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ersuchen ivir Alle, welche auf den Landpostboten zu thun, da wir uns Die Redaction.

zu verhindern. , izx A ,

Wien, 28. September. Der Neichsrath ist auf den 19. October ein-

Das Burkau der Kaiserlichen Telegraphen-Station hier befindet sich vom 1. October cr. ab eine Treppe bod) im Hause von Löwenstein u. Strang in der Wailthorstraße. Der Zllgan^ ist von bei Klüaelsqasse ans. Kaiserliche Teleqraphen-Station.

de Ahna. __

$cdf HfllrilitThd) 2 »cr( WM. mit BrwGtrlotzN. T)*ut V> IM

1 Btr! W M«niß.

Basel, 26. September. Aus Basel schreibt man derNeuen Züricher Zeitung" : ..Letzte Woche wurden die deutschen Herbstmanöver im Elsaß in der Gegend von Colmar beendet. Bei Anlaß dieser Manöver kommt es jähr­lich vor, daß deutsche Truppen auf der badischen Bahn über Schweizergebiet transportirt werden. Nach einem Staatsvertrag geschieht dies so, daß die Truppen in den Wagen imbewaffnet locirt sind und daß sie hier nicht anhalten und nicht aussteigen. sondern ui durchgehendem Zuge sofort weitcrfahren. So wurde es jeweils im besondern Einverständniß der beiden Regierm gen auch dieses Jahr gehalten, und die hiesige Polizei, welche von dem Tage des Durchmarsches unterrichtet wird, überwacht die Einhaltung des Vertrages. Auf dem Rückweg aber scheint nicht die gehörige Ordnung auf deutscher Seite gehandhabt worden zu sein, denn es benutzten heimkehrende Militärs die clsäsier Züge und mußten in dem Centralbahnhos aussteigen, um über die Verbindungs­bahn auf die badische Seite zu gelangen. Es wurde deswegen von der hiesigen Polizei sofort an den Bundesrath berichtet. Es scheint aber, daß auch eine private Teuunciation an denselben gelangt ist, denn nachdem die Polizei be-

(ßinldihimi mm Abonnement

auf den *»

Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Hießen.

T. Donnerstag den 30 September

liebten Bruder, N einem Tode so chmals meinen -chwcher \w

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»laut, ,5°5

e 101.

Mjinchxn, 28. September, Nachm. Der bayerische Landtaq ist soeben durch den Prinzen Luitpold eröffnet worden. Anwesend waren jahlreiche Reichs- rätbe und fast särnmtliche Abgeordnete der zweiten Kammer. Morgen yndet die Wahl des Präsidenten statt.

Dcllerreid).

Wien 27. September. Die Abendblätter veröffentlichen das fügende, der türkischen'Botschaft zugegangene Telegramme Konstantinopel ,25. Septor. Ofstc"ell wird publieirt: 6 Bataillone unter Cbevket Pascha mid Lelim Pa,La f r .... Versiärkuna der in Piva stationirten Truppen entsentet waren ZeSen in8Jn"iK Sem Schlüssel Pivas 30M Insurgenten und brachten denselben in vierstÄidigmt Kampfe eine vollständige .ued.r age >,.

Die Truppen zerstörten sodann die von den Aufständischen bei Glasoita ausge- DeulJCQlnilö. führten Verschanzungen, versprengten andere Jiisurgeuteu-Hausen und gelangten

Bl SääÄs ftWÄTj;

«wrgNchste Porgebeu und den sofortigen Ausschluß aus der Kirchen-Gemeinschaft A^b^Wuto.vk^nd Tmppm" verfolgen'die" Jn-

fÜtn,®«h?n,,027nSSer. DerReichs-An," veröffentlicht eine kaiser- surgenten in dieser Gegend. Tie Verluste der Truppen sind verhältniß.

eptember, wonach vom 1. J°"u°r 1876 m^g^rmg.^ Den Gerüchten entgegen, die an der hiesigen

Börse cursiren und die von einem angeblichen Ultimatum der Pforte an Ser­bien sprechen, erfährt diePresse" von gut unterrichteter Seite, daß in den hiesigen Diplomatenkreisen von einem Ultimatum nicht das Geringste bekannt sei, ebensowenig von einem Rundschreiben der Pforte, welches Schritte der türkischen Regierung gegen Serbien in Aussicht stelle; dagegen liege übereinstim­mend aus omladinistischer, wie aus ossiciös türkischer Ouelle die Nachricht vor, daß Serbien in Konstantinopel die Versicherung abgegeben habe, es werde den Grenz-Cordon verstärken, um Ueberschritte von Zuzüglern zu den Insurgenten

welche tu dem zu mich st erscheinenden Gießener 'Anzeiger Aufnahme findcu sollen müssen vom 1. October ab Mittags 12 Uhr bei uns abgegeben lein.

Die Erpedition des Giebener An;eigers.

Dien ist ju oerfauis [, Mritknhcimn^ pTbeate? iießen.

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ns Paul.

Derselbe erscheint in den Normittngsstunden täglich, mit Ausnahme Montags, und kostet für die Abonnenten in der Stadt Gießen vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg., frei in s HauS fldiefert.

Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden tvtr, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung (tfolßt, das itlntt miet) IV. Quartal 1875 zuseyden und Pen Abonnemcntsbctrag durch Quittung erheben lassen.

Die aibpnnentcit, welche den Anzeiger abholen, erhalten denselben zn 2

ß.Qr alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten betragt der vierteljährige Abonnementspreis 2 Mark 50 Pfg. exol. Bestellgeld.

Ciefclbcn können nur bet der Post oder Den Landpostboten abonntren.

Damit wir nun in den Stand gesetzt sind, die Auflage des Blattes vesttmmen zu können, »gießener Anzeiger abonntren wollen, dies sofort bei der ihnen zunächst ztcqcnen Postanftalt oder den s?nst nicht verbindlich machen können, vollständige Exemplare zu liefern.__________________________________

liche Beiordnung d. d. Rostock, 22. S ab die Goldwährung im ganzen Reichsgebiet in Kraft tritt

Berlin, 28. September, lieber den Ausstand in der Herzegowina schreibt die WienerPresse" :In Serbien geht die allmähligc Abwiegelung Schritt für Schritt vor sich. Die Zettungen lärmen zwar noch ganz enwtzllch, und in omladiuistischen Clubs wirb beute noch mit dem gleichen Ester wie vor sechs Wochen der Krieg gegen den Halbmond gepredigt und den Mitgliedern der Regierung, die Herren R'st'.cs und Gruics einbegriffen, alles erdenkliche Schlimme nachgesagt, we.l sie klugen Erwägungen mehr Rechnung tragen, als der Stimme nationaler Leidenschaften. Das hindert die Regierung aber nicht, allmählig abzurüsten. Für jetzt sind, um der Pforte jeden Vorwand ihrer mili­tärischen Demonstration bei Nisck zu benehmen, die nnlitarnchen Hebungen bei, im Laaer befindlichen regulären Truppen und Landwebr-Bataillone eingestellt berufen worden, worden. Doch dürfen, wie das Amtsblatt bekannt inacht, die Soldaten und Landwehrmänner vorläufig, auch wenn sie Urlaubspasse blitzen, das ^ager Md) nicht verlassen. Die factische Beurlaubung wird im zweiten Acte folgen.

Eosel 27. September. Bei der am 24. d. Mts. hier ftattgebabten Reichtagswahl^ erhielt Pfarrer Gratzko 9000, Herzog von Ujest 7237 Stimmen.