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Mittwoch, den 9. August
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AMige- M Amtsdlck für deii Kreis Gießen
Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringeriohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 1 Mark W Pf.
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Badische Bank in Mannheim,
Frankfurter Bank in Frankfurt am Main.
Württemberger Notenbank in Stuttgart.
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Jtrntfajfanft.
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r (Radolfszell), 2) Just. Gelfius (Darmstadt), 3) R. de Bary (Offenbach.)
Berlin, 5. August. Der Abg. Lasker weilt seit einiger Zeit in der
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August. Vor Kurzem hat der Cultus-Minister in einem
Rescript auf den Nothstand hingewiesen, der durch die kurze Zeit, welche wäh-
n verwandt wird,
Sommer-Semester, welches formell erst Mitte
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Fakultät, deren Mitglieder früher in der Regel nur bis zum Ende des Monats
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Erscheint täglich mit Ausnahme bei Montags. Expeditionr Schulstraße, 8it. B. Nr. 18.
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«Mainz, 6. August, 8 Uhr Abends. Soeben verkündet ein Böllerschuß len Schluß des Schießens, das ohne jeden Unfall vorüberging. Standbecher schossen noch Busch (Castel), Gelfius (Darmstadt), Groh, Jos. Heininger, ' Pabstmann, Briegel (Mainz), Flechsel (Budenheim), Herbst (Straßburg.) Feld-
Juli gelesen haben, beschloffen, noch für die erste Woche des Movats August he Vorlesungen fortdauern zu lasten. Freilich verspricht diese an sich sehr zu billigende Maßregel keinen besonderen praktischen Erfolg, da die auswärtigen ötudirenden mit Rücksicht auf die monatlich sich erneuernde Miethe der von
Bayerische Notenbank in München, Bremer Bank in Bremen, Breslauer Bank in Breslau, Chemnitzer Stadtbank in Chemnitz, Kölnische Privatbank in Köln. Danziger Privatbank in Danzig,
verweilen und den Fest-Vorstellungen am 13. und 14. d. beiwohnen. Am Abends wird der Kaiser die Rückreise nach Berlin antreten.
Hannoverische Bank in Hannover, Leipziger Kassenverein in Leipzig, Lübecker Commerzbank in Lübeck, Magdeburger Privatbank in Magdeburg, Posener Privatbank in Posen, Sächsische Bank in Dresden, Bank für Süddeutschland in Darmstadt,
August geschlosten wird, in einzelnen Fakultäten schon gegen Ende Juli abzu- schließen, gemißbilligt. Wie wir hören, hat demzufolge die hiesige medicinische
Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Röder.
„In Cettinje, welches sonst so leer und öde aussieht, feierte man heute (24. Juli) ein großes Fest. Es wurde durch den Metropoliten Hilarion ein Dankgottesdienst abgehalten, weil der Allmächtige unseren Fürsten in den großen Gefahren, welchen er beim Bombardement der Citadelle von Nevesinje ausgesetzt war, gnädiglich beschützte. Zu eben der Stunde langten die Trophäen und Gefangenen in Cettinje ein und erregten unter den Kindern und Frauen große Sensation. Unter den Trophäen befindet sich auch eine bei Crnitza abgenommene reiche Fahne, die mit Gold gestickt ist, und eine Anzahl türkischer Gewehre unb viel Munition. Unter den Gefangenen zählt man mehrere Offi- ciere und 50 Soldaten; sie schauten alle traurig und niedergeschlagen aus, man konnte ihnen am Gesicht ablesen, daß sie gefürchtet batten, in Cettinje htngerichtet zu werden. Einer unter ihnen fragte sogar, was mit ihnen geschehen werde. Er wurde beruhigt; man gab den Gefangenen zu esten und gönnte ihnen Ruhe. Wenn sie auch nicht Nizams sind, so soll ihnen doch kein Haar gekrümmt werden, sondern wir werden sie bis an das österreichische Gebiet escortiren und der k. k. Behörde zur Jnternirung übergeben."
Da nun Oesterreich schon durch die Aufnahme und gastliche Verpflegung der bosnischen Flüchtlinge finanziell stark in Anspruch genommen wurde, wird man es begriflich finden, daß der Gemeinderath in Klagenfurt, wo bis jetzt allerdings erst 11 Anhänger des Propheten internirt wurden — neue Sendungen stehen in Folge des Gefechts bei Vrbitza bevor — bei der Landesregierung Einsprache gegen wettere Jnternirungen erhoben hat.
Wien, 5. August. Dem „Pesther Lloyd" wird aus Petersburg berichtet, der Gedanke, zu Gunsten der Serben einzuschretten, rege sich in Rußland immer mehr. Die Ankunft Jgnatiew's hänge keineswegs mit der Abberufung, sondern mit der oben bezeichneten Frage zusammen. Man versichere, daß Rußland in Bezug auf den Botschafterwechsel in Konstantinopel nicht nachgeben werde, denn es gilt in der Person Jgnatiew's das Prestige Rußland zu wahren. Einen sieghaften Diplomaten könne Rußland abberufen, einen besiegten inmmermehr, denn dies widerspreche allen Traditionen der russischen Politik. Jgnatiew sei abberufen worden, um dem Kaiser genannten mündlichen Bericht über die Lage in Konstantinopel zu erstatten. Die Frage der Intervention habe in Negierungskreisen fruchtbaren Boden gefunden und schon seien Verhandlungen mit England eingelettet, die ein rasches Beenden der Grausamkeiten zum Zwecke hätten. Doch so sehr auch die russische Regierung ihre Sympathien für die slawischen Kämpfer in der Türkei zu bethätigen suche, so bleibe doch der Wunsch nach Erhaltung des europäischen Friedens der leitende Gedanke, wie denn auch die wirklichen Interessen des russischen Reiches vor Allem in der Erhaltung des Friedens gipfeln. Der friedliebenden Presse bleibt nichts Anderes übrig, als immer wieder zu versichern und festzustellen, was aus der Logik der Thatsachen sich ergebe. Die drei Kaisermächte seien einig, jedenfalls bis zu dem Grade einig, daß eine allgemeine Verwicklung leicht zu vermeiden sei.
. . cw becher: v. Freyhold, te Leuw (Düsseldorf), Weifert, Gehring (Mainz) Ubaghs
hlilliU ä. M (Aachen.) Festprämien haben erhalten für tue während des Festes der Reihen-
. oermiitdü^Ige nach am meisten geschossenen Punkte a. Standkehr: 1) de Leuw (Düffel- .. . fcoif), 2) St. Prem (Stumm in Tyrol), 3) August Herbst (Straßburg),
s— 4) Dr. Frohnmüller (Fürth in Bayern) ; b. im Feldkehr: 1) C. Reidlinger
Die Verwendung der Noten anderer deutscher Privat-Notenbanken oder Corporationen zur Leistung von Zahlungen außerhalb desjenigen Landesgebietes, für welches dieselben zugelaflen sind, wird mit Geldstrafe bis zu 150 Mark bestraft.
Um das Publikum vor Nachtheil zu bewahren, wird dies hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht.
Gießen, am 8. April 1876.
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Wien, 5 August. Der „Glas Czrnagorza", das montenegrinische Amtsblatt veröffentlicht folgenden für Oesterreich wenig erfreuliche Aussichten bietenden Bericht:
. allem Zu°»ehör^^ um und Saiten in • ! b'9 i« 1. ewk «jitö&ar. Nms i,;, It6.
Die beschränkenden Bestimmungen des § 43 des Reichsbankgesetzes vom 14. März 1875 sind (nach den im Reichs-Gesetzblatte erschienenen Bekanntmachungen) bezüglich nachstehender Privat-Notenbanken als nicht anwendbar erklärt worden und es dürfen daher die Noten dieser Banken in ganz Deutsch- auch außerhalb desjenigen Staates, welcher denselben die Befugniß zur Notenausgabe ertheilt hat, zu Zahlungen gebrallcht werden:
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£.„r. , Mainz, 5. August. Schützenfest-Preise. Weitere Standbecher schoffen V
Jncaffo Mb' Merlin, Haberkern (Mannheim), Schmalbach (Marienborn); Feldbecher: Kolb (Ludwigsburg), Bruch (Stuttgart), Franck (Frankfurt), Wilquet (Mainz), R. Widmer (Ettiswil^, Kilber (Karlsruhe.)
kleinsten Männer des Abgeordnetenhauses und Reichstages von den Strapazen nix... .....° ‘ i, um im October wieder neugestärkt
Schweiz und befindet sich augenblicklich in Churwalden- Ebendaselbst trifft in
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ihnen bewohnten Zimmer in Folge der Verlängerung der Vorlesungen über den Monat Juli hinaus bis zum Ende der ersten Woche des Monats August nicht für einen ganzen Monat den Miethzins entrichten werden, um noch eine Woche M) in denselben aufzuhalten. Thatsächlich haben bisher diejenigen Profefforen (besonders die der juristischen Fakultät), welche bis in den August hinein gele- len haben, vom Beginne des Monats August an fast vor leeren Bänken
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lebenslängliche M kann bis zuH nettere Ältersklnssen!«
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Berlin, 6. August. Von den H preußischen Diöcesen werden nur lisch 4 in ordnungsmäßiger Weise verwaltet: Ermeland, Culm, Osnabrück Limburg. Fulda und Trier haben ihre Bischöfe durch den Tod verloren, he von Breslau, Paderborn, Münster und Köln sind abgesetzt und der von Hildesheim scheint (wenn Zeitungs-Nachrichten richtig sind) außer Landes in sein.
Berlin, 7. August. Nach den jetzt getroffenen Bestimmungen wird der hüfet, welcher am 11 d., Vormittags, Gastein verlassen wird, am 12. Nachmittags in Bayreuth eintreffen und daselbst zwei Tage als Gast Königs Lud-
.'UlEanzen ober iikfr lle,^n und per 1. ö [
, . der neunmonatlichen Campagne gusruhen
18ihrer Rede Gewalt erproben zu können.
; 'st 1 Berlin, 6. August. Vor Kurzei 'u" .'i-:nr f?tenwerhtn/ Rescript auf den Nothstand hinaewiesen. - ten’b des Sommer-Semesters auf Vorlesungen an Universitäte
et I und speciell die Gewohnhet, das Sommer-Semester, welches
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x 'm Sfr kinigen Tagen der Führer des Centrums, Herr Windthorst-Meppeu, ein.
AbtNl' lill -V ein hiesiges Blatt sagt, werden sich also dort die beiden größten Redner und
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