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Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen.
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Sonntag den 28. November
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Gießen, am 25. November 1875.
Antragsteller gar nichts Neues
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Demgemäß wollten die Antragsteller wieder zur uriprunglichen ev.ngeU- schen Klrcde zun'ickktbren und der Gemeinde die ihr zustehenden Rechte wieder errlngen.heUen^uf ^g^de Abstimmung ergab die Annahme des ersten Antrages mit großer Majorität.
(Fortsetzung folgt.)
mütbia gebalten werde und verbüken, daß die Gemeinden, welche Christus durch sein Blut frei gemacht bat, wieder in die Knechtschaft und so verderbliche Schlingen der Menschensatzungen fallen und die letzte Verirrung schlimmer sei
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An die BowvKiicr deS KreiseS Gießen.
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bitten wir Zeden. der zur Ausfüllung berufen .st, die .hm vutactheilten harten zu prüfen, um sich möglichst mit der Art der Ausfüllung vertraut zu cy
Ä? I^ief SÄ« Äcnble in seiner Haushaltung leben je eine Z a h l k a r t e. Zur Haushaltung werden gerechnet, alle bf6 HauSbaltunaSvorslandetz wohnen und züglet» ihre ^eröftißunfl bafelbft ßnben unb dessen Hau«-
»sst ssä»» SÄÄS.S SsSsHTä welche inöbltrte Wahnungen gemtethe, haben. Taaegen sind -inzeln lebende Personen, welche IM Besitze und zugleich im Gedramy einer .'Scn.n vauocin
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sind. °°ob.i wir aus die Anmerkung aus Selle 4 be,ander, MMM* ob« MMUMt |. dem Hau,.
>Q,'“nfl%ÄÄ ®<»X‘»'M.«™ öube"r"de'mÄl'brl'.f und der Zählkarte nach eine Fragekarle. Zn diese ist der Nam. des Gewerbtre.benden und die Zahl der w<n unb^rlin« Ä "dK di-°G?w?rbtt"b.nd?7/"welch. die Lagekarten aussüllen neben dieser auch nach ein. Zählkarte für ihr. P-rs.n audsülle- und soweit die ®.b-.s.'^°d« Lehrling, beltihnen^n der wohnen, ^infammIung. roeld)f „m Nachmittage bereit« beginnt, möglichst
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«etressend: Die Feststellung undErhaltung der inneren Grenzen , ZT1 ’ i".,...
Das ®n'|iln'riOülid)c Kmsmnt Gicsicn
m.A6f.,r>nn«A,n Rüraerm.istcrcicn tu Allendorf a. d. Lahn, Allertshausen, Beuern, Birklar, Sbcrstadt, Groß-Linden, Grüntngen, °n ^ar^ach^Langst?rf, Lauter, Lich, Landorf, Münster, Odenhausen, Osborn, Rabertshausen, Reinhardshatn, Re.-ktrchen, Saasen, Steinbach, Treis a. d. Lumda, Watzenborn und Wteseck.
Wir erinnern Sie an die Erledigung unserer Verfügung vom 29. October l J. in Nr. 254 deS Anzeigers.
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Vertretung.) Vertretung der Laien gcsctehen sei. als wie ir Hksten! (Warum merkwürdig
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di- richtig" 1"^ daß das La.enel.n.enl durch-us nutzt, di.rickllg. ^«^»8 g.n nach D-rstarkung desdaß die Religion Sach.
“SS?J$SÄÄ’SÄÄÄ W® Zustand-s und diese« Organismus zu geben, und «nt solche ®er,®,*eun8 « 4 . Betbeiligung des Laienclementes irgend welche«
Ueberwiegen de« geistlichen Elenients sich md>t "»bürgern zu lüfl.n. M J» Lion entstehen werde. Je mehr die Laien in diesen
kein Zweifel daran, daß das geistliche Element, wenn auch der Z b Dinaen bliangezogen würden und sich belheiltgten, desto kirchlicher und religiöser
dem Lai.nel.mcnt nur in gleichem Maße -"treten derBedeutung n ch d ch g 8 J „enn J darin mitzuspreckien habe was sein, heilig,
in entschiedenem Uebergcwicht sich bestl'de, da dasiebc sich " '«* R <s,lt,rcfien berühre. Auch di. Befürchtung, daß in größeren, namentlich
Kirche und dem Kirch.nwe en beschäftige und daher bti derartigen B b I J I Gemeindevertretung Manner gewählt werden konnten,
Uingen jedenfalls die geistig. Uiberleg-nhest und d.e w. S.n».ne gebende Sach- bezeichn., worden seien, werde durch dl. in
kenntniß für sich habe. Auch sei cs eine bekannt >- , ., . . . tailelbe der Derfasiung sestgis-tzten Bedingungen der Wählbarkeit hinfällig.
ligen Schrist des neuen Testaments belesen sei, musie cs bestätige , H Schließlich wurde zum Beweist daß die Antragsteller gar nichts Neues
keinen geistlich.» Standkenne, ® )tl Unter- wollten, aus die unter Philipp dem Großmütbig.n -rl-si-n« Kirchenreformat.ons-
besetzt wurden. Erst mit der Zeit der Reformation der ch I Die[lci4,t Ordnung vom Jahr 1526! »erwiesen, worin es heißt:
schied zwischen geistlichem Stand und Laien aufg«ki>minen, gir*e „W.r ermabnen und beschwören dagegen um G°tt.««'ll-n.alle, die auf
an dcr Z.it und sicherlich wurde der g.'stlicke Stand mt der evan^el ' , künftigen Synoden zusammentreten, mit vielen und manmchfaltigen Anordnungen nicht darunter Schaden leiden, wenn d.e W ^h au&Ju mehr 1 fo größere Unordnung im
gewänne und wenn in Bezug auf die Wahlen es der ^emei c (Santtn immer da stattfindet, wo zu viel verordnet wird. Mögen L>>e an
überlasten würde, wen sie ii d,e Repräsentanzen a Gottts Schrift allein und an unseren kurzen Anordnungen über die zottes.
«erde der Geistliche, welcher von der Gemkinde m die Shmode gewadl > Gebräuche sich genügen lasten, mögen S,e bewirken, daß dich elN-
sei, ein Hochgefühl in dem Bewußtsein haben, daß seme Geme^ndh nter chm, stebe Endlich gebe c« auch schon Vertretungen w,e ,n^RH«nI°nd und West.
falki, und auch bei den Altkatbolikcn, wo der geistliche Stand mit dem La>en- stand nicht übercinstimme. Bei den Letzteren heiße es. der Gerstlich- gehört zur Synode und aus je 200 Gememdenutglieder kommt em ^"tretcr.
1 Einer der wenigen Gegner des Antrags führt daraushm °»s, datz d e ßiT*t g.wister confervativcr Elemente bedürfe, welche gegen momentane ^no. münaen wübt-n wie sie in unserer Zeit so häufig seien und cs wurdc beun- ruhigend fü/ihn sc,n, wenn er die kirchlich. Derfasiung au?g.|.?t !ah^ «n m Getriebe wie es bei anderen Wablen vorkomme, und daß namentlich m Stabten mit großer Fabrikbevölkcrung leicht Elemente gewählt werden konnten, keineswegs als wünschenswerth zu bezeichnen seien.


