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Herzen schwinden werde. Der König fügte hinzu: Von der Vorsehung zur Er-

35 Millionen Pfd Steel. zu annehmbaren Bedingungen

und der

Atkcn, 25.

October.

duros, ist heute Mittag in

Stimmen.

1U2

Wien, 25. October.

be» Prosjeza heftige Kämpfe zwischen Insurgenten

am

und

sich em Capital von bezüglich der Zinsen

toikvii 33. October, gräber in der Krim ist iiahezu tfpiibon, 26. October.

lichre Vcrsuchsjchießen zwischen Woolwtchgeschützeu und Kruppzefchützen statt. Nach längerem Zögern hat Krupp endlich die Stellung eines Verjuch-geschütze- zugesagt.

(EiiQr«inö.

Die Wiederherstellung der englischen Soldaten« vollendet.

In Woolwich findet in nächster Zeit ein amt«

Rückzahlung zu verschaffen

flricdjcnlanö.

Der Präsident der Deputirtmkammer. Komun- der Angelegenheit der Neubildung des Labmete Von der Partei ZarmiS sollen zwei Mitglieder

Leflerretch.

llebereinstimmenden Prwat Berichten zufolge haben

durch Unterhandlungen wegen der Anklage des Ministerium- Bulgari- verzögen worden. Die Kammer hat die Anklageschrift des Staatsanwalts an die Justiz Commission mit dem Auftrage verwiesen, binnen acht Tagen zu berichten. Die Partei Deligeorgis ist m den ständigen Commissionen in der Minderheit vertreten.

Paris, 25. Oktober. Der .Moniteur" demennn d,e Gerüchte von Meinung-»Verschiedenheiten tm Ministerium. die in Folge eines Artikels im .Iourn. des Tebats" eingetreten wären, welcher eine Kritik der Buffet^schen Politik enthält. Rach Beruhten von der spanischen Grenze wirb Berga m Latalonien enge blokrrt. Cs beißt, daß der Carlisten«Führer Mendin. welcher in die Hände der Alphonsisten gefallen ist und gefangen gehalten w»rd. sich zur Unterwerfung unter den König Alphons. wofern man ihn auf freien Fuß sehe, angeboten hat.

Türket.

Konstantinopel, 24. October. Die türkische Regierung bat an ihre diplomatischen Vertreter im Au-lande ein Circular erlaffen, in welchem die bereits bekannten Erklärungen bezüglich der Ntducrion der Zinsen für die türkische Anleihe weiter ausgefübrt werden und hinzugesügt wird, daß die Pforte sich bei der Ergreifung der in Rede stehenden Maßregel zwei Ausgaben gestellt habe. Die erste sei, da- Gleichgewicht der Einnahmen und Ausgaben des Staates wieder herzustellen; die .zweite sei, das jetzige Deficit zu beseitigen und einem ferneren Deficit, welches sich biS zu dem Zeitpunkte, in welchem die jetzt ergriffenen Maßregeln die gewünschte Wirkung berbei-eführt hätten, ergeben könnte, entgegen zu treten. Der erste Theil dieses Programmes würde sich in 5 Jahren erfüllen lasten, und zwar durch die Entwickelung der HülfS« auellen des türkischen Reiches, durch Reformen in der Verwaltung, durch Um­änderung gewiffer Steuern, durch die stetige Erhöhung der Staatseinkünfte, welche sich durch den zunehmenden Wohlstand der ackerbautreibenden Bevölke­rung ergeben würde, und ferner durch gewistenhafte Controle der Finanz-Ver­waltung. Zur Erfüllung des zweiten Theil- ihres Programmes verlange die Pforte von ihren Gläubigern, daß sie ihr die Zinscoupons und AmortisirungS- beträgt zur Hälfte gegen vortheilhaste Zinsen während 5 Jahren leihen T »e Pforte ziehe aus dieser in legaler Absicht getroffenen Maßnahme, welche auch ui legaler Weise durchgeführt werden solle, Vortheile, um die täglich drohen­der werdende Gefahr der gänzlichen Zahlungseinstellung zu beschwören unk ue

DhlfiflL

Turin, 26 October. Der .Gazetta Piemontese" zufolge dankte der Deutsche Kaiser mittelst Depesche aus Botzen vom 24. d. MtS. dem Könige für alle ihm während seines denkwürdigen Aufenthalts erwiesenen Aufmerksam« feiten, indem er zugleich dervorhob, der Besuch wäre ein historisch bedeutungs» voller Moment, weil sie beide von der Vorsehung an die Spitze .weier Ratio« nen gestellt seien, welche nach langen Kämpfen endlich die Einheit errungen hätten. Der König dankte alsbald für diese freundlichen Worte und versichene, daß die Erinnerung an den werthvollen Besuch de- Kaisers niemals aus seinem

Frankreich.

Pari-, 25. October. Da- benapartistifchetobe von Ajaccio", da- sich erlaubt hatte, zu schreiben: .Frankreich hat eine unentschiedene Regierung, die ihm von eurer Gesellschaft Franzosen ohne Auftrag aufgedrungen worden", darf zur Strafe dafür nicht mehr aus der Straße verkauft werden.

Gestern hat in Valence eine zahlreiche Versammlung von Inttanfizen- ten stattgesunden; Madier Montjau spendete Tbiers großes Lob.

zum Könige berufen worben.

in das Cabinet eintreten. Wie verlautet, ist die Neubildung des Cablnets

Donnerstag und Freitag be, Prosjeza heftige Kämpfe zwischen Insurgenten Türken stattgesunden, wöbe-. Letztere mit empfindlichen Verlusten (an Uten 200) zurückgedrängt wären. Der Kaiser hat dem Staatssecretär tm russischen Ministerium des Aeußern. Geh Rath v. Hamburger, das Großkreuz des Leopold-Ordens, dem Botschaftsratb bei der deutschen Botschaft in Wien, Grafen Dönhoff, da- Großkreuz des Franz Josephs Ordens verliehen.

1 f Mts ab für die Postanweisungen nach den Niederlanden das Umwand- unÄltmB auf 1 ft 9le.d> 1 B J» W» MM*«- »"(« * * Postanweisungen nach Großbritannien und Irland sowie nach Ostindien und Südauftralien das Umwandlungsverhältnitz von H «lerliaa gleich 20 Mk 40 Pfg. - an Stelle des bisherigen Verhältniffes von i L. gleich 20 Mk em qifa __ in Anwendung zu bringen.

1 ^Berlin 25 Cctobti. Dir beutfd»e Grlundlsch-st in Rom und dir ltalomsche B.fanbtfchafl in Valin wrrd.n bi» Rmjchr jum Rang °°n «ot- frf).nt,n -ih.d-n, falls der Reichstag di. Srhihung d.« d-lr Slol» br-illi^ salautrt gerüchtweise von der Ginleilung eines Dtsclplmar-Versahrens

gegen den Grafen Arnim.

München, 22 Octvber Die Stimmu.-.g ist hier auch heute noch, da die Freudenbotschaft von der Entscheivung des Königs in manche Kreise der Bevölkerung erst gestern Abend oder heute früh gelangte, eine sehr gehobene ; einige muht waren Vormittags beflaggt, da,selbe war in Augsburg der 0aQ, wo überdies auf die Mittagsstunde die Gemeindebehörden zu,ammenberufen waren um über eine an den König zu richtende Dankadreffe zu beratben. Ter Erlaß des Königs an das Staats-Ministerium ist in einer sehr grotzen Auflage und in Plaeatform gedruckt worden, um m allen Städten und ^ör-

fein rin« offene Antwort aus den bekannten offenen Bries de« Bischofs Eene, ftrey in Regensburg und der Bescheid ans di- Beschwerde de« Domcapuular« Lodn in Würibura, welcher vom dortigen Bischof gemaßregelt worden ist. w-tl er bei den llrwablen am 15. Juli für die von der liberalen Partei ans. acftellten Wahlmänner seine Stimme abgegeben hat. («chw. Merk.)

München, 24. October. Den Ultramontanen ist es in den wenigen Wochen ihrer parlamentarischen Action nicht nur gelungen, sich selbst moralisch zu ruimren sondern auch daS constltutionelle System zu schädigen. Für die Anhänger dieser Regierungssorm ist es an sich kein erfreuliches Ereigniß day bei einem Streite zwischen den Räthen der Krone und einer, wenn auch nur kappen, Mehrheit der Volksvertretung weder die ersteren zurucktreten, noch die letztere ausgelöst und von Neuem an das Volk appellirt wird, sondern daß der instand der Feindseligkeit zwischen Ministerium und Kammermehrheit sich ungelöst fortschleppt. Noch weniger erfreulich ist es, daß der Präsident einer Kammer durch den Ober-Cetemoiiienmeifter eine königliche Mittheilung erhalt, in welcher der Ton der parlamentarischen Verhandlungen entschieden getadelt und die Entgegennahme einer von dieser Kammer, wenn auch nur mit kleinster Mehrheit, beschloffenen Adrcsie selbst auf dem Wege der schriftliche.i Uebermit telunz abgelehnt wird. Alle diese Vorgänge können nicht zur Befestigung, son­der,t nur zur Erschütterung jener Grundbedingungen beitragen, auf welchen alles freie politische Leben beruht. Gleichwohl würde es Unrecht sein, diese einzelnen Äußerungen der in Bayern herrschenden Verwirrung der Kritik zu unterziehen, statt den Blick vielmehr auf die tieferen Gründe zu richten, aus denen diese Verwirrung nothwendig hervorgehen mußte. ES ist die Unverträg­lichkeit des Ultramontanismus mit der politischen Freiheit eines Volkes, wie mit dem Selbstgefühl eine- Souverains überhaupt, welche sich in jener Ver­wirrung von Neuem blosstellt. Kein Souverain, der sich seiner Würde bewußt, ist, kann eine Partei, deren geistliche Führer offen die Gesetze des Staates verhöhnen und sich als Organe einer ausländischen Macht benehmen, als eine berechtigte Vertreterin de- Lande- und al- den wahren Ausdruck der Volksge- sinnung achten; kein Souverain kann einer solchen Partei die Regierung über­tragen, da sie, um mit Herrn Jörg in den historisch politischen Blättern zu reden die Existenz Bedingungen der geiellschaftlichen Ordnung überhaupt und des speciellen StaatSlebens in Frage stellt " Aber da diese Partei ihre Macht zugleich m dem Aberglauben der VolkSmasien hat, und da sie diesen Aberglau bcn mit Hülfe der ihr zu Gebote stehenden geistlichen Mittel auf das Gewissen loseste ausbeutet, so ist dein Souverain auch der einzige im conftitutionellen Staatsleben mögliche Ausweg, bei eintretenden Conflicten an die besiere lieber zcugung des Volkes zu appellireu, so gut wie verschloffen. Wenn Herr Jörg in den historisch-politischen Blättern ausführt, daß dasconstltutionelle Schau- kelsostem" sich nur in England als heilsam, in den Staaten des Eontinents aber längst als ein Blendwerk erwiesen habe, so hat er damit leider für alle die Staaten und Völker Recht, in welchen der Jesuitismus die Gewißen der Mehrheit der Bevölkerung unterjocht hat. In Bauern kann es sich nur darum handeln, durch Befreiung dieser Gewiffen zunächst die allgemeinen Vorbedin­gungen wieder herzustellen, auf deren Grundlage allein die Entwickelung wahrer politischer Freiheit und einer parlamentarischen Regierung-weise möglich ist.

Speyer, 26 October. Erne Versammlung hiesiger Bürger beschloß eine Adrcsie an den Köniz, worin sie ihren tiefgefühlten Dank für die hochher zige Entscheidung in der für das (Meilen des Landes so hochwichtigen A?reß> und CabuietS-Frage ausspricht. Die ultramontaneRheinpfalz- ist angeblich wegen Beleidigung des Königs, constscirt worden.

Stuttgart, 26 October. DemSchwäb. Merkur^ wirb aus Hohen- -ollem gemeldet: Be, den Wahlen zum preußischen Abgeordnetenhause wurden die beiden Candidaten der liberalen Partei, Ewelt und Cramer, mit je U5 Stimmen gewählt. Die Candidaten der llltramoutanen erhielten 103, resp.

Vermischtes.

Unter dem Zitd »Öuriofum- erzählt die Brestruer Ltg-: .(bin beitereW Ltückchen spielte sich vor einigen Zagen in einer h-engen Buchhandlung ab. (nA Bauer fuhr mit einem Leiterwagen vor derselben vor, betrat das Geichan-local, un:, nachdem er sich verwundert darin umgesehen hatte, fragte er einen der anweiendeH Buchhalter: ,Ho'n 6e nich 6ummrrlauben f * Auf die verneinende Untawtt widerte er: .Ich füll oder hier etne Summerlaube vorsch gnädige Fr ölen holen- Jetzt Härte sich der Irrthum iur allgemeinen Heiterkeit auf Der biedere Vanbmanl war beordert worden, die iällige Nummer der Gartenlaube abzuholen, halte Partei laude und Sommerlaube ibentincirt und des bequemen Zranlportl der letzteren wegei sich auch fofert einen Leiterwagen rnitgedracht.*

f'Tn bti fianbe« bem' allerhöchsten Willen nach besten Bekanntmachung enl-.süllung bieses ibenltschen Manbalea b,rufen. können wir über ba« Refullat f»r,*enb amtlich anaefchlaaen in werben. In den nächsten Tagen fallen nur lebhafte greubt empfinden »lamenili» die Lagt beider Fürsten und beider .» ' nnri'.toikoDale Runbaebutmen des Eultus - Mmister« o. Lutz zu erwarten Völker wirb bie Bande wahrer Freundichas, immer fester knüpfen!

zwei anr. caneapu ___n » offenen Brief de« Lis<bafs Sene-

Lmerika.

Montevideo, 26. September. Die Ermordung des deutschen Eon suls von Gräoenitz in Paysindu, einer am llruguiy gelegenen keinen Stadt wurde vor einigen Lagen hierher gemeldet, doch fehlen noch Ei'zel eite i, welche einen Schluß auf die Beweggründe sicher ziehen laste». Fest steht, daß der Ermordete allgemein deS Rufes ei irs f inflm. fmbferngen Charakter- genoß dem trotz seiner 63 Jahre em kindliche- Gemütd bewahrt blieb Nachdem mar ibn einige Lage vermißt hatte, sand mai feine Leiche mit abgeschnittenem Halse in der Nähe feiner bescheidenen Wohnung außerhalb der Stadt Trotz deß aUentbalben in diesem Lande und befo.ib rs um Pavs rndu herrschendeu Bür gerknege- liegt noch kein Anlaß vor, dem Mord einen politischen Beweggtunl unterzulegen; eben diese herrschenden Unruhen werden auch bei dem bester 'Willen es schwer machen, den Tbäter zu entdecken, wenn auch den letzten Nach rechten zufolge em verdächtiger Mensch festgenommen wurde Der deutsche Minifte: für die Laplataländer, Herr Lerna,stre, bat heute den sehr gewandten Kanzler des hiesigen deutschen Consulat- Herrn Medina, nach Pavsandu geschickt, ue ten Lhatbestand zu erheben; derselbe nahm auch von hiesiger Regierung emei Besehl an die dottlgen Behörden mit, der eine rasche und genaue Untersuchunz anbefiehlt.

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