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Von seinem Vater ererbte

Bekanntmachung

und

von

(4180

ben werden, als:

ver-

16

400

Nadel- und Aspen-Reisholz,

mit

4189)

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A* Buch in Hungen

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Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. B r a m m.

Eichen-

Prügelholz, Aspen-

Etchen-Stockholz,

Montag den 14. August, Mittags 2 Uhr, lasse in meiner Wohnung bet Herrn A. K. Worms 1 Sopha, 6 Stühle, 1 Commode, 1 Schrank rc., 3 vollständige Betten, Gold- und Stlbersachen, Weißzeug, Haus- und Küchengeräthe versteigern. (4152

F. E. Pimper.

Die Waifenverpflegungsgelder und erlassenen Steuern für 1S76

können Dienstag und Samstag bei der Distrikts-Einnehmern Gießen I in Empfang genommen werden. Die Zahlung ist von dm Bezugsberechtigten persönlich zu quittiren.

Gießen, am 7. August 1876.

Anfang jedesmal Morgens 8 Uhr: am ersten Tage im District Bennerhecke, um 11 Uhr im District Brühl auf der alten Grün­berger Straße, am zweiten Tage im District Rothebach auf dem Deckenbach-Wermerts- hauser Pfad am Deckenbacher Feld.

Homberg, den 7. August 1876. (4184

Großherzogliche Oberförsterei Homberg.

L a n d im a n n.

Arbeitsversteigerung

z» Groß-Linden.

Montag den 14. August,

Stammholz-Versteigerung

in der Oberförsterei Homberg.

Montag den 21. d. M.

kommen zur Versteigerung in den Distrtcten Bennerbecke, Brühl und Hüblerholz:

1 Eichen-Stamm von 24 Cmtr. Durch­messer und 10 Meter Länge, zu einer Schwelle geeignet, im Distr. Bennerhecke, 274 Kiefern- und Lärchen - Stämme von 1548 Cmtr. Durchmesser und bis 17

Gg. Will). Weidig, Markt 8.

Gebrauchsanweisungen stehen gerne zu Diensten. i

gege-

Mrk.

295

18

62

160

75 114

131 209

Versteigerungen.

Holzversteigeruug

im Gießener Stadtwalde.

Montag den 14. August 1876, von Vormittags 9 Uhr an, litt im Gießener Stadtwalde, Forstwartei hmewald, in den Districten Strangswiese

Gießen, am 7. August 1876.

Der Stadt-Rentmeister:

Enders.

m Unterwald, nachverzeichnetes Holz irizert werden:

1 Rmtr. Buchen-Scheitholz,

Neu!

Lincks Fettlaugen-Mehl

zum Waschen von Weißzeug, Wollen-, Baumwollen-, Handschuhen und Seiden- toffen, zum Reinigen von Gläsern, Porzellan, Stubenböden rc. rc., ä Pfd. 50 Pfg-, empfiehlt

Folgende städtische Gelder, als:

1. Die bis zum 1. August d. I fällig gewesenen Holzgelder,

2. Schulgeld pro II. Quartal cr., von der Realschule und den städt. Schulen. 3. Das am 15. Juli cr. fällig gewesene Pachtgeld von Triebvierteln, 4. Communalsteuer 3. Ziel

können in den nächsten 8 Tagen an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und kamstag noch ohne Kosten zur hiesigen Lttadt-Casse bezahlt werden.

Gleichzeitig wird mit dem Schulgeld der Anschaffungspreis für die k Stadt an die Schüler der Stadtschulen abgegebenen Bücher erhoben, und Rirb bemerkt, daß solche für die I. Stadtknaben- und I. Stadtmädchenschule 3 M. 80 Pf., für die II. Stadtknaben- und II. Stadtmädchenschule 3 M. 70 Vf., für die IV. Stadtknaben- IV. und V. Stadtmädchenschule 1 M. 20 Pf. jffir jedes Kind kosten.

Rönigs-Reisstärke, unübertroffenes Fabrikat zum Stärken der Wäsche, empfiehlt *379) Emil Elschbach

Ti eßen, am 8. August 1876. (4190

-toßherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ._ A Bramm.

Morgens unt 8 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Groß-Linden nachstehende Bauarbeiten in Accord

bezuzlich Ltl>

I. A-: Körner, Bezirksbauaufsehrer.

26,94 Festmtr., 3,79

2,89

0,36

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Mtr. Länge mit 150 Cubikmtr. Inhalt. Dienstag den 22. d. M. im Distr. Rothebach : 434 ----

tes» in »ar bm/

iebr |utÄ e adgeschloßrn ^ ldlrrn nach Hiifon ÄniflN krklbai|S 'u«tusprrchen. fnebberg als boHIoim IQraui J'J rechnen, 6^- >mneu uhb. Die mfr. uHi^lanb^ bieitt bie M t der Zeit eine 18tn Jahre eine fehl hl!'. machen, ja gierig;, 'vertheilmig »urttn j?:» t Scheibe,Mn" rM Kerstein) 40 P.» M M 5: Hetz (5tumji in LjlchZL, zemünbj 34 P., N U: ' 1: d; Lcmv Weif) Kalter (O^ntKd1ö Loras, W-. nnjeiii! 37 U, 37 ft Preis 10:6W

4197) Ein Stück Hafer, am Mittelweg gelegen, zu verkaufen. Näheres Neuen- Bauen 84 im Hinterhaus.

id Aspen- 2190 Wellen Eichen-Reisholz,

"-''sSHch

1 Kirsch-Stamm ' 318 Eichen-Stangen

112 Nadel- u,o*

Die Zusammenkunft ist an der Strangs- Me.

Maurerarbeit, veranschlagt zu

Zimmerarbeit,

Schreinerarbeit,

Schlosserarbett,

Weißbinderarbeit, ,,

Glaserarbeit,

Pumpenmacherarbeit,

Steinhauerarbeit,

Gießen, den 9. August 1876.

vt Min HeideshtW trr: bn raschesten Hülst bkichräntl und die f leite war w w» r^odt. Diesmal 1^ i« uni j^dM boch r,! / Z, *1- ,i(t lisch lu 3t{'* xn 20» v «uäront un» ®, räS** äSS

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Vcayc von Maslak neben einem dort schon vorhandenen Meierhofe begann er vor zwei Jahren jich einen Landsitz ganz nach seinem Geschmack einzurichten. Sobald der Hauptkiosk, ein kreuz­förmiges Gebäude mit Giebeln nach allen Setten, im Rohbau fertig war, schickte er den Bau­meister fort und begann das Uebrige nach allerlei Bildern, welche cr sich aus Europa kommen ließ, selbst zusammenzustellen. Bald war es ein Stückchen von einer berühmten Gartenanlage, bald eine Zimmereinrichtung, bald ein einzelner Zierrath, welcher imitirt und hier oder da ange­bracht werden mußte. Mit seiner (Sabine und seinen beiden Kindern, einem Knaben von etwa sechs und einem Mädchen von etwa drei Jahren lebte er hier ganz ä la Franca und speiste mit ihnen an einem Tische in Ruhe und Frieden, wie ein glücklicher Familienvater. Prinz Hamid gilt ziemlich allgemein als orthodoxer Muselmann und daher als Gegner der Jeune Turquie. 3« der That verrichtet er gewissenhaft und sogar demonstrativ seine Gebete. Von Haß gegen die Giaurs ist indeß keine Spur in ihm, wie schon seine fränkischen Neigungen andeuten. Nur die Griechen kann er nicht leiden, weil er vielleicht mit Neckt - glaubt, daß es in Kon­stantinopel keine ehrlichen Griechen geben könne. Jedenfalls erhellt aus diesen Daten, daß er kein fanatischer Alttürke ist. Drei Wochen vor Pfingsten erhielt Hamid in Kiahat-Hane, ebenso wie der Thronfolger Murad, plötzlich Befehl, seine Prinzenwohnung im großen Palast Dolma- Bagdsche zu beziehen. In Dolma-Bagdsche ist die, von der Stadt aus gerechnet, letzte der ver­schiedenen Abtheilungen des Palastes, welche sich am Dache durch besondere Giebel markiren, allemal für die beiden ältesten Prinzen des Herrscherhauses reservirt. In dieser sehr geräumigen und auch fürstlich ausgestatteten Abtheilung bewohnt der Thronfolger die vordere, der zweite Prinz die Hintere Seite, welche nur mit einem einzigen Fenster auf dem Bosporus hinausreicht. Als Murad Sultan wurde, zog Hamid von hinten nach vorn und der nächste Prinz Reschad rückte in Hamid's bisherige Wohnung nach. Seitdem wagt Prinz Hamid nicht mehr, den Palast Dolma-Bagdsche zu verkästen. Er iürchtet, daß man ihm nach dem Leben trachte, und ist be­ständig auf Maßregeln zu seiner persönlichen Sicherheit bedacht und hat stets, auch in seiner Wohnung, den geladenen Revolver zur Hand. Aus Allem ergibt sich, daß der demnächstige Herrscher, obwohl fast 34 Jahre alt, in seinen Bestrebungen und Ideen aus Mangel an Bildung und Disciplin in vielen Beziehungen ein völliges Kind geblieben ist. An allem Neuen, Bunten, Fremdartigen findet er Gefallen und seine Hauptlebensaufgabe hat er bisher darin ge­sellen, sich angenehm die Zeit zu vertreiben. Bisweilen nimmt er indeß Antheil an den Leiden des Landes. Seine Begabung ist ausreichend, sie zu begreifen, seine Kraft noch ausreichend, um den Wunsch zur Abhilfe in ihm zu erwecken, aber in einer schlechten Umgebung würde er wahrscheinlich bald alle guten Vorsätze vergessen und durch allerlei Zerstreuungen von jedem thatkräftigen Streben abgelenkt werden. Eine für die Türkei überaus wichtige Tugend scheint er zu besitzen, nämlich eine gewisse Neigung zur Sparsamkeit. An und für sich ist Hamid offen­bar kein bedeutender Pascha, aber er könnte, von guten Rathgebern geleitet, vielleicht einen ganz pastablen Sultan abgeben.

Hchlörf unb Bildhauer Ulrich in seinen Diensten, und namentlich sollen sein aus Hannover erhalten haben. Sicher ist, daß er in letzter Zeit nur 1000 Pfund bekam uno diele Avan»«,, gebürtiger Haremsarzt Skander Bey und dre Tischlermeister Jensen und Jung sich seiner Protektion soll man ihm ^leyt neun Monate lang schuldig geblieben sein. Von seinem Vater ererbte Ä Wer aus'Dcntübla^ <^sem Frühjahre hatte er sogar die Idee, Hamid ein kleines Palais bei Kiahat-Hanc an den Süßen Wassern und einen umfangreichen,

er ausgedehnten Grundbesitz zumeist unkultivirten Grundbesitz zwischen den Ortschaften Maslak nnd Bujukderc^ ~ '

zwischen Maslak und BuMdere als Kolonisten ansiedeln wollte; indeß kam die Thronumwälzung ---- - V. 1/ - < 1 ' . , . , j

dazwischen und sntdem beschäftigen ihn andere Gedanken. Auf seiner Reise lernte cr am Rheine auch den Kronprinzen von Deutschland kennen, und seitdem bewahrte er für diesen eine ganz besondere Sympathie, während ihm der Kaiser Wilhelm wenig gefällt, weil er zufanatisch" sei. Auch Bismarck ist ihm zufanatisch", doch meinte er öfter:Solche Männer braucht die Türkei. Unsere Paschas raffen nur immer Geld und Geld und immer Geld in ihren Sack, und das 'Janto geht darüber zu Grunde." Bisweilen, namentlich in neuerer Zeit, zeigte er eine ernstlichere Lctrübniß, und ans seinen Reden ging hervor, daß er über die kläglichen Zustände des Landes nicht ununterrichtet sei und sogar ein aktives Interesse an den öffentlichen Vorgängen nehme. Meß war es wohl mehr das naive Jntereffe eines großen Kindes als das selbstbewußte und ch-lbewußte Streben eines gereiften Mannes. Der Hauptvorzug des Prinzen Hamid vor Murad ,si die Abwesenheit eigentlicher Laster. Er ist kein Trinker und kein Verschwender, vielmehr zu Zeiten sogar etwas geizig. Er begnügt sich mit einer Hauptcadine und führt mit dieser ein friedliches und häusliches Leben. Das schließt natürlich die Anwesenheit zahlreicher Odalisken nicht aus. Allerdings ist er ungemein mager und sieht aus, als ob er die Schwindsucht hätte, aber es ist ihm doch ein Rest von körperlicher Kraft geblieben, und obwohl sein Vater Abdul Medschid an der Schwindsucht starb, so ist doch des Prinzen Hamid Brust bisher gesund. Die Magerkeit läßt sein Gesicht fest und nervig erscheinen und die groß hervortretende armenisch- türkische Nase, zusammen mit einem mächtigen schwarzen Schnurrbarte und seinen großen dunklen 'Argen verleihen ihm einen Anstrich von Energie. Er ist von mittlerer Größe, eher klein als ^.groß und, wie gesagt, sehr schmächtig. Gelegentlich liebt er es wohl seine Kraft zu zeigen, indem cr einen Stuhl am Beine packt und ihn mit steifem Arme emporhebt. Er ist ein Freund von gszähmten Thieren, namentlich Vögeln, und mit seinem Lieblinaskakadu amusirt er sich oft stundenlang. Auch ausgestopfte Thiere, Schlangen u. s. w. machen ihm viel Vergnügen, und in neuerer Zeit interessirte er sich sehr für Schmetterlings- und Käfersammlungen, welche er bei tititra seiner Arbeiter sah. Ein besonderes Gefallen findet er sodann an schönen Gewehren und er besitzt deren eine größere Sammlung, namentlich aller neueren Systeme. Gelegentlich, doch selten, arrangirt cr eine kleine Jagd in der Nähe seiner Besitzungen. Oester übt er sich im

I Scheibenschießen und cr soll Darin eine gute Fertigkeit erlangt haben. Alles Neue und Moderne ? interessirt ihn sehr, und obwohl er im Allgemeinen sparsam und namentlich stets sehr besorgt ist, I Last cr nicht übervortheilt werde, so scheut er doch kein Mittel, das zu besitzen, was ihm gefällt. I Dir hohen Herren wissen, daß sie hier unter allen Umständen übervortheilt werden, und sie ) rächen sich gelegentlich dadurch, daß sie auch ihrerseits die Lieferanten anführen und namentlich I halt versprochener Baarzahlung die Rechnungen jahrelang unberücksichtigt lassen. Es kommt I dazu, daß die Gehalte der Prinzen in den letzten Jahren ebenso unpünktlich, wie die der « Vermten gezahlt wurden und daß Abdul Aziz die früheren Apanagen der Söhne Abdul Mcoschids erheblich rebucirt hat. Prinz Hamib soll früher 1500 türkische Pfunb monatlich

Aeilgeöotenes.

4179) Ein Stamm direkt importirte ital. Hühner (8 Hühner mit Hahn) zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts._________

4181) Nächsten Samstag, den 12. August, komme ich wieder mit Roth- u. Weisikraut in großen Quantitäten, sowie mit blühenden Topfgewächsen, nach Gießen.

Alsfeld, den 8. August 1876.

Jean Frick, Kunstgärtner.

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