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Die Kuh war noch an ihr Opfer gebunden.

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Messel, 1. sept Eine 17jährige Schöne von llrb erach, welche die hiesig! Kirchweihe besuchte und Abend? nicht nach Hause kehrte, hat ihre Angehörigen in lieft Betrübnitz, die Sicherheitsbehörde in Tätigkeit gesetzt. Die angestellten Nachforschon- gen hatten das erfreuliche Ergebnih, daß der Vermißten kein besonderes Unglück zuge- stoßen war, denn sie hatte 2 Nächte in einer vacanten Hundshütte zugebracht.

Die Hartglasindustrie hat in neuerer Zeit bedeutende Fortschritte gemacht und ist es bemerkenswert, wie das seither als Sinnbild der Zerbrechlichkeit bekannt! Glas seine Natur vollständig geändert^hat. Das Hartglas, das seine Durchsichtigkeil bewahrt, zeigt sich gegen Wurf und Stoß (außer gegen Metallt ebenso auch gegen plötzliche Temperatur Übergänge fast unempfindlich und dürften daher eine Menge Bei- brauchsgegenständc mit Vortheil gegen das Hartglas zu vertauschen sein, das nur wenig theurer ist.

(Vom Petroleum-Markt.) Die Geschichte der Preise schreibt die91tui freie Presse" ist nicht arm an Beispielen, d,e theils den Einstuß einer übertrieben!» Speculation, theils den Einfluß von Naturereignissen in den grellsten Farben erkenne» lassen; allein ohne ähnliche Umwälzung der Verhältnisse, wie sie in den jünsfti» Wochen bei dem Artikel Petroleum auf den amerikanischen Plätzen und mittelbar I» Europa vorgekommen, dürfte fast beispiellos dastchen. In raschem Sprunge, nein den fieberhasten Erscheinungen fino die Petrolcumpreise auf dem Hauptstapelxlch Newyork von 14 Cents auf 26 Cents per Gallone gestiegen, und in demselben $tt> hältnisse hat sich die Hausse der europäischen Plätze bemächtigt, mußte aber hier rtn» noch schärsern Ausdruck finden, da die alten Bestände stark zusammengerückt sind ini die schwimmenden Ladungen eine beträchtliche Abnahme ausweisen. Wir stehen in bin fern Augenblicke, wie es scheint, vor einer Krisis, die künstlich von einemRing btr Petroleum-Prinzen" hervorgerufen und gegen die übermächtig gewordene Spekulation in N.wyork gerichtet ist. Seit vier Jahren schon gährt es unter den Producenten dir Oelregionen Pennsylvaniens, die wegen der ungewöhnlich herabgedrückten Preise fcti Petroleums auf Mittel bedacht waren und solche angewendet haben, um die Produclion, die eben endlos groß zu werden drohte, einzudämmen und den Preisen eine günsti;»! Position zu verschaffen. Wiederholt »uroen Kartelle geschlossen, die Quellen dtch emcn Monat unausgebeutet fließen zu lassen; man beschloß weiters, neue Bohrungen gänzlich zu unterlassen, und endlich kam man auf die Idee, das gewonnene Product in rmigen Reservoirs auszubewahren, um es dem Consum zeitweilig zu entziehen, iHIt diese Versuche scheiterten jedoch an dem Umstande, daß die Producenten nicht »Her Emcn Hut zu bringen waren, theils weil sie das Versiegen der unbenützten Quellen ti< rürchten wußten, theils weil der Geldbedarf zum Verkaufe zwang. Diesmal ist bk Verschwörung gelungen, und die Oelprinzen haben nun die Production unter dem Drucke eines hohen Pönales in einer Weise rcducirt daß in der That der Be>m zweier Welttheile nicht mehr gedeckt erscheint. Es ist allerdings richtig, daß die Preis! dieses wichtigen Stoffes seit vielen Jahren so sehr herabgedrückt waren, daß die Pro- ductioirskostm nicht mehr gedeckt waren; allein das Spiel, das die Producenten ich unternommen haben, ist ein gefährliches: es kann indem es der Speculation ungehemi St äsen auserlegt, auch die ProductionSkraft des urwüchsigen Boden« und damit bei Wohlstand der Landbesitzer ruiniren. Für Europa ist dieser heiße Kampf ,wischt» Producenten und Specuianten eine wahre Calamität; die Nachrichten au« den Oel- reg onm fanden keinm Glauben, die Preissteigerung' wurde als eine vorübergehend! ici, achtet, und so sind die Abschlüsse für die Herbst:Campagne in viel bescheidener« Wert- als im Vo-jahrc, und da auch die Speculation von allen nennenswerthen Quam 'täten entvlößr ist, so wird der Consum die hohen und noch höheren Forderungen b« Pioduceisten bewilligen müssen. (Alsdann aber folgt der unvermeidliche Rückschlags

Bern, 2. Sept. L tzten Sommer meldeten die Blätter, daß fünf junge Ist' ltener, welche sich bei Nyon eine Barke gemiethct, in dem Genfer See verunglm 'eien. Da man die Barke umacstürzt und einen Hut und eine Halsbinde, welche al! Eigentham der Fremden anerkannt wurden, schwimmend auf dem See fand, komb ma w ntostens ntcht anders annahmen; nmerdings hat man jedoch vernommen, b«l te .in cblich Verunglückten sammt und sonders sich augenblicklich wohl und munttt vci tbirn Eltern in Piemont befinden. Ihr vorgebliches Ertrinken im Genfer S« ar tb m nur em bequeme« Mittel, die zahlreichen Schulden, welche sie in W g nnacbt, qu'tl zu machen.

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Orten des hiesigen Vilajets aus neuester Zeit gemeldet.

Konstantinopel, 5. Septbr., Abends. Die Pforte hat das von den Großmächten gestellte Waffenstillstands-Verlangen noch nicht beantwortet. Aus Novibazar vom 2. d. wird gemeldet, daß die Serben in ihren befestigten Stellungen jenseits Jovars geschlagen worden. Die Serben flohen und ließen 100 Todte zurück. Zwei Dörfer gingen während des Gefechtes in Flam­men auf.

Ragrrsa, 5. Septbr. Die Türken haben heute auf der ganzen Linie die Offensive gegen Montenegro ergriffen. _

Jara, 5. Septbr. Seit heule früh wird bei Kucci eine schlacht gelie­fert. Ueber den Ausgang ist noch nichts bekannt.

Jara, 5. Septbr. Der heute früh Seitens der Türken unternommene Angriff erfolgte gleichzeitig von Bjeloparlje und vom Bezirke Kucci her gegen Medun; dabei wurde Alles in Brand gesteckt. Ueber das Ergebniß der Schlacht, welche größeren Umfang angenommen hat, ist noch nichts bekannt. Mukhtar Pascha rückt langsam, aber stetig gegen Grahowo vor.

Amerika.

Serbien.

Belgrad, 6. Septbr., Nachts. (Amtliche Meldung.) All den drei letzten Tagen und in der verflossenen Nacht baben bei Javor hartnäckige Kämpfe stattgefunden. Der Feind, welcher die serbischen Linien angriff, wurde überall zurückgeworfen; als hierauf gegen Mittag die Serben zum Angriffe übergegan­gen waren, wurden die Türken aus drei Verschanzungen und zwei Batterieeu delogirt, geschlagen und in die Flucht gejagt. Die Serben bemächtigten sich feindlicher Fahnen, machten Gefangene und erbeuteten Munition und Gewehre Am 5. Sept, ward ein neuerlicher Angriff der Türken auf Klein -Zwornik zu- rückgewieseu. Bei Kapronik auf türkischem Gebiete wurde der Feind angegriffen und trotz dreifacher Ueberlegenheit geschlagen.

Türkei.

Konstantinopel. Aus Adrianopel, 25. August, wird derPolit. Eorresp." geschrieben: Die Untersuchungen der Botschafter in Konstantinopel und verschiedener Berichterstatter europäischer Zeitungen über die Ereignisse in der Bulgarei sind der türkischen Regierungsbehörde ein Dorn im Auge. Um sich diese lästige Controle Halbwegs vom Halse zu schaffen, wurde im diesseiti­gen Vilajet den Bulgaren unter Androhung der strengsten Strafen verboten, den Fremden über die in dieser Provinz stattgefundenen Ereignisse irgend welche Aufklärungen zu geben. Die Kaimakams haben dieses Verbot in allen Dörfern verkünden lassen. Trotz allen bisherigen Forschungen der fremden Diplomatie wollen sich die höchst traurigen Zustände doch nicht beffern. So erfährt man erst jetzt, daß vor ungefähr 14 Tagen ein Stadtviertel von Jamboli, genannt Karbuna, von Tscherkeffen ausgeplündert und theilweise niedergebrannt worden ist. Acht Weiber wurden entehrt und geraubt. Im Dorfe Kara-Bunar, drei Stunden Weges vom Jamboli und aus 230 Häusern bestehend, erschienen 800 von Hafus-Aga und Galib-Bey geführte Tscherkeffen, raubten es aus und über­lieferten 80 Häuser den Flammen. Dabei wurden 23 Bulgaren erschlagen. Die zurückgebliebenen Dorfbewohner sind ganz verarmt und wollen nach Ru­mänien auswandern. Aehnliche empörende Thatsachen werden noch von anderen

Vermischtes.

Butzbach, 4. Sept Die Feier von Sedan hat in dem benachbarten Pohl-Göns leider ein Menschenleben gekostet. Beim Salvengebsn versagte nämlich einem Burschen sein Gewehr. Als er sich später mit Bekannten unterhielt, stützte er sich aus dasselbe, die Waffe ging los und eine Leiche lag vor den entsetzten Umstehenden.

Mainz. DerMzr. Anz." schreibt: Die Klage über die Abnahme des Frem­denverkehrs in unseren Gegenden ist seit Jahren zur stehenden geworden. Aber wie es den Anschein hat, ist auch hier noch nicht der Höhepunkt erreicht- Forscht man nach den Ursachen, so finden wir sicherlich in erster Linie die horrenden Wirthschaltsrechnun gen, welche den Fremden den Aufenthalt in den Rheingegenden verleiden. Wir wollen hier nur ein Beispiel von den vielen bekannten ansühren. Ein sehr wohlhabender Mann, dem es auf ein Paar Mark nicht ankommt, der aber sich über Prellerei wie viele Andere mit ihm empört, kam vorige Woche nach Schwalbach, mit der Absicht, dort etliche Tage zu verwesten- Dieses Vorhaben aber steckte er sofort wieder auf, als man ihm in seinem Hotel ein Beefsteak mit 2 Mk- öl) Pf- und für 2 Eier dabei noch 50 Pf. abnahm'. Der Mann wird sicherlich den Ort wie das Hotel empfehlen. Solche Beispiele liegen uns zu Dutzenden vor. Wir wissen es aus eigener Elfahrung und aus denen Anderer, daß der Augenblick des Bezahlens der Wirthtzhausiechnung stets Überraschungen der unangenehmsten Art bietet- EinDiner" oder eine Flasche theuien Weines zu viel auf der Rechnung zu finden, ist das Gewöhnliche. Daneben bezahlt man den etwa verbrannten Centimeter Licht alsBougte" jnit 50 Pf. bis l Mark und ebensoviel fürservice, was aber nicht hindert, daß sämmtliche Kellner, Haus- knecht und Portier u s- w. durch beredte Gesten andeuten, daß sie eigentlich noch ihr Theil erwarten.

Köln. Einem hiesigen Handlungslehrlinge kam ein Werthb ief auf h estger Post abhanden. Der Verlust wurde öffentlich bekannt gemacht und Belohnung für tm Wiedererlangung ausgesetzt. Dieser Brief (enthaltend etwa 2400) Mark) würbe kurze Zeit daraus in einem Postkasten vorgesunden. De-selbe war geöff et gewesen und wieder geschlossen worden. Der Finder hatte untrr Beifügung der Zeitungs-Annonce sich die Belohnung selbst zugesichert, denn von der Summe waren 1 Note k 100 UJ. 2 Scheine ä 20 M., 1 ä 5 M-, Summa 145 M- als Finderlohn entnommen. D r Rest wurde unversehrt im Briefe vorgesunden.

Ein l^jähriger Musiker zu Oblau befand sich in einem Latun und nach em er 4 Rum genossen hatte, wettete er mit dem Handlungscommis, daß er im Stande sei, 28 solche Gläser auszutrinken. Die Wette wurde unsinniger Weise angenommen R chk m 2h solcher starken Schnäpse wrtilgt waren, wuide der Trinker besinnunuslos zu fruh Eltern gebracht, in deren Hause ein Schlagfluß sein m Leben ein Ende machte.

In der Nacht vom 30. zum 31. Augun wüt ete zu Barmen von h fn en Regengüssen begleitet, ein orkanähnlicher Sturm. Im Ve>laufe d ss Iben nah » d'e Kälte derart zu, daß gegen 2 Uhr des Morgens dicke Schneeflocken niebe, fielen. D * Schneegestöber währte ungefähr eine halbe Stunde.

! Im aus dem ' ptn: itzchremnarbeit, Mhbinderarbei.

. her elega au

Aus der Pfalz. In dem zwischen Höheichweiler und Bären-Hütie gelegenen e

Blauder-Wald ist am 28 August ein Manu folgendermaßen verunglück!: er hatte das f Ä" ,r ein Seil, woran er eine Kuh führte, fest um den einen Arm gebunden; wahrscheinlich Vb durch irgend Etwas scheu geworden, riß die Kuh ihren Führer um, lief davon ui t> {,& er ft^ ;unfl« schleifte ihn etwa 400 Meter weit fort. Er wurde schrecklich entstellt als nackte Leiche M , ;;öl

aufgefunden; durch das Schleifen waren ihm alle Kleider vom Leibe gerissen worden. bitfti1 ö, <lirfe

Die Kuh war noch an ihr Opfer gebunden. K

Sedan, als in Berlin zum ersten Mal das Cri Cri ertönte. In Paris rour eser­müden" worden, und rascher, als jemals etwas Gutes aus Paris in Berlin Eingang gefunden, sand diese nichtswürdige Spielerei ihren Weg in die deutsche Hauptstadt. Berlin war eben glücklich an der Fran, an der Magd, an der Bank vorbei, und der Anjust erschütterte beieits nur noch selten die ja ohnehin nicht ganz tadellose Luft von Berlin. Da erschien das Cri-Cri in Paris, und Berlin hatte nichts Eiligeres zu lhun, als es auf den eben erledigten Thron der genannten Geschmacklosigkeiten zu setzen, welche nur zu lange geherrscht hatten. Das Cri-Cri ist der metaHne Aujust, der trag­bare Hirsch in der Tanzstunde. Es ist eine Ohrenguillotine, die heute jeder halbwegs ungebildete Mensch mit sich herum trägt, ein Folterwerkzeug, mit welchem die Nerven des mit solchen begabten Berliners gequält, zerrissen, gemartert werden. In allen Straßen, in allen Wirthsbäusern, in allen Pferdebahnwaggons, Überall hört man den einen schrillen Ton dieses Taschenpianinos, dieser bleiernen Heuschrecke, diesen Kuckuks- ruf dec Dummheit. Man kann dem Cri-Cri nicht ausweichen, man muß es austoben lassen wie eine Epidemie, es dulden wie die Wanze, von der es unter anderen Eigen- thümlichkecken die Fruchtbarkeit hat. In den Schulen wird es confiscirt, in den Wirts­häusern verflucht und niedergezischt, in den Straßen verhöhnt, nichts nützt gegen dicsc transportable Höllenmaschine, gegen diese Mitrailleuse in der Westentasche. Keim Flucht, nicht Wachs, noch Watte! Und Berlin konnte sich nicht emschließen, Pari? bin Alleinbesitz dieser Landplage zu gönnen. Am sechsten Sedantage stand an Stelle irgend einer glänzenden Eigenschaft der Stadt Paris das Cri-Cri in Berlin in voller Blüthc.

(Eine ausgeschlagene Millionen-Erbschaft.) In Berlin soll Jemand eine Erb­schaft von einer halben Million Dollars ausgeschlagen haben. DieGer.-Ztg." erzählt wenigstens über dieses Curiosum Folgendes:Vor etwa 35 Jahren lebte in einem Städtchen der Provinz Posen ein Destillateur B. mit seiner schönen und von Jeder­mann geachteten Frau und einem zehnjährigen Sohne. AuS Gründen, die wir hi« MnL nicht erörtern wollen, entstanden gerade zu jener Zeit Zwistigkeiten in der scheinbar .

glücklichen Ehe und führten zwar nicht zur gerichtlichen aber gewaltsamen Treu- feW« M"' nung. B- verließ Frau und Kind unter Mitnahme alles irgend Werthovllen und hat hLu, joTim 1 sich nicht wieder sehen lassen. Seine Frau kam durch Unterstützung mitleidiger Freund! h*. feie auch ohne den Mann durch und erwarb sogar die Mittel, den Sohn anständig erziehen '7 , m zu lassen. Derselbe ist heute hier in Berlin in geachteter Stellung und glückliche! UU l .

Familienvater, während seine Mutter vor 15 Jahren bereits verstorben ist. B- war nach Südamerika gegangen und hat dort, wie der Sohn im Laufe der Jahre erfuhr, Mw, and) litzfi ein großes Vermögen erworben. Vor etwa 6 Wochen ist er gestorben und hat feinen - 1 ' Sohn Emil, dessen Verbleib auch ihm bekannt war, obwohl er niemals wagte, an ihn zu schreiben, zum alleinigen Erben eingesetzt. Durch Consularvermittelung in Kenntnitz gesetzt, hat der Sohn, der sich in bescheidenen, aber gesetzten Verhältnissen glücklich fühlt, die Erbschaft ausgeschlagen, weil das besagte Vermögen nachweislich durch ein schändliches Gewerbe, nämlich durch Mädchenhandel erworben ist. Der Erbe bat bestimmt, daß das Vermögen zu Gunsten aller Deutschen, welche Südamerika mit dec Heimath wieder vertauschen wollen, aber mittellos sind, verwendet wird."

Aus dem Kreise Groß-Gerau schreibt man demMzr. I.": Ein Besuch in Trebur, Astbeim und Ginsheim zeigt, daß zwar das Wasser wieder in sein ursprüng­liches Bett zurückgekehrt ist und auch auf den überschwemmten Feldern theilweise Eini­ges wächst, aber er läßt auch erkennen, daß die Rheindämme an sehr vielen Stellen arge Beschädigungen erlitten haben und mit der Ausbesserung noch in diesem Jab« begonnen werden muß. Zunächst soll mit der Erhöhung des stark beschädigten Gins­heimer Rheindammes begonnen werden und bat das Kreisbauamt Groß-Gerau bk Erdarbeiten zur Vergebung ausgeschrieben. Diese Erdarbeiten sind zu 38 376 M. 36 Pf. veranschlagt und liefern den Beweis, wie hoch die Unterhaltuna der Rheindämme ju stehen kommt. Für die Bewohner der hart heimgesuchten Gemeinden bieten dies! Arbeiten einen schonen Verdienst.

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Nelv-Aork, 6. Septbr. In Vermont wurde der Kandidat der republi­kanischen Partei, Fairbanks, zum Gouverneur gewählt; ebenso siegten in diesem Staate die Republikaner bei der Wahl der Deputirten zum Congreß, indem sie ihre drei Candidaten mit einer Majorität von 30,000 Stimmen durchbrachten. Dagegen glauben in Ankansas die Demokraten über eine Majorität von 40,000 verfügen zu können.

L o k - N o t i z.

Gießen, 7- Sept. Dem Vernehmen nach besteht im Publikum die Meinung, als seien nur die Gebühren der Geistlichen für Trauungen, Taufen und Beer­digungen seit dem 6. v. M. abgeschafft. Diese Meinung ist jedoch irrig, indem nicht allein die Gebühren der Geistlichen, sondern auch diejenigen des evang. Kirchendieners aufgehoben sind, der dafür aus der Kirchenkasse eine Aoersional- Vergütung jährlich erhält-

--Auf dem letzten Viehmarkt waren aufgetrieben: 2 Pferde, 1295 Stück Rindvieh und 1313 Schweine.

(Cri Cri in Berlin.) In seiner neuestenWeltstädtischen Plauderet" schreibt ia'glicb i Ztettenheim:Es war um die Zeit des sechsten Jahrestages des Steges von ffL i

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