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1876
«To. 88.
Erscheint täglich mit LuÄnshme des Montags.
Expeditionr Schulstraße, Lit. R. Nr. 18.
Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn.
Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.
Gießen, am 8. April 1876.
Durchschnitts - Preise im Monat März 1876.
Hafer M. 17,71, Heu M- 7,69 und Stroh M. 5,80 per 100 Kilogramm. Gießen, den 10. April 1876. . ,
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
I. V.
Dr. Hoffmann, Reaierungsrath. ___
Betreffend: Uebersicht über die Staats- und Vicinalstraßen im Großherzogthum. , Das Großhcrzoglichc Krcisamt Gieße» an die Großher^oglichen Büraermeistereien des Kreises
Wir erinnern Diejenigen von Ihnen, welche noch im Rückstände sind, on Erledigung der Verfügung vom 16. v. Mts. «Anzeiger Nr. 67.)
Dr. Hoffmann, Reaierungsrath.
enthält:
nach
105. $1"
Deutschland.
Berlin, l i. April. Der bekannte Physiolog Pros. Traube ist heute Morgen gestorben. Die Meldung einiger Blätter, sein Tod wäre schon gestern : erfolgt, war falsch.
Berlin, 11. April. Die Ausprägung der Zwei-Markstücke soll nunmehr, wie dem Storr, v. u. f. D. auö München als bestimmt gemeldet wird, gemäß der Bestimmung des Reichsmünzgesetzes in kurzer Zeit ersolgen.
Baden-Baden, 10 April. Die Königin Victoria ist heute Vormittag 10 Uhr mittels Extrazuges auf der Odenwaldbahn über Würzburg nach Coburg abgereist, wo ihre Ankunft um 7 Uhr 45 Min. Abends erfolgen soll.
Karlsruhe, 11. April. Bei der von der zweiten Kammer vorgenommenen Wahl eines Präsidenten an Stelle des wegen Krankheit zurückgetretenen Präsidenten Kirsner wurde Lamey gewählt. Die nächste Sitzung findet am 24. April statt.
Aus Württemberg, 9. April. Der „Staats-Anz." hebt in dem Ausdruck der Rede des Ministers Mittnacht über die Eisenbahnfrage folgende Stelle durch fette Lettern hervor: „Einem gleichmäßigen Gütertarif-System, welches dem Reinerträge der Bahnen nicht zu empfindlich schaden würde, bci- zntreten, wäre die würtembergische Regierung jeden Augenblick bereit."
Aus Bayern, 9. April. Unter den Petitionen, welche der Petitions- Ausschutz als „im Plenum nicht behandelbar" der Abgeordneten-Kammer zu übergeben Vorschlägen wird, befindet sich auch jene, welche an den König die Bitte zu stellen anfforderte, die „Juden und Freimaurer aus dem Lande zu verweisen, weil besonders letztere sich fortgesetzt mit dem Umstürzen der Throne und Altäre befaßten." Durch das Ausschnßreferat, dem sich auch ohne jede weitere Debatte der Correferent Abg. Rnßwurm angeschlossen, wird leider die Welt um eine gewiß allseitig erheiternde Debatte gebracht.
— Zur Beleuchtung des von dem Abg. Freiherrn Xaver von Hafenbrädl gestellten Antrages wegen Heilighaltung der Sonnragsfeier theilen wir die That- sache mit, daß im Laufe der gegenwärtigen Schwurgerichts-Sitzung von Niederbayern 16 Fälle von Anklagen wegen vorsätzlicher Tödtungen — Körperver- lrtzungen mit erfolgtem Tode und Todtschläge — von welchen der größere Theil im bäuerischen Walde und zwar fast alle an Sonn- und Feiertagen verübt wurden, zur Aburtheilung kommen bezw. schon abgeurtheilt sind.
Wien, 10. April. Von unterrichteter. Seite wird versichert, daß die »on einem hiesigen Blatte dem Feldzeugmeister v. Rodich zugeschriebenen, von *en russischen Zeitungen „Golos" und „Ruski Mir" wiedergegebenen Aeuße- ungen über Rußland der thatsächlichen Grundlage entbehren.
bti neuen LuartüV 3nt M Abmnmt. blinir.
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Bekanntmachung.
Betreffend: Den Frühjabrs-Faselmarkt des landwirthschastlichen Bezirks-VereinS
Friedberg zu Butzbach.
Ber diesjährige Frühlings-Faselmarkt des landwirthschaftlicben Bezirks-Vereins Friedberg soll
Mittwoch den 19. April laufenden Jahres zu Butzbach
ItC Sämn)tliche aufgetriebene Fasel werden von einer durch uns zu bestellenden Commission gemustert und den Bessern ber als preiswürdigerkannten Thiere Geldprämien zugebilligt, zu welchem Behufe von dem landwirthschastlichen Bezirks-Verein und der Stadt Butzbach entsprechende Beitrage jur 2)i5Pofttion geftettt Vtnb. Jbtt Drämiirung erfolgt ohne Ansehung, ob die Thiere im Kreise Frieobebg und von dem Besitzer gezüchtet sind, oder mcht. Fasel, welche sür Gemeinde Dienst thum uno solche, die um 9 Uhr Vormittags noch nicht am Platze, sind von der Preisbewerbung ausgeschlossen. Den Besitzern tauglich befundener, aber nicht pramurter und nicht v^kauftkr ftafel wird auf Verlangen eine Wegoergütung auSgezahlt. Nicht genügend gefesselte und geführte Thiere werden vom Platze weagewiesen. Es wird 6^bbten, alle Verkaufe dem am Platze anwesenden Großherzoglichen Bürgermeister von Butzbach anzuzeigen. Wir laden alle Landwirthe und sonstige Interessenten zum Besuche de? Marktes em.
Friedberg, den 6. April 1876
Großherzogliches KreiSamt Friedberg.
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Arankreich.
Paris, 10. April. Der Senat hat sich bis zum 10. Mai vertagt, nachdem er noch vorher den Credit von 1,750,000 Frcs. für die durch Ueber- schwemmungen Beschädigten bewilligt hatte. Die Deputirten-Kammer hat das Mandat Boucher's für Ajaccio annullirt, dagegen ist das Mandat des Letzteren ür Riom in der Auvergne bereits für gültig erklärt. Seitens der Rechten wird die Discussion über den Amnestie-Entwurf noch vor der Vertagung gefordert, dagegen scheint die Linke sich für Aufschub bis nach den Ferien entschieden zu haben. — Bei Eröffnung der Conserenz zwischen Derby und DecazeS theilt der „Messager de Paris" mit, daß zwei Mitglieder des französischen Syndikats für die ägyptische Anleihe während jener Conferenz berufen wurden, um ihre Ansichten und Pläne zu entwickeln. Hieraus habe Lord Derby sie ersucht, ihm ihr Projekt schriftlich einzureichen, und sei dies bereits Vormittags geschehen. Ferner versichert der „Messager de Paris", daß die beiden Minister sich offen und ohne Rückhalt in dem Wunsche vereinigt gefunden hätten, beiderseitig eine Combination zu unterstützen, welche den Interessen und der Wurde beider Mächte Genüge leiste.
Starren.
Rom, 11. April. Im Vatikan ist ein Bericht des päpstlichen Nmitius aus Madrid eingelaufen, worin gemeldet wird, Spanien beantrage die Wiederherstellung des Concordats von 1851 unter der Bedingung, daß der Vancan das Versprechen leiste, gegen den die Cultus-Freiheit sestsetzenden Artikel des Verfassungs-Entwurfs keine unbedingte Opposition zu erheben. „Diritto stellt in Abrede, daß die Regierung mit Rothschild verhandle, um die m der Baseler Convention festgesetzte Frist zu verlängern.
Belgien.
Brüssel, 11. April. t'Kind van Roodenbeke hat gestern Abend London verlassen und wird heute in Dover den belgischen Sicherheits-Beamten ausge- liefert und über Ostende hierher gebracht werden.
England.
London, 8. April. Das Kriegsamr hat sich nunmehr endgültig zu Gunsten der Anfnahme des Gatlings-Geschützes als englischer Armeewaffe entschieden. Es sind bereits einige Hundert solcher Geschütze in Privatfabriken ■ angcfertigt und im Arsenal zu Woolwich niedergelegt worden. Dieselben 1 schießen in der Minute je vier- bis sünshundert Kugeln ab, meist von dem Kaliber des Martini-Henrygewehrs, doch besitzen einige Geschütze das doppelte Kaliber. Aller Vermuthung nach werden die Gatling-Geschütze nicht der Artillerie,
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