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concentrirt. Zwischen Nisch und Sofia im Rücken der türklschen Armee Aufstand ausgebrochen.
Berlin, 4. Juli, phalen, ist gestorben.
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Der für Mebeamti Ferdinar jein Amt Kausmann Prokurist fi
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Pari-, 2. Juli. Die Aufregung in den Studentenkreisen über den Scandal, der sich bei den Prüfungen zur Aufnahme in die polytechnische Schule ergab, ist noch im Steigen, da das lateinische Viertel die schwülstige Erklärung des Amtsblattes für eine Vertuschung zu Gunsten der Jesuitenjünger betrachtet. Die Eingeweihten behaupten, dieses System des Luges und Truges bestehe schon seit Jahren und sei längst öffentliches Geheimniß gewesen. Die Jesuiten schleichen sich überall ein und benehmen sich dann auch überall als das, was sie eben sind, nämlich Jesuiten. Die Zöglinge der Väter Jesu werden einst Officiere, höhere Beamte u. s. w., nun wohl, wer durch ihre Praktiken emporgekommen, der bleibt in ihren Händen. Natürlich wirft sich Jeder, der nicht echt ist, ihnen in die Arme, denn sie wiffeu für Alles Rath. So wuchs die Zahl der Jesuitenzöglinge, die in die polytechnische Schule und in die Anstalt von Saint-Cyr eindrangen, seit 1855 mit jedem Jahre. Dies ist eine statistisch erhärtete Thatsache. Mag auch viel Übertriebenes indem sein, was man sich im lateinischen Viertel jetzt erzählt, so steht doch fest, daß das jetzige Prüfungssystem an den Staatsanstalten faul ist und daß Frankreich ärnten wird, was es seine jetzigen Herren und Meister, die Jesuiten, säen läßt.
ßngkand.
London, 3. Juli. Nach einem der „Times" aus Cettinje zugegangenen Telegramm vom gestrigen Tage hebt die Kriegsproclamation des Fürsten
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mit Verlust von 2000 Mann in die Flucht geschlagen worden.
Pesth, 3. Juli. Fürst Nikita von Montenegro marschirt mit 15,000 Mann gegen Mostar, wo die bisher bei Gaczko befindliche türkische Armee
Eingesandt.
Von kompetenter Seite wird uns folgende Berichtigung der Darstellung br in ber Nacht vom 28/29. v. Mts. zwischen Studenten verschiedener Korporationen fr- gehabten Prügelet, mttgetheilt:
k ®sJLaaerbtn0? ein Polizeidiener geschlagen worden ist, ob nm
oder ohne Absicht, wird dahin gestellt, ^ebenfalls aber schritt derselbe ein nicht u- trgcnb eine bestimmte Person zu schützen, sondern um die Streitenden auseinander bringen, die auf die roheste Weise gestörte Ruhe wieder herzustcllen und dem stö! lichen Unfuge, der in solchem Maße lange Zeit nicht in hiesiger Stadt verübt roirk zu steuern.
2. Wer nicht nur einmal, sondern verschiedene Male bei der fraM Gelegenheit von einer Stichwaffe Gebrauch gemacht hat, dies wird hoffentlich die in geleitete stadtgerichtliche Untersuchung klar stellen. So viel ist nur confiatirt, daß nt: nur etn Student (^leutone) und zwar nicht in die Lunge, sondern ganz leicht b.-i einen Stich verletzt wurde, sondern daß von dessen Gegnern zwei ebenfalls mit Ststc tractirt wurden.
Posen, 30. Juni. Der Weihbischof Janiszewskl beendet heute die sechsmonatliche Gesängnißstrafe, welche er wegen unbefugter Ertheilung der Firmung im Gerichtsgefängniß zu Gneseu zu verbüßen hatte. (O.-Ztg.)
Karlsruhe, 3. Juli. Der Großherzog hat, wie neulich die von der Ueberschwemmung heimgesuchten Orte in der Umgegend von Karlsruhe, dieser Tage die durch das Hochwasser beschädigten Gemeinden und Gemarkungen der Amtsbezirke Lahr, Offenburg, Kork, Bühl und Rastatt in Augenschein genommen, in Begleitung des Präsidenten des Handels-Ministeriums, Herrn Turban. Der angerichtete Schaden stellt sich als sehr beträchtlich heraus. So ist er z. B. im Amtsbezirk Mannheim vorläufig auf 439,000 Mk. geschätzt.
Hegerreich.
Wien, 3. Juli. Die „Polit. Corresp." meldet aus Ragusa vom 3. Juli: Der montenegrinischen Kriegs - Proclamation ging die Organisirung eines Corps von Insurgenten der Herzegowina voraus. Nachdem sich letztere bei Grahovo, Banjani, Grebci, Zubci und anderen Punkten gesammelt hatten, erfolgte die Concentrirung bei Banjani. Bereits gestern befanden sich Montenegriner bei Grahovo; heute überschreiten sie die Grenze. — Aus Belgrad meldet die genannte Correspondenz: die Hauptstadt von Bosnien, Serajewo, wird von den Türken eiligst befestigt. Mit der serbischen Drina-Armee gehen Beamte aller Geschäftszweige nach Bosnien zur eventuellen Organisirung der dortigen Verwaltung.
Wien, 3. Juli. Der „Wiener Ztg." wird aus Widdin telegraphirt: Die Schanzen bei Zaicar sind von den Türken eingenommen und die Serben
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Versailles, 3. Julir Im Senat interpellirte Depeyre und Deputirten-Kammer Gambetta über ein Vorkommniß bei der kürzlich habten Aufnahme-Prüfung für die polytechnische Schule; das Thema der zur Aufgabe gestellten schriftlichen Arbeit war nämlich vielen Zöglingen, die sich um Ausnahme in jene Schule bewarben, unrechtmäßiger Weise schon im Voraus bekannt gegeben worden. Von Seiten des Ministeriums wurde bei der Erwiderung auf die gestellte Interpellation bestritten, daß zu Gunsten der aus Jesuitenschulen heroorgegangenen Zöglinge Indiskretionen begangen seien, und zugleich eine vollständige und unparteiische Untersuchung der Angelegenheit zu- gesagt. Bei Gelegenheit jener Interpellationen kam es zu lebhaften Scenen zwischen bonapartistischen und republikanischen Deputirlen; der Präsident rief die Urheber dieser Auftritte, welche er als scandalöse bezeichnete, zur Ordnung. — Die Interpellation Raspail über den Brief Marschalls Mac Mahon bezüglich der Begnadigungen und die Einstellung der Verfolgungen wegen der mit dem Commune-Aufstand zusammenhängenden Vorgänge wurde auf Antrag der Linken noch weiter vertagt.
Nr. 152 dieses Blattes fühlte sich ein gewisser Herr „D.
betreffs der auf dem Kreuze
..richtig zu stellen . Da der geschätzte Anonymus aus „Unfcnntnifj" in einem ^uf1 bte Sachlage noch „unklarer" gemacht hat. fo erlauben Sie einige .richtigster»-- Bemerkungen: Aundings „sanden" Stiche „Statt" und bekamen außer bem feuto’.c (besten „lebensgefährliche" Wunde so schnell geheilt ist, daß er bereits seit mehr''- Lagen die Vorlefungen besucht) auch zwei Germanen. Messerstiche und zwar der r- bereits m der ersten Minute des Kampfes. Von wem dec Teulone gestochen uior!:: pt, ob nicht vielleicht in jener Nacht ein Jrrthum in der Person des Verwundeten r'fl irgeno welche „Unvorsichtigkeit^ vorlag, sowie alles Nähere wird durch die gericht^' Untersuchung sestgestellt werden.
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Ems, 1. Juli. Bei der heutigen Regatta auf der Mn
Jugen des Kaisers Statt fand, der seinen Platz auf der Veranda des Cursaales j» nornmen, wurden der Reihe wach folgende Preise gewonnen: der Ehrenpreis de 6 commi sion, für vierrudnge Jnrigged Gigs, von dem beuel-bonner Ruderclub Komet) der zweite Preis der Curcommission, für vierrädrige deutsche Boote, von M
^n^U?r!’ere-n U^n Stör); der Ehrenpreis des Kaisers (eine Neptunstaiü ln Silber), für vierrudrige Outngged Race Boote, von dem kölner Ruderclub (Boot Forelle); der Ehrenpreis der Damen, für vierrädrige Jnrigged Wherries, vom bm scheu Ruderoerern m Rotterdam lBoot Falke); der erste P^eis für irocirubriae b°°t° °°in köln-r Rudervercin Union <Bo°t 9?ire), der zweit- d-sgl-ich-n vom kck- Ruderc ud (Boot P-rl-); der erste Preis für Grönländer (Cono-L) von de n S Ruderclub und der zweite desgleichen vom donner Ruderclub. Wesel, Frankfurt bürg, welche gleichfalls bei den Wettfahrten vertreten waren, hatten nicht das Ä Preise davonzutragen.
. » «>^-°vvork, I. Juli. (Per transatlantischen Telegraph., Das PostdampW des Nordd. Lloyd Rhein, Capi. H. Franke, welches am 17. Juni von Bremen Ä am 20. Juni von Southampton abgegangen war, ist heute 2 Uhr Morgens wM» halten hier angekommen. ö v
. . transatlautifchen Telegraph.) Dos PostdampsHI
des Nordd. Lloyd Nürnberg, Capt. A. Jager, welches am 14. Juni von Br« und am 17. Juni von Southampton abgegangen war, ist gestern wohlbehalten b: angekommen.________________
,, ^agusa, 3. Juli. Der russische General-Consul Ionin ist „ach W wöchentlicher Abwesenheit hierher zurückgekehrt und geht morgen in das Ami quartier des Aursten von Montenegro. In der Nacht vom 28. -nm 29 7, ifl trotz der von den Türken getroffenen Vorsichts-Maßregeln eine für die Ä surgenten besttmmte, von Corfu kommende Gebirgs-Batterie nebst Muiiiii), zwischen Lipitza und Antivari gelandet worden. Der montenegrinische Mimin des Innern ist nach Serbien abgereist.
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Juni 1876.
Niederste..................
mittlere
Mittel früherer Jahre
höchste
Niederschlag: an 16 Tagen
„ im Mittel früherer Jahre an 13 Tagen . .
-- I 4) ter,",hrtl e sich ein gewisser H-rr „D.“ berufen, di- •- S‘««n
stattgehabten" Schlägerei gebrachte Lokalnt^ g* ML,
Am Schlüsse des Artikels macht der „D.“ noch eine „furchtbar witzige" Berk kung von dem „Beilegen des „historischen" Namens unserer Altvordern," die doch urj. nur em mitleidiges Lächeln Hervorrufen kann.
Vielleicht dient es dem Anonymus zur Beruhigung, wenn ihm die Versichert-^!
2?. die Germanen an den „vielen Ruhestörungen in verfloss^
Nachten feinen Antheil gehabt haben und sich auch ferner nicht auf diese Weise „ car- zuzeichnen" gedenken.____________________
Briefkasten.
Herrn hier. Wir haben absichtlich der Studentenpromenade am 0onrti; r in hiesiger Stadt keine Erwähnung gethan. So viel uns bekam
sind 29 der Herren zur Anzeige gebracht und werden dieselben wohl erfahren, daß D;r Zur Jetztzeit nicht den Ansichten des vorigen Jahrhunderts huldigen. Wir föiutm Jhuen mit weiteren Einzelheiten dienen, behalten uns dieselben aber für gelegentlich M
von widerstreitenden Jnrereffen geleiteten Mächte den seit einem Jahre glim- die gegen die Pforte vorgebrachten Beschwerden berno, ,
wenden Funken nicht auSlöschen konnten oder wollten, was werden oder können sächlichsten der über die Südgreure Momeuearos verbota? b,c 6m» fi- thuu, wenn di- ganze europäische Türkei in Flammen steht? - Die Ru- gegen Montenegro verübUn eindlichen^ ®
mänter (Moldau und Walachei) und die Griechen verhalten sich anfangs viel- in der Herzegowina Reformen einzufübreü 8 ' f b e Unmöüli^i I-icht ruhig, aber wie lange, wenn der Brand in Serbien, Montenegro. London, 4. Juli. den Times" mirh h.,
Herzegowina. Bosnien und in der Bulgarei um sich greift? Der Aufruf des Memoraudums veröffentlicht; daffelbe stimmt im^ S8et'*
(christlichen) Rev»luttsns-^ssch«ffes in der Bulgare, athmet eine fast bestia- kannten Anqaben überein. In einer Zuschrif/Lord Russell's V k"8 *' lisch- Wildheit; was für Ge-st-r werden da entfeffelt! Da heißt es, „Die England, Rußland und Frankreich am 6 Juli 1827 aUf W
Bischöfe, Mönche und Priester, die Nicht mit m den heiligen Krieg ziehen, sie zum Schutze der Ilnabbänqiakeit Griechenlands ausw^sk^ ^'01” $e,!W mögen ausgeplündert, ihnen Alles niedergebrannt, die selbst geköpft und erschla- Vereinbarung eines ähnliche" Vertrages >um Sckuke t lr n ,u"b I gen werden." - Die Reichen, welche ihre Beisteuer verweigern, „sie mögen biens empfohlen. Vertrages zum schütze der Unabhängigkes,
vertilgt werden wie ein unnützes Ding." — Die Gesunden und Kampffähigen, welche müssig bleiben, — „sie mögen auszerottet werden." Alle Bulgaren, KeröieU.
die nicht selbst mitkämpfen, oder Mittel zum Kampfe spenden — „nieder mit Wlrtrnh 3 r{ rar \
den Verruchten, zum Teufel ihr Geld und ihre Köpfe, sie sind als Verräther mehrere ernste Gefecht stattt,ffunden^^ach^^dre^ünd7 ^udost-Grenz- hch dem Gericht der Nation verfallen und möge sie die Erde verschlingen." Und General Tschern^eff bas von meßrer’en Rampfe
^Berlin, 3?Juli. Der muselmännische Fanatismus greift an den ver- Ellina ^anko Alimpics kämL
schiedensten Orten der Türkei immer mehr um sich. Das barbarische Wüthen
in Bulgarien geht seinen Gang, schuldige und Unschuldige, Männer, Weiber, Türkei
Kinder werden ohne Unterschied hingeschlachtet, die Jungfrauen in die Sclaverei d ™ v
geschleppt und vergewaltigt, die Dörfer uiedergebrannt, die Saaten zerstört, meldet: Die Serben ariffen V.K ^urquie" aus Md
kurz es wird nach Möglichkeit dafür gesorgt, daß dieser cultivirteste Landstrich Kamose hin yn kurktschen Truppen an. Nach lebhch d-r Türkei zur Wüste werde. Schon v°/einigen Tagen zählte man an 150 £$ Ä"? ' ®‘8m 2' Ü
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am 6. Jul, Konstantinopel verlaffen. Auch die Montenegriner v«l-- Konstantinopel. 0 '•


