Hörden gelangt ist.
Arankreich.
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währte. .
Paris, 9. April. Der „Moniteur" hebt mit Genugthuung hervor, vaz ämmtliche Staaten die Ankündigung von der 1878 in Paris geplanten internattonalen Ausstellung mit Wohlgefallen vernommen haben, und fügt hinzu, es tti dies ein Zeichen, daß Europa in die Periode des normalen materiellen Fort' schritts wieder eingetreten sei, die Ausstellung werde das Symbol der Potttt der Ruhe und der Beschwichtigung werden, und man gewahre mit Vergnüge^ wie die Haltung der französischen Diplomatie im Auslande vom richtigen L-tan -
Einvernehmen zwriryen v$ugiunu uuv J
von Lord Derby mit dem Herzog Decazes befestigt zu fein. Dieselben conK
92. Lebensjahr.
Berlin, 9. April. Der „Reichs-Anz." meldet, daß bie Genesung des
Paris, 9. April. Der Brief des Cardinal-Erzbischoss von Paris, Guibert, worin er seine Weigerung erklärt, vor der mit Untersuchung de! Vorgänge bei der Wahl in Pontivy betrauten Commission zu erscheinen, ent! -alt bereits die Ausschlüsse, welche die Commission von ihm vernehmen wollte ; demnach wird vermuthet, daß letztere auf ihrem Verlangen nicht beharren uiu omit dieser Zwischenfall erledigt sein wird. — Das „Journ. des Debats mißbilligt das strenge Verfahren der republikanischen Majorität der Deputirter- Kammer bei Prüfung der Wahlen von Deputirten der Minorität.
Paris, 9. April. Lord Derby und der Herzog v. Decazes hattet heute im Ministerium des Aeußern eine Unterredung, die von 21/a bis 41/2 Uhc
begründen.
Gießen, den 3. April 1876.
Der Civil-Vorsitzende der Ersatz-Commission des Kreises Gießen.
I. V-:
Dr. Hoff mann, Regierungsratb.__
Rom, 10- tat Wd-mmr» > Mir noch tnn D ti« nnertMff“-" --ck-M'S an w i;r «Ration und d' und hm,u!> i,r Tib-Mguün
Kaisers von dem Erkältungszustande befriedigende Fortschritte macht, dessen un- Dcutstöland. geachtet aber die beabsichtigte Reise nach Karlsruhe und Baden aus Rath des
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ffienn die Zurückstellung auf die Arbeitsunfähigkeit eines Familienangehörigen gegründet wird, so hat der betreffende Familienangehörige sich selbst ^^"ZurückMmgsansprüche ^^nba»oT”m^^u^rang«emine bei der Großherzoglichen Bürgermeisterei oder spätestens in dem Termin vorzubringen. spätete Gauche Anspruch ^"^ra^lüdeft'die äußerlich nicht wahrnehmbar sind, z. B. Taubheit, Harthörigkeit. Kurzsichtigkeit, Geistesschwäche
„ ! » L di^ d^rch ^lich ausgestellte oder beglaubigte Zeugnisse des Arztes, sowie des Bürgermeisters, Geistlichen, Lehrers u. s. w. u-chzuw-is-n.
vo. Evitepsil ist durch die eidliche Erklärung von mindestens drei glaubwürdigen Zeugen zu erhärten.
Das D°rhandense«^^ H^il zu nehmen, steht jedem Militärpflichtigen frei; für Diejenigen, welche b-l dem Aufrufe nicht anwesend sind,
W ^^K?okb7ttoaUchm°Bür^ sämmtliche ihrer Gemeinde angehörigen oder in ihrer G-menide gestellungspflichtigen Militärpflichtig- -
®„fh„itenben schriftlich - auf Grund der ihnen k. H. wieder zugehenden Stammrollen zu der Musterung vorzuladen.
die auswaM sich 11 SBa^er’neq?„ oder Beigeordneten haben mit den Militärpflichtigen ihrer Gemeinden anwesend zu sein und sich d-rum zu bemühen,
daß d? Le^eren^ zur bestimniten ^Zeit zur Stelle sind, nüchtern und reinlich gekleidet erscheinen und während des Musterungsgeschaftes en. anständiges und ^^'W?n?ech Mil°tär?slichtig°r wegen Gebrechen oder Krankheit persönlich zu erscheinen nicht im Stande ist, oder wenn er sich in genchtlicher Haft befinde. . .„ aus versönlicher Anschauung beruhendes Zeugniß des Arztes und der Bürgermeister-., bezw. eme Bescheinigung des Gerichts vorzulegen. _
fo ist dEber em afp^ E-istereien liegt es ob, darauf aufmerksam zu machen, daß ein Militärpflichtiger wegen gerichtlicher Bestrafung des Militär- , , a ~ ' ift „nb sind deßbalb die erforderlichen Nachweise amtlich zu erwirken und vorzulegen.
dienstes unwurdign^ ^^stbllungsausprüche find von den Großherzoglichen Bürgermeistereien, soweit es noch nicht geschehen, baldthunlichst
spätestens in dem Musterungstermine an die Ersatz-Commission gelangen zu laffen.
Im Anschluß an da» Ers.>^Gcfii>afi^^t^ ^lpril im Gasthaus zum Rappen zu Grünberg, Samstag den 29. April im Rathhaussaale zu Gießen und Donnerstag den 4. Mai im Rathhaussaale zu Lich
s. der Reserve- und Landwehr-Mannscdasten rücksichti.ch ihrer häuslichen und gewerblichen Verhältnisse statt.
* kaben^aber düi-niaen R-strvisten und Landwehrmänn-r, sowie die Ersatz Reservisten 1. Clafie, welch- im Falle einer Einberufung auf Zuruckstellung
wegen machen 8« können glauben, au den bezeichneten Tagen, Morgens tt Uhr, zu erscheinen und ihre Gesuche zu
aus jenen Satz der Motive stützt, so empfiehlt es sich gleichwohl, näher zu be- leuchten, was es mit den Versuchen, den gedachten Satz zu entkräften, auf sich habe. Die bevorstehenden Verhandlunngen des preußischen Landtages werden dazu passende Gelegenheit bieten.
Berlin, 9. April. Hebet die Ankunft und den Aufenthalt des Feld- warschalls Moltke in Rom berich.cn die römischen Blätter Folgendes: Der Marschall kam mit seinem Adjutanten in einem reservirten Coups an und waren Beide bürgerlich gekleidet. In Abwesenheit des deutschen Botschafters in Rom, Baron K-udell, empfing deffen Gemahlin den berühmten Gast auf dem Bahnhofe Sie fuhr in einer Equipage nach dem Bahuhose und führte den Marschall mit seinem Adjutanten in das Botschaft-Palais, wo für Beide schon die nötbigeu Appartements hergerichtet waren. Hier im Palats erwarteten den Gast das Personal der deutschen Botschaft und die Profcfforen des preußischen Instituts in Rom. Dienstag Morgen empfing der Marschall viele Besuche, darunter auch einige von hohen italienischen Militärs. Hm 3 Hhr Nachmittags verließ dann der Marschall an Seite der Baronin Keudell das Botschafts- Palais, um das Forum Romanum, das Colosseum und den Palast der Cäsaren in Augenschein zu nehmen. Von Seiten der italienischen Regierung wurde dem Marschall der ehemalige Militär-Attache der italienischen Gesandtschaft in Berlin , Graf Taverna, Generalstabs-Major, an die Seite gegeben.
— Zwei bejahrte Militär-Veteranen feiern in diesem Monat ihren Geburtstag. Der General - Feldmarschall Graf Wrangel tritt am 13. April in das 93., der Wirkliche Geh. Rath und Chef-Präsident v. Frankenberg-Ludwigs tzorf, im Herrenhause „Civil- Wrangel" genannt, am 29. April in das
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wwK'wt- ------Berlin, 10. April. Die „Nordd. »llg. Ztg." ist in der Lage, bestäti-
blat.8 yat TOigen^n jiyu _ Gesammtministeriums, die Benutzung gen zu können, daß die Ezisteuz des von Dresdener Journalen erwähnten, be.
der Eisen^hn-T-legraphra zur Beförderung nicht eisenbahndienstlicher Telegramme der früheren Vorberatduug des R-ichs-Eis-nbabn-G-fte°s den sachsiicheu Co«- Der tSl^enoayn ' ö miffarien als Direction mitgegebenen, angeblich verschledenen deutschen Regie-
2 Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Erbach, die Niederschla- rangen, auch d.m preußische.. Handels-Ministerium vertraulich mitgetheüteu gung der Hälfte de? Umlagen der Gemeind- Airlenbach, im Kreise Erbach, für Schriftstückes erst zetzt durch d,e Pr°,,e zur .Kenntmß der b-theil.gt-n Re.chsbe- 1875 3°'u!b°ersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das
Jahr 1876 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal-Bedurfn.ssen ^as „Pays" zeigt das Erscheinen eines Eiu-Sou-
in de« Gemem en e s »h . bej. 6ei benl Fürsten Blattes, der „Vdix du peuple1', mit dem Zusatz- an, es habe dl- Mission,
Diner statt in welchem verschiedene Abgeord- den Weg süc die Rückkehr d-s Kaiserreichs anzubahnen. Noch toller ist bie der Reichs- Sprache der bonapartistischen Blätter m der Provinz. Eines derselben scheut r,ete Einladungen, -rhalter.Heck n. Heu e weroen 8 w v ber Marschall Mac Mahon nur da sei, „um Napo-
Chol-ra-CEmlffion k d A4 k^ sp^'^ „ am 9. Mai mit Be- Iran IV. den Platz warm zu halten", und daß di- Königin von England bei
_ k !r mitb P ihrer Durchreise durch Frankreich nur deshalb das strengste Jncoznlto bewahrte,
g otyrii In der letzten Sitzung des Bundesraths ist mitgetheilt „weil die französische Republik sie anekle. ,
Bn,„h 'n ?em von Sachsen der G-b. Justizrath Anton, und Paris, 8. April. Wenn di- „Patrie" gut unterrichtet.st, ,o w.rd am von d m Großherzog- v^u Hessen der Präsident d-s Großherzoglichen Min.ste- 24. Mai im Boulogner Holze -in- große R-vu- abg-halt-n werden - Der r,Es der Juki Kempff, zu st-llvertret-ud-n B-vollmächtigtra zum Bundes-Kh-div- weiger, sich, dem Vernehmennack die Bedingungeni wegender ägyptr ! ra VnVnHt mnrhen finb scheu Anleihe anzunehmen, und w.rd die Zahlung der Schatzsch-.n- um dr-l
rath erna.mt wo b . Deutschen Eis-nb.-Ztg.", Joachim Gehlsen, ist Monate verlagern - Der italienische Botschafter Nigra z-ht auf em.ge Tag. b-ut- von dem kiesigen Criminalger cht wegen Beleidigung d-s Fürsten Bis- nach Rom. - Di- französisch- Regierung w.rd w°g-u der -rrlchteten M.l tar abermals -u 4 Mocken G- änaniß verurlheilt worben Capellen iuterpellirt werden. - In Betreff bet Vorladung des Cardinal
Berlin 9 April Der R-lchs-Anj." enthält folgende Notiz: Bei Erzbischofs Guibert meldet das „Uiuvers" : „Der Cardinal Guibert hat dm den vaAamentarischen Verhandlungen in den deutschen Landes Vertretungen über Ausschuß schriftlich seine Weigerung augeze.gt, auf die Fragen zu «ntworlm imb auck in ansckeinend officiösen Zeitungs-Artikeln wurde die man an ihn zu richten beanspruche.
g-geuübn Änem Satze in dra Motiven des dem preußischen Landtag- vorge- Paris, 9. April. Der M-ffag-r de Paris" sagt: D" Khedwe ha' l-at-n Eisenbahn-Gesetz-Entwurfs die Versicherung ertheilt, daß man ein Reichs- den Repräsentanten der französischen Gruppe geantwortet, daß England Vor Eft-nbabn-Gesetz wolle und daß di- Unfruchtbarkeit der se'therigen bezüglichen schläg- gemacht habe, bie für seine Interessen den Vorzug verb.enten, denen Jul Versuche noch nicht entscheidend sein könne. Abgesehen davon, daß die Vorlage aber di- Franzosen auschUeßeu könnten. Mau versichert , daß die -nglische der preußischen Regierung sick nicht ausschließlich oder auch nur vorzugsweise Vorschläge auf Umficatwn der gksammten ägyptischen Staatsschuld zu 7 pE LJ b,r STOnfine stülrt. io emvsteblt es sich gleichwohl, näher zu be- mit einer Amortisation IN 50 Jahren basiren. _____
punkt aus gewürdigt werde.
— Am 24. April findet in Algerien zum ersten Male die Recruttrurg wie in Frankreich statt. Die dort wohenden Franzosen, die eingebornm JuDtn । und die naturalisirten Araber werden zu derselben herangezogen. ||
Paris, 10 April. Der „Agence Havas" zufolge scheint das gue g
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, 10 April. Der „Ag-nc- Hnvas" zufolge scheint oao gw. I, zwischen England und Frankreich durch die jetzige Zusammenkur> t L y . - rrs_____» t-.t-a.i-*. ... Ck.’« <rttof#Ih«»n COITU» |


