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Gottesdienst.
Sonntag, den 14. Mai. Morgens: Pfarrverwaltcr Schlosser. Nachmittags: Pfarrvicar Schöner.
(Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrverwalter Schlosser.)
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Gegen den 2W non Hießen ist der crfonnt worden. I Wiche Ansprüche c jaden, hiermit auf; Hrniin
Donnerstag Vormitt lii Meldung still Ausschlusses von d Mlden und etwa Äeidung Verzichts !grüriben.
In obigem Term «ersucht, und ever mnb Gläubigerauss Wgnlfse festgestri scheinenden Glaul ^Punkten als den 1 lder erschienenen b
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Paris, 9. Mai. Der in Salonichi ermordete französische Consul Moulin war erst 32 Jahre alt, bereits decorirt und tm Ministerium des Auswärtigen sehr geachtet. Decazes schickte aus seinem Bureau Herrn Caillard nach Salonichi und ließ Frau Moulin sagen, „sie brauche sich um nichts zu bekümmern, das Ministerium habe die Sache in die Hand genommen." Der zweite Dragoman der französischen Gesandtschaft in Konstantinopel reiste sofort im Auftrage, die Verfolgung zu leiten, nach Salonichi mit dem Dampfer der französischen Botschaft.
Paris, 10. Mai. Die Kammer hat heute auf den Antrag Dnfaure's die Diecussion des Amnestie-Antrages auf Montag festgesetzt.
Italien.
Rom, 10. Mai. Von den neun Abtheilungen der Kammer wählten sieben ihre Commiffäre, fünf mit dem Mandate, die Basler Convention abzu- lehnen, zwei, dieselbe anzunehmen.
England.
London, 10. Mai. Die Aeußerungen unserer Presie über die Dop- pelmordthat in Salonichi sind maßvoll und zurückhaltend, wie die bisherige Unkenntlich der Einzelheiten es gebietet. Die meisten warnen vor der willkürlichen Auffassung, daß der vereinzelten That weitverbreitete Mordanschläge gegen die christliche Bevölkerung der Türkei zu Grunde lägen, verhehlen sich aber nicht, daß die Feinde der Türkei diesen Vorfall gegen sie möglichst ausbeuten werden, und mahnen daher die Pforte dringend zu exemplarischer Bestrafung der Schuldigen.
— Die Königin Victoria will mit der Kaiserin Augusta morgen nach London kommen und bis Samstag verweilen. „Globe" erfährt, daß eine Anzahl von Unterhaus-Mitgliedern einen Antrag an die Regierung unterzeichnet haben, in welchem Stellung eines Kriegsschiffs behufs gemeinschaftlichen Besuchs der Ausstellung in Pbiladelphia verlangt wird.
London, 10. Mai. Der „Morning Post" zufolge trifft der Ex König von Hannover am 16. d. Mts. hier ein 97 Kisten Silberzeug im Gesammt- gewicht von 240 Centner sind bereits in England eingetroffen. — Der Stadt rath von London hat die Königin zu dem für den 19. b. Mts. zu Ehren des Prinzen von Wales vorbereiteten Feste eingeladen. — Eine Bittschrift, die, von 108 Mitgliedern des Unterhauses unterzeichnet, die Freigabe der fenischen Strästinge nachsucht, wird morgen dem Premier-Minister zugestellt.
Rußland.
Petersburg, 9. Mai, Abends. Der Kaiser hat heute Mittag auf dem Marsselde die Truppen des Gardecorps die Revue passiren lasten und ist heute Abend 8 Uhr nach Berlin abgereist. — Die Newa ist in Folge der ein- getretcnen Kälte wieder zugefroren.
Türkei.
Konstantinopel, 10. Mai. Ein Regierungs-Telegramm bestätigt die Verproviantirung von Piva durch die türkischen Truppen. Dieselben haben
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Seit 30 Jci!ren hat keine Krankheit dieser angenehmen Gesundheitsspeise widerstanden bewahrt sich dieselbe bei Erwachsenen und Kindern ohne Medicin und ohne Kosten bei 2Jhßcn=, Nerven-, Brust-, Lungen- Leber- Drüsen-, Schleimhaut-, Äthern», Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Sckwindsuckt, Asthma, Husten, Unverdaulichkett, Verstopfung Oiarrhocn, Schlaflosigkeit, Schwäche, Häniorrboiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutauf ro < n,x ^^Ten*)rauien/ Uebelfeit und Erbrechen selbst während der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung für L>auglmge schon von der Geburt an selbst der Ammenmilch vorzuziehen. — Ein Auszuq iuö 80 000 Certificaten über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worunter Certificate vom Profesior vr. Wurz er, Geb. Mcdicinalrath Dr. F. W. Benecke, ordentliche-r Professor der Medicin an der Universität Marbura Mcdicinalrath Dr. Angelstein, Dr. Shoreland, Dr. Eampbell, Professor Dr. Död4, Dr. Ure, Gräfin Castlestuart, Marquise de Brehan, und vielen anderen ochgestcllten Personen, wird franco auf Verlangen eingeiandt.
Abgekürzter- AuSrug aus 80,000 Certificaten.
Brief von der hochedlen Marquise de Br äh an-
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geblich wegen noch nicht eingetroffener Creditive vorläufig vom Reichskanzler nicht empfangen worden.
Frankenthal, 8. Mai. Hier sollte vorgestern eine social-demokratische Volks-Versammlung stattfinden, zu der Herr Daschner aus Gießen als Sprecher angemeldet war. Die Versammlung wurde jedoch behördlich verboten. Das Verbot gründet sich aus Art. 24 Abs. 3 und 4 des VereinS-Gesetzes vom 26. Febr. 1850, nach welchem Anhaltspunkte in genügender Stärke durch die Persönlichkeiten der Veranstalter der Versammlungen und die Umstände ihrer Einberufung als gegeben erscheinen, und in der geplanten Volks-Versammlung ein Wiederausteben des im Jahre 1872 behördlich geschloffenen Frankenthaler Local-Vereins des „Allgemeinen deutschen Arbeiter-Vereins" zu erkennen. (Pf. Z.'
Hekerreitü.
Wien, 10. Mai. Nachrichten aus Salonichi zufolge ist ein türkisches Kriegsschiff mit dem Gouverneur, dem Commissär der Pforte und den Special- Commiffären Deutschlands und Frankreichs heute dort angekommen. Der österreichische Kriegsdampfer „Radetzky" wird erwartet.
Pesth, 10. April. Die liberale Partei sprach sich in einer heute statt- gehabteu Conserenz mit 181 gegen 69 Stimmen für den Standpunkt aus, welchen die Regierung nach der von Tisza gegebenen Darlegung bezüglich des Ausgleiches eingenommen hat, und nachdem die Minister wiederholt betont hatten, daß die Regierung Klarheit haben müsse. Nach der Abstimmung meldete Czernatony seinen Austritt aus dem Club an.
Kossand.
Haag. Nach einem Telegramm des General-Gouverneurs von Nieder- ländisch-Jndien vom 28. April hatte der General-Major Wiggers van Kerchem an die indische Regierung über die Lage in Atschin berichtet, daß die Cholera bei den niederländischen Truppen sehr abgenommen habe und der Gesundheitszustand derselben befriedigend sei; dagegen herrsche die Krankheit sehr stark bei den Gegnern. Am 22. April suchte der Feind die Stellung von Lansprit Nachts zu überrumpeln, wurde aber abgewiesen und verlor drei Todte. In den feindlichen Stellungen waren viele Mannschaften angesammelt, und es kamen häufig Anfälle auf die Transporte der Niederländer vor. Niederländischerseits war man hauptsächlich mit der Anlage von Wegen und mit der Zufuhr von Lebensmitteln beschäftigt.
Haag, 10. Mai. Die zweite Kammer hat das neue Münzgeseh, durch welches die reine Goldwährung mit Goldmünzen zu fünf und zehn Gulden eingeführt wird, angenommen. Für die Zwecke des Verkehrs sollen Guldenstücke in Silber mit einem effektiven Werthe von 0,945 Cents in Bronce geprägt werden. Der Antrag, in Indien die Goldwährung einzuführen und daselbst die gleiche Münzwährung wie im Mutterlande aufrecht zu erhalten, wurde dem Staatsrathe zur Berathung überwiesen. ,
Frankreich.
Jnsorgknien angetroffen.
Konstantinopel, 10. Mai. Der amerikanische Gesandte in Saloniki ber das christliche Mädchen in seinen Wagen nahm, heißt Perikles ßauaro ift' Gn'chr von Geburt, griechischer Lonfession und russischer Unterthan. '
Ragusa, 10. Mai. Mukhtar Pascha hat gestern eine Expedition zur Verproviantirung von Piva mit Erfolg unternommen.
Photographieen sind aus Olympia angelangt. Sehr schSn erscheint namentlichiweder auf dem Hinmarsch nach Piva, noch auf dem Rückmarlck na* die Nike und ebenbürtig den Sculpturen des Parthenon. Man hat die Hoff ' ^nsnraenten nnnptrnffoH ™ ®
nung nicht aufgegeben, auch den Kopf der Nike noch zu finden. Die Metope ist sehr naturalistisch und schalkhaft gehalten.
Berlin, 11. Mai. Der türkische Botschafter Edhem Pascha ist an-
, Neapel 17. April 1862.
Mein Herr! In Folge einer Leberkrankheit war ich seit sieben Jahren in einem furche baren Zustande von Abmagerung und Leiden aller Art. Ich war außer Stande zu lesen oder ;u schreiben, batte ein Zittern aller Nerven im ganzen Körper schlechte Verdauung, fortwährende Schlaflosigkeit und war in einer steten Nelvenaufreaung die mich hin und her hieb mb mir feinen Augenblick der Ruhe ließ, dabei im höchsten Grade melancholisch. Viel? Uerzte, sowobl Engländer als Franzosen, hatten ihre Kunst erschöpft, ohne Linderung meiner eiüen. In völliger Verzweiflung babe ich Ihre Revalesciere versucht, und fetzt, nachdem Id) w a^onQ*C ^Qtoon l^lebt, sage irb dem lieben Gott Dank. Die Revalesciere verdient bat "r fitx r • bQt mir die Gesundbci' völlig hergestellt und mich in den Stand gesetzt, meint 'ellschafiliche Stellung wiever einzuncbmen. Genehmigen Sie, mein Herr, die Versicherung neiner innigsten Dankbarkeit und vollkommenen Hochachtung.
Marquise de Brshan.
Nr / 5,877. Florian Köller, K. K. Militärverwalter, Großwardetn, von Lungen- und Luftrohren-Kalarrh, Kopfschwindel und Brustbeklemmung.
Nr. 75,970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handels-Lehranstalt Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttung.
Nr. 65,715. Fräulein de Montlouis von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit und Abmagerung.
Nr. 75,928. Baron Siamo von lOjähriger Lähmung an Händen und Füßen ic.
Die Revalesciere ist vier Mal so nahrhaft als Fleisch und erspart bei Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis in andren Mitteln und Speisen.
Preise der Revalesciere '/2 Pfund Mk. 1,80 Pf., 1 Pfd. Mk. 3,50 Pf., 2 Pfd. Ml. . 70 Pf., 12 Pfd. Mk. 28,50 Pf. ' '
Revalesciere Chocolatöe 12 Taffen Mk. 1,80 Pf., 24 Taffen Mk. 3,50 Pf., 48 Tassin Mk. 5,70 Pf. u. s. w.
Revalesciere Biscuiten 1 Pfd. Mk. 3,50 Pf., 2 Pfd. Mk. 5,70 Pf.
Zu beziehen durch Du Barry <fc So. in Berlin, W. 28—29 Passage (Kaiser-Galleritf 163 161 Friedrichsstraße, und bei vielen guten Apothekern, Droguen- Specerei- und Oelicatessenhändlern im ganzen Lande.
In Gießen zu haben bei M ü ll e r S ch w a g e r. (24
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Amerika.
New'Nork. An den Ausstellungs-Gebäulichkeiten zu Philadelphia ift in letzter Zeit mit fieberhafter Anstrengung gearbeitet worden. Das Äeußere des ganzen Unternehmens wird demnach höchst wahrscheinlich bei der Eröffnung der Ausstellung — bisher war der Zutritt für nicht beim Bau betheiliate Personen streng untersagt — schon ganz vollendet dastehen. Ob dies mit dem Innern gleicher Weise der Fall ist, dürfte bei der Säumigkeit mancher Aussteller doch fraglich erscheinen, trotz aller Rührigkeit und Energie des ameiika. nischen Volksgeistcs. Amerikanische Sachverständige behaupten freilich, und wohl nicht mit Unrecht, daß die Ausstellung in Philadelphia am Tage ihm Eröffnung dem Besucher mehr bieten werde, als ihm in Wien und Paris vielt Wochen nach der Eröffnung geboten wurde.
Philadelphia, 10. Mai. Die Weltausstellung ist heute von dem Präsidenten Grant eröffnet worden. Anwesend waren der Kaiser und die Kai« serin von Brasilien, die Minister, die Mitglieder des Congreffes, die Spitzen der Militär- und Civil-Behörden, im Ganzen etwa 50,000 Zuschauer. In t>er Eröffnungs rede betonte Grant, daß die fremden Nationen eingeladen worden, um Zeugniß abzulegen von dem aufrichtigen Wunsche Amerikas, die Freundschaft zwischen den Gliedern der großen Familie der Nationen zu pflegen. Grant dankte, daß die Nationen dem Wunsche Amerikas bereitwilligst entsprochen haben und hieß dieselben herzlichst willkommen. Ein MusikcorpS spieltt verschiedene Volkshvmnen-_________
Vermischtes.
Groß- Ger au, 27. April. Beider heute stattgehabten Holzsubmission wmdt der annehmbare Preis von 18 M. pro Feümeter Kiefernstammholz erzielt, wobei da4 Aufarbeiten rm Walde der Uebernebmer fär seine Rechnuna zu besorgen hat._______
Allen Kranken Kraft und Gesundheit vhne Medtc,» and ohne Kosten durch die Gesundheits-Mehlspeise:
DIMI °". KL.
Frischbsckrr ju Gießen.
Sonntag, den 14. M a i 1876 W. Hartmann in der Neustadt, I. böser in der Wallthorstraße, F. Zülch Ww. auf dem Seltersweg.________________
Kirchliche Anzeigen
der evangelischen Gemeinde zu Gießen.


