Politischer Theil.
bqtfttut werd« Eonfistorlumo.
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republikanische
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Gambctta behauptet
Spaniern
— Dem „Diario Dpanol* zufolge ist »Sennor Marfott. weiland frühe-
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'^Mehl der Negierung nach Eadig gebracht worben, wo er nach irgend einem
Jlugfanb.
Berhandlrmgen deS Reichstage- bis auf Weitere- nickr gestattet Der Zen. punkt der Rückkehr läßt sich noch nicht bestimmen, wird aber selbstverständlich
entzogen.
Pari-, 28. October.
die Ersetzung und resr. Ungültigkeit-Erkläning öffentlicher, aus den Inhaber lautender Schuld Verschreibungen, wurde an eine Eommifsien von sieben Mit gliedern verwiesen, und endlich die erste und zweite Lesung des Gesetz Entwurf-,
Prag, 28. Oktober. Ueber das Vermögen Ctroo-berg'- Prager Handelsgerichte der Eoncurs eröffnet worden.
febr glaubwürdigen Angabe, daß die Earliften in Eatalomen die Stadt Berga umzingelt hätten.
Madrid, 26. Oclober. (Sm carlistlicher Dffidft, der mit einer Sen» tunfl an Ton i^ailo- beaustragt war, ist auf dem Wege von Tatalonien durch französische Gen-d'armen verhaftet worden, muß also auf seiner Reise die
Petersburg, £ .'tebtr. T e Zeitung ,Reuzeitmelt/t, daß detr. die Gebühren der elsaß lothringischen Advokaten und Anwälte, erledigt. Stroueburg am 25. Oktober. Abends, auf dem diesigen Rikola, vrhndose ver- Karlsruhe, 26. October. Gcstern Rachmittag wurde an dem Reu. hastet und am 26., Nachmittag-, durch Polizei Beamte nach Moskau zurück- bau de- Palai- de- General- v. Werder da- große künstlerisch au-geführte,gebracht sei.
Wten, 28. October. Die „Neue freie Preffe- meidet au- Sonstan. tinopel: Officiell wird mitgetheilt, daß die letzte Berletzimg der serbischen Grenze nicht durch Basch, Boznks, sondern durch 80 Bauern verübt sei. — Tcmftlben Blaite wird au- llouftantinopel telegraphirt, daß. vorbehaltlich besonderer Genehmigung, e,n Vertrag unterzeichnet wurde, welcher den Ausbau der austro ungarisch'türkitchen Eisenbahn Verbindungen innerhalb Jahren sichert
abhängen. , Befehl der Regierung nach Eadiz gebracht worden, wo er nach irgend einem
Berlin, 29 Oktober Ter Reichstag bat den Abq. Hänel mit l80 fremden Hafrn emgeschifft werden soll. Es wird dies der berüchkiake frühere von 209 abgegebenen Stimmen tum zweiten Dice»Präsidenten gewählt. Intendant de- königlichen Haus'- unter Isabella sein, Don Earlos
Etimmzettel waren unbeschrieben abgegeben. >Marsori, MargutS de Voja ; denn dieser war im Jahre 1867 Minister der
Berlin, 29. Octvber. Der Reichstag wählte auf Antrag Tenzins die 6olonieen. Ob er wohl schon nach Madrid gereist" war. um Ouartier für
vorgeschl ige»»en Schriftführer durch Acclamation, nahm den Bericht Miguel'- ^me königliche Gebieterin zu machen? Aus feiner Abtastung und Ausweisung
über dte Tdätigkeit der Reichs-Justiz Kommission entgegen und verlängerte deren könnte die König,.. Mutter sich eine Lehre ziehen. In welcher Umgebung sie
Mandat aus den Antrag de- Deputaten Grasen Bethusy-Huc einstimmig bis u,$f nach Spanien zurückkehren sollte iür den Kall, daß ibr selbst die Rück-
zur Beendigung der Session. Der Gesetz Enttvurs für Elsaß Lothringen. brtr. hinfl gestattet würde.
Uesierreich.
Wien, 28. 0(106«. Forii<bi,iil,<de Hi.ufcfraiM «bz,ordne,k btrtftm einen Antrag auf Einberufung eines internationalen Eongreffes zur Behandlung der Entwaffnung- - Krage vor. (iraf Andraffv soll aufgefordert werden, di, Initiative zu ergreifen und den Eibinetien concrete Vorschläge zu unterbreiten. Di, türkische Regierung versandte en, Rundschreiben, welches die Einfälle m serbisches Gebiet auf eine Uebeltbäter - Bande in Rovibaiar zlirücksührt. welche aufmerk,am verfolgt werbe; türkische Truppen, reguläre wie irr gulär/ seien unbetheiligt.
. . -----— in einer Zuschrift: Die
künftigen Wahlen wurden c ne erhebliche republrkant»che Majorität ergeben • tie kilnftiqen parlamentarischen Körper müßten nnbetklichen Tendenzen huldigen' und die Reorganisirung d r Finanzen, die wirklich praktische Durchführung der allgemeinen militärischen Tie..stpflicht. tie Wiederherstellung der nationalen Erziehung und di, Versöhnung der neuen socialen Elemente mit den allen Grup- Uen her Gesellschaft sich angelegen fein lasten. Dann rechne er aus die Amnestie der Toeilnekmer an der Commune.
Parts, 38. Lctober. „Moniteur" und die übrigen Abend-Blätter besprechen die deutsche Reichstag- Thronrede und Heden dabei den eminent fried« lichcn Charakter derselben hervor.
Paris, 28. October. Gambeita prophezeit in seinem offenen Briese, die Republikaner würden bei den allgemeiucn Wahlen eine große Majorität erlangen ; die künftigen National-Versammlungen würden die Politik der Freihnt befolgen, die Finanzen reorgan.stren, die allgemein. Wehrpfl cht wirklich zur Wahrheit machen, dem Staate die Volkserzikdung zurückaeben und so eine Versöhnung und Verständigung der neuen Gesellschaft-. Schichten mit den Schichten der alten Gesellschaft herbeiführen; alsdann stehe auch eine allgemeine Amnestie zu hoffen.
verfolgtes Wegen aufzudrängen, ist durch ein entscheidendes Wort vom Throne zurückgewiesen, dagegen das bisherige bayerische Minifternlm durch eine neue ausdrückliche Kundgebung des Vertrauens Sr. Majestät in seiner Stellung nicht blos erhalten, sondern befestigt worden. . . .
So ist denn der erste stürmische Angriff der ultramontanen Rammermebr« heit gegen die Politik der bayerischen Regierung zurückgewlesen. Der Wahn, durch welchen die ultramontane Partei wohl manche treue Unterthanen des Königs zu täuschen verstanden hatte, als gelte jener Sturmangriff einer Politik, die ohne ausdrückliche und bewußte Zustimmung des König- befolgt werde, ist vom König selbst in seiner Unwahrheit ausgedeckt worden. Die bayerischen^ sog. „Patrioten" haben jetzt keinen Vorwand mehr, in Zweifel zu stellen, daß ibr Gegensatz gegen die Auffasiungen und Bestrebungen des König- selber gerichtet ist. König Ludwig hat unumwunden ausgesprochen, daß er mit seiner Regierung überzeugt ist, „das allgemeine Wohl und Beste des ganzen Landes" und zugleich ..die Wahrung der Rechte Bayerns" im Ange zu halten und eben deshalb Seiten- „aller maßvoll Denkenden eine kräftige Unterstützung der Regierung" erwartet.
Cs kann nicht fehlen, daß dieses klare und bestimmte Hervortreten König Ludwigs einen Emflnß auf die wahrhaften bayerischen Patrioten übe.
Wenn der König nach der entiebiebenen Zurückweisung der Kammermehrheit und nach dem Ausdruck des Allerhöchsten Befremdens über deren Verhalten bet der Adreßverhandlung nicht alSbald zur Auflösung ter Kammer geschritten ist, so darf man annehmen, daß die Regierung sich zunächst weitere Erwägun gen darüber Vorbehalten wollte, auf welchem Wege da- Streben für „die Rückkehr des inneren Friedens" in Bayern am besten gefördert werde.
Es scheint dabet die Möglichkeit in Betracht zu kommen, daß selbst in der jetzigen Kammer. wenn sie nach einigen Monaten nochmal- zur Berathung der dringendsten Aufgaben berufen werden sollte, sich eine Mehrheit finden würde, welche bereit wäre, „die gedeihliche Wohlfahrt de- Volkes" über die politischen Parteigegensätzc zu stellen.
Berlin, 28. Oktober. Einem hiesigen Eorrespondenten der „Wcs.-Ztg." wird aus Abgeordneteiikreisen mitgetheilt, daß die Einbringung der Strafgesetz- Novelle in der jetzt begonnenen Reichstagssession noch sehr zweifelhaft sei. Im Buiidestathe scheinen sich mancherlei Bedenken gegen die Vorlage zu regen, und man fürchtet auch, ein überhäufte- Arbeitspensum des Reichstages möchte den Landtagen die Zeit allzu sehr beschneiden. Die liberalen Abgeordn.tcn sind über diese Aussicht keineswegs uiizufrieden; an ein Zustandekommen des Ge setze- in dieser Session ist ja ohnehin nicht zu denken. Auch was die neuen Steuerprojecte betrifft, herrscht bis tief in die rechte Seite des Hauses hinein die entschiedenste Abneigung,
Berli«, 28. October. In der heutigen Sitzung war der Reichstag beschlußfäbig. (Der NamenS-Ausruf ergibt die Anwesenheit von 204 Mitgliedern) Ober Bürgermeister v. Foickenbeck wurde mit 197 gegen 2 Stimmen znm Präsidenten, Freiherr Schenck v. Stauffenberg mit 170 Stimmen (31 Stimmzettel unbeschrieben) zum ersten Vice*Präsidenten wiedergewshlt. Bei der Wahl de- zweiten Vice-Präsidenten wurden im Ganzen nur 198 Stimmen ab-
nicht blo- von dem weiteren Befinden, sondern auch von der etwaigen Dring« , w ___________, _______ |e_v._
lichkeit der unmittelbaren Betheiligung an d-n Reichs- und Staatsgeschästen Kolonial Minister", am 23. d. Mts in Madrid verhaftet worken und auf
/ranäretcö.
Paris, 27. October. D.e Verfolgungen Presie dauern fort. Dem „Progrös de la Marne"
chende Mitteilungen durch die Preffe. die sich schon durch ihren Wtdenpruch
al- (Soiijechiren ohne thatsächlichrn Anhalt charaklerlsiren. sicher ist, daß das vnWm11<। hvum, nmg aqv au, tnnrr jeeiir vie
Befinden die Theilnahme des Fürsten an den StaatSgeschäflen und an dca grenze überschritten haben. Vielleicht ist dieser Gefangene di« Ouelle der nicht
Cngfanö.
London, 27. Oclober- Die ütmiialüil fe.it sich veranlaßt geseden, mit Rückucht aus oen Heißiog de» bekannten Zusammenstöße« feer Kiiifllidjtn
aeqeben mit war da« Han« demnach nicht mefer beschlußsäbig. Die wettere "V » 7 1 ? 9 *" jammen,u>ße» der «n,glichen
Wahl de« Bnrean« nfol,u morgen Außerdem stefet der Bericht der Reiche <ited’ -*lbfr,a Pnvat -sacht „Miftletoe' ^er Wn,w. de« umgekom-s
Just!,.Eommstston und ter Bescdlnßfassnng über die weitere Bchantlung der ,f"" ^'«Mnng von 500? an«,»bändigen. Die
Just^iSelek. an, der Tageiordnung. - Die „Nat-.Ztg." ersäbn posin» daß bk V 9/lfamm,rn «-»dtgungdkosten für Ast« Peel und
die Gerüchte über den Rücktritt des Finanz > Ministers Eamphaujen unbegrün- C f dl 1 )rer K'3“c det sind.
Berlin, 29. October. Officiös wird geschrieben: Ueber das Befinden des Fürsten Bismarck und deffen voraussichtliche Rückkehr gehen sehr abroei«
der »ükrnunia ,m,°rgeh°»en onb glück!.ch aufgerichket. — Der
• «aiser hat für feen lange, Thiergarten in Vafeen-Baden 300 Mark gezeichnet
Berlir,, 27. Octobrr. Noch dem „Zlaats An,.' hat feie «aiserio an und dl« erste Iafereerate -l«bal» n.ch trfoteter Zeichnung übermachen kaffen da« Comitt jur Errichtung de« Stein Denkmal« au« Beranlaffuug einer E,n> - Der alikatbolische (Seist!,che Pn,ika iu €drflnqt:. wenn ich nicht irre hat labung zur Enthüllungsseler folgende« Handschreiben gerichtet: sich verlobt. Damir wird nun auch unser Altkatfeol r>«mu« in die Lage kom-
Ich habe die Einladung zur Einweihimg des Steii.-Monumenks mit um men, endgültige Stellung m der Eölibatfrage zu nehmen.
so größerer Befriedigung empfangen, als es mir vergönnt war, bereits einer Stuttgart, 29 Oc'ober. Der ^Staat-.«nz^ meldet da- Erntreffe» ähnlichen erhebenden Feier in Nassau beizuwodnen und an Ort und Stelle, wo de- Ministers Mittnrcht bierselbft. Derselbe nnrrneufcntle weniqe Stunden
ich den gefeierten Patrioten in feinem hohen Alter versönlick gekannt hatte, bei vor skn.er Abrnse aus Berlm den Vertrag zwischen der württemberaiichen
Errichtung seines Staudbiltes zugegen zu sein. Leider muß ich mir bei der E'feiibabu - Verwaltung und ter Retch-rnilirärbchörde über die Einführung der
Berliner Feier die Anwesenheit versagen, und werde das Denkmal erst in eini« Brenzbahn tu d e Festung Ulm. Der .Staats Luz.' h«hr kn<
gen Wochen bei meiner Rückkehr mit der Theilnahme begrüßen, die ich dem irertbe Eiitgege>ckommen des preußischen Kneg-m,nisters hervor. — fu rwn,
großen Unternehmen widme. gUische Landes Svnote nahm h,ute mit 42 gegen 10 Stimmen ein Trauungs-
Berlin, 28. October. Die Entscheidung in Bayern — schreibt die Formular an, wonach die Eben künftig nid>f blvs emgesegnet sondern auch „Prov -Eorrejp." — ist s, ausgefallen, wie man sie vou König Ludwigs ern-,bestätigt werden. Der Beschluß entspricht dem Entwürfe des würltemberaifdien ster Auffaffung seiner fürstlichen Stellung erwarten konnte; der Versuch der (Xnnflf|rti4..r*« Ultramontanen, dem Könige eine Politik im Gegensätze zu den von ihm bisher
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