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11.6.1876 Erstes Blatt
 
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M^^^/anr77hel. Sohn alt 16 I- 1 M- 19 T-, gest. den 5.Junsi

ÄUen -Kranken Kraft und Gefundbeit ohne Medicin und ohne Kosten; durch die Gesundheits-Mehlspeise:

Auszug aus -en Kirchenbüchern der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getaufte.

Den 4. Juni. Dem Eisenbahnarbetter, Ludwig Bieber, ein Sohn, Frievm Wilhelm^Karl^geb^de^ ^^onsassistenten, Johannes Schad dahier, eine Tochlet, Elisabeche Pauline, Schneiders Johann Büttner dahier, ein Sohn, Heinrich WilhellN

D^nselbem r)em Uhrmacher, Christian Friedrich Reit dahier, ein Sohn, Ludvig HeinrichsKar^geb ^en^ ^.^^nmacher, Wilhelm Körber dahier, eine Tochter, EaiM Marie Katharine, geb. den 8. Mai. , Ä

Denselben Dem Kutscher, Jacob Steinmüller dahier, eme Tochter, Katharin

Johanne Wilhelmine, geb. den 8 Mai. t . fitv

Denselben. Dem Vergolder, Peter Ritsert dahier, ein Sohn, Eduard, g

Öe" ^Den°5. Juni. Dem Maurer, Johannes Brück dahier, eine Tochter, Dorotsa Louise Karoline Georgine, geb. den 20. Mai. h.

Denselben. Dem Bureaugehülfen auf der Main-Weser-Bahndahier, Karl St 9 eine Tochter, Auguste Wilhelmine Emilie Elisabeth, geb. den 20. Mai- ~ &lcr

Denselben. Dem Eisenbahnarbeiter, Martin Gebauer dahier, eine Toch martC®flcn 6bC3unt. ^Dem Lithographen, Martin Loos dahier, eine Tochter, Johanit ^^^°D-nfllb-m "D-m^W-lch-nwätter, Johannes Zörr, -in Sohn, August, g-b°"'

Delicateffenhändlern im ganzen Lande.

In Gießen zu haben bet Müller 4 Schwager.

Wirtschaftliches.

Kitt zum Verkitten von kleinen Löchern und Sprüngen imGuß- et f en. Sechs Theile natürliches Eisenminimum werden mit 1 Th eil feiner Eisenfetl- späne und 1 Theil pulverisirtem Bimsstein innigst vermischt und hierauf mit durch schwefelsaures Zinkoxid präparirtem Leinöl zu einem dicken Kitt angerührt. Das Leinöl wird dadurch präparirt, daß man einen Theil gut getrocknete? schwefelssurcs ßinkoxin mit 40 Theilen Leinöl kocbt.

Ieilgebs! i/arben,IT Ffraft auf's Feinste MStiv, -ll- !Hchteimrst'r

?uftröhren-Katarrh, Kopfschwindel und'Brustbeklemmung.

Nr. 75,970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren HandelS-Lehranstalt Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttung.

Nr. 65,715. Fräulein de Montlouis von Unverdaulichkett, Schlaflosigkeit und

Abmagerung. ...

Nr. 75,928. Baron Siamo von lOjähriger Lähmung an Händen und Fußen x.

Die Revaleacifere ist vier Mal so nahrhaft alS Fleisch und erspart bei Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen.

Preise der Revalescifere V» Pfund Mk. 1,80 Pf., 1 Pfd. Mk. 3,50 Pf., 2 Pfd.*

Pf., 12 Pfo. Mk. 28.50 Pf. ,

Revaleeciöre ChocoAt^c 12 Taffen Mk. 1,80 Pf-, 24 Taffen Mk. 3,50 Pf., 48 Tasten 5,70 Pf. u. s. w.

Revalesciere Biscuiten 1 Pfd. Mk. 3,50 Pf., 2 Pfd. Mk. 5,70 Pf.

Zu beiden durch Du Barry 4 So. In B-rlin, W. 28-29 P°si->g- («ulstr-Ball-u-, 163164 tzrikdrichsliruße, und bei vielen guten «pothelern, Droguen- Speeerei. uni

IlL I IWJUWllD von London.

Seit 30 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen GesundhettSspeise widerstanden >nv bewährt sich dieselbe bei Erwachsenen und Kindern ohne Medicin und ohne Kosten bei illen Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-. Drüsen-, Schleimhaut», Äthern», Blasen- und Qierenlelben, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutauf­teigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst während der Schwangerschaft, Diabetes, Nelancholte, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie alS Nahrung für Säuglinge schon von der Geburt an selbst der Ammenmilch vorzuziehen. Ein Auszu« aus 80 000 Certificaten über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worunter Certificatc vom Profeffor Dr. Wurzer, Geh. Mevicinalrath Dr. F. W. Benecke, ordentlich« Profeffor btr Nedicin an der Universität Marburg, Medictnalrath Dr. Angelstein, Dr. Shoreland, Dr. Campbell, Professor Dr. Ddd6, Dr. Ure, Gräfin Castlestuart, Marquise de Brehan, und vielen anderen

Frankfurt, 7. Juni. Gestern Abend kur, nach V-8 Uhr erscholl plötzlich her »ui- ^Di- Paul,krche brennt!" Einig- D-chsparr-n war-n durch d« Unvo.stchtigk-tt «evaraiur-n b-schäsiigt-r Sp-ngl-r in Brand g-rath-n und ward- das F-u-r durch "sch b-rbci°--ilt- F-u-rw-dr schnell wieder gelöscht. Der Rus hatte eine überaus zahlreiche Menschenmenge herbeel°rkt welche nach lange, nachdem schon alles vorbei trmr, ben M"1* Sumo, aber j-d-ns-lls etwa? gewagt ist die Art,

mit der^da, alleinstehende, nicht mehr junge, dasür um so heirathslustigere Arl. Ella F.

Grenadierstratze zu Berlin stch vor Kurzemunter die Haube" ju_ dringen rnii&te Untersten Bekannten die Meinung verbreitend, dah sie-ein Vermögen von ?nnn tm, hefike verstand sie es dadurch, einen langen Mann anzuzrehen und zu esseln der d nn 'auch alsbald ihrseine Liebe" gestand und sieglückUch" machen za moNen bellla belheuerie. L-tztereS geschah auch wirklrch kur, daraus, indem her junge mann ihr den Weg zum Standesbeamten machte. AlsManu und Frau kehrten si? be"m nach der, von dem weiblichen Theil vorher schon innegchabten Wohnung lln. dU- -trau erwartungsvoll der Mann. Seine Erwartung sollte nicht getaufd) »erben Nachdem erstere in blanken Goldsüchsen 500 Thaler aus den vor dem vptegei nUn Disch aeiäbli rief sie ihren Eheherrn herbei und sprach in seterlichem Tone: hin kssi davon überzeugt, lieber Eduard, daß Du mich dlos aus Liebe und nicht ünr^t>es"schnöden"Mammonswillen gehetrathet hast; indessen etwas Geld ins Haus nicht Io ganz iu verachten: es wird Dir darum gewiß nicht unangenehm sein, menn^ck D r ein- kleine Mitzist von 1000 Thlrn. mitbringe. Komm mal her, süßes . Männchen^ hier find 500 Thaler ausgejähli aus dem Tisch: und hier steh' mal hinein , in den Dvieael da drinnen sind wieder 500, das macht zasammen 1000 Thaler, !

Nimmt'S 2" Dassüße" Männchen machte wohl im ersten Augenblick ein saures Gesicht doch faßte es stch sofort, -s hatte ja -aus Liebe" gehe,rathet. Herzhast umfaßti es darauf die vielversprechendebessere Hälft-", drückte ihr einen Kuß auf den Mund und sprach mechanisch vor sich hin:Es stimmt. . , ,

__ (Brand der Posener Spritfabrik von Poiworowsk, & So. in Polen.) Ueber ben Branb bet Poiworowskischen Spritfabrik in Posen erhalten mir folgende betagt e mittbeilunaen- Etwa gegen zwei Uhr Morgens riesen der Generalmar,ch und die Seue? ianale ber Wächter das Mtlilair und die Bevölkerung der Stadt wach. Man lab den Himmel mächtig gerölhet, eine hohe Feuersaule stieg empor. Der Herd des Brandes war an der Königsstraße in der Nähe des Festungswalles, wo die bekannte «r.6nriiae Rnritfabrit »on PotworowSki & Co. in hellen Flammen stand. Die ?ttrituna' or(lebenber°Sjplofionen, wie die B-sorgniß, daß der flüssige in Brand

Kviritus die angrenzenden Häuser in Gefahr bringe, machten es nöthtg, sofott dtt Angrenzenden Sttatzen durch Militär absperren zu lassen. Und in der Thal war die Gefahr für die Stadt keine geringe, da tn einem zwar eisernen Reservoir^ vor hrm brennenden Fabrikgebäude gelegen, 7000 Tonnen Spiritus lagerten. Dies Rcser^ vott z^u erhalten, war in erster Linie das Bemühen der Posenei: Löschmannichaften und des Militärs welche unter der umsichtigen Führung des Branddlrectors Llschke Ueber» menschliches leisteten. Ebenso war der Polizei-Präsident Staudy anordnend und selbst Hand anlegend die ganze Nacht und Mittwoch bis spat Nachmittags ununterbrochen deim Mchen des kolossalen Brandes thätig und seiner Mtthülfe und Anordnung ist es bauvttäcblich au danken, daß das erwähnte Reservoir wie an der Hlnterfront des Gebäudes aufgestapelt gewesenes Stabholz für Faßtage im Werthe von ca. 66,OOO Mk. gerettet wurde^ Das Gebäude gleicht einer Ruine, der Dachstuhl brannte zuerst, da in den oberen Räumen der Fabrik eine Explosion, wie angenommen wird durch Aus- strömen der Spiritusgase, aus einem Savalle scheu Apparat zur Rectlftcirung des Spttitus, dessen Glasdeckel nicht geschlossen gewesen sein muß, erfolgte, indem die Gase «cd den in de'- Fabrik brennenden Flammen näherten, sofort den Spiritus im ge­nannten Apparat und durch diesen den Dachstuhl in Brand setzten. Leider war der Borrath an Spiritus in dm oberen Räumen aber ein so bedeutender, daß mehrere 100 000 Liter ein Raub der Flammen wurden. Von der Gluth, die dieses Flammen­meer ausströmte, möge man sich einen Begriff machen, wenn wir constatiren, daß lckwere eiserne Tragepfeiler, welche die Gewölbe im Keller stützten, und dieelsernen Wände der Kessel wie Wachs zerschmolzen. Gegen 9 Uhr Morgens am Mittwoch vlakten einige Röhren, die Spiritus enthielten und in die Kcllergewölbe führten; brennenb bnrch ben Keller fließenb steckten sie im Augenblick 250 Eonmn Sptriluä, bie dort noch lagerten, in Brand. Emen eigenartigen, wildschonen Anblick bot dies schwimmende Feuermeer, daS seine Säulen aus allen Fenstern und Luken -um Himmel sandte. Das Element ist nicht zu löschen, es wird in sich selbst austoben müssen und so der Brand noch mehrere Tage wahren- Ob die Mauern die fortgesetzte Muth er tragen werden und ein Zusammensturz deS Gebäudes nicht noch erfolgt, bleibt abzu­warten. Der Schaden, der bis jetzt geschehen, wird auf drei Viertel Millionen ver­anschlagt. Versichert sind die Gebäude und der Inhalt derselben m der Elberfelder Londoner Phönix/Leipziger und Schlesischen Feuerversicherungs-Gesellschaften, so da der Schaden der Fabrik vollständig gedeckt ist. .

Nach einer neuesten RechnungSablage über die Erbschaft des Herzogs Karl von Braunschweig sind der Stadt Genf nach Abzug der ausgeworfenen Legate, dm Liauidationskosten, der Kosten des dem Herzog zu setzenden Denkmals und der dem Canton Genf abgetretenen 2,400,000 Fr. im Ganzen 16,564,660 Fr. geblieben, wovon augenblicklich nur noch 2,420.515 Fr. übrig sind. 6,93O,7OO Frcs. wurden zur Bezahlung von Schulden, 2,OOO,OOO Frcs. zu einer dauernden Anlage bei Banken 1 620 300 drrcs auf Straßenbauten, 1,355,OOO Frcs. auf den Bau eines Schlachthauses unb 1 200 000 5n3. au ben eines Th-at-r«, 2,395,100 Frcs. auf bi- Anlage zwei-r öffentlichen Promenaden, 240,000 Frcs. auf den Bau eines städtischen Rathhauses und 275,009 Frcs. auf die Anlage eines neuen FAdhofes verwendet.

Der selige Schulmeister Bölter in Württemberg hatte, wie in den zu Stutt­gart erscheinenden Jugendblättern erzählt wird, am Hochzeitstage mit seiner Frau aus­gemacht, daß sie so lanae miteinander aus einem Teller essen wollten, bis sie einmal Händel miteinanver bekämen. Im Jahre 1838, als die Ebe ^.Ja^e gewahrt hatte, fand sie Dr. Barth noch immer aus einem Teller essend. Erst im Jahre 1840 horten sic damit auf, aber nicht weil der Friede aus dem Hause gewichen war, sondern, weil der Mann auf ben Friedhof hinausgetragen war.

Die Fabel von dem Stroh, auf dem die deutschen, franzojischen, belgischen und irischen Ultramontanen den Papst schlafen lassen, hat in der jungen russisch^ orthodoxen Königin von Griechenland den absonderlichen Wunsch rege gemacht, das Scklafrimmer Pius IX. zu sehen, und mit jener amazonenhaften Ungenirtheit, die den Russinnen eigen ist, wandte sie sich direct und mündlich an den Papst um die Erlaubniß dazu. Obwohl diesem der Wunsch im ersten Augenblick etwas sehr seltsam vorkam, machte er nur wenig Schwierigkeiten und bot später seine ganze Liebeswürdigkeit auf, indem er daS griechische Königspaar persönlich in seine Privatgemacher begleitete. Während er den Vorhang auSeinanderschob, der durch fein Schlafzimmer gezogen ist saate er zur Königin:Ich habe die Absicht Ihrer Majestät errathen; es M nicht wabr daß ick auf Stroh schlafe, wie man im Auslande erzählt, aber mein Bett ist nickt- desto weniger ein sehr hartes, und ich bin daran gewöhnt und habe schon m der ^eit so geschlafen, wo ich noch zu den päpstlichen Nobelqarden gehörtes Wir sind begierig zu fahren, ob trotz dieser officiellen päpstlichen Richtigstellung, die ultramontane Geistlichkeit noch immer die Unverschämtheit haben wird, mit demS rohlager des vävstlichen Kerkers" Peterspfennige aus den Taschen ihrer Gläubigen zu locken und so den heil. Vater im vollstem Sinne des Wortes Lügen zu strafen.

- (Wie ein Banquier sich verrechnen kann.) Ein Pariser ®anquter hat eine Frau, welche jedes Jahr nach Monaco geht und dort rasend spielt. Eine jede Saison kostet dem Finanz mann, der übrigens sehr reich ist, ein Sümmchen von etwa hundert­tausend Francs, und dies gefällt ihm durchaus nicht. Warum, dürfte man fragen, hindert er seine Frau nicht, sich an den grünen Tisch zu sitzen ? Die ^^wort ist ein­fach: Weil er, während sie abwesend ist. ohne Gefahr seine Zeit dem Stumpfnäschen des Fräulein L- vom Variätä-Theater widmen kann-Wie soll ich es anstellen, fragte sich eines Tages im Monate Januar dieser leichtlebige, aber doch spaisame Mann,um meine Frau zu entfernen, ohne daß es mich zu viel koste? Plötzlich rief er freudig auS:Ich had's!" Er ließ einen seiner Commis, einen sehr ernsten jungen Mann, in sein Arbeitszimmer rufen und gab ihm folgende Instructionen:Herr Armand, meine Frau kennt Sie nicht; sie reift diesen Abend nach Monaco. Sie werden den­selben Zug benützen und in demselben Hotel wie sie absteigen. So oft sie sich in das Casino begeben wird, folgen Sie ihr nach und setzen sich an den Tisch, welchen sie wählen wird, dort spielen Sie stets die der ihrigen entgegengesetzte Farbe. Des setzte er für sich hinzu,wird mich wohl einige Einsätze kosten, doch das thut nichts- Ich bin gegen den Verlust gesichert." Eines Morgens fand der Banquier in seiner

bCtt ? Denselben. Dem Heizer an der Oberhessischen Bahn dahier, Johannes KrLhl ein Sohn, Wilhelm Adam, geb. den 24. Mai. «iistav 3t*o{

Den 8. Juni. Dem Bürger zu Herzberg und Feilenhauer dahie^ Gustav k (

flener, Drillinge, 1) ein Sohn, Adolf Slufluft

Ludwig Julius Theodor, 3) eine Tochter, Wilhelmine Therese Louise, geb- den 2J- Ap

D-n 4. Sunt. D°r-th-° Dörr 'g^ Sttng, Jljefrau beä ©ülWt^ « d»

Main-W-s-r-Bahn daht-r. Thrifttan Dörr ° t 47 I.- t> I». 1 J«*

...........

Mein Herr I In Folge einer Leberkrankhcii war ich seit sieben Jahren in einem furcht­baren Zustande von Abmagerung und Leiden aller Art. Ich war außer Stande zu lesen oder zu schreiben, hatte ein Zittern aller Nerven im ganzen Körper schlechte Verdauung, fort-- 'vährende Schlaflosigkeit und war in einer steten Nervenaufregung, die mich hin und her trieb und mir keinen Augenblick der Ruhe ließ, dabet im höchsten Grade melancholisch. Viele Aerzte, sowohl Engländer als Franzosen, hatten ihre Kunst erschöpft, ohne Linderuna mthm Leiden. In völliger Verzweiflung habe ich Ihre Revalescifere versucht, und jetzt, nachdem ick et Monate davon gelebt, sage ich dem lieben Gott Dank. Die Revaleeciere verdient das öchste Lob, sie hat mir die Gesundbcit völlig hergestellt und mich in den Stand gesetzt, meine sellschaftliche Stellung wieder einzunehmen. Genehmigen Sie, mein Herr, die Versicherung neiner innigsten Dankbarkeit und vollkommenen Hochachtung.

Marquise de Br4han.

Nr 75,877. Florian Köller, K- K. Militärverwalter, Großwardein, son Lungen» und

L?020) Oberndorfer l^nbiükg abgegeben "-plonienadebaus"^ L Wobeir Lnu" ?ÜQncen. hart

ochgcstelltrn Personen, wird franco auf Verlangen eingesandt.

Abgekürzter Auszug auS 80,000 Certificaten. Brief von der hochedsin Marquise de Bröhan.

Neapel, 17. «pril 1862.

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Correspondenz zwei Briefe aus Monaco, den einen von feiner Fran, ben anderen oon Armand. In dem ersteren las er:Theuerer Eugen I Ich habe die 60,000 Francs, welche ich mitnabm, verloren. Sei so gut und schicke mir Geld Nelly X- P. S. Apropos, wie geht's Dir?" Der Banquier beglückwünschte sich über seinen Einfall und öffnete mit stolzer Befridiequng den Brief Armand'-, welcher Folgendes enthielt:Geehrter Herr und theurer Chef! Ich habe die Instructionen, welche Sie mir gaben, befolgt indessen muß ich sagen, daß ich niemals, seit ich die Ehre habe, zu Ihrem Bank­hause zu gehören, so viel gearbeitet habe. Ihre Frau Gemahlin kommt Mittags in das Casino und verläßt ben Spieltisch erst um Mitternacht. Zwölf Stunden täglich ohne zu effen ober zu trinken, das ist hart. Indessen habe ich mich nicht allzusehr zu beklagen, da ich bereits 60,000 Franc? gewonnen habe. Dabei bleibe ich. Ich begebe mich direct nach Montguyon, einem reizenden kleinen Städtchen, in welchem meine Wiege stand und wo mich meine Cousine erwartet, welche ich zu heirathen gedenke. Da ich weiß, wie sehr Sie mir geneigt sind, so hoffe ich wohl, daß Sie mir die Ehre erweisen werden, mein Trauzeuge zu sein. Don den 20,000 Francs, welche Sie mir mitgaben, blieben mir 11,341 Francs 20 Cent, welche ich Ihnen in einem Mandat , an die Bank übersende. Die Differenz ist auf die Einsätze und auf die Hotelrechnung aufgegangen. Genehmigen Sie rc. Armand.^ Man kann sich das Gesicht des Banquier- l bei der ßectüre dieser beiden Briese wodl vorstellen. _________________________________