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Literarisches.
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deS Lei-
,r. , FlS besänftigendes und retzmilderndes Mittel bet katarrhalischen Affectionen ist eine Abkochung von Isländisch Moos von jeher anerkannt worden, die jedoch durch den bitteren üblen Geschmack schwer zu nehmen ist. Diesen werthoollen Arznetstoff in eine angenehme und bequeme Form zu bringen, hat sich Herr Apotheker Karl Engel, ?“rbx:!?r5nnfflIrt M zur Aufgabe gestellt und es ist ihm gelungen, eine Js- landische M ootz-P ast a herzustellen, welche sich durch lieblichen nicht zu fügen Geschmack auszeichnet und bei häufigem Genuß den Magen nicht säuert. Die Ver- packung in Schachteln ist derart, daß das Präparat, wenn es nicht allzu großer Feuchtigkeit ausgesetzt ist, keine Veränderung erleidet. Die Isländische Moos-Pasta hat sich in kurzer Zett in allen Theilen Deutschlands, sowie deS Auslandes eingeführt, dieselbe wird von den Aerzten mit Vorliebe verordnet und ist in den meisten Apotheken zu haben
Gothaer Privatbank.
Leipziger Bank (nur in Leipzig gütig).
Leipzig-Dresdener Eisenbahnscheine.
Lübecker Privatbank.
Niedersächsische Bank in Bückeburg.
Oldenburger Landesbank.
Pommersche Ritterschastliche Privatbank (verf. am 15. März 1876).
Rostocker Bank.
Weimarische Bank (verfallen am 31. December 1876).
Stetzen »lsfeld ®rönhern ! aulerback Minz
Ministers de Meaux angenommen und Leon Say mit der interimistischen tung des Handels-Ministeriums beauftragt.
Italien.
Rom, 4. März. Cardinal Ledochowsky wurde gestern Abend im
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6. Banknoten, welche /»-^pCt. Verlust erleiden, da sie dem ReichSbankgcsetz nicht entsprechen:
1. Anhalt-Dessautsche Landesbank (werden am 30. Juni 1876 ungtltig).
2. Braunschweigische Bank (gelten nur in Braunschweig). 9
3. Communalständische Bank f. d. Oberlausitz.
4. Geraer Bank.
griffen habe, ist falsch. Der Herzog v. Decazes handelte au- eigenem Antriebe, und der spanische Botschafter erhielt, noch ehe er irgend ein Verlangen gestellt, von dem französischen Minister des Aeußern die Mittheilung, daß die spanischen Flüchtlinge internirt «erden würden, und daß man Don Carlos nur zwei Tage in Pau und höchstens acht Tage in Frankreich dulden werde. — Das „französische Comitö für die Wallfahrten" richtet gegenwärtig Vergnügungszüge nach Rom ein. Die Pilger werden, wie der Präsident des Comites, Vicomte de Damas, in den Blättern ankündigt, nicht allein Rom, sondern alle heiligen Stätten in ganz Italien besuchen: denn so habe es der Papst besohlen!
Paris, 6. März. Die Unterhandlungen betreffs der Cabinets-Neubil- dung sind für den Augenblick abgebrochen. Das Cabinet wird wahrscheinlich den Zusammentritt der Kammern abwarten, um zunächst die Wünsche Majorität kennen zu lernen. — Rouher ist in Ajaccio gewählt worden.
Paris, 6. März. Marschall Mac Mahon hat die Demission
tican empfangen. Als der Cardinal den Empfangs-Saal betrat, erhob sich der Papst und ries in lateinischer Sprache aus: „Wir freuen uns mit Dir, unerschrockener Vertheidiger deS Glaubens. Möge Gott Deine edlen Bestrebungen krönen!" Ledochowsky dankte hierauf dem Papste für seine Erhebung zum Cardinal und für die ihm während seiner Gefangenschaft gespendeten Tröstungen. Die Audienz dauerte fast eine Stunde. Sodann besuchte Ledochowsky den Cardinal Antonelli. Heute stattete er auch den anderen Cardinälen Besuche ab.
Rom, 5. März. Der Cardinal Hohenlohe hat den Papst gebeten, seine Arbeiten in den Kongregationen wieder aufnehmen zu dürfen, zu denen er vor dem 20. September 1870 gehörte. — Nach den „Jtal. Nachr." wäre aus dem Vatican eine Protestnote nach Madrid abgegangen, welche der Regierung überreicht werden soll, sobald die Cultusfreiheit in den Cortes proclamirt wird. Je nach der Antwort der Minister würde der päpstliche Nuncius seine Päffe verlangen oder nicht.
Rom, 6. März. Heute hat die Eröffnung der Kammern durch den König stattgefunden. Die Thronrede wurde sehr beifällig ausgenommen, namentlich diejenigen Stellen, welche von der Herstellung des Gleichgewichts im Staatshaushalt, von der Marine und den Besuchen der Kaiser handelten. Bei der Feierlichkeit waren der Großherzog von Baden und die Prinzessin Neuß zugegen.
England.
London, 2. März. Unterhaus. Im weiteren Verlaufe der Sitzung genehmigte das Unterhaus in dritter Lesung den Credit für Erwerbung der Suez-Actien. Bei der Debatte mißbilligte Gladstone die Veröffentlichung deS vertraulichen Schreibens Lange'- an Lord Granville. Die Regierung müsse auf Wiedereinsetzung Lange'- bestehen. Ohne Zweifel habe Lesseps eine Gelegenheit gesucht, um zu zeigen, daß er trotz England- noch immer Herr ves Unter* nehmens sei. Disraeli vertheidigte das Verhalten der Regierung und wies darauf hin, daß von Seiten Lange'- der Regierung eine Beschwerde nicht zugegangen sei. — In der heutigen Sitzung der Leichenschau-Jury in Poplar erklärte der Vertreter der britischen Regierung, daß diese eventuell das Criminal- Verfahren gegen den Capitän Kuhm (?) einleiten würde. Der Civil-Jngenieur bestätigte die Aussagen Harrington'-; der erste Steuermann, der erste und zweite Maschinist, der Schiffszimmermann und Bootsmann Westphal sagten aus wie die früheren Zeugen. Nächste Sitzung Mittwoch.
Lorröon, 4. März. Don Carlos ist heute Abend von Folkestone hier eingetroffen.
Lonborr, 6. März. Im Unterhanse brachte der Deputirte Wolff einen Antrag ein: Die Regierung möge im Einvernehmen mit den übrigen Mächten, unter Berücksichtigung der dem Sultan, dem Khedive und den Actionären des Suez-Canals zustehenden Rechte dahin streben, die Neutralität des Canals und die Controle über die Verwaltung einer internationalen Garantie zu unterstellen. — Auf eine Frage Cartwright's erklärte Disraeli, die Regierung habe es abgelehnt, einen englischen Commissar bei der Verwaltung der neuen ägyptischen Bank zu delegiren, weil hierdurch geschäftliche Beziehungen zwischen der Regierung und der ägyptischen Bank entstanden wären. Die Regierung hätte diese Frage nur erwägen können, wenn dem Commiffar die Aufgabe gestellt worden wäre, bestimmte Staats-Einnahmen in Empfang zu nehmen und zur Verminderung der ägyptischen Staatsschuld zu verwenden.
Spanien.
CT .<5rö^, 5. März. Es wird hier übel vermerkt, daß Don Carlos von bcn französischen Behörden mit so überaus großer Zuvorkommenheit behandelt worden ist und daß man ihm gestattete, noch von Pau aus Proclamaiionen zu veröffentlichen. Die Erklärungen, welche Decazes dem spanischen Botschafter in Paris, Marquis de Molins, dieserhalb gegeben, haben die hiesige Regierung nicht befriedigt. Man fürchtet, daß Don Carlos weiter conspiriren und sein ■ reiches modenesisches Erbe theilweise dazu benutzen wird, durch Aufwiegelung ' der revolutionären Parteien neue Wirren herauszubeschwören. Daher auch die Unzufriedenheiten über die Sympathieen, welche Don Carlos in Frankreich 1 fand. (Indessen hat die spanische Regierung doch Grund zur Erkenntlichkeit gegen die französische Regierung, die dem Prätendenten einen längeren Aufenthalt in Frankreich verbot).
Madrid, 6. März. Ein soeben erschienenes königl. Decret verfügt die Entlastung des Jahrgangs 1870 und der verheiratheten Soldaten aus der 1 Armee. i
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flefanbt werden, und Herr Hornberger übernimmt es, über die heute berüalick Ma» Angelegenheit gepflogenen Verhandlungen der Sta^ioerordneten-Versammlung Mü lung zu machen. Eme Rechnung wird zur Ausgabe decretirt fl
Lokal-Rotiz.
4JSJ9- Auszug aus dem Sitzung-protocolle der Gr. Handelskammer 18761 Anwesend: Hornberger, Noll, Georgi, Koch, Ltebrich, Silber- nTin0a.nße r?krbeu -ur Kenntniß gebracht und theils den Acten und der Bibliothek Überwiesen, theils zur Circulation bestimmt. Die Rechnung über die Kanrlei- kosten pro 1875 wird genehmigt. Auf ein Schreiben des Reichstagsabgeordneten für ©legen, Freiherrn von Nord eck zur Rabenau, werden dem Wunsche desselben entspre- E^r, die Herren Hornberger und Noll, erwählt, um mit ihm persönlich Proiect der Erbauung der Lenne-Lahn-Babist zu confertren. Ein Schreiben des Gladenbacher EomiteS und die Abschrift einer Eingabe desselben an den Königl. Preuß. HmrdelSminister, beide die Erbauung einer Secundärbahn von Biedenkopf über Gladenbach nach Gießen betreffend, sollen mit Bericht an Gr. Ministerium des Innern
Vermischtes.
. ?a<LnJ' JL H^e Abend wurde das Urtheil gegen den früheren Di. rector der Rheinischen «ctlenbrauerei Dr. Moritz verkündigt - dasselbe m.F io Monate Gefängniß und Verurtheilung in die Kosten deS Verfahrens 1 * f 18
Azgr." meldet als Zeichen der Zeit: Wie ungünstig unsere ietu- 8en Serfcaltntffe Hegen unb wie tief eingreifend diese auf unsere B-völk-rung wir' ?n' geot Daraus b-r°or, daß ,n dem abgelausenen Manat F-brua! nicht raen ger als 70m wegen rückständigen buecter.Steuern in Mainz zur B-rth"ilung kamen
TD “Z Q fVa? I die Überschwemmung ein bedenkliches Nachspiel habe-
In 9tom ist ein Herr Marquis de Montegassa arretirt unb eingesteckt worden, weil er 2 gesalschte mit der Unterschrift des Königs versehene Wechsel "n Um! lauf ge'etzt hat. Sie lauteten auf Summen von 20 >,000 und 300,000 Frcs damit ficb das gewagte Unternehmen auch der Mühe verlohne. " ' 1 ®
Von d er O h m, 4. März Vor einiger Zeit wurde in der Nähe von Bura- Sünden eme männliche Leiche aus der Ohm gelandet und dann beerdigt, welche am
^tC ^pJ!rcn DOn ^ebeutenben Verletzungen zeigte, von denen man indes,en mit Ruckst cht auf die zerklustete Geqend annahm, daß sich im trunkenen ^u-
stande verirrte Unglückliche auf feinem nächtlichen Heimwege durch wiederholtes Fallen u- del. selbst zugezogen habe. Nachträglich stellt sich jedoch an der Hand von sehr ' jjrootrenben Umstanden heraus, daß hier ein Verbrechen oorliegt und daß der Gelandete von seinem eigenen Schwager wegen eines vor Jahren geführten Protestes vor einigen Wochen rn kannibalischer Weise gemordet und dann an dem über den Kopf Öerauffle3oflenen Kittel tn dle damals sehr wasserreiche Ohm geschleift worden ist. Die in Wettsaafin domicilirende Bestie wurde sofort dingfest gemacht und die wieder aus- gegrabene Leiche vor einigen Tagen bezüglich ihrer verschiedenart flen$er eÄen amt' Ud, untersucht. Die hierorts vielbesprochenen Motive und näheres^Umstände di sts VerwandtenmordeS werden nunmehr s. Z. vor dem Schwuraericktsbns Oberhessen vollständig aufgeklärt werden (M. Ztg ) ^^wurger.chtshof der Provinz
^pril BOJi0CR Wahres ist das Auswandererschiff Strathmore nach Neusteland abgegangen und war seitdem verschollen. Es führte unaeiäbr 80 Menschen an Bord. Ein tr Dundee eingelaufenes Telegramm bringt jetzt eine Nack» ncht über dasselbe. 26 Schifftzleute xnb 19 Passagier? sind von dem Schiffe Sierra Morena aufgefischt und zum Theil in Point de Galle gelandet worden; die Uebrigen cheinen zu Grunde gegangen zu sein. Wahrscheinlich ist das Schiff m.t einem S berfl zusammengestoßen und so stark beschädigt worden, daß es verlassen werden mußtL
r„r ® P:lntIer ? ?u5^e™ä6Itc Romane erscheinen in Eduard £alb I der Classiker-AuSgabe. Spindler war in den Jahren
, ?"wan)chriftstellern der fruchtbarste und beliebteste. Sem „Bastard »sein ^Jude, sein „Jesuit^ waren die Sensationsromane jener Seit unb erwarben ihm rasch bcn Namen deS deutschen Walter Scott und eine enorme wnÄJmnn bi,c sewiegtesten Nomandichter selten erlangen. Jeder
wor in jener Zeit ein Ereigniß, und wer mit dem Cci^ ro<5r' bcr weiß, wie förmlich belagert dieselben nach tedesmaligem Erscheinen eines neuen Romans von Spindler waren, unb wie man sich ro0(^Annkn9 ?°r!er S?rntcEfcn lassen mußte, um endlich an bie Lectüre biefer von Hand S/Henden Nov täten zu gelangen^ Diese Romane, sowie die .Nonne von ^nn?rh«n?r/r Zuualide^, „Eugen von Kr.nstein-, „Fridolin Schwertberger", „der A°selhandler oon Imst' u. a., werden nun in der hier erwähnten Ausgabe in etwa jungen zu je fünf Bogen erscheinen. Den Anfang macht „der Jude", btefc§. farbenreiche Sittengemalde der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. So sehr Mutige ltterarische Markt Deutschlands mit neuen Romanen überfluthet wird, o mutz es doch als ein verdienstliches Unternehmen anerkannt werden, daß der neuen generation dieser ebenso erfindungsreiche als mit warmer Gestaltungskraft schildernde Romandichter in Erinnerung gebracht wird.
A. Banknoten, m w-'ch- in Frankfurt ohne Verlust angenommen werben Badische Bank.
Bayerische Notenbank.
Bremer Bank.
Breslauer Bank.
Chemnitzer Stadtbank.
Cölnische Privatbank.
Danziger Privatbank.
Frankfurter Bank.
Hannoversche Bank.
Leipziger Kassen-Verein.
Lübecker Commerzbank.
Magdeburger Privatbank.
Posener Provinzial-Actienbank.
Sächsische Bank in Dresden.
Süddeutschland, Bank für, (Darmstädter.) Württemberger Notenbank.
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Zur ssi-Xll^^Elhei ?l« 10 uf“mfta£ Wssentm V,Qnl
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LieVerkaufsbei stichnih der zur Materialien könn Eenvaltunfl eingi Tanjlci auf franl 6infenbung von ' ®<nfo steht eine \ Len frei.
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