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München, 24. April. Der König Ludwig bat dem Könige von Sachsen zu dessen gestrigem Geburtstage seine wärmsten Glückwünsche auf telegraphischem Wege übersandt und demselben das 15. Infanterie-Regiment verletzen , dessen Oberstinhaber auch der verstorbene König Johann gewesen ist.
Orlct-m.t täfllid), mit N»A» nähme Montags.
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Einige der Gesellschaften sollen schon mehr als 10,000 L. ' ' - Ferner haben sich sämmtliche Kohlen- und
n_. Diese Behauptung wurde schon letzten December von dem^römischen Correspondenten der ,Daily News" aufgestellt und von Man-
Correfpondenz der „
rers Kick in Kähme gehandelt, durch welche man dem Delegaten" auf die Spur kommen zu können dachte.
"Berlin, 25. April.
Deutschland.
Darmstadt, 24. April. Die Nr. 18 deS Großherzoglichen Regierungsblatts hat folgenden Inhalt:
1. Bekanntmachung Großtzcrzoglichen Ober-Eonsistoruims, die Emberu- fung der ersten ordentlichen Landesfynode der evangelischen Kirche deS Groß. hcrzogthumS betreffend. Dieselbe lautet:
‘ Nachdem Se. König!. Hoheit der Großherzog zu beschließen geruht haben, daß die erste ordentliche Landessynode der evangelischen Kirche des Großherzog- thnms hierher berufen und Mittwoch den 26. k. Mts. eröffnet werde, so wird dies hierdurch mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß den einzelnen Mitgliedern der Landesfynode noch besondere Einladungsschreiben zu- gehen werden.
2. Bekanntmachung derselben Behörde, die Ergebnisse der Verwaltung der allgemeinen geistlichen Wittwenkasse vom Jahre 1873 betreffend.
3. Bekanntmachung Großtzerzoglicher Provinzial - Direction Starkenburg, die Wahl der Geschworenen in der Provinz Starkenburg für das Jahr 1876 betreffend. , t .
Berlin, 24. April. Der Redactenr der „Germania zeigt heute Abend an der Spitze seines BlatteS an. daß er dgs Buch, worin die Correspondenten und Mitarbeiter desselben verzeichnet sind, heute in seiner Privatwohnuug „Blatt für Blatt verbrannt" hat, um sie vor etwa gerichtlichen und Polizei- lichcn Verfolgungen sicherznftelleu. Der Untersuchungsrichter hatte nach diesem Bucke suchen lassen, das jedoch bei der Haussuchung nicht gefunden wurde- — Nachdem der bisherige gerichiliche Physikus, Prof. Dr Skrzecka, zum Geheimen Medicinal- und Regierungs Medicinalrattz für Berlin ernannt ist. wird derselbe nicht mehr über gerichtliche Medicin, sondern über Hygieine an der Universität Vorlesungen halten. Bisher waren zwei gerichtliche Physici (der Ebcngenannte und der Gebeimeralh Pros. Dr. Liman), und es läßt sich annetzmen, daß wieder ein zweiter Gerichts Physikus bestellt werden wird.
Berlin, 24. April. Die heutige „Germania" enthält au ihrer Spitze folgende Mitttzeilung:
An unsere Herren Correspoiidenten.
Als unser Expedient am letzten Donnerstag (22.) über die Verfasser verschiedener Artikel eidlich vernommen wurde und er nickt in der Lage war, die Namen derselben ans dem Gedächtnisse anzugeben, erklärte er auf Befragen t)f£$ Herrn Untersuchungsrichters. daß in unserem Geschäfte ein Buch exiftire, welches die Namen unserer sämmtlichcn Correipoudenten enthalte. Daraufhin erschienen gestern (23.) Nachmittag gegen 4i/2 Uhr zwei Kriminalbeamte in unserem DirectionSzimmer und verlangten von Herrn Edmund Eirund die Dor legung des erwähnten Buckes. Letzterer batte indessen, durch gewisse Vorgänge be'i der „Frkftr. Ztg." belehrt, dieses Buch vor beiläufig 14 Tagen aus unseren Gesckäftslocalen entfernen und anderweitig in Sicherheit bringen, lassen. Eine sofort vorgenommene polizeiliche Durchsuchung der Erpeditionsräumlick- kciten und die protocollarische Vernebmung des Expedienten bestätigten die Aussagen des Direktors. Um nun allen etwaigen polizeilichen und richterlichen Maßnahmen gegen unsere Herren Eorrespondeuten und Mitarbeiter nach Möglichkeit vorzubeuzen, habe ich daS in Rede stehende Buch heute Morgen in meiner Wohnung Blatt für Blatt verbrannt.
Christopb Joseph Cremer, Redacteur der „Germania."
Angeblich hat es sich um die Ermittelung des Verfassers der Posener Germania" über die Excommuiication des I Pfar-
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Bekanntmachung.
Die fent öfter verkommenden auswärtigen Dienstaeschäste eeranlafrn uns, hiermit zur öffentlichen Kenntniß i» bringen, ^ß nur am Montage in ieder Wo»e mid zwar Morgen» von 8 bt» 1‘2 Uhr die Umwechselung süddeutscher Mnnzen gegen solche der Markwahrung bei uns stattfinden kann.
Gießen, den 27. April 1875. Großherzogliches Rentamt Gießen.
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Desterreich.
Wien, 26. April. Die Meldung hiesiger Blätter, daß in der vorgestern im Handels Ministerium stattgehabten Conferenz betreffs der russisch- galizisch - süddeutsch - schweizerischen Tarife hervorgehoben wurde, daß Berliner Kapitalisten auf die russischen Eisenbahn-Tarife etven Einfluß ausüben, ist voll- tändig unbegründet.
Schweiz.
Bern, 26. April. Die Landgemeinde des Cantons Appenzell-Außer- rhoden beschloß, eine Totalrevision der CantonSverfassung vorzunehmen.
Frankreich.
Pari», 25. April. Eine Havas-Depesche sagt, die über die Einfuhr von Pferden in Frankreich veröffentlichten amtlichen Zahlen hätten erhärtet, daß 1872, 1873 und 1874 die Einfuhr unter dem Mittel der früheren Jahre geblieben sei und daß in den ersten drei Monaten diese« Jahres 1875 die Einfuhr 3590, die Ausfuhr aber 5604 betragen hab-, mithin 2014 Pferde mehr aus- als eingeführt worden seien. Auch gehe aus dem Zahlennachweis hervor, daß Deutschland mehr Pferde von Frankreich, als Frankreich deutsche Pferde gekauft habe.
Paris, 25. April. Die „Agentur Havas" läßt sich aus San Sebastian melden: „Es heißt, die dentscken Kriegssckiffe würden sich bald nach Zarauz begeben, um wegen der „Gustav"-Angelegenheit die Genugthuung für die deutsche Flagge entgegenzunehmen. Das Publikum ist sehr erregt, da cs sich die deutschen Forderungen nach geschehenem Schadenersatz nicht recht zu erklären weiß." , -
— Der „Monde" bringt folgende Depesche aus Rom vom heutigen Tage: Der Papst empfing heute die schweizer Pilger, vorgestellt von Hoh und Duret, der die Adresse verla-, worin er um den Segen für den Dincenzverein bat, dessen Zweck in der Verbreitung der guten Presse besteht. Der Papst erwiderte : „Sie sind der Gegenstand der Bewunderung durch Ihre Treue. Seien Sie es 'auch durch Ihre Beharrlichkeit."
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Nom, 25. April. Der Kronprinz und die Kronprinzessin des deutschen Reiches passirten heute, wie die „Agenzia Stefani" vernimmt, Rom auf der Reise nach Neapel.
Neapel, 26. April. Der deutsche Kronprinz ist gestern hier einge- troffen und von dem Adjutanten des Königs und dem Chef des königlichen Cabinets am Bahnhofe empfangen worden. Ter Kronprinz fuhr in einem Hof- wazen nach dem königlichen Palais, wo er dem Könige einen einstündigen Besuch machte. Auf Einladung des Königs wohnt der Kronprinz im königlichen Palais.
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zur Besichtigung, der Kaiser-Glocke gefahren. — Zum Besuche des Kaisers ist vcn 24^ April. Die Nachricht über die Absetzung des Guicowar
Landgraf Friedrich von Hessen hier emzetroffen. tPiwun,
Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen.
~ Mittwoch den 28. April
!afe Leib-I
zur Bearbeitung eines allgemeinen
gesammte Gesetzgebung übcr -----ö-----•— ,
die darauf bezüglichen Vorarbeiten beendig sind, und das betr. Gesetz wahr-ten Manning verwahrt sich in einem Schreiben an den „Stan-
scheinlick schon in der nächsten Reichstags-^eisioii enigebracht werden wird. „ ... jj bie flnaabc er babe bei seinem Aufenthalt in Rom
Berlin. 25. Avril. Die Nichtigkeitsbeschwerde der Gräfin von froste- dard nachdrücklich g g Kir Xafl eines
Vifchering und ter übrigen adligen Damen in Westphalen, welcke sich an der °'^'^'nen ^ecem er em ^atic^in «neu 6 M fc(T „besten Schriften Adreffe an den Bischof von Münster betheiligk batten, gegen die vormstan,- zwilchen Sg Bebauvtima wurde schon letzten De< '
lichen Erkenntniffe wurde vom Obertribunal in der Sitzung vom 20. d. Mt«. Gladstone S vorgeleg - - >eie «edanvtuna w
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London, 24. April. Als Antwort auf die, letzte Herausforderung Seitens der Arbeiter gedenken die Grubenbesitzer in Süd-Wales statt einer 10pro- ncanoii ces i Psar- centigen nunmehr eine Herabsetzung der Löhne von 15 pCt. für Dampfkohlen aeheimen päpftUcken und 25 pCt- für Haus-Breunkoblen zu verhängen und den Arbeitern ihre: Woh- 9 nungen zu künden. Einige der Gesellschaften sollen schon mehr als 10,000 L.
über das Versicherungs-Wesen davon ausjuschließen, da lige Lohnherabsetzung anzukundigen, die mit dem 15. Mai ö 8
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