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den
Weyer.
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Schmidt.
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Schwarz.
A. Bramm
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3. in der Gemarkung Gießen von 142 Morgen an demselben Tage, des Nachmittags 2 Uhr, bei Wirth L e i b am Philosophenwald.
Der Großherzogl. Wiesenwärter Müller zu Alten-Buseck ist bereit, auf Verlangen die
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Anfang Nachmittags 3 Uhr im Güterbahnhofe. Gießen, den 10. September 1876.
Heinrich Ernst Walther, Johannes Walz II.
Die von der Genossenschaft ausgehenden Bekanntmachungen erfolgen durch Licher Anzeiger, insoweit die Bekanntmachungen aber nur die Mitglieder
Der Vorsitzende, der Schriftführer und der Rechner vertreten die Genossenschaft nach außen und zeichnen in der Art, das sie zur Firma der Genossenschaft ihre Namensunterschriften hinzufügen.
Versteigerungen.
Grummetgras-Versteigerung der cameral-fiscalischen Wiesen der Gemarkungen Alten-Buseck, Wieseck und Gießen.
Die Grummetgras-Versteigerungen finden statt:
am 27. Januar 1833 Rector der Stadtschule zu Grünberg, in welcher Stelle er big ^um 3abr >849 in Segen wirkte. In diesem Jahr wurde ihm die Pfarrei Wieseck übertragen. Unter schwierigen Verhältnissen übernahm er sein neues Amt, da die Ge- meinde einen anderen Geistlichen gewünscht hatte Doch wußte er sich bald die Liebe k. "a 2bfr»lu c™erben' f° d->8 er sich in dieser Stellung glücklich fühlte. Allein
dies Verholtniß sollte nicht lange bestehen, im Winter 1851 wurde Glaser Gymnasial- tthrer zu Gießen, wo er vorzugsweise den Unterricht in der Religion und der griechischen Sprache zu ertheilen hatte. Im Jahre 1873 trat er durch Pensionirung in den Ruhe- üand. Gine Reihe von Jahren verwaltete er das Amt eines Mitglieds der Kreisschul- commission, wobei er Gelegenheit fand, seine pädagogischen Kenntnisse zu verwerthen. Lrotz seiner vielen Arbeiten am Gymnasium verwendete er nicht wenige seiner freien
Ln'ir.unb 8erientage zu häufigen Schulvisitationen. Erst die neue Schulorganisation enthob ihn aucD btefer Würde und Bürde. Geschichtliche Studien entsprachen von Jugend auf ganz besonders seiner Neigung und daß die hierauf verwendete Rett keine nufcloS verschwendete war, bewies er schon früher durch literarische Thättgkeit. Er ^^^vranche Aufsätze m dasi Archiv für Hess. Geschichte, namentlich über seine Vaterstadt Grünberg, z. B. Historische Nachrichten über die Brunnenkunst daselbst. AuS bcmJValt0en Stadtarchiv theilte er in Bd. 4 Cap. I. Nr. IV. des Archivs Urkunde« zur Geschichte der Stadt mit. Später veröffentlichte er auch eine Geschichte dieser Stadt, gangere Zeit war er em fleißiger Mitarbeiter der Allg. Kirchen- und Schulleitung. Zwei Vo kserzahlungen beurkundeten seinen Berus auch für dieses Fach literarisch^ Thatlgkelt. In dem „Po gelb ar bch en" zeigte er sich, als einen würdigen Nachfolger seiner zu früh verstorbenen Kollegen Oeser, Otto Glaubrecht. Auch das „Schloß Fried el h ausen" verdient eine ehrenvolle Erwähnung, wenn wir es auch nicht so gelungen, wie das erstere bezeichnen können-
Im Jahre 1838 verheiratbete sich Glaser mit Caroline geb. Rübsamen von Grünberg ; mit ihr lebte er 38 Jahre in glücklicher Ehe. Der älteste Sohn Carl starb im 4- Lebensjahr. Der zweite Sohn Adelbert ist Gymnasiallehrer zu Wetzlar; ber dritte Reinhard, ist Hosapotheker zu Schwetzingen in Baden- Wie er selbst sich bie Liebe seiner Schüler zu erwerben suchte, so bewahrte er auch dankbare Liebe gegen seine ehemaligen Lehrer, darum war er eifrig bemüht, bas 50jährige Lehrerjubiläum seines früheren Lehrers und späteren Directors Dr. Geist zu Stande zu bringen Bei demselben war er äußerst vergnügt und heiter, so daß Niemand daran dachte, es werde für viele Anwesende das letzte Mal sein, daß sie mit dem alten Freund, Kollegen oder Lehrer zusammen wären. Ein Hirn- und Neroenschlag endete am 5- September. Nachmittags nach 1'/, Uhr, das vielbewegte Leben desselben. R. I. p.
..... । Das Verzeichniß der Genossenschafter kann jeder Zeit bei dem unter- zeichneten Gerichte eingesehen werden.
Aeitgeöotenes.
4701) Ein schwarzer Pudel ächter Race zu verkaufen. Wo? sagt die Erp. d. Bl.
Nekrolog.
Am 7. September wurde ein Mann in Gießen beerdigt, der es wohl verdient, daß wir seiner Lebensumstände in diesem Blatte gedenken. Es war der pensionirte Gymnasiallehrer Prof. vr. Karl Sebastian Glaser. Derselbe war aeboren den 4>. Nov. 1810 zu Grünberg, wo sein Vater, Präzeptor Johannes Glaser, Lehrer an der Stadtschule roar; seine Mutter war Friederike, eine geb. Vigeltus. Durch Privat: unterricht gründlich vorgebildet, trat er in Prima des Gießener Gymnasiums ein, wo <r bald den ersten Platz seiner Ordnung errang und zuletzt den des ganzen Gymnasiums behauptete. Mit den besten Zeugnissen versehen ging er 1827 zur Universität über, wo er Theologie und Philologie studirte. Auf Präsentation seiner Vaterstadt wurde er
Kesvndere Bekanntmachungen Bekanntmachung.
Die Lieferung von 84,60 Meter Bettzeug kt rotbem Muster zu Bettdecken- und Kopf- kissen-Ueberzügen, sowie von 54 Meter starker Siegener Leinwand zu Betttüchern soll im Eubmtssionswege vergeben werden und sind Offerten mit Mustern bis zum 16. d. M. versiegelt und mit der Aufschrift „Lieferung von Bettzeug für das BürgerhoSpital" versehen bet der Hospitalverwaltung einzureichen.
Gießen, am 4. September 1876.
Die Armen-Deputation daselbst.
A. Bramm.
Grummetgrasverfteiqerung.
Mittwoch den 13. September, Morgens 9 Uhr, soll das Grummetgras von den Wiesen der Herren:
Heinrich Becker,
Heinrich Busch, D h. Lampus, G. Ehr. Spruck Erben, Karl Löber Wittwe, Chr. Jughard, Dr. Kehrer, K. Vogt Erben, F. L. Kämmerer, versteigert werden. Der Anfang wird am Neuenweger Thor gemacht und in der Schwarzlach Nachmittags um 2 Uhr fortgesetzt. (4659
Gießen, den 8. September 1876. Müller.
Mk. 198 320 89 256 81
Grummetgras-Versteigerung.
Das diesjährige Grummetgras der Frei- herrlich von Rabenau'schen Wiesen und Gärten soll
Donnerstag den 14. September l. I. in Abtheilungen an Ort und Stelle ver- teigert werden:
a. Morgens um 10 Uhr von 15 Morgen in der Gemarkung Alt-Buseck und
b. Mittags um 12 Uhr von 2Vi Morgen in der Gemarkung Trohe.
Rabenau, am 9. September 1876.
Der Rentmeister:
Grummetgras-Verstkigerung.
Freitag den 15. l M., von Morgens 9 Uhr an, oll daS Grummetgras von den Garben- tetcher Gemeindewiesen versteigert werden. Der Anfang ist auf der Weidwiese zu Erbach.
Garbenteich, am 8. September 1876. Großherzogl. Bürgermeisterei Garbenteich.
4711) Aal in Geläe, eingemachte Gurken. Wild und Geflügel, sowie frische Gemüse, Wein-Trauben, per Pfb. 40 Pfg., und Blumenkohl, empfiehlt
___H. Kurth«
Arbeitsversteigerung
zu Heuchelheim.
Mittwoch den 13. September,
Eintrag
in das Genossenschafts-Register Großherzoglichen Landgerichts Lich. Geschehen Lich am 5. September 1876, bei Großherzoglichem Landgericht Lich.
Vorschuß-Verein zu Lich, als Genossenschaft unter dieser Firma auf Grund der in einer Generalversammlung der Gesellschaft entworfenen Statuten vom 23. October 1864 und eines Nachtrags hierzu vom 5. November 1874 eonstituirt.
Sitz der Genossenschaft: Lich.
Gegenstand des Unternehmens: gegenseitige Unterstützung der Mitglieder zur Förderung des Landbaues, des Handels und der Gewerbe durch Gewährung von Geldvorschüssen, Annahme von verzinslichen Einlagen und Aufnahme von Darlehn unter solidarischer Haftbarkeit sämmtlicher Vereinsmitglieder, Ausleihen von Kapitalien, käufliche Uebernahme von Werthpapieren, Kaufschilltngen und andern Ausständen, Gewährung von Dividenden ans den Gewinnüberschüflen an die Mitglieder am Schluffe eines jeden Rechnungsjahrs.
Dauer der Genoffenschaft: unbestimmt.
Die zeitigen Vorstandsmitglieder sind:
Christian Merle, Vorsitzender, Heinrich Will, zugleich Stellvertreter des Vorsitzenden, Karl Volp, zugleich Rechner, Johann Kämmerer, zugleich Controleur und Schriftführer. Heinrich Dietz VI., Konrad Rühling, Alexander Sartorius, Johannes Steter,
Mittags um 3 Uhr, sollen aus dem Rathhaus zu Heuchelheim nachstehenbe Bauarbeiten burch öffentliche Versteigerung in Accorb gegeben werben, als: ""
1) Zimmerarbeit, veranschl.
2) Schlosserarbett, „
3) Weiß Kinderarbeit, „
4) Pflasterarbeit, ,
5) Spalierarbeit, „
Gießen, den 9. September 1876. (4676
I. A.:
Körner, Bezirksbauaufseher.
Mam-Weser-Bahn.
Mittwoch den 13. September d. I.
sollen auf dem Main-Weser-Bahnhof dahier eine Partie alter ausrangirter Bahnschwellen an den Meistbietenden verkauft werden.
1. In der Gemarkung Alten-Buseck von 29 Morgen Donnerstag den 14. September, des Nachmittags um 2 Uhr, bei Wirth Krämer III. daselbst,
2. in der Gemarkung Wieseck von 163 Morgen Freitag den 15. September, des Morgens 9 Uhr, bei Wirth L e n z zu Wieseck, und
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Herrn Lederhänoler Zöller gegenüber. 4703) Das Grummetgras von 4 Morgen Wiesen ist abzugeben.
August Weidig.
manchen Jahren die Obstbäume von dieser Ungezieferart sehr zu leiden und find dann bie Vögel nicht im Stande, sie alle wegzufangen. Die Schlupfwespen sind nun darauf angewiesen, mit ihrem langen, grannenartigen Legestachel ie ein Ei in den lebendigen Körper einer Raupe abzu- setzen, das sich dort unter dem besten Schutze zu einer Larve entwickelt und als solche von dem Fleische derselben lebt. Daher die oft merkwürdige Erscheinung, daß, wo kurz vorher auf Obst- bäumen noch eine Menge lebendiger Raupen zu sehen war, plötzlich nur noch die leeren Bälge derselben vorhanden sind. Während die Aaskäfer nur faulende Ueberreste der Cadaver zum Ab- setzen ihrer Eier aufsuchen, machen die Schlupfwespen auf lebende Thiere Jagd, um dasselbe Geschäft zu verrichten, beide in wunderbarer Weise auf verschiedene Art den Menschen nützlich
Es erübrigt uns, noch einen Blick auf die Spinnen zu werfen. Gewiß wollen wir es Niemanden verargen, in Wohnzimmern, an Bienenständen re. die Spinnengewebe wegzufegen und die Spinnen zu vertilgen, weil sie dort ein Zeichen der Unreinlichkeit sind unb hier schädlich werden. Gleichwohl sind sie als Jnsektenvertilger nicht zu unterschätzen, indem sie uns von Millionen dieser Thiere befreien, die uns stets lästig werden. Die Spinnen sind ungemein blutdürstig, wovon wir uns durch Beobachtung leicht überzeugen können. Wie Katzen lauern sie auf ihre Beute und kaum zappelt eine Mücke in dem Netz, ist auch schon die Spinne da, dieselbe festzupacken und ihr den Saft auszusaugen. Zu manchen Zeiten ist die Zahl der Spinnenfäden und Gewebe auf den Feldern Legion und ebenso groß ist auch die Menge der Fliegen, die auf diese Weise ohne unser Zuthun dem Feinde als Beute zufallen.
Wenn wir nicht blind an diesen Vorgängen der Natur vorübergehen, sondern zu beobachten gewohnt sind, so überkommt uns ein Gefühl, das wir Ehrfurcht nennen und das uns mit dem Dichter ausrufen läßt:---„so weiß ich, von Bewunderung voll, nicht,
wie ich Dich erheben soll, mein Gott, mein Herr und Vater!"
(Landw. Zeitschr.)
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Vergebung der Holzhauer- und Waldcuktur-Arbeiten in den Gießener Stadtwaldungen für das Jahr 1877.
Die vordemerkten Arbeiten sollen Samstag den 16. September b. I., Vormittags 11 Uhr, RathhauSsaale öffentlich vergeben werden. Ließen, den 8. September 1876. (4657 ^roßherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
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Wiesenloose vor der Versteigerung vorzu zeigen oder nähere Auskunft darüber zu geben.
Gießen, den 12. September 1876. (4637 Großherzogliche Obersörsterei Gießen.
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Gerhard, Bahnmeister.
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