Ausgabe 
10.11.1876
 
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Ein g e s a n d t.

Wer den gegenwärtig in dem Oswald'schen Garten aufgestellten Kunftsalon noch nicht besucht hat, der säume nicht, dies noch zu thun. Die in demselben au.ge­sellten Ansichten sind wirklich vorzüglich. Auch ilt die erste Abtherlung für die Jugi.nd zu empfehlen. D'e zweite Abtheilung, das anatomische Museum, ist in 'einer Art wahrhaft großartig. Dasselbe enthält mehrere Hundert verschiedene, in Wachs modellirte Präparate, von denen die meisten wahre Kunstwerke genannt werden können und gewiß jeden Besucher erfreuen.

Harzer Kanarienvögel.

Ausgezeichnete Hohlroller, Wasserroller, Koller, Fällen- und Nachtigallenschlager sind eingetroffen, und nur zwei Ta ^.Donner­stag und Freitag den i). und 10^ November zu verkaufen im Caf« (Hetlfns.

M. Rosenbusch, Vogelhändler,

5802) aus St. Andreaaberg.

Die Justizbehörde in Mainz ließ vor einigen Tagen wegen eines langjäh­rigen Rechtsstreites an den Bürgermeister eines benachbarten Ortes den Befehl er­gehen, die ältesten Leute des Ortes in dieser Angelegenheit zu vernehmen. Darauf antwortete der Bürgermeister, die ältesten Leute der Gemeinde seien bereits im Jahre 1875 verstorben. Buchstäblich wahr. .

Ober-Ra m st adt. 30 Oct. Verflossenen Sonntag eröffnete ein Tanzlehrer dahier seinen Tanzcours. Den Schlußact bildete eine Tour wobei man einigen der anwesenden Damen Pferdekummete umhing. Gewiß et^s ganz Neues!

- In Münster hatte die Regierung untersagt, daß Schulkinder, um der Pro- ceffion beizuwohnen, die Schule versäumten. Dennoch fehlte an dem b^reffenden Tage in sämmtlichen katholischen Schulen die weitaus größte Anzahl der Kinder, um an der Procession Theil zu nehmen. Es sind in Folge dessen wegen Schulversaumntssen 2300 Strafverfügungen erlassen worden. r . ~

In Görlitz ist vorgestern ein Mädchen von 20 Jahren an der Tollwuth gestorben. Dasselbe war vor mehreren Monaten von einem Hunde in die Hand ge- bissen worden, die Wunde war ärztlich behandelt und zugeheilt. Erst vorige Woche empfand das Mädchen Schmerz in der betreffenden Hand und bald nachher trat die Wuth ein, der dass lbe nach vielen Leiden erlegen.

In dem chinesischen Tbeater in S Francisco entstand am 30. Oct. fal scher Feuerlärm und verursachte eine furchtbare Aufregung. ^3 eilte nach den Aus- gängen und in dem Gedränge wurden 20 Personen erdrückt und 70 mehr oder weniger verletzt. Die Chinesen verweigerten jedwede Hüffeleistung und die Schauspieler wollten das Stück zu Ende bringen, bis die Polizei einschritt und das Herablassen des Vor-

melbet, würdO rtn| vorigen, - )rt werbe W

^Qn08 gt*® enbH, 1. Nov. Sie haben schon nach Local Blättern berichtet, wie vor etwa 4 Wochen unter dem Namen James Marlow ein Irländer in Marpingen erschien, der sich als ein besonders Wundergläubiger gerirte, was die Marpinger nicht wenig entzückte als Beweis, daß der Wunderruf ihres Ortes schon so weit verbreitet sei. Eines Tags aber mußte man Warnungen erhalten haben, und der Irländer ent­puppte sich nun als Criminal-Polizeibeamter aus Berlin, indem er mit dem Unter- suchungsrichter und mehreren t olizeibeamten im Pfarrhaus- zu Marpingen ursch en, um den Schriftwechsel des Pfarrers Neureuter einem Emblicke zu unterwerfen. Nicht besser ging es gleichzeitig bei dem Pfarrer Schneider tn Alsweiler. Es sch ernt, daß dle Ent­deckungen wenigstens einigen Anhalt gewährten denn nunmehr entfaltete sich eine rege Thätigkeit des Untersuchungsrichters uud insbesondere des Pseudo-Jrlanders, d.r eS hof­fentlich gelinge« wird, die Wundermacher vor Gericht zur gerechten Bestrafung zu bringen. Vor einigen Tagen ist nun wirklich d-r Pfarrer Neureuter oon verhaftet und nach Saarbrücken in Untersuchungsh rft abgesuhrt wsrdem Dasselbe Loos wurde vorgestern auch dem Pfarrer Schneider aus Alsweiler und gestern 5 Mannen und einer Frau aus Marpingen darunter der Feldhüter und der Nachtwächter sowie einem Förster aus Winterbach zu Theil. Dem Vernehmen nach stehen noch mehrer^ Verhaftu g^o^^^^ (Blaue Löwen.) Folgender ^genannter Spaß wurde heute von noch nicht erufrten Thätern ausgeführt. Wem dle UniverMat Halle be­kannt ist, weiß, daß vor dem Prachtbaue zw^'. grimmige Löwen Wache halten. Dieselben waren bis heute Nacht broncirt, heute Morgen erschienen sie ^undn- schöner berlinerblauer Farbe angestrichen. Man kann sich das Halloh der früh Mor­gens die Vorlesungen besuchenden Universitäts-Jugend denken, soeben^sind Mei Leute damit beschäftigt, die blauen Löwen wieder rem zu wachen, was ihnen, Dank der

i Echtheit der dazu verwendeten Oelsarbe, allerdings nicht sobald gelingen wird-

Marinirte Häringe

empfiehlt (465« Emil Fischbach.

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Kerstcigemng. , Versteigerung.

Montag den 13. November d. I-, des Morgens um 9 Uhr anfangend, sollen in der Wohnung des Heinrich Becker II. dahier 4 Kühe, 3 Rmder, 2Schweine, Dürriutter, Stroh, Erdgewächse, Wagen, Pflug und Egge, Fruchte, sowie verschiedene Hausgeräthe, erbvertheilungs- halber öffentlich versteigert werden.

Rödgen, am 8. November 1876. (5823

Grotzherzogliches Ortsgericht Rödgen- I n d e r t h a l-

Aeilgeöolenes.

Bordeaux«.

5822) Briefliche Bestellungen auf Bor­deaux-Medoc pr. Flasche 1 <X. inclufioe GNs, werden durch die Annoncen - Expe­dition von Rudolf Mosse in Frank­furt a. B. aub Chiffce E. ent-

Aegypten.

7 November. Ja Folge eingetretener Modification^m der OraanM on des °b»cu Sch-tzrath-s reichte der Director tefielben, ectaUio, ein, die der Kb-dive auzun-hm-n verwe.gerte.

empfiehlt einem geehrtett Publikum in- i

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Expedition bezw. der zuständigen Oberpostdirectton. auf dem Boden des Garten-, «beite® Weber und °->°^ Oi-nputz-rs EUling, die -in 9cin^5afg^EinÄb

Fuß breiten Sptät5^^en§ 1trfeötXfanÖaer e^n U^lürT1 2. Ba iun bei B-ainn d-s Brandes Plätzchen raumen müsse fo iang- -r em umu Boden tobt, tbeib

^«ure -E'-llen^d^nach^emL-sch-n Web^^ndet,

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-WW echl? JaijtT das Klch eines neuen

Türkei. ]

Koufiautinopel, 7. November, Abends. Die Militär-Attachäs der , bi-sigen diplomatischen Vertretungen der Signatar-Mächte sind mit vier Ossi- cieren des türkischen Generalstabes nach Alextnatz abgeretst. Der große Rath

L S5Ä- W® Laren-Transport ward auf türkischem Gebiete von Insurgenten angefallen und beraubt; hierbei ward ein Dalmatiner erschoffen.

Serbien.

Nelarad, 7. November, Abends. General Tschernajeff ist hier einge- troffen und am Landungs-Platz- von Adjutanten des Fürsten und einer Abth-t- lung der Leibgarde empfangen worden.

Hriechentand.

7 s)>DOember. Der König ist mit der königlichen F-nulie in R-aleitmm^des'Minister^Präfideute» Komunduros eingetroffen und im Ptraeus wik in der Hatch'staU Enthusiastisch empfangeu wordem Der Kon.g sprach M,n Balcon aus für den herzlichen Empsang fernen Dank aus.

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5824) In dem früher Schlund'schen s-innse in der Schloßgasse sind wegen benr Ucher Veränderung 1 Hausthüre 2Stuben- tbüren, 2 Fenster und 1 alter Ofen billig Lgeben. M. Steinmeier^

KQOß'i Die in Folge der neuen Herrich- tuug m-iu7r Ao.tb-k- üd-.flWa g-w°rd-n.

alte HolKmrichtung derselben bestehend au0 Realen mit grtzßen unb tuFnen ®d>iebtaben bioefen ®4r«nt chen, B-rkaussiisch tc., lehr «"i«netrf' "f' Specerei- oder Materialhandlung, verkante ^n18 M-.'-'-tz-i-ner,

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Zwetfchenlatwerge, /5819

Bienenhonig, '

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Mehreren Professoren der Me­dici,' und Chemie der verschiede­nen Landes-Universitäten wurde das Recept des

Akrstiichkn Magenbitter^ gen.

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von Dr. med. Schrömbgens, prnct Arzt in Kaldenkirchen vor­gelegt und wurde von denselben das Fabricat bestens empfohlen. Zu haben in Gießen bei Py^tau & Co., Jul. Wallach, I. A Busch Söhne, Daniel Heil, z5 einr.Kinkel,Conditor,WtlH-Flett, Neustadt, F. C- Henzerling und Carl Weidig. l.463»