reoierunasrath.
Das Großherzogliche Steuer-Connnissariat Gießen
an die Großherzoqlichen Ortsqerichtsvorsteher des Bezirks.
Wegen der nahe bevorstehenden Steuerregulirung wollten wir Sie um recht pünktliche Einsendung der Bau- und Cultur-VeränderungS-Verzeichnisse hierdurch noch-
Klöweiz.
Bern, 10. Juli, Mittags. Das Militär-Steuergesetz 146,634 „Ja", 158,634 „Nein." Es wird voraussichtlich mit men verworfen sein.
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nach und nach mehr Glauben beim Publikum als die serbischen, zumal da die belgrader Depesche über das Treffen bei Javor den Sieg Mebemet Ali's indirekt bestätigt. In türkischen Kreisen erwartet man kräftige Angriffsmaßregeln von Abdul Kerim Pascha, der ja jetzt in Nisch angekommc» ist. So weit uns übrigens die Aeußerungen der öffentlichen Meinung unter den Muselmännern hier zugänglich sind, ist zu bemerken, daß sich unter diesen eine steigende Erregung geltend macht; man ist entschlossen, jetzt, wo der Streit einmal seinen Anfang genommen, auch allen möglichen Fällen die Stirn zu bieten, und der lang angesammelte Mißmuth über Rußlands Druck würde sich einer möglichen Einmischung gegenüber in verzweifeltem Widerstande geltend machen. Auffallend ist hier die konsequente Türkenfresserei einzelner Blätter, denen man Beziehungen zu russischen Kreisen zuschreibt, namentlich der France.
Versailles, 10. Juli. In der Drputinen Kammer beantragte Raspail, daß die Namen der begnadigten Communarden im „Journal officiel" bekannt gemacht würden. Die Kammer lehnte die Dringlichkeit ab. Morgen findet Die Berathung über das Municipal-Geseh statt.
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Den S 10 des Regulativs vom 26. Februar 1875, dahin lautend:
„Der Kreicausschuß hält Ferien während der Zeit vom 21. Juli bis zum 1. September. Dieselben sind vierzehn Tage vor ihrem Beginn durch das Kreisblatt zur öffentlichen Kenntniß zu bringen.
auffrftnt rc.....1 Während der Ferien dürfen in öffentlicher Sitzung des Kreisausschusses nur schleunige Sachen zur Verhandlung gelangen.
9 ' «MM Auf den Lauf der gesetzlichen Fristen sind die Ferien ohne Einfluß ' _ a r e .
em Bureau der^ bringen wir hiermit unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß, daß bei dem Kretsausschusse des Kreises Gießen diese Ferien in der bemerkten Zeit des lausenden Jahres ftati finden.
Gießen, den 3. Juli 1876.
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neu Orientiruug.
Köln, 8. Juli. Erzbischof Dr. Melchers, der, wie bekannt, schon vor seiner Absetzung das preußische Gebiet verlassen — hat in Anbetracht der gegenwärtigen Verhältnisse das erzbischöfliche General Vikariat aufgelöst.
AuS Bayern, 8. Juli. Der Abg. Kihn Hal der Kammer der Abgeordneten weitere Erhebungen zum Eisenbahnproject Aschaffenburg-Gelnhausen vorgelegt. Dieselben sind als Ergänzung zu den im Anträge vorgebrachten gründen angefügt und beziehen sich speciell auf die Bergwerke, bezw. Metall- gruben im Kahlgrunde. Aus den gepflogenen Erhebungen wird folgender Schluß gefolgert: Der Nutzen, welcher sowohl dem Staate, als dem dortigen Volke lei Errichtung der Bahn Aschaffenburg-Gelnhausen erwüchse, wäre ein doppel- ! |6r; einmal der, daß die gegenwärtig noch brach liegenden Metallgruben in tmtablen Betrieb gesetzt würden, dann der, daß die bedeutenden Arbeitskräfte im Kahlgrunde und im Freigerichte, die jetzt ihren Unterhalt auswärts (in | Hanau, Frankfurt, Offenbach u. s. w.) suchen müssen, alsdann im eigenen g Lande in der Nähe des häuslichen Herdes die vortheilhafteste Verwendung fin- f. Im können.
Würzburg, 10. Juli. Fürst Bismarck, von der Bevölkerung nut | Jubel begrüßt, ist heute Mittag 1 Uhr 5 Min. hier eingetroffen.
Würzburg, 10. Juli. Fürst Bismarck hat heute Nachmittag 5 Uhr 15 Mm. die Rückreise nach Kisfingen angctreten.
Würzburg, H. Juli. Der Kaiser ist nach Besichtigung der Stadt, fccr Residenz und des Domes nach 1 Uhr Mittags abgereist.
Stuttgart, H. Juli. Gemäß einer Verfügung der württembergischen Telegraphen-Dirrction werden die Gebühren für Zeitungs-Telegramme im würt- Itrnbergischen Verkehr, welche von 8 Uhr Abends bis 7 Uhr Morgens ausge- geben werden, um 30 pCt. ermäßigt.
KeAerreiiü.
Wien, 10. Juli. Das „Telegr.-Corresp.-Dureau" meldet: Ueber das tzrgebniß der Kaiser-Begegnung in Reichstadt verlautet: Die beiden Großmächte ' Timmen in dem Principe der Nichtintervention überein und behalten sich vor Job alb die kriegerischen Ereignisse eine Entscheidung herbeigesnhrt haben, mit ilkn christlichen Großmächten ein vertrauliches Einvernehmen zu erzielen. Der
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,__ Berlin, 8. Juli. Nach Wiener und Belgrader Meldungen befindet
lämcrjHÄ per Kriegsschauplatz vollständig auf türkischem Gebiete, und von den Türken " 'H 1427 an j|t kein serbischer Ort besetzt. Abdul Kerim Pascha, Obercommandirender der türkischen Kriegstruppen, ist nach der „Post" in Nisch eingetroffen; eine große Schlacht wird in jener Gegend erwartet. Die Montenegriner haben widersandslos Plewje besetzt. Fürst Nikita setzt seinen Marsch nach Gaczko fort. Die südliche Herzegowina ist von türkischen Truppen frei. Dies zur allgemei-
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, h S1 An die evangel. Pfarrämter und Kirchenvorstände des Dekanats Gießen
Dienstag den 18. Juli ziehe ich nach Lang-Göns über. Eingaben an daS Dekanat sind von diesem Tag nach dorthin zu richten.
.5 ' Groß-Buseck, den 10. Juli 1876.


