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Buchen Birken Eichen Nadelholz ASpen Erlen
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1 Elsasses übtW ter Schweiz eilt!
Zur Beglaubigung: F i n k e l d c.
Das Erlen-Schetd- rund und eignet sich Cigarrenkistchen.
gehalten werden.
Fronhausen, am 1. Juli 1876.
Königliches Amtsgericht, gez. F e i m e r.
Buchen- u. Eichenholz. Crofdorf, den 1. Juli 1876.
Der Bürgermeister: E o l n o t.
Die Annoncen-Expedition Th. Dietrich Co. in Cassel übernimmt die prompte Besorgung von Anzeigen in sämmlliche Zeitungen Deutschlands und des Auslandes zu Ortginalpreisen. (Alleinige Jnseraten-Annahme f. d. „Casseler
eine nicht ganz dienstlich stramme Haltung angenommen. Da becomplimentirte ihn ein neugebackener Reseroelieutenant in Gegenwart des Hauptmannes: „Na, wie stehen Sie denn da, Sie haben wohl auch noch nie geschossen." „Zu Befehl, Herr Lieutenant/ war die zwar nicht sehr disciplintrte aber treffende Antwort, „nein, geschossen habe ich noch nicht, 1870 und 71 haben wir uns mit Steinen geschmissen." Der Hauptmann fing laut an zu lachen, der Herr Lieutenant aber wurde blutroth, biß sich auf die Lippen und schwieg.
— (Für die Gegner der kirchlichen Union.) Unter der Regierung Friedrich Wilhelms I. hatte der lutherische Probst Roloff sich bereit finden lassen wollen, auf den Gedanken des Königs, die Calvinisten und Lutheraner zu vereinigen, einzugehen. Der König schrieb ihm deshalb wörtlich unterm 10. Sept. 1726: „Der Unterschied zwischen unfern beiden Religionen ist ein Pfaffengezänk und Eure Einwendungen sind nur Possen. Wenn man es examinirt, so ist es derselbe Glaube in allen Stücken, nur auf der Kanzel machen sie eine Sauce, eine saurer als die andere, Gott verzeihe allen Pfaffen, denn sie werden Rechenschaft geben vor Gottes Gericht, daß sie Schulratzen aufwiegeln. Es wird nicht heißen: bist Du lutherisch oder reformirt? Gott möge alle Die zum Teufel schicken, die Uneinigkeit verursachen, dazu helfe uns Gott der allmächtige Vater unseres Erlösers Jesu Ehristi durch seinen bittern Tod. Amen!
Wien. (Fatales Mißoerständniß.) Ein sehr bekannter reicher Bankier, dessen Name mit F. anfängt, ließ einen Wagenlackirer kommen, um demselben den Auftrag zu geben, eine Kutsche neu zu malen. „Machen Sie die Sache ganz einfach, ganz simpel," sagte er, „ohne allen Glanz. Ich will kein Aufsehen machen, ich Haffe das. Bringen Sie auf der Thür deswegen auch durchaus kein kunstreiches Emblem, keine Krone, keinen Namenszug an, sondern nur ein kleines nettes F'chen." „Gut," sagte der Lackirer, „es soll Alles nach Wunsch geschehen," und richtig. Nach vier Wochen kommt die Kutsche an, ganz einfach, ganz simpel, ohne allen Glanz, mit keinem Enblem, keiner Krone, keinem Namenszug, nur auf dem Kutschenschlage befand sich das bestellte ganz kleine, nette — Aeffchen.
Southampton, 28. Juni. Das Postdampfschiff des Nordd. Lloyd Weser, Capt. F. v. Bülow! welches am 17. Juni von Ncwyork abgegangen war, ist heute 5 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen und hat nach Ladung der für Southampton bestimmten Passagiere, Poft und Ladung 9 Uhr Morgens die Reise nach Bremen fortgesetzt- Die Weser überbringt 268 Passagiere und volle Ladung.
Newyork, 24. Juni. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdampfschiff des Nordd. Lloyd Donau, Capt- R- Bussius, welches am 10. Juni von Bremen und am 13. Juni von Southampton abgegangen war, ist heute Morgen 4 Uhr wohlbehalten hier angekommen.
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— In einem Kaffeehause zu Boston saßen zwei Amerikaner, die einander erzählten und belogen, denn die amerikanischen Lügen sind zum Sprichwort geworden: „Denken Sie sich, sagte der Eine, was kürzlich einem hiesigen Arzte passirt ist. Er hatte einen Kranken, der an einer heftigen Erkältung litt. Um ihn zum Schweiße zu bringen, verschrieb er ihm ein Rezept, welches aber so heftig wirkte, daß der Mensch Morgens in seinem Bette im eigenen Schweiße ertrunken gefunden wurde." „Davon
2313) Sommerrocke, Hosen und Westen für Knaben und Herren, in allen Größen und Weiten, empfiehlt zu sehr billigen Preisen. H. Rütosamen.
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schäften den historischen Namen unserer Altvordern beizulegen für gut befunden haben, in die Lunge gestochen. I)-
(Anschließend an vorstehende Richtigstellung (?) wollen wir unsere Localnotiz der Nr. 150 genauer präcisiren: 1) Haben sich die Herren Studirenden in der Nacht vom Mittwoch ouf Donnerstag V» vor 1 Uhr auf dem Kreuz, resp. Seltersweg geprügelt und ein Teuton ist lebensgefährlich durch einen Stich verwundet worden; 2) die Polizei ist nicht bedroht worden, sondern hat zum Schutze des Verwundeten blank gezogen. Daß dabei ein Hieb den Polizisten traf, geschah nicht in böser Absicht, sondern von ungefähr; 3) auf dem Kirchenplatz und hinter der Kirche ist Unfug verübt worden, so wurde z. B. der Thürmer herausgcschellt, die Thür zum Glockenthurm ausgehoben, ein Dicnstmannskarren in eines der kleinen Thürme qeschleppt, auf einem Weißbindergerüst eines Hauses am Kirchcnplatz herumgetanzt, ohne daß einer hcrunterfiel :c. — Wir wollen und können nicht behaupten, daß es dieselben Herren waren, die sich auf dem Kreuz geprügelt, constatiren aber die Thatsachen, die in dieser Nacht (nicht zu gedenken der zahlreichen Heldenthatcn in verflossenen Nächten dieses Jahres) geschehen sind. Eine Steuerung dieses Unfugs wäre aber im Interesse manches der Ruhe bedürftigen Kranken, sowie den Einwohnern der Stadt zu wünschen.)
3518) Termin zur freiwilligen gerichtlichen Versteigerung des Johannes Becker'- chen Gutes in Holzhausen im Loch, ca. 58 Casseler Acker groß, wird auf
Freitag den 7. Juli d. I.,
Nachmittags 1 Uhr,
in die Becker'sche Wohnung in Holzhausen bestimmt. Es soll nur dieser eine Termin
Es soll die Herstellung von Trockenmauern in dem Rodberg und Gam- bacherwald-Einschnitt excl. Lieferung der Bruchsteine zusammen oder in zwei Loosen getrennt im Wege öffentlicher Submission vergeben werden. Die Offerten ßird portofrei und versiegelt mit der Aufschrift:
„Submission auf Herstellung von Trockenmauern" bis zum Submissions-Termine
am Montag den 10. Juli d. I., Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebsinspection zu Frankfurt a. M. einzureichen, wo- felbst auch die Bedingungen eingesehen und die Offerten-Formulare in Empfang genommen werden können.
Frankfurt a. M., den 20. Juni 1876. (3344
Königliche Betriebs-Jnspection.
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und Prügelholz ist zum Schneiden von
Versteigerungen.
Holzverkauf.
Sonnabend den 8. d. Mts., von 2 Uhr ab, werden im Gemeindehause zu Dorlar steigert:
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29 Eichen-, 23 Nadelholz-Stämme,
II. Bau-, Werk- und Nutzholz:
4 Eichenstämme von 72—100 Centimeter Durchmesser und bis 10 Meter Länge — 14,99 Festmeter,
3 Buchenstämme von 45—54 Centimeter Durchmesser und bis 12 Meter Länge — 5,85 Festmeter,
Die Zusammenkunft ist, auf der Rom- röder Straße im Districte Unterdottenberg, Vs Stunde von der Eisenbahnstation Ehringshausen entfernt. Im District Unterdottenberg sitzen 138 Rmtr. Buchen-Schetd- holz I. Classe, welche auf der in nächster Nähe befindlichen chaussirten Straße leicht nach der Station Ehringshausen gefahren werden können.
Das Erlen-Schcid- und Prügelholz sitzt im District Riedstauden, eine Stunde von der Station Zell, und ebensoweit von der Station Ehringshausen entfernt.
Die Versteigerung beginnt um 9 Uhr Vormittags präctS
Maulbach, am 1. Juli 1876. (3517
Großherzogliche Oberförsteret Maulbach.
Koch.
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Bekanntmachung.
Von Großherzolichem Kreis-Medicinalamt Gießen I ist wiederholter und letzter Termin zur kostenfreien Impfung auf
Samstag den 8. Juli und zur Revision der Geimpften auf
Samstag den 15. Juli, jedesmal Nachmittags 3 Uhr, in dem Schulhause in der Schulstraße festgesetzt worden.
Die Einwohner der Stadt werden hierdurch aufgefordert, ihre im Jahre -1875 geborenen und in 1876 impspflichtigen, jedoch noch nicht geimpften, sowie die in 1875 ungeimpft gebliebenen oder ohne Erfolg geimpften Kinder in dem erwähnten Termine im Schulhause in der Schulstraße zur Impfung vorzustellen.
Gießen, am 30. Juni 1876.
Grsßherzoliche Bürgermeisterei Gießen.
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1,5 Rmtr. Eichen-Nutzholz,
47 „ „ Derbholz u. 569 Rmtr-
Reiser;
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" 51 Eichen-, 4 Ftchten-Stämme,
31 Rmtr. Derbholz, 67 Rmtr. Stöcke, 380 Rmtr. Reiser, 36 Stück Haustöcke,
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steffentliche Bekanntmachung.
3227) Ueber das Vermögen des Bierbrauers Ernst Fries von Gießen ist ein Echuldenwesen eingeleitet und um Zusammenberufung der Gläubiger behufs Abschlusses eines Arrangements gebeten worden. Es werden daher alle Diejenigen, welche vermögensrechtliche Ansprüche an denselben zu bilden haben, aufgefordert, solche nebst etwaigen Vorzugsrechten im Termin:
Montag den 17. Juli I. I.,
Vormittags 10 Uhr,
anzumeldeu und bezüglich eines Arrangements Beschluß zu fassen. Die nicht erscheinenden Gläubiger werden hinsichtlich des Arrangements als den Entschlüssen der Mehrheit der erscheinenden Gläubiger zustimmend angesehen.
Gießen, am 15. Juni 1876.
Großherzogliches Stadtgericht Gießen.
I. V. d. D.: .Oppermann.
Holzversteigerung
in der Großh. Oberförsterei Maulbach.
Wir versteigern
Montag den 10. Juni
in den Distrtcten Hommelberg, Atzelberg, Riedstauden, Unterdottenberg, Seifen rc., Forstwartet Heimertshausen:
I. Brennholz:
Scheidh. Prügelh. Stockh. ReiSh.
tut: 'bkreuz des "«Mfchk W morgen nachl kuen italienisch^ Omen. i
an jflmJ ]l Serbien wälisl ^lustig erklärt.' Bl Belgrad, baj: .Urberschreitunz .soll morgen < nrcular an die tz -k" Krieg Serbin 'asallen-Verbandi;
Dienstag den 4. Juli, Nachmittags 2 Uhr, wird im Hause des Herrn A. Worms am Seltersweg ein Ladentisch, ein Schränkchen, eine Marquise, Kisten und Stühle öffentlich versteigert.
Gießen, den 29. Juli 1876. (3487
M. Pilger, Masseoerwalter._____
Dienstag den 1. August, Nachmittags 2 Uhr,
soll auf dahiesigem Rathhaus die Hofraithe deS Lorenz Formhals meistbietend versteigert werden:
Flur Veos 88 Meter Hofraithe auf dem Eanzleiberg,
Gießen, den 17. Juni 1876. (3225
Großherzogliches Ortsgericht Gießen.
Müller.
— (Originelle Entbindungs-Anzeige.) Die Deutsche Schühenzeitung enthält unter ihren Inseraten in Nr- 21 folgende „Geburtsanzeige". Meine beim fünften deutschen Bundesschießen in Stuttgart mir mit 33 Punkten auf der Scheibe „Deutschland" erschossene, mit 100 Mark notirte originelle Ehrengabe der Stadt Leonberg, eine Hündin, hat heute 13, schreibe dreizehn lebende junge Leonberger Hunde geworfen. Und das bei einer Hundesteuer a 10 Mark! Welche Ueberraschung, welche Fruchtbarkeit einer Ehrengabe! Mutter und Kinder befinden sich wohl und ich rufe, im Anschauen der munteren Familie versunken: „Nun aber halte ein mit deinem Segen, Schützenglück! Nur keine Hündin mehr zum Bunderschießen! Bremen, 21. Mai 1876. W. B."
Michelstadt, 23. Juni. Der Stadt-Rechner Volk von Erbach, zugleich Rechner der dortigen Volksbank, ist unter Mitnahme der Stadt-Casse, des Baar- Bestandes der Volks-Bank und verschiedener anderer Gelder „auf Reisen" gegangen.
— (Unversehens abgetrumpft.) Im Casino X. kneipte Abend für Abend eine aemüthliche Gesellschaft, zu welcher auch der Professor Boxhorn gehörte, der aber nicht im Rufe besonderer Höflichkeit stand. Eines Abends war der Professor der erste von der Tafelrunde: Darob verwundert, fragte er den aufwartenden Kellner: „Ist denn noch keiner von den Ochsen da?" — „Nein, Herr Professor", war die schnelle Antwort, „Sie sind der Erste!" , '
— Fast das ganze weibliche Geschlecht hat die Angewohnheit, Nah- und Stecknadeln nach dem Gebrauch derselben an die Brust zu stecken. Ein solcher Fall hätte vor einigen Tagen für die betroffene Dame üble Folgen haben können. Eine junge Dame war mit Nähen beschäftigt und steckte die eben benutzte Nähnadel an die Brust
einiger Zeit bückte sie sich schnell um Etwas vorn Fußboden auszuhebe» und ... ........ „„ „„„„„ ----------- „ul.,
stach sich bei dieser raschen Bewegung die Nadel mtt solcher Vehemenz in die Brust, daß habe au$ gehörst, sagte der Andere, aber mit dem Zusatze, daß man, um zu dem sie sofort brach und das Spitzende m der Brust stecken blieb. Vor Schmerz fast einer Leichnam zu gelangen, ein Boot zu Hülfe nehmen mußte.
Ohnmacht nahe, versuchte die Dame mit Hülfe der herzueilenden Schwester die abge- --------------------------------------------------------------------------------------
brochene Nadel herauszuziehen, was ihnen auch mit vieler Mühe gelang.
— (Selbstbewußte Antwort.) Gelegentlich der letzten Mauser-Uebung war nach Neuß hin auch ein alter Landwehrmann etnberufen, der unter vielen anoeren Ehrenzeichen auch das eiserne Kreuz trägt. Derselbe hatte beim Abfeuern eines Schusses! Tagespost".)
Bekanntmachung.
Donnerstag den 13. Juli I. I., des Vormittags 10 Uhr, wollen Heinrich Schön Erben zu Kirschgarten ihr sämmtliches Immobiliarvermögen, bestehend in Hofraithe, circa 32 Morgen Acker- und Wiesengelände, mit der darauf befindlichen Winter- und Sommer- erndte, worauf sehr gute Erndte in Aussicht steht, wegen Erbvertheilung öffentlich an den Meistbietenden freiwillig versteigern lassen, wobei das Gut im Ganzen zum Ausgebot kommt.
Weiter wird noch bemerkt, daß hierbei Vs Theil von der daselbst gelegenen Mahl- und Oelmühle, unter vollständiger Wasserkraft auf 2 Gänge, dieser den Heinrich Schön Erben zugehörige Antheil zugleich mit versteigert werden soll, wobei wir noch anfügen, daß Kirschgarten nur V« Stunde von der Oberhessischen Eisenbahn (Station Mücke) gelegen ist.
Merlau, den 22. Juni 1876. (3334
Großherzogliches Ortsgericht Merlau.
______Sartorius.
Holzverkauf.
Sonnabend am 8. d. Mts., von 9 Uhr ab, werden im Gemeindehause zu Atzbach, aus dem dortigen Gemeindewalde, Districten LeitSheck, Steinbusch, Streitwald, Kopf rc. versteigert:
60 Stück Eichen — 24 Festmeter, 5 „ Fichten = 1 „
73 Rmtr. Eichen- u. Buchen- rc. Derb- u.
Stockholz, sowie Haustöcke, Reiser und Ginster.
Crofdorf, den 1. Juli 1876. (3516
Der Bürgermeister:
C o l n o t.


