Ausgabe 
11.3.1876
 
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Versteigerungen

259

153

be­

bet

55

49

4221

47

55

Prügelholz, Stockholz.

1

191

4020

100

1700

Di- ver-

ver- Pfg. 30 32

4

Montag den 13. März 1876, Vormittags von 10 Uhr an, werden in der Behausung des Kasper Rabenau zu Alten - Buseck 2 Wagen, 1 Pflug, 1 Egge, Pferdegeschirr und sonstige Oeconomiegerräthe, sodann Heu, Grummet, Stroh und Dickwurzeln ver- steigert- (1169

Delicatessenhändlern im ganzen Lande.

In Gießen zu haben bet Müller & Schwager.

Besondere Bekanntmachung.

Die Holzabfuhr aus den Waldungen der Stadt Gießen ist bis auf Weite­res verboten. (1154

Gießen, d. 9. März 1876.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

A Bram m.

JeUgevotenes.

1114) Im Körner'schen Garten zu Gie­ßen sind 400 Stück veredelte Birnftämmchen, zum Aussetzen und einige 1000 3 jährige Birnpflänzlinge preiswürdig abzugeben.

5,70kevriÄChoSli soffen SH. 1,80 Pf, 24 Soffen WH. 3,50 Pf, 48 Soffen

m 5'Rev^lesciere Biscuiten 1 Pfb. ®it. 3,50 Pf, 2 Pfb. Wt. ^üPsi

Qu beziehen durch Du Barry <L Co. in Berlin, W. 2829 Paffage (Kaiser-Gallerte) und 163161 Friedrichsstraße, und bei vielen guten Apothekern, Droguen- Specere:- und

4 Rmtr. Buchen-Sckeitbolz.

28 Kiefern- und 2 Rmtr. Ltnden-

Prügelholz, .

43 Rmtr. Kiesern- und 2 Rmtr. Linden-

Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen Gottesdienst.

Sonntag, den 12. März. Morgens: Pfarrvicar Schöner. Nachmittags: Pfarrverwalter Schlosser.

(Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 12. bis 18. März besorgt Pfarrer Dr. Seel.)

Holz-Versteigerung

im Gießener Stadtwalde.

Montag den 13. März 1876, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in dem stricte Brauhof nachverzeichnetes Holz

8 Eichen-Stämme von - - -

und 2338 Centimeter Durchmesser-

B. Brennholz:

136 Rmtr. Buchen-Schettholz,

Holzvcrsteigerung

in der Fürst!. Oberförsterei Lich.

1) Montag den 13. März in den Districten ^Schwarze Kuh, Hauser­berg und Wehrholz", Gemark. Lich:

2 Rmtr. Buch-- u. 66 Rmtr. Kief. Prüglh.

74 Rmtr. Kiefern-Stockholz,

870 Eichen- und 3770 Nadelholz-Wellen,

5 Fichten' und Kiesern - Stämme mit 0,61 Kbm. und ,

655 Fichtenstangen von 59 Ctm. Durch­messer und 610 Meter Lange, mit 20,61 Kbm. Inhalt.

Zusammenkunft Morgens 9 Uh r am Schwarze-Kuh-Wälbchen, Vr Stunde von

Holzversteigcrung.

Mittwoch den 15. d. M-, von Vormittags 9 Uhr an sollen in der Freiherrlich von Milchling- schen Mitgebrauchswaldung OberseUbach Oberförsterei Treis a./L. folgende Holz­sortimente an Ort und Stelle öffentlich meistbietend versteigert werden, als:

A. Bau- und Werkholz r

'"l M bttitfie bit ?*>*, Hl Sfchn, tmIB- b" """!!«»bin

1630 Wellen Reisholz,

129 Eichen-Baustämme von 2049 Centi- meter Dicke bis 18 Meter Länge, 101 Cub 'Meter haltend,

309 Radel-Stangen von 714 Centimeter Durchmesser, 10 Cub.-Meter haltend, 8 Eichen-Schmiedslöcke,

6 Rmtr. Eichen-Werkscheidholz.

Die Zusammenkunft ist beim alten Pflanzgarten. Gegen vorschriftsmäßige Bürg­schaft wird Zahlungsfrist bis Martini d. I gestattet. (1166

Annerod, den 9. März 1876.

Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod Engelhardt.

» Wun8 Nilfi,

Nadel

10 Eichen-Stämme mit 9,34 Festmeter,

103 Nadel- 31,77

7 Buchen- 6,31

1024 Nadel Stangen 54,37

Die Zusammenkunft ist an der alten Steinbacher Straße an der sechsten Schneiße.

Gießen, am 7 März 1876.

Gioßh. Bürgermeisterer Gießen.

A. B'-amm.(1130

Stadt durch tint amt' , in Ausrrzuntz versetzt' bn nod) mtbx Wassv, I >t Gebäude y; hr Nachmittags an fiiti i iortwäbrenb- - Utbr i5 enthalten. Von der oorven, ist nichts bekannt

r 26 Min. Nachm.

! ft. Lanvralhsamtes s- iriffen- r< $: Keller, r 45 » Nachm.

und ifi noch im Strip Eeyberth.

III 9 Ubr Norm.

-ruß «estieaen, ein Falle: V: «eller.

Ul. 10 Uhr Dorm- ÄiÄL-

Buchen 332

Eichen 10

Raummeter 104 226

12 43

7

steigert werden: ,

Scheith. P'ügelh. Stockh. ReeSh. ~ ' Wellen

BiUigrs öranbljole. 100 Centner ganz klein geschnit­tenes, trockenes Brennholz, sind ranco Waggon Gießen zu 120 Mark zu beziehen durch 1153) N Kiegel in Sich.

Künstliche

Düngemittel

empfiehlt die n

Gyps - u. Knochenmühle

von

(i s'lb»b Ute141

Holzversteigerunq.

Freitag den 17. März l. I ,

Vormittags präcis 9 Uhr anfangend, oll im Garbenteicher Gemeindewald, Districten Rothläufchen, Gebranntetriesch Beckertswald und See, nschverzeichnetcs Holz versteigert werden:

112 Rmtr. Nadel-Prügklholz,

32 ,, Dtockholz,

230 ,, Schichthaufen,

3230 Wellen Reisholz,

307 Fichten-Stangen von 510 Centlmtr. Durchmesser und 47 Meter Lange.

Der Anfang ist zur bestimmten Stunde im District Rothläufchen, wo hauptsächlich die Fichtenstangen und einige >?unben Wellen zur Versteigerung kommen, For­schung der Versteigerung am Gebrannte­triesch, nach 10 Uhr im Beckertswald an der Schneiße. n (llbU

Garbenteich, am 9. Marz 1876.

Großherzogl. Bürgermelstere: Garbentetch. Schwarz.

2 Eichen-

33 Buchen-Prügelholz,

1 Eichen-

56 Buchen-Erdstöcke,

240 Zopfreis,

10 Eichen-

20 ,, Stammreis,

30 Lüste Allerleiholz, Die Zusammenkunft findet tn

Seit 30 Jgbren hat keine Krankheit dieser angenehmen Gesundheltsspeisf wwerstanden bewährt sich dieselbe bei Erwachsenen und Kindern ohne Med,cm und ohne^Kosten d« allen Magen-, Nerven-, Brüste Lungen-. Leber-. Drüsen-, _ L>chle,mhaut-, Athem-, Blasen- uno sOerenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, £u|tcn, Untoex-baulWeit, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrboiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutaufl steigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst während der Schwanqerscknf^ Diabetes Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung ur Säuglinge schon von der Geburt an selbst der Ammenmilch vorzuziehen. Em A z g aus 80,000 Certificaten über Genesungen, die aller Medicin widerstanden worunter Certchcate vom Professor Dr. Wurzer, Geh. Mcdicinalrath Dr. F. W> Ben ecke, ordentlicher Professor r Medicin an der Universität Marburg, Medicinalrath Dr. Angelstein, Dr. Shoreland, Dr. Campoe , Professor Dr. D^de, Dr. Ute, Gräfin Castlestuart, Marquise de Brehan, und vielen anderen hochgestellten Personen, wird franco auf Verlangen eingesandt.

Abgekürzter Auszug auS 80,000 Certificaten.

Brief von der hochedlen Marquise de Brshan.

Neapel, 17. April 1862.

Mein Herr! In Folge einer Leberkrankheit war ich seit sieben Jahren in einem, furcht­baren Zustande von Abmagerung und Leiden aller Art. Ich war außer Stande zu e,en 0 »r schreiben, batte ein Zittern aller Nerven im ganzen Körper schlechte Verdauung, sort- währende Schlaflosigkeit und war in einer steten Nervenaufregung die mich hin un' hcr mev und mir keinen Augenblick der Ruhe ließ, dabei im höchsten Grade melancholisch. Viele Acrzte, sowohl Engländer als Franzosen, hatten ihre Kunst erschöpft, ohne Lmderung meiner Leiden. In völliger Verzweiflung habe ich Ihre Revalesciere versucht, und jetzt, "achtem ich Drei Monate davon gelebt, sage ick dem lieben Gott Dank. Die Revalesciere verd enk das höchste Lob, sie hat mir die Gesundheit völlig hergestellt und mich m den Stand ges^ m .ne gesellschaftliche Stellung wieder einzunehmen. Genehmigen S»e, mein Herr, die Versicherung meiner innigsten Dankbarkeit und vollkommenen Hochachtung.

' Marquise de Breyan.

Nr 75,877. Florian Köller, K. K. Militärverwalter, Großwardein, von Lungen- und Luftröhren-Kalarrh, Kopfschwindel und Brustbeklemmung.

Nr. 75,970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handels-Lehranstalt Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttung.

Nr. 65,715 Fräulein de Montlouis von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit und eckmagenng^^ ÖQTDn @iamD toon lOjähriger Lähmung an Händen und Fußenl rc.

Die Revalesciere ist vier Mal so nahrhaft als Fleisch und erspart bet Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen.

Preise der Revalesciöre >/2 Pfund Mk. 1,80 Pf., 1 Pfd. Mk. 3,50 Pf-, 2 Pfd. Mk.

Dienstag den 14. l M, Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhause steigert werden: Mk-

1) Maurerarbeit, vermisch!, zu 331

2) Steinhauerarbeit, «, 0RQ

3) Schlosseraibeit, »

4) Spenglerarbeit. «

5) Lieferung von Pflastersteinen, veranschlagt zu

6) Fuhrleistungen, veranschl. zu 805 Gießen, den 8. Marz 18/6. (1128

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

A- B r a m m.

Nrw'Ivff gegtH tine Entschäbigungi-

des Repri- liSä-Srcrktär Belknav M, weil iaburdi ein Unkechichllng tntßchen

dm Gerichte geM frrigegeben. Da bit die Repräsentantet-1 stimmte Zeit zu verh- ir die E;ecutiv-Gewal! ischlagen, wodurch eint erden würde. - D« itor gewählten Neger-

.........

zeichneten Waldung am Pfad nach Alt- Buseck statt.

Treis a/L-, am 1. Marz 1876.

Die Freiherrlich von Milch ltngrsche Administration.

L. Kehr. (W83

August Sclilessinger

H67)_________am Bahnhof. ______,

H55) Ein in der Nähe Gießens geleaenes Gut, sowie ca. 10 Morgen Land, zu jedem Geschäft geeignet, sind aus freier Hand zu verpachten oder zu verkaufen.

Nähere Auskunft ertheüt

Metzger Schneider, Wallthor. 1164) 6ircF80 Mille gut gebrannte Nussensteine sind abzugcben bei

Georg Nitzell, Bad-Nauheim.

1170) Eine vollständige Laden Einrichtung f. Spe- cereiwaaren ist billigst zu verkaufen von

Joh. Müller Ww.,

Walltborstraße.

1W6) Schloßnnsf-

einer Ladeneinrichtung, str Buchbinder ob Schretbmaterialienhändler besonders ge­eignet, billigst abzugeben.

Stockholz, t n

1270 Nadelholz- und 150 Lmden-Wellen, letztere zu Erbsenreisern tauglich, Kiefern» und Fichten-Stämme von 1528 Ctm Durchmesser und 81J Meter Länge, mit 56,44 Kbm., Lindcnstamm mit 0,82 Kbm. unb Kiefern und Fichtenstangen mit 19,88

Zusammeickunft M o r gens 10U h r au der Waldgrenze am Muhlsachser Feld, 1 Stunde von hier.

Lich, 5. März 1876.

Wimmenauer, Forstrath.

rf . in kaffeli' gut * flirten * itr bildet- E,. ,,fit« linb für il®

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2) Dienstag den 14. März crflwkJ im DistrictLangberg", Gemark. Muhl- 5-ll Mtr.Läncelfachstn ' L L .. \IJ 11 A-. , IO- rli Ott i n 7

Berichtigung.

Die in dem Ausschreiben vom 8. d. M- mit erwähnte Versteigerung von 17 R--M- Hainbuchen-Werkholz im Fürstlichen Thier­garten bei Hungen auf Dienstag den 14. d M. unterbleibt, da das fragliche Werk- Holz bereits aus der Hand abgegeben worden ist. (1161

Hungen, den 9. Marz 1876.

Fürstliches Rentamt daselbst.

_________D e m m e. __________

Holzversteigermrg.

Donnerstag den 16. März d. I.» Vormittags von 9 Uhr an, soll im Ann-röder Gemeindewald, District Tempel, nachverzeichnetes Gehölz öffentlich versteigert werden, als:

30 Rmtr. Eichen-Scheidholz,

Ibr« Führung st-ll-n! In ber l-tztcn V-rfammlung dir Siadtv-rorbnclen wurdc zur «la.lung der Frage -in- Commission ad hoc oon m-r Herren -rwSdlt. Jbr En fch-id Nt noch au», doch es ist nicht daran zu zweifeln, daß es anders ausfalle, als der Dorstand des Feuerwkhrcorp« sich einbildct. (N. H D.)

$0 _ (Ein Durchbrenner.) Di-N-w-Yorker Z." schr-ibt: Dcr nach Holland aeflüchtete Weckielsälschcr Winslow hat noch am letzlen Sonntag vor Kiner Flucht m ber Methodiftenktrche zu Auberndalc gepredigt, und zwar über das Thema. Pflichten des Menschen gegen seinen Nächsten." Sein Vortrag war voll von Beredtsamkelt, Pathos und ti-f-r moralifcher Gedanken. All- feine Zuh°r-r wurden von B-wunbe, rung hingeriffen unb viele Gläubige waren bis zu Tb, anen gerührt. Des Nachmittags bielt er -in- Anrebe an die Kmber ber Sonntags,chule über die Pflrchten «egen ein­ander unb gegen Gott. Am Mittwoch barauf brannte er mit 4001.00 Dollars burch unb viele, fehl viele Gläubiger würben bis zu Thronen ^erubrk

Landwirthschaftliches.

Das Pockigwerden der Kartoffeln rührt zum Th-il von stifcher Mer- celnna rum Tbeil von der frischen Düngung mit Kalk ober Kohlenafche her, wohl Lr inst°E-n Fällen tragen anbere Einflüsse bie Schuld. Di- Er ohrung, doh die Kartoffeln nach dem Merg-ln pockig werben, ist brreits an vielen Örttn b-nracht wor­den, nicht aber di- Erfahrung, baß di-f-lb-n bann auch weniger werthooll f-i-m Manch- Kartoffeln bleiben trotz des Pockigwerdens kerngesund, wieder andere enthalten unter der Schale eine wässerige Flüssigkeit und diese tragt Schuld, daß bte Kartoffeln ^ab« renb des Winters sich nicht gut halten Auch in der Brennerer geben sol^Kartoffeln einen Rückschlag, bezüglich dcr Würze, hcrvorgerufen durch die korkte.Schale auch wenn sie mit glattschaligen Kartoffeln gemengt, verarbeitet wurden. Auch bei Verar- beituna in der Stärkefibrik wirken die pockigen Kartoffeln störend em. Um nun aber kna Vockiaw'rden der Kartoffeln zu vermeiden, ist anzurathen, die Dungung der nächst i& iaen artoffHfeiVer mit Äalf ober A'che ober eine Mcrgelung ber eiben bereits tm Jöerbfte auszuführen; man wird dann nicht allein schone und glatte, sondern auch stärkemehlreichc Knollen ernten, die zugleich den höchsten Spultnsertrag liefern. Frisch bäcker pi ® i e |j c n"

Sonntag, ben 12. Mär, 1876. W. Hartmann tn ber Ncustabt, I. Klin. gelhöfer in ber Wallthorstraße, F. Zül» Ww. aus bem S-lt-rsweg.-----------------

Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medicin und ohne Kosten durch die Gesundheits-Mehlspeise: HEVflfflto KL.