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Berlin, 4. Juli. Abgereist sind die Minister Camphausen nach der Rheinprovinz, Leonhardt nach Norderney, Falk nach Süddeutschland, Achen-
Fürsten, Petrovich, das Ober-Commando über die montenegrinische Armee ait der albanesischen Grenze.
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Belgien.
Brüssel, 6. Juli. Der deutsche Kronprinz trifft morgen Nachmittaz Besuch der Ausstellung in Brüffel ein. Derselbe wird am Bahnhofe von
Paris, 6. Juli. Casimir Pürier ist gestorben.
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Darmstadt, 6. Juli. Die 2. Kammer der Landstände erledigte in ihrer Heu Pesth, 5. Juli. Der Gerichtshof von Buda-Pesth als Landes-Com. ttgen 30. Sitzung zuerst den Antrag der Abg. Schulze und Wadsack, dre Errichtung p^enzstelle für Hochverraths-Fälle hat die Verhaftung des ReichstagS-Deputirten in R-u'alz angeordnet und wurde dieselbe unter Assistenz des &aM in die Berathung über die Vorlage Gr. Ministeriums des Innern, die Bewilligung Anwalts vollzogen.
von 50,000 Mark für 1876/78 zur Erhaltung und Restaurirung der Katharinenkirche Lemberg, 4. Juli. In Folge wiederholt vorgekommener Waffendurch, zu Oppenheim betr., ein. An der vierpündlgen erregten Debatte na^en Theili Mml- Rumänien und Serbien wurden die galizischen Bahnverwaltunaen
Dumont. Pfannstiel, Hirschho.m Weiterbeförderung verdächtiger Sendungen bis nach einet bei
Ellenberger, Stüber und Matty. Der Ausschußantrag auf Annahme der Regierungs- den politischen Behörden erfolgten Anfrage zu verzögern und sodann nach Anvorlage wurde zurückgezogen, und ein Antrag des Abg. Frhr. von Nordeck zur Rabenau, Weisung vorzugeheu. •
die Bewilligung der geforderten Summe unter der Voraussetzung eintreten zu lassen, daß das Reich ebenfalls einen Beitrag bewillige und für Prüfung der Pläne wie zur
Ausführung eine anerkannte Autorität beigezogen werde, gegen 7 Stimmen angenommen. , ,, ,, <J\ f
Ein Antrag des Abg. Wolfskehl, der, wettergehend wie der v. Rabenau'sche, die Bewllll- Parts, 4. Juri. Die „Umon" meldet, General Klapka habe auf An- gung von der Bewilligung der gleichen Summe durch das Reich, von dem Umstand, suchen der «Pforte die Aufgabe übernommen, die türkische Armee zu organisiren. daß nicht mehr erfordert werde, abhängig machen und eine vorherige Elnrustung oer _ & Temvs" äußert - Die Großmächte werden bis zu einer neuen 9R>n- Kirche vor Feststellung des definitiven Planes eintreten las en wollte, wurde abgerehnt t " k - V/ J I ,, 8 \ & r Je —
Für den Neubau einer Turnhalle am Gymnasium zu Gießen wurden 21,000 M- ein- düng neutral bleiben, aber es darf als wayrscheinllch gelten, daß sie Commlssait stimmig angenommen. Zum Director des landständischen Archivs wurde Frhr. von ernennen, die sich nach dem ersten Zusammenstöße bemühen werden, die Pforte Wedekind (Darmstadt) gewählt. Die Kammer vertagte sich hierauf unbestimmte Zeit, und die Vasallenstaaten zur Einstellung der Feindseligkeiten zu bewegen.
Darmstadt, 6. Juli. Unmittelbar vor dem Auseinandergehen der Paris, 5. Juli. In hiesigen Kreisen, welche mit der Türkei und zweiten Kammer hat der Finanzausschuß noch eine interessante Berechnung ^ren Zuständen wohl bekannt sind, hegt man sehr ernste Befürchtungen für darüber aufgestellt und drucken lasten, wie sich die Überschüsse der Hauptstaats- ^cn Full, daß die Türkei eine größere Niederlage erlitten, oder daß durch bin käste zu Ende des Jahres 1878 nach Maßgabe der Beschlüste zweiter Kammer ^uschluß Griechenlands an die Feinde der Pforte der türkische Fanatismus gestalten werden. Wir heben daraus das Wesentlichste hervor. Nach dem aufgestachelt würde. Man spricht die Ueberzeugung aus, daß in solchen Fällen außerordentlichen Haupt-Voranschlag waren angesetzt 6,011,137 Mk. Ferner größere Christenmorde jowohl in Kleinasien wie im europäischen Gebiet bt$ sollen nach den Beschlüsten der zweiten Kammer in diesem Voranschlag nicht ^am zu-erwarten seien, verausgabt werden: im Restort des Ministeriums des Innern 265,485 Mk., -- * - - -- - - -
in dem der Justiz 27,500 Mk., zusammen 292,985 Mk., so daß sich der Ueber- schuß-Rcst erhöht aus 6,304,122 Mk. Dagegen sollen nach Beschlüssen zweiter Kammer noch davon bezahlt werden zur Tilgung des Rothschild'schen Anlehens und der Provinzial-Straßenbau-Schuld 1,660,098 Mk.; ferner sollen nach den
Turin, 6. Juli. Wie die „Gazzetta del Popolo" meldet, ist der Köniz — ... ,-----v - „ , z . • plötzlich in Turin angekommen und hat einen Abgesandten des Marschall!
Vorlagen der Regierung noch bezahlt werden: zur Station Elenburg der Main- s$ac Mahon empfangen ; die Audienz dauerte zwei Stunden, das Ergebniß iß Neckar-Bahn 52,000 Mk., Wasterbeschadtgung in Heideshelm 45,000 Mk., no$ unbekannt.
desgl. Astheim und Trebur 54,000 Mk., Veterinär-Anstalt in Gießen 9350 Mk.,
Oppenheimer Katharinenkirche 50,000 Mk., zusammen 210,350 Mk. Diese AossllNd.
Summe von^der obigen abgezogen, verbleibt immer noch ein lleberschuß-Rest Amsterdam, 4. Juli, Abends. Der Kronprinz und die Frau Kron« Prinzessin des deutschen Reichs und von Preußen besuchten heute incognito die hiesige Stadt, besichtigten die historische Ausstellung und andere Sehenswürdig-
Rheinprovinz, Leonhardt nach Norderney, Fatr nach Lruddeutschtano, Ächen- ^iten, frühstückten bei dem deutsche!?'Cousul Hoyack und kehrten Abends nach bach nach Westfalen, Friedenthal nach Gießmannsdors bei Neiße, der Präsident bem $ zurück, des Reichs-Eisenbahnamts Maybach nach Trier.
Berli«, 5. Juli. Die „Prov.-Corresp." schreibt gelegentlich eines kürzen Berichts über die beendeten Arbeiten der Refchs-Justiz-Commlssion, daß die Berathung der Justiz-Commission im Reichstage in einer letzten Herbst-Session der laufenden Wahlperiode stattfinden solle. Diese Absicht habe nicht blos bei und dem Grafen von Flandern officiell empfangen werden, der Verlängerung des Mandats der Justlz-iLommlssion zu Grunde gelegen, sondern sei auch bei der Berathung über die Verlegung des Etats-Jahres von
dem Präsidenten des Reichskanzlers-Amts aufis Neue betont worden. London, 4. Juli. Im Laufe der letzten Woche hat Frankreich den
Berlin, 5. Juli. Der "dkeichs-Aiiz. erk art bie ou an 1(^11 - Großmächten zwei Vorschläge gemacht, beide erfolglos. Zuerst beantragte es
lern entstammende Nachricht:> der deutsche^enerac-Consul Gras B y Konferenzen. Rußland ging willig darauf ein, Deutschland bedingt, OesterreH
grad fei bei dem Abschiede des Fürsten Milan erschienen, um emse ne entschieden dagegen aus, England erklärte, Conferenzen ohne srühei
siegreiche Rückkehr zu wünschen, für unrichtig. Graf Bray ha e sch e vereinbarte, genau sestgestellte Grundlage würden unersprießlich fein. Der ech eineT zahlreichen Menge am Donau-User befunden, um e E n- Borschlag war dadurch beseitigt. Später beantragte Frankreich eint
schiffung des Fürsten Milan zuzu ehen, und bei dieser Gelegenheit fein Wort Collectiv-Abmahnung an Serbien. Diese wurde als verspätet und desh-li mit dem Fürsten Milan gewechselt. muthmaßlich nutzlos abgelehnt. — Das Thurmschiff „Thunderer" soll im Ai-
Berlin, 5. Juli. Man meldet aus Belgrad vom 2. Juli: Den ^lmeerflotte stoßen
Kriegs-Correfpondenten wurde der Aufenthalt im serbischen Lager nur unter bei 1 6 ’ p
Bedingung gestattet, daß dem Commandanten alle Correspondenzen vorgelegt LvllNieU.
werden. Heute wurde ein Zeitungsbericht-rstntter von hi» ausgewiesen. Madrid, 5. Juli. Di- Urheber des beim Cap Gata an englisch»
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tragt, sämmtliche disponible Schiffe des dortigen Geschwaders auszurüsten. gunfliger sind, als diejenigen von Pans, Bruffel und Amsterda • Jtalienischerseits stationiren drei Panzerschiffe in Smyrna, drei in Salonichi, jßcrßictt.
eine Corvette vor Konstantinopel, ein Panzerschiff und eine Corvette in & * ,
Gglljpolli. Belgrad, 5. Juli. Amtlich wird gemeldet: Von einem Angriff-d
Berlin, 5. Juli. Der telegraphische Verkehr mit Serbien und zwi- Serben auf Risch, wovon türkische Bulletins melden, ist hier absolut NM schen Serbien und der Türkei ist wegen des Krieges eingestellt. bekannt. Der einzige Angriff der Serben i» dieser Richtung war aus B-ve
Aus Württemberg, 5. Juli. Waffenfähige Studirende an der Glawa gerichtet und ist vollständig gelungen, indem das verschanzte turn,?! Tübinger Universität aus Oesterreich haben Befehl erhalten, sich zur Fahne zu Lager mit seinem ganzen Inhalte in die Hände der Serben siel. Als er stellen und sind sofort abgereist. weitere Folge dieses Sieges ist tue Wegnahme von Ak-Palanka anzusehen. «l
Zaicar griffen die Türken am Montag den Obersten Leschjanin an, überschnt-l den Timok bei Veliki-Jzwor, um Zaicar anzugreifen, wurden aber vollstälU§
Wien, 4. Juli. Die „Montags-Revue" bezeichnet das Ultimatum, zurückgeworfen. Gestern erneuerten die Türken den Angriff bei Veliki-Jzwor, -W welches die serbische Regierung in Konstantinopel überreichen ließ, einfach als sie mit Projectilcn anzündeten, und bei dem Dorfe Vrazogruci. Der heutige K°np eine Provoiation, wie sie dreister und verletzender kaum gedacht werden könne, dauerte den ganzen Tag. Diesmal scheiterten alle Anstrengungen der Turin Sowohl formell als sachlich werde die Pforte zur Zurückweisung desielben ge- über den Timok zu gelangen, während im Laufe des Gefechtes d,e Serb-n ■ drängt. Der serbische Vorschlag sei auch seinem innersten Kerne nach der Bacisnjc auf türkisches Gebiet eindrangen. Die serbische Artillerie zeig« I« directe Gegensatz zu dem, was durch die Politik der Drei-Kaiser-Mächte fest, der türkischen überlegen und brachte dem Feinde schwer- Verluste bin 4' gestellt und dem Einverständniffe Europas zugeführt wurde. Das europäische Bosnien bemächtigte sich der General Alimpics der befestigten Stellungen - Vertragsrecht kenne nur die Integrität der snzeränen Macht und das Vasallen- Feindes vor Beljina und nahm den Türken Gefangene, g^nen . Gewehr, verhältniß Serbiens. Dies sei eine bestehende Thatsache des öffentlichen Rechts Pferde und viel Schlachtvieh ab. Die Türken zogen sich nach Beljina zurw und es könne durch die Thaksachen der Ereignisse, welcher Art sie auch sein welches in Brand gerieth und von den Serben cernirt wird.
mögen, für's Erste weder principiell noch praktisch erschüttert werden. Belgrad, 6. Juli, Vorm. Nach zweitägigem heftigem Kampfe
Wien, 5. Juli. Die „Polit. Corresp." berichtigt ihren Bericht aus die serbischen Truppen unter Ranko Alimpitsch Bel,ma genommen.
Ragusa vom 4. d. Mts., daß der Zusammenstoß zwischen den Türken und neuerter Sturm der Türken auf Saitschar ist zuruckgeschlagen worden,w . Montenegrinern bei Podgoritza bereits am 1. Juli stattgefunden hat. Dabei die Türken große Verluste erlitten. — General Tschernajeff setzt seine Vorw ereignete es sich, daß die Kuccianer, ein albanesischer Stamm, an der Grenze bewegung gegen Pirot fort.
von Montenegro, welche mit den Türken von Medun gegen die Montenegriner Türökl
vorrücken sollten, sich gegen die Türken wendeten und, von einem Bataillon "
Montenegrinern unterstützt, die Türken bis Podgoritza verjagten und vielen Konstantinopel. Die Truppenmacht, von der die Türken Y - Türken ihre Waffen abnahmen. Anstatt Plamenak übernahm der Cousin des sie den Feinden eiitgegenstellen zu können, betragt nach den ofsietcue B


