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der modernen Verfolgung.'
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Türkei.
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und ebenso wird
bei der durch den Kaminfeger Herrn Zwesch an seinem Hause in der Caplans' gaffe vorzunehmenden Veränderung nichts zu erinnern gefunden.
Maurer Herr Philipp Größer roiU an seinem Hause an der Frankfurter- Straße eine Einräumung von Backsteinmauer herstellen. Obwohl die Bauordnung für Gießen die anzubringenden Einzäunungen in anderer Weise vorschreibt, so soll der vorgelegte Ptan doch befürwortet werden, sofern zu der Mauer Ofenbrandbacksleine verwendet werden. ,
Herr Philipp Bauer II. hat sich wiederholt mit einem Gesuch an die Stadt gewendet und um Ueberlassung von städtischem Gelände neben seinem Hause in der Reichensandstraße nachgesucht. Darauf soll dem Bittsteller geantwortet werden, daß die in dem Gesuch angeführten Gründe keine Veranlassung abgeben könnten,
Washington, 3. April. Die Kammer der Repräsentanten hat den Antrag aus Versetzung des früheren Kriegssecretärs Belknap in Anklage-Zustand angenommen. Die Insurgenten unter Porfirio Diaz haben Matamoras beseht.
von dem bereits gefaßten Beschlüsse abzugehen.
8. Die Bewohner des Gartfelds sollen auf ihr Gesuch, wegen Anlegung emes directen Wegs nach der Stadt dahin bcschieden worden, daß auf dasselbe mit Rücksicht auf das im Ebel'schen Garten vorzunehmende Straßenprojcct vorerst nicht eingegangen werden könne. „ „
9. Bei verschiedenen zur Vorlage gebrachten Kostenvoranschlägen über Arbei en in der neuen Realschule und in der LudwigSstraße wurde nichts zu beanstanden gefunden. _ L ..
10. Nach dem Vorschlag des Gaswerks soll auf ein Gesuch der Bewohner der Grun- bergerstraße dort noch eine Laterne aufgestellt werden.
11. Verschiedenen Debenten wurden zur Abführung ihrer Schuldigkeiten an die Staotkasse die nachgesuchten Fristen bewilligt
Sitzung vom 30. M ä r z.
1. Wegen Versetzung der Telegraphenstange vor dem Hause des Herrn Uhrmachers Schmidt am Wallthor war zwischen einem Commissär der Kaiserlichen Ober- Post Dircction und Vertretern der Stadt eine Vereinbarung zu Stande gekommen, welche von der Stadtverordneten-Versammlung genehmigt wurde
2. Mit der von der Armendeputation beschlossenen Vergebung einer durch das Ableben eines Hospitalitcn frei gewordenen Pfründe im Hospital, wird stch einver-
3. Das Gesuch"^des Herrn Oeconomen und Schreiners Wilhelm Schäfer von Hungen, welcher an der Schoor in der Nähe des AsterweqS auf die ehemals Wagnerische Wiese bauen will, soll befürwortet und der Herr Stadtbaumeifier Stief mit Anfertigung des Nivellements beauftragt werden, sofern Bittsteller ausdrücklich anerkennt, daß er aus der Befürwortung rrsp. Gewährung seines Gesuchs keinerlei Anspruch an die Stadt in Bezug auf Straßeneröffnung, Canallsirung, Gasbeleuchtung, Pflasterung u. s. w. herleitttr könne.
4. Die Baugesuche von Herrn Landg.-Assessor Geb dar d, welcher in der Gartenstraße ein Wohnhaus und von Herrn Jacob Thomas, welcher neben seinem Wohnhause an der Schiffenbergerstraße ein Nebengebäude aufführen wollen werden befürroorteL_________________ —
Lokal-Notiz.
Gießen, 5. April. In der Sitzung der Stadtverordneten vom 23. und Mäiz wurde Folgendes zur Verhandlung gebracht:
1. Die städtischen Forstwarten sind bezüglich ihres Einkommens in 3 Gehaltsklassen eingetheilt und beziehen dieselben vom 1.—6. Dienstjahre 850 Mk, vom 7.—12. Dienstjahre 900 Mk. und vom 13. Dienstjahre an 950 Mk. Gehalt. Seit 1868 ist Forftwarte Schlag definitiv angestellt und reiht hiernach in die 2. Gehaltsklasse ein. Mit Rücksicht darauf aber, daß er schon seit 1862 als Gehülfe verpflichtet ist und von da ab bis zu seiner definitiven Anstellung den Dienst für seinen damals erkrankten Vater uncntgeldlich besorgt hat, ist dessen Versetzung in die 1. Gehaltsklasse beschlossen worden
2. Eine Eingabe des Hauptmanns der freiwilligen städtischen Feuerwehr, des Hrn. W eid ig, wegen Beschaffung eines Lokals zur Unterbringung der neuen Feuerwehrleiter wurde der für das Feuerlöschwesen bestehenden Commission zur Berichtserstattung überwiesen.
3. In Betreff der Parzellvermessung in der Gemarkung Gießen, sowie der damit zu verbindenden Zusammenlegung der Grundstücke wurde beschlossen:
a) die Kosten für die Vorarbeiten, nämlich der Abstimmung, für die Anfertigung der summarischen Darlegung u. s. w. (circa 500 Mark) auf die Stadtkasse zu übernehmen; _
b) Die Kosten für die Zusammenlegung der Grundstücke aber nur aus der Stadtkasse vorlegen zu lassen.
4. Das Baugesuch der Ludwig Schwan Wittwe, welche hinter ihrem Wohnhaufe in der kleinen Sandgasse eine Werkstätte Herrichten will, wird nicht beanstandet,
Serbien.
Delarad, 3. April. Nachdem die Aufnahme eines Anlkhens im Ausland- Mangels annehmbarer B-blngung-n g-sch-it-rt ist. M bte Reglung
Alexandrien, L April. Der Prinz von Wales ist heute hier an gekommen.
Koniiantinopel, 1. April. Wie versichert wird, sind an dem Finmiz- pr°iecte d"r französisch-englischen D-l-girl-n mehrer- V-ränd-rung-n vorgenom. men worden. Di- Verhandlungen werden fortgesetzt, z-doch ist -me Lösung bisher nicht ersslgt. Das Eomitö der S»atzbonds von 1872 soll bezüglich dieser W-rth- gegen die Verhandlungen protestirt haben. — Kiamil Pascha ist an Stelle Namik Paschas zum Präsidenten b-s^taatsrath« ernannt worden. Auch im Marine-Ministerium und im Finanj-Mlnisterium stehen Veranderun-
oelunaen Beduinen der Biiazid um sich zu schaaren. Dieselben v-rw-igert-n> den aus Biskra ihnen zugegangenen Befehlen den Gehorsam. Die Behörden haben den Stamm isoiirt, um den Abfall anderer Stämme zu v-rh.nd°ru, und nack Biskra und Bnflada Spahis gesandt, die gegen dre Buazid zu Felde -i-b-n sollen, wenn stch dieselben nicht sofort unterwerfen.
ä 9 Daris 3. April- Das „Univers", das jeden Tag eine Ueberraichung feil bietet, hat jetzt herausgebracht, daß die Protestanten noch schlimmer als die französischen Radicalen seien; es schreibt: „Sobald die Verfolgung der Kirche anacsangen haben wird, wird man sehen, daß die Protestanten minbeT heftig, alwr verrätherischer auftreten werden als dl- Radtcalem Bei der Verfolgung, die uns bedroht, wird Calvins Geist mehr thun als all di- Wuth^ der Radicalen. Die Schweiz liefert uns ein Beispiel hiervon. Sie ist geschickter zu Werke gegangen als selbst Herr v. Bismarck. In der Schweiz sind die Katholiken und ihre Priester gesetzmäßig vogelfrei. Da blüht das Ideal
Italien.
Rom 3. April. Der Papst besetzte in einem heute abgehaltenen Con- sistorium mehrere erledigte Bischofssitze und ernannte zu Cardinälen die Jesuitenvater sdranzelin und Duvanzo. ,
Rom, 4. April. Dem „B-rsagli-re" zufolge hat der Minister d s Innern, Nicotera, die Präsekten angewiesen, sich jeder Becmflusiuiig der poli- tiidien Wahlen zu enthalten. — Graf Barral geht demnächst nach Brusiel um doök den Posten eines italienischen Gesandten zu übernehmen. - Feldmarschall Graf Moltke ist hier eingetroffen. .
T ^apel, 3. April. Prinz Karl von Preußen und Gemahlin sind hier eingetroffen und im „Hotel Louvre^ abgestiegen.
England.
London, 3. April. Im Unterhause zeigte Disraeli an, daß die Ver- tagung des Parlaments vorn 10. bis 23. April dauern werde. Hierauf brach e der Schatzkanzler Northcote das Budget zur Vorlage; danach betrugen die Einnahmen des Vorjahres 77,131,000 Lst., die Ausgaben ^,121^000 Lst und sonach Ueberschuß 710,000 Lst. Di- Ausgaben des neuen werten veranschlagt auf 78,044,000 Lst., d>- Einnahmen auf 77,270,000 Lst-, demnach wurdk sich ein D-fic.t von 774,000 Lst. -rg-b-n. Northcote schlägt vor, die Einkommensteuer um einen Penny zu erhöhen , mit Ausnahme der Einkommen bi« zu 150 Lst. Der hiernach zu erwartende Ueberschuß wird auf 365,000 Lst. veranschlagt. .
London, 3. April. Das Oberhaus lehnte nach längerer Debatte mit 137 gegen 91 Stimmen den Antrag Shaftesbury's, die Königin zu bitten, den Titel Kaiserin nicht anzunehmen, ab.
Spanien.
Madrid, 4. April. Das Handelsfahrzeug „Odin", Capilän Reiß ist bei Cap Gata, an der Küste von Andalusien, am 1. April gesunken; zwö s Personen sind gerettet und in Karthagena gelandet.
Kußland.
Petersburg, 2. April. D-m „Staats-Anz." zufolge geht der Kaisers Ende April über Berlin nach Ems, dann nach Jugenheim, und k-hrr zu ben' Lag-rübung-n von Krasnoje-Selo hierher zurück. Im Sommer besucht der Kasier H-lsingsors, und hält dann im August in Warschau und einigen anbe* ren Orten Truppenrevue ab. Darnach gehen b-r Kaiser unb bl-Kaiserin nach Livadia, von wo bieselben irn Spätherbst- nach Petersburg znruckkehren. Im Laufe b-s Sommers werben Besuche erwartet von bem Kaiser von Brasilie , dem Könige von Dänemark unb bem Prinzen unb bet Prinzessin von Pi-mont.
B e r «- i f ch r c ».
Darmstadt, 3. April. Von competenter Seite gehen uns folgende Mitt hei luiivt yjiuuyv*«. -------- — •' „ cItunaen zu: In Folge des Wolkenbruchs sind gestern Abend u. A. auch die Bahn
unter Zustimmung b-s permanenten Ausschuffes der ^kupschtma beschlossen, und H-idesh-im, Str-ck-Mam,-Bina-n
ein freiwilliges Aiil-h-n im Jnlande in Höh- von 12 Millionen Francs aus- befdjäbigt worden, so dah zu erheblichen R.paraturen geschritten werden mutz i »reiben an bem sich die ©emeinben nach ihrem Vermögen betheillgen sollen, 'x,,, Wiederherstellung des Dammes bei Gonsenheim ist im Lause des Tagesju^ ,
zuschrerven, an vein | wattigen und wird bis dahin der Personenverkehr durch Umstetgen vermittelt.
lÄrieäieNland. der" Mainz-Binger Linie dagegen sind die Beschädigungen umfangreicher, mdem N'-.
, allein bei der Station Heidesheim der Damm durchbrochen, sondern auch zwflch
' Heidesheim und Ingelheim ein Viaduct unterspült und beschädigt ist. Der LocalP ■
sonenocrkehr wird biS auf Weit-res in beschränkter Weife durch Züge zwischen Mainz Heidesheim und Jngelbcim-Bingen vermittelt.
- Das dem Fürsten Bismarck von Bürgern der Stadt Hanau «efttTte Ehrengeschenk, ein Schmuckkästchen, an dessen Herstellung die ersten Kräfte der Hanau Kunstindustr,e sich beteiligten, ist nunmebr vollendet und wird, nach einer mrbnaalg Aufstellung am Orte, demnächst dem Reichskanzler überreicht werden. Das Kastcy ist von seltener künstlerischer Vollendung. m v nllten
— Wir lesen eben, daß die vtelverurtheilten Wanderlager doch ihren gu Grund haben. Dieser Grund ist einem fliegenden Kaufmann in Schwemfurt tn Hitze des Streites mit einem ansässigen Kaufmann entfahren und lautet: ,,-as u Sie was? Eine Stadt hat 45,000 Einw., davon sind 35,0-0 dumm und kaufen bet mir, 10,00« sind gescbeidt und kaufen bei Ihnen!" — Was das nur fü
3 April Der Senat hat ben Gesetz-Entwurf wegen Aufhe-N. Juli mit Sproceatigen V-rzuzs-Zins-u ausbezahlt werben.
R-l-aerunas'^ustanbes angenommen. - Dl- Amnestie-Eommission Äonflantinopel, 3. April. Gerüchtweise verlautet, bet Finanzmiuister k a<^.»ntirt,n-ffnmmer bat bi- Ministet Ricatb unb Dufaute vetnommen; solle burch Ghalib Beg ersetzt unb Evhern-Pascha zum Botschafter in Berlin hfltXn mLten bi- Amnestie zurück, stellen aber Maßregeln bei Menschlich'teir ernannt werben. — Di- V-rhanbliwg-n mit ben englischen unb französischen ^»u Nck7' Den °nia7n welch- sich reuig erweisen, soll- verziehen werben, D-legirt-n stoßen auf einige Schwierigkeiten.
dagegen ben Verstockten bürfe bie Rückkehr nicht gestattet werben. AWerifta.
oagegeu ve* i Aie heutige „Röpublique Franyaise" beweist, baß
N,ff?mmlunaen ' welche bie breißig bischöflichen Grüuber b-r katholischen New-Aorik, L April. Die Staatr,chulb hat im Monat März um T! » Noris am Mittwoch unb Doimerstag in Paris abhielten, em 4,240,000 Dollars abgenommen. Im Staatchchatze befinbcn sich 73,756,000
Universität v°n Par - am mw w be mit Strafen Dollars in Gold unb 5,965,000 Dollars in Silber.
durchaus unL-Mich-r Act wa b Washington, 1. April. Das Repräsentantenhaus hat eine Bill an-,
belegt ^wer en au5 Algerien ist es einem der arabischen Häuptlinge genommen, wonach die kleinen Paptergeldzeichen durch Silberscheidemünze ersetzt
_________ Xinpn bpr Niiaüd um sich 111 schaaren. Dieselben verweigerten werden sollen. .. ..
aeit bevor. . . I — °?n Frankreich hat eine Behörde ein p obatcs Mittel erfunden, dem
Konstantinopel, 3. April. Gin ofsici , _• nräbreub des C ottesdi f ’ »m i 97»:sver^"n Wirths'
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ftjet?' Unte^alleTuminben 2r"wüchenU?^ April-Coupon» am > msttag» wohlbchalten'hie" angKommeu. "
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Dienstag ben U 175 Eichenstiimme von 1 melet Durchmesser,
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246 Melholj-Stangen Zentimeter Durchme meker Inhalt,
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Mittwoch den 12 36 R -Meter M* 160 v Eichen-u.l :265 „ gemischtes
;800 y gemischte 9 Der Anfang ist Morger Weg nach Nonnenroth.
Langsdorf, den L April Srobherzogliche Bürgerme Köhler
Lersteigernng v> stanimkn und
Die auf naibenannttn cxWen tfapptlftämmt u, an bei babei bemerkten Ta "ersteigert werden, und zwo
1) Auf der Straße von
Reiskirchen
Montag den 10.
21 Stämme von 4- 24-50 Zentimeter 5 Raufen Reiser,
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der Straße von i ökgen Langsdorf
Mittwoch den 12.
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