/rild)hä*rr ; u tkirften.
€ • nn t an, den 2R. November. W Hortmann in der Neustadt, Wollen«
empfangen worben, ber neue Süolfdjafler für Pari«, Sabyk Pascha, aus feinen in d„
Posten abgereift
Aonftantinopel, 23. November. Der «rieg«minister Riza Pascha und der Marineminister Namyk Pascha haben ihre Porleseuille« gegen,,tlt, ge> wechselt. Ser neue Botschafter für Wien. Aaeifi Pasch., ist vom Sulla»
SiirddidK Anzeigen
brr cvangclischen Gcmcinde zu Gieße«
(Gottesdienst.
Sonntag, den M. November, 1. Advent
Morgen-: Pfarroerwolt« Schlosser.
Nachmittag-: Mstpredig« Drescher. tFerer de- heil Abendmahl-. ffollecte für die Siadlkirche.)
Die PsarrgeschLfle in der nächsten Woche besorgt Psarroerwalt« Schlosser.
Varmen Die hiesige Pianofonerabrik von -tud Ibach Lohn wrd te diesen Togen «nm Flüael ablirsern. wodurch die schöne Summt von tünhauienb der seit Gründung diese- Gelchflfie- abgefetzten Instrumente erreicht mrrd. Dies« nach einem neuen Lotten ongeseetigte Stutzflügel überrascht durch erne seltene Klangfülle, die säst e nem (»oncerrpugel glerchkom nr und zeichn« »ich belonder- durch «ne em,« nmte Sklmmdoltung au- Die .stahl der von -lutz Ibach Lohn tährlich sadr,c«re. Piano- beträgt jetzt a»nä ernd v erhundert, un> düne sich unter gunttigen Gcichüst». Verhältnissen nach Fertigstellung eine- neuen, bedeutend g'-tzere«. jetzt im Sau bn gr ssenen fflablisiemmt- noch wesentlich böb« ftrlhn. Wir haben dadurch in unserer Stadt «n industrielle- llnternehmen. welche- m feiner Ärt an Bedeutung und Au- dednung in unseren westlichen Provinzen unerreicht dastehl und zu den rfnommKicitm Deut'chland» zu zählen ist. (H W>)_________ ______________A B______,6136
(^eisterbescdworuVg.
Unsere Ahnen fürchteten »ich vor Gentern und G«pensiern. ohne zemal- welche gesehen zu haben: wir können sie clttrm urd un- köstlich in ihrer »stelelllchail amüiirm Wenigsten- dringt Professor Batch diese- doppelte 'Wund« ,u Stand, Auswärtige Blätter enthalten über feine Bortührung von Geister« und Gespenster ff,lche,nungm manche merkwürdige Not z »o datz wir un- nicht vertagen k-nnen. «ner d«^elden «ne kurze Schilderung de- tragikomischen Vorgang'- zu enlnebmen: , Jm dunklen Htm« giunde sitzt der Künstler bn Donner rollt und plötzlich «scheint vor »dm der rothe Fürst der Unterwelt und droht und wind« sich vor idm mit teuflischem Grinsen Nort ist der Künstler Herr der Geist«. Gr verbannt d Neuer Tonn« Satan «scheint abermals, « spielt dem Künstler auf d« Geige vor, berührt ibn mit dem Fidelbogen, das, « doch aufzuckt au- dem Schlote. in den ihn : einmal schwingt er seinen L'ab und Satana- verschi
Aber ein neue- fürchtrrl'chr- Gespenst «scheint m t grinsendem Dodtenickabel und von weihen Gewändern umhüllt Mil Pistolen schiebt e- der wtleuii Äüm'iki zusammen: ob« e- «scheint ihm füichterlich« w»ed« und b«ührt ibn mit seinem weistea »»-,wände: '<x ci tsetzle Künstler fpdngt ruiück Ad« die boten Ge» « haben dm S»eg davon getrogen, sie fassen den Künstler in ihre Mitte, er ist bn ihre. — iobtmiliOc lag üb« der Menge. Wohl wusste olle Welt, drst e- keine wirklichen Geist« warm, die sie hi« vor sich sah ober doch k-nnten sich viele de- Giousen- nicht «wedr.n. Wir fön« nm natürlich, weil die- zu weit sühien wü,de, nicht «klären, wie diese gespenstischen Gestalten hervvrgezaubrrt werden, und müssen un- daher begnügen zu bemerken, bah bie Hils-mittel, welche Herr Batch orwrndei, nut zu den besten gelivxn. wie schon die Vorzüglichkeit seiner Leistungen beweist Wir sind überzeugt, dost diese ff, ation der Geist« ihre Wirkung auf da- Publikum nicht oetiehlen wirb, denn die Macht der Geist« ist ja noch tmiur röst«, all die de; del te- Pros Basch wird, w'e wir hören, künftigen Sonntag und Montag »m Saale de- ffoW Leib nur ,wri Bor« stellungen geben. ff- ist durch die Journale bekannt grnug, dast e. zu den vorzüglichsten Künstlern seine- Genie- erhört und im Gebiete der Magie Tüchfge- und .lusteror» dentliche- leistet Seine Apparate sind einfach, elegant, die meisten di.rchsickttig seine Production sicher und gewandt, se n Vortrag geläufig und anziehend W>r sind über, zeugt, dast der Künstler nicht nöthig Hoden wird, rin brsond«e- Zaubermittel uruu wenden, um den Saal zu füll n
L o k a l . sr o t i z.
«,-grn, 26 Noo. Von hier wird dem deutschen Polktzfreund folgender Borsoll gemeldet „Vor Kurzem waren hier mehrere der ihrer M'litärdienslpsiicht genüge leistenden sirngen Schul leb rer mit einem Unteroffizier in Heuchelheim bei Giesten gewesen ("-war am Tage vor tdrer Entlassung. Da mögen sie denn de- ,Guten wohl etwa- zuviel geihan haben De- Abend- bei ihrer Heimkehr nach Giesten begegneten ihnen Heuchelheimer Mädchen, die de- Tage- über In den Fabriken zu ? «"arbeitet hatten und - e- war geoen 7 Uhr - nach Haute gingen Die jungen Schullebrtr nn Nock,
de- Kriegei» üoersi,len die Mädchen. S'e mu,srn daher sehr handgreiflich gewesen sein dem. die Fabrik nödch n schrieen laut um Hül'e Ihr Hulfeschreien war nicht umsonst Hinter ihnen berkommende männliche Fobrikarbrster waren rasch und «folg reich eingreifend zur Stelle. Die unbesonnenen jungen Leute gingen durch, kehrten jedoch nachher mit geschwungenem Seitengewehr wieder zurück, unb tb kam "nem Handgemenge, in welchem auch ein" der attaktiten Mädchen einen ^abelhied m- «n. arnchi erbosten haben h>U Der sehr beklagenswerthe Fall kam zur Anzuge bei der 'Ihlüiirbrböibe und die jungen Herren «hlelten Gelegenheit, in mehrlagigem scharfem Arrest über die jedenfalls i'icht au«dleib,nden weiteren Folgen ihre- für alle junge Vtuu, namentlich ab« für solch, ihres Stande- sehr üblen ^tre'ch» nochzudenken I
Dt-pofitton gestellten Osficieie und Generäle nicht sollten gewählt «erden dürfen — Tte Büreau; der NattonalDersammlung werden am nächsten Samstag eine Commission für die Pvrberothung der m Petersburg -bgeschlossenen lelffitashendonemtion wählen.
ntnfiriL
3»nm 24. November. In der heutigen SiM, der Teputirten «am. wer formen 'anlähl.L der Berathun, über baß Budget te» Mm.ftertum« de» Aeuhern bie Deputrrten M-urig, und Mafien thre Freude über bie Befuehe te« ffaifer» von Oesterreich und de« Deutschen Kaiser« au«, tirfterer hoffte, im nächste» Jahre Jtal.en nicht blo« in Berlin durch eine Bolschas, °er- treten fein werde. Darauf bemerkt der Minister des Heugern, intern er die polnische Bedeutung der Kaifer-Befuche hervorhob, die Erhebung der Sefand,. lchaft in Berlin «um Range einer Botschaft könne nicht verein,elt bleiben, doch müde die Erhebung anderer (Lesandtschasten von Umständen unb Uebereinkom- men abhängig gem.cht werden, die fucceffiee sich barbieten ober gelroffen wer- ben mögen — Die „Agenzia Stesani" oernimmt, bah ,wischen Oesterreich unb Italien Unterhandlungen wegen Erhebung der beiderseitigen Sesandtschaslen ,u Botschaften eingeleitel feien.
(Eiiür,tnl).
London 25. November. Au« der Hav.innah wird gemeldet: Riibe, Sper>alcoinmiffär ter 'panischen Negierung jur Reorganisation ter ginanjen auf Euba, erklärte, die Einnabmen würden zur Deckung der Ausgaben hin- reichen und man werde mit Ablauf de« Monat« December alle» lausenden Verpflichtungen nachkommen.
Spanien.
Madrid, 24. November. Osficiell wird mitgetheill, daß General Quesada die C-rlisten au» Miravallrs, einer starken, tie Festung Pampelona beherrschenden Stellung, verdrängt hat
.HeiidaUe, 25. November. Eine au« Durango vom 23. Novbr. batirte Proklamation te« Ton Larlv« fordert die larlistischen Freiwilligen auf, den neuen Angriff der Nordarmee energisch zurückjuwelsen.
Türkei.
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6122) Die erwarteten Diadem »Steife
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