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Eingesandt.

. 8Wandern sind gewiß noch die geistreichen Vorlesungen im Gedächtxiß, welche in früheren Jahren von den Lehrern der hiesigen Hochschule dem Publikum geboten wurden und zu denen auch namentlich Damen Zutritt hatten. Einsender möchte fidb oarum ^ie bescheidene Anfrage erlauben, ob es nicht unter den dermaligen Umständen ermöglicht sei, daß auch für diesen Winter ein Cyclus von Vorträgen stattfinde? (?ht dankbarer Zuhörerkreis dürfte demselben im Voraus gesichert erscheinen. _

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von Jean Maria Farina.

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Johann Maria Karina in Köln.

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8. Auf eüuH Rückstand aus dem Jahre 1875 wurde einem Schuldner die nach- gesu^te Frist bis Weihnachten d. I. bewilligt.

Gießen, 31. October. In Nachstehendem lassen wir die Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten Donnerstag den 2. Rovembcr 1876, Rachmittags Uhr, im Rathhaussaale folgen:

1. Vorlage des Verwaltungsbenchts pro lö/3.

2. Die Wrchselmorgen bett-

3. Die Aufarbeitung des Windfallholzes.

4. Die Vergebung der Waldkulturarbeiten.

5- Die W'eseckbrücke in der Relchensand-Bahnhofstraße.

6 Gesuch der Philipp Schmal! II. Wittwe um Erlaß von Fuhrlohn.

7. Gesuch des Bäckermeisters Lang wegen Bauveränderungen.

8. Befreiung von Schulgeld betr-

9- Das Feuerlöschwesen betr.

10. Die Str ßenbeleuchtung betr.

Die Verbesserung des Hammwegs.________________________________

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Holzversteigerung

im Gießener Stadtwalde.

Montag den 6. November 1876, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, in den Di- ftricten Neuheege und Waldshute, nachver­zeichnetes Holz versteigert werden:

57 Rmtr. Nadel-Scheitholz,

357 Prüoelholz,

200 Stockholz,

4270 Wellen Reisholz,

574 Fichten- und Nadel-Stamme von 5 bis 16 Mtr. Länge und 15 bis öl Lentimtr. Durchmesser, mit 165,12 Festmeter,

590 Fichten- und Nadel-Stangen nut 59,24 Festmeter

Die Zusammenkunft ist auf der Llcher Chaussee an der ersten Schneiße.

Gießen, am 31. October 1876. (5669

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Gießen, den 24. October 1876.

Betreffend: Besuch der Fortbildungsschule.

Nachdem die höchste Schulbehörde genehmigt hat, daß in dem kommenden Winterhalbjahr statt ter gesetzlich zum Besuck der hiesigen Fortbildungs­schule verpflichteten 3 Jahrgänge nur die zwei ersten Jahrgänge im Alter von 14 und 15 Jahren herangezogen werden, sordern wir hiermit diejenigen jungen Leute, die in diesem oder dem vergangenen Jahre die Volksschule verlaffen haben auf, sich

Donnerstag den zweiten November, Abends 8 Uhr, im Lokal der Stadtknabenschule einzufinden, und zwar die 14jährigen im Saal Nr. 4, die 15jährigen im Saal Nr. 3. Jeder Schüler hat ein Heft oder einen Bozen weißes Papier nebst Feder milzubringen.

Lehrkerrn, Dienstherrschaften und Arbeitgeber haben nach Art. 25 des Volksschulgesetzes den Lehrlingen, Dienern und Arbeitern die zum Besuch der Fortbildungsschule nöthige Zeit einzuräumen. Zuwiderhandlungen werden mit einer Polizeistrafe von 220 M. geahndet.

Wir hegen jedoch die Zuversicht, daß es bei den hiesigen Meistern und Arbeitgebern genügen wird, auf die Wichtigkeit und Bedentnng dieses Unter­richts hinzuweisen, um sie zu veranlassen, die jungen Leute zu einem pünktlichen, fleißigen und ersprießlichen Besuch der Schule anzuhalten und ihrerseits alles zu thun, nm diese neue Einrichtung zu einer segensreichen Entfaltung für die Volksbildung zu bringen. (5549

F. d. Sch.:

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