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flriff -u und war eben im Begriff, mit der Beute zu „verduften", al- die EigenthÜmerin derselben, welche nur auf einen Augenblick zur Nachbarin gegangen und die Thür so lange offen gelassen hatte, in ihre Wohnung wieder zurückkehren wollte. Wie sie den jferl die Treppe herunterstürmen sieht, riecht sie sofort den Braten, und rasch entschlossen, jagt sie ihm nach, am Fuge der Treppe ihn einholend und festhaltend. Nun entspinnt sich ein kurzer aber wüthender Kampf um den Puter, der damit endigte, daß die resolute Frau dem Räuber den Braten wirklich entwand, bis auf eine Keule, melde dieser in der Hitze deS Gefechtes dem gebratenen Thiere ausgerissen hatte und womit er, wie da« „N B. T " erzählt, ehe Jemand zu Hilfe kam, gleichfalls ausritz.
Literarisches.
Die beiden neuesten Nummern der Jllustrirten Frauen-Zeitung <oiertelsährl. Abonnements.Prets 2 M. 50 Pf.) enthalten: I Die Moden-Nummer (1): Ball-. Besucht und Gesellschafts-Toiletten. Maskm-Anzüge für Herren und Damen. Ballkleider, Morgen-öcke, Kleiderröcke, Tunieas, Taille und ärmellose Jacke, Hüte, Capoten, Cravaten, Unterrock, Unterjacke und Beinkleid, Tournüre, Schuh und Strumpf, einzelne Kleiderärmel nebst passenden Taschen. Anzug mit hoher Blousentaille und Untertaille für Mädchen, Schürzen für Kinder. Ruckenkissen, Rester- oder Strumpf beutel, Tischplatte (Holzmalerei), ArbeitStäschchen, Schablonenkasten, Blasebalg, Wiegen« oder Schlafdecke, gehäkelte Spitzen, Einsatz (Tülldurchzug), Plattstichstickerei und irische Spitzenarbeiten rc. mit 69 Abbildungen und einer Schnittmuster-Beilage mit 12 Schnitt-
mu stern, verschiedenen Stickerei-Vorzeichnunflen und Namen schiffren. II. Die Unter* haltungs-Nummer (2): Der Kaffee. Von W- Lackowitz. Mit Illustration. — Lieder der Heimkehr- Von Emanel Geibel. I. — Ein bisher noch uugedrucktes Räthsel Schleiermachers. — Die Liebenden auf Tamsel- Von Edmund Höser. — Wallenstein und Piccolomini, Max und Thekla Poitrait-Studien zn Schillers Wallenstein. Von »?. Scheude- Mit vier PortraitS nach gleichzeitigen Oelgemälden gezeichnet von K- Dielitz. — Elaine. Von Adolf Strodtmann. Mit dem Bilde „Elaine" von Toby E- Rosenthal und dem Portrait Tennyson'S. — Die Hausfrau und ihr Reich. Von Aglaia von Enderes Hl. Die Mutter. - Verschiedenes. — Briefmappe. — Frauen- Gedenktage. ________________________________________________________________________
Die von Ernft Eckstein rcbigirte, im Verlage von Joh. Fr. Hartknoch in Leipzig erscheinende
„D eutsche Dichterhalle"
bringt in ihrer 24. Nummer folgenden interessanten Inhalt:
Buddha's Geburt von HieronymuS Lorm. — An Felix Dahn von Wilhelm Schmidt- — Allvater Tod von Alexis Aar. — Op en Fredenseek von KlauS Groth. — Das Sardansfkst von Babylon von Julius Sturm — Leitstern von Octavie Branth. — Essad von Hermann Böbnke- (Forsetzung.) — Kritische Plauderei von Karl Böttcher. — Vermischte Mittheilungen. — An Herrn Dr. Bierfreund von Theodor Renaud. — Kleine Beobachtungen von Heinrich Seidel- Offener Sprechsaal. — Briefkasten. — An unsere Leser.
Frucht- und Mehlpreise in verflossener Woche von nachbenannten Orten und Fruchtmärkten.
Fruchtmärkte.
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Spelz.
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Linsen.
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Kartoffeln.
Weißmehl.
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Allgemeiner Anzeiger.
Bekanntmachung.
178) Die nachbenannten städtischen Gelder als:
1) Schulgelder pro IV. Quartal 1875 und
2) Communalsteuern 4. Ziel 1875
können noch in den nächsten 8 Tagen an den Zahltagen Dienstag, Donnerstag und Samstag kostenfrei zur hiesigen Stadtkasse bezahlt werden.
Gießen, den 8. Januar 1876.
Der Stadt-Rentmeister:
Enders.
Mesondere Mekanntmachung.
Bekanntmachung.
Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar:
22. Mittwoch dm 12. Januar 1876,
23. Donnerstag „ 13. „ „
24. Samstag „ 15 „ „
Die Interessenten werden daher auf; gefordert, die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen undhierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legtthniren.
Zugleich wird bemerkt, datz die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gietzen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind.
Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen.
Gietzen, am 28. November 1875.
Der Rechner der Spar- und Leihkasse;
Kehr. 3
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Aechten Maccaronis, Eiergemüse- und Eierringelnudeln, feinsteKönigSretS- stärke, Tafclmandeln, Gelatine und Tasclrosinen, Würfelzucker und feinst gestoßene Raffinade.
Französische Liqueure, Holländischen Eingemachte Früchte Genever, Absynth, feinstes Kirfch- beeren, Stachelbeeren, waffer, Rum de Jamaica, Arrac und Cognac, Hamburger Magen- ... _______
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Johann Maria Fartna in Köln.


