■M der 2ww.lt i»T ’7e(fen und etgan z eitig . alle m! 8- ^ Ltz°lrma l?l-M«rä- B°hörd .v ^„»-»andenen B Ä'« ste!l°n«-ii-st-
ackten spanischer Advocate» über Auslegung des Wortlauts des Art. 11 ber
London, 28. Septbr. Lord Derby empfing eine Deputation in Betreff der Protestanten-Verfolgung in Spanien und erklärte, es werde ein Gut-
D^f<Ätand.
Darmstadt, 28. Sept. Der Handels - Verein beschäftigte sich in seiner heutigen Sitzung mit der Frage, auf welche Weise die Interessen der Besitzer österreichisch-ungarischer Eisenbahn-Papiere, welche statt der versprochenen Thaler oder süddeutscher Währung in österreichischem Silber zahlen, zu wahren seien. Es wurde beschlossen, die fälligen Coupons en mässe in Berlin einzuklagen, um dann auf Grund des nicht zweifelhaften Urtheils die Wagen und Guthaben der betreffenden Bahnen in ganz Deutschland mit Beschlag belegen zu lassen. Außerdem wurde noch auf die Möglichkeit einer diplomatischen Intervention der Reichs-Regierung hingewiesen; namentlich war es Bürgermeister Ohly, der auf diesen Gesichtspunkt aufmerksam machte.
Berti«, 28. Septbr. Soweit bisher Nachrichten vorliegen, sind nachfolgende Aussteller aus Südwest-Deutschland in Philadelphia prämitrt worden: die Bäuerische Gießerei in Frankfurt a. M., Reinhold Hanke in Höhr bei Coblenz, Gebr. Gundlach zu Groß-Almerode (Provinz Hessen-Nassau), Gebr. Lotzbeck zu Lahr, Heinrich Keller Sohn in Darmstadt, Adolph in Gießen, P. I. L. Landfried zu Wiesloch in Baden, August Gans in Baden-Baden.
Bremen, 28. Septbr. Der volkswirthschaftliche Congreß hat beschloffen, daß die gesetzliche Regelung des Feingehaltes der Gold- und Silberwaaren sich beschränken müsse auf die Vorschrift, die Maaren mit dem Namen oder der Marke des Verfertigers oder Verkäufers, sowie mit der Angabe des Feingehaltes zu bezeichnen. Die Debatte über den Ankauf der Eisenbahnen durch das Reich schloß mit der Ablehnung sämmtlicher Anträge; die Anhänger, sowie die Gegner des Ankaufs waren in ziemlich gleicher Zahl vertreten. Nur die Noth- wendigkeit der Reform des Eisenbahnwesens wurde anerkannt.
Cannstatt, 28. Septbr. Der Kaiser, die Kaiserin, der Kronprinz, das württembergische Königspaar und die großh. badischen Herrschaften trafen heute vor 11 Uhr auf dem Schauplatze des Volksfestes ein, stürmisch begrüßt von den ungeachtet des Regenwetters herbeigeströmten zahllosen Volksmassen aus allen Landestbeilen. Die hohen Herrschaften wohnten der mit dem landwirth- schaftlichen Hauptfest verbundenen Preis-Vertheilung, sowie den Wettrennen be und traten hierauf kurz vor 2 Uhr, abermals mit begeisterten Zurufen begrüßt, die Rückreise nach Stuttgart an.
Stuttgart, 28. Septbr. Heute Nachmittag kurz nach 5 Uhr sind der Kaiser, die Kaiserin, der Kronprinz und die großh. badischen Herrschaften mit Extra-Zug nach Baden-Baden abgereist. Am Bahnhofe hatten sich außer den Mitgliedern des königlichen Hauses die Spitzen der Militär- und Civil-Behörden eingefunden. Die kaiserlichen Majestäten nahmen hier den herzlichsten Abschied von dem württembergischen Königspaare. Das dichtgedrängte Publikum begrüßte die hohen Herrschaften sowohl bei der Abfahrt nach dem Bahnhofe, wie bei der Rückfahrt des Königspaares nach Abgang des Zuges mit stürmischen Zurufen.
AtaNeu.
Rom. Nach Beendigung der Erhebungen, die in zahlreichen Klöstern der Reichsprovinzen stattgefunden haben, wurden alle jungen Novizen und die nach dem Aufhebungsgesetz aufgenommenen Nonnen ihren Familien zurückgegeben. Die geistlichen Behörden von mehreren Provinzen haben die Sache dem Vati- can angezeigt, woher sofort die nöthigen Summen eintrafen, um jene Mädchen nach Frankreich und England zu schicken, wo dieselben in geeigneten geistlichen Häusern Unterkunft finden sollen.
futtfanb.
den königlichen Theatern in Berlin sicht man seit einiaen Taaen im ';ParcIuet J’Öen- Diese erfreuliche Thatsache ist die Folge eines Anschläge« m beiden Hausern, durch welchen die General-Intendanz die ®,n!riV ba6 P°rquet die Kopfbedeckung abzunehmen.
? r ker Sntcnbanj, daß sie nicht von Hüten, sondern „Kopfbedeckung"
spricht? Zu dieser würden doch auch die hohen Zöpfe gehören.
■jr "7 (£LrnftJD" ®“nbel' der Schöpfer und Erbauer dcS Armin-Denkmals, ist am 25. September tm Württembergischen gestorben.
,f. ,n ^afboct getödt et). Indem hessischen Dorfe Fricdigerode
*?, r «T. voigefommen, welcher eine nähere Erwähnung verdient. Der 76jährige Idolen, einen Schäfer, welcher verhindert war, seine Heerde zu he ten, nur einen Tag zu vertreten. Der Hund war alsbald seinem unbekannten Herrn entlaufen, der Schafbock dagegen dem rc. Becker zu Leibe gerückt, und hatte den alten Mann so zugerichtet, daß derselbe TagH darauf unter großen Schmerzen verstarb rr . « %Ut£ampton' 2L®cpt Das Postdampfschiff des Nordd. Lloyd M 0 s eh
W- H' « , F' Neynaber, welches am 16. d. Mts. von Newyork abgegangen war, ist heute 3 Uhr Nachmittags wohlbehalten hier angekommen und hat nach Landung der für Southampton bestimmten Passagiere, Post und Ladung 5 Uhr Nachmittags d>e Reise nach Bremen fortgesetzt. Die M 0 s e l überbringt 233 Passagiere und volle Ladung.
I , Mpf benachü i fiNen,
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Sir bringen hiermit . daß vom 1. |
!:i 6d)iffenberg für b $ Regtben werden.
den 27. Teptem ®»H«joglidje 2
1(1 Oberhessischen E —_ Mohn.
den 2.
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manhffeS. ei^°Ien Unt 9enQUC Untersuchung jeder ihm gemeldeten Beschwerde
TürLei.
Konstantinopel, 28. Septbr. Die Serben haben die Waffenruhe auf der ganzen Lune verletzt. - Die Pforte wird die Vorschläge der Mächt erst am Sonntag beantworten. Wie verlautet, beabsichtige die Pforte diese ben Reformen im ganzen Reiche durchzuführen. Die Hälfte der Mitglieder des Nationalrathes sollen von der Bevölkerung gewählt werden.
Amerika.
sind 23. Septbr. Bei dem Herannahen der Präsidentenwahl
sind die Politiker beider Parteien eifrig mit Erforschung des Vorlebens der beiderseitigen Candidaten beschäftigt. Das Neueste ist, daß beiden Candidaten vorgeworfen wird, sie hatten ihre Steuern nicht richtig gezahlt. Gouverneur Tilden der demokratische Candidat, soll seit Einführung der Einkommensteuer dem Staat un Ganzen etwa 100,000 Dollars schuldig geblieben sein, und auch ^ü-n^i.I?^?kanlschen Candidaten, Gouverneur Hayes, soll sich herausgestellt haben, daß sein wirkliches Einkommen bedeutend größer ist, als das bei Be- zahlung der Einkommensteuer angegebene. Wahrscheinlich wird (einer Mitthei- lung des Tlmes-Correspondenten zufolge) gegen Tilden Seitens des Steueramts
men verspricht toerbcn' ber b<1nn riesige Ausdehnungen anzuneh- ■
Französische Mu M au5 Nordhauf« i®i derselben «egen bi Miiiirt wird. Da? bi j|tr, ba? größer ist, al Ä dein alle Brüche sie inle Gestein liefern •; mfere in einer ungi gliche Dauer vechre .Plenen Mühlsteine n Ärik bleiet un? in Ni ab im Rohbau. Uni m der inneren Sorgfa ! ] Sie Namen ber Q
^ooch Nicht eige
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Loikal-Rotiz.
, Gießen, 30. September. Die Sitzuna-n des Schwurgerichts in der Provin, Oberhessen vom IV. Quartal I. I. werden Montag den 2. Octsher ihren Anfana
" blt »Ea-°!°chm ,ur V-rh-ndl-n,'
mU£r' 6egen Conrad Gonter IV. von Ober- Gleen, wegen Dtebstahls ; Verthetd.: Großh. Hofg.-Advocat Thorwart.
e ^achmtttags 3 Uhr, gegen Conrad Wagner II. von Södel weaen Dtebstahlsoersuch. Verthetd. i Großh. Hofg.-Advocat Weidig.
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Vertheid., dre Großh. Hofg.-Adoocaten Metz und Gaist. ä H »
Di,s>n^^^.'.R°chmittags 3 Uhr, gegen Heinrich Döring I. von Rebgeshain, wegen Diebstahls; Bertheid.: Großh. Hofg -Advocat Steinberger. “ y ' 0
2)cn,^‘ Stober »Vormittags 8 Uhr, gegen Jost Euler von Vonbausen weaen Verbrechens wider die Sittlichkeit; Bertheid..- Großh. Hofg.-Advocat Or Mub'l ^
Denselben Nachmittags 3 Uhr, gegen Karl Lehmann von Gedern, wegen Körperverletzung; Bertheid.: Großh. Hofg.-Advocat Dr. Reatz. ' wegenacorper.
6-October, Vormittags 8 Uhr, gegen Heinrich Schmelr von Rimlos weaen Urkundenfälschung; Bertheid.: Großh. Hofz.-Advocat Laue? ' Donjtimios, wegen it r .Denselben, Nachmittag« 3 Uhr, gegen Leopold Halberstadt von Gießen weaen Urkundeiifalschung und Betrugs; Bertheid.: Großh. Hofg.-Advocat Batst ®
Dctober, Vormittags 8 Uhr, gegen Heinrich Sang von Sichenhausen wegen Versuchs der Nothzucht; (Vertheid.: noch nicht bestellt.) 8 ^lcyenyausen,
rnS Denselben, Nachmittags 3 Uhr. gegen Conrad Roth und Consorten von Wallen- rod, wegen Urkundenfälschung; (Vertheid.: noch nicht bestellt.)
Deutschlands Waldreichthum.
(Nach der Wes.-Ztg.)
_ . Dusche Reich besitzt in seinen Waldungen einen Schatz von hohem Werth und sie s blickt der deutsche Forstmann auf sein und seiner Vorgänger Werk. Zahlreiche Dichter haben un,ere herrlichen Walder zu Herz und Gemüth fesselnden Liedern begeistert, und manch siecher Körper hat m der stärkenden Walbluft Gesundheit und neue Lebenskraft wiedergewonnea Dl- deutschen forstlichen Lehranstalt-n sind von hoher Bedeutung und bilden wissenschaftliche Mittelpunkte mch sur Deutschland allem, sondern für alle europäischen Länder, in denen geregelte W-ldbewirthschaftungen vorhanden sind. Die deutsche Forstwirthschaft nimmt in Hinblick auf bas Ausland für sich ben Ruhm in An>pruch, hinsichtlich der sachgemäßen Bewirthschaftung und Pflege der Walder von keinem Nachbarlande, mag es auch in anderen wirthschaftlichen Bestrebungen Deut,chland bedeutend überragen, übertroffen zu werden. In Europa besitzt nach Rußland und Polen das Deutsch- Reich die meisten Waldungen, an die sich die schönsten Sagen unseres Volke?, jeine größten Thaten tm Kampfe gegen die römischen Bedrücker knüpfen. In Hain und Wald verehrten die alten Germanen ihre Götter; heilige Bäume waren ihnen Linde, Eiche und Esch-. Unter der Dorflmde wurden die Gemeindeangelegenheiten geordnet, und unter Eichen pfleate man Gericht zu halten. Tacitus erzählt uns von verschiedenen heiligen Hainen und noch auf un,er° Zeit haben sich einzelne Baumriesen als Zeugen fast vergeffener Tage erhalten, so die berühmte Lmde von Neustadt an der Kocher, der man ein Alter von über 1000 Jahren beileg!, und die Lmde bei Domdors, bei Chailläe -c., die beide schon über 1200 Jahre stehen.
der in ältester Zeit fast das ganze Land bedeckte, beschaffen war, laßt sich nicht genau aus den vorhandenen, höchst dürftigen Quellen nachweisen, doch zeigen Ucnl b,C Ebenen Schilderungen über die bamals in Deutschland Vorgefundenen
§ichm- und Naeelholzarten, daß sich Deutschlands Vegetation wenig verändert hat. Die Geschichte ehrt uns, daß bis zum achten Jahrhundert das Gesammteigenthum am Walde vorherrschend war, wenngleich schon tm Anfänge des sechsten Jahrhunderts Privateigenthum am Walde eristtrte. Spater wurden viele umfangreiche Waldungen unter des Königs Bann gestellt und dadurch der allgttnemen Nutzung entzogen. Kirche und Adel ließen sich bedeutende Waldungen verlethell Danach, ihre Grenzen immer weiter auszudehnen. Die Könige pflegten nach glücklich beendeten Kriegen ihre Getreuen durch Schenkung von großem Grundbesitz, der damals zum größeren ^heüe von Wald bedeckt war, auszuzeichnen; diese suchten dann wieder Land arr ^Lolonisten zum Zwecke der Urbarmachung abzugeben und ihnen dafür ein Nutzungsrecht in ben Waldungen einzuraumen, doch blieb der Wildbann stets bei den Königen, deren Vasallen und den Vertretern der Kirchen. Von der zunehmenden Bevölkerung wurden Markgenossenschaften gebildet, die dann darnach strebten, den bisher gemeinschaftlich besessenen Boden in der Weise zu tbeilen, daß das zum Ackerbau bestimmte Land als Privateigenthum ausgeschieden, der Wald aber, der als nothwendiges Uebel betrachtet und fast nur zur Weidewirthschast und Viehzucht ausgenutzt wurde, als gemeinschaftliches Eigenthum verblieb, wodurch die Gemeindewaldungeu und viele bäuerliche Privatwaldungen begründet worden sind.
Nur die Liebe zur Jagd erhielt die Walder, doch war von einer Pflege derselben keine
erschienen ■ HM 1*Ä SÄ* Das 18.
in Wall noch * bringen oder nur al J ?
mit dm W af * MftaU ß-lSwaib chaft Jiiiiß für anbtie Boller.
Wien, 27. Septbr. Der Kaiser ist heute Morgen unerwartet von feinem Jagdausfiuge zuruckgekehrt. — Gestern ist ein russischer General dircct aus dem Hoflager des Czaren in Livadia hier angekommen, welcher dem Kaiser ein eigenhändiges Schreiben Alexanders überbringt.
Wien, 28. Septbr. Der Mission des General-Adjutanten, welcher ein Handschreiben des Kaisers Alexander hierher überbrachte, wird in hiesigen Regierungs-Kreisen ein dir Herstellung des Fliedens entschieden begünstigender Charakter beigelegt.
Wien, 29. Septbr. Dem „Tageblatt" zufolge ist der Versuch der Türken, die Morawa zu überschreiten, gescheitert, da die Brücke bei Trnjane zerstört worden war. General Tschernajeff wurde am Donnerstag früh auf der ganzen Linie angegriffen.
IraMreich.
Paris, 28. Septbr. Eine Meldung der „Agence Havas" dementirt formell die Nachricht, daß Persien der Türkei eine Allianz angeboten habe; Persien sei nicht im Entferntesten gewillt, seine Neutralität aufzugeben. — Der Marschall-Präsident und der Herzog Decazes sind wieder in Paris eingetroffen.
Paris, 28. Septbr. Die Pforte hat die Friedensvorschläge Englands wohl berathen, aber nicht angenommen. Sie bereitet sich vor, Gegenvorschläge zu machen.
Paris, 29. Septbr. Das „Journal officiel" veröffentlicht ein Decret, welches besagt, daß die bisherigen Befehlshaber der 18 Armee-Corps auf ihren Posten verbleiben sollen, da noch wichtige Aufgaben hinsichtlich der Reorganisation der Armee zu lösen seien und es wesentlich erscheine, daß Diejenigen, welche das Werk begonnen, es auch vollenden.
Velgie«.
Brüssel, 27. Septbr. Der internationale Congreß für Gesundheits- Pflege und Rettungswesen ist heute Nachmittag eröffnet worden. Der König, die anwesenden Mitglieder des diplomatischen Corps und die Minister wohnten dem Acte bei. Zum Präsidenten wurde Vervort gewählt.
Brüssel, 28. Septbr. Der „Etoile beige" zufolge verlautet, daß Graf dÄspremont-Lynden demnächst vom auswärtigen Ministerium zurücktreten und durch den bisherigen Gouverneur vom Hennegau, Prinz Caraman Chimay, ersetzt werden wird.
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