Versailles, 22. Teeember. National - Versammlung.
Der radikale
nach sechs Monaten stattfinden soll. Der diesseitige Botschafter m Berlin,
'st
adgenominen werden.
den Kirchenbüchern der Stadl Girstrn.
Ansruls duß
Evangelische Gemeinde.
Den 19
Nab« dahier,
l'ub.
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Biüdl. geb 20. T<t
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fltft 21 Dec
and) dieses Jahr unterer bei ihrem steten Wachsen der Unterstützung gerade
n.fy , ‘tL’®?* jetzt besonders betülstigen Anstalt gütig gedenken wollen, tverdkll ersucht, ihr«
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Vaden bei den Unterzeichneten abzugeben.
ged. eine
garischen Rentrn.Anleibe ist Mitte Januar in Aussicht genommen riscde Negierung gedenkt nicht. dao Privilegium der Ration:"
so zu sagen an« dem Le>me «huen und einen schrecklichen Geruch oerdreiieien Um noch zu retten in brn Unglücklichen, roa« zu retten war, muhten d'^beiden Füße
Marquis v. Gontauk Biron, ist gestern von Mar Mahon ernpfangur worden nnb wird morgen nack Berlin zurückkehren.
Versailles, 22. December, NachtS. Die Rational Versammlung stellte die Einthtilung der Wahlbezirke biS auf daS Departement Rbüne fest und wird die Etntheilung der letzteren morgen beratben. Die definitiven Termine kür die Auflösung der National-Persammlung. die Senatoren-Wablen in den Departements und die Deputirten-Wahlen werden wahrscheinlich ebenfalls mor« gen festgesetzt-
Den 20 Dec Katharine Schmidt aus tlngersbach, alt S9 I seit. 17. Dee Denselben Qttou ^nfel. Burger zu Lich und Dachdecker dadier, alt .14 J.
3tanen_
Nom, 21. December. Aus Umbrien gehen glaubwürdige Nachrichten über da- aller Orten wiederaiifkommcndr Klosterlebrn zu; nicht nur die Neu» Hikdung der alten anlgebobenen Klostergemeinschaften in etwas verminderter, mehr privater ist eine Tßatfache-, auch das Eintreten von männlichen und w > I'.chen Novizen und ihre Emieguuug durch bischöfliche Hand st kein GeHelmniß mehr. Damit steht die übermülhige Sprache der „Uuita Eattolica'' in Einklang: „Ein Turiner Blatt beklagte sich, daß bei uns ein Kap'izineekloster gebaut wird. Nun, eS soll sich nur zufrieden gcben, denn ähnlicher Klöster wird es mehr alS eines zu sehen bekommen; es werten nicht nur die alten wiedererworben werden, es werden auch ganz neue entstehen, nnb zwar in einer Weise, daß keine Negierung auch nur einen nufc wird hineinsetzen können, ohne , das Strafgesetzbuch zu verletzen und sich ohne Weiteres in die Kategorie der Diebe zu bringen lN
Deutschland.
Darmstadt, 22. December. DaS Großh. Ministerium Lee Innern hzt entschieden, daß sich die Bestimmung deS Art. 13 der Städteordnung, wo nach diejenigen zu den Stadtverordneten Wahlen Stimmberechtigten, welche nicht OrtSbürger sind, jedeS Jahr eine Erklärung auf der Bürgermeisterei wieder« holen müßten nicht aufrecht erhalten lafp. Denn die fragliche Bestimmung der Ltädteordnunz beziehe sich nur auf diejenigen Stimmberechtigten, welche die verlangte Erklärung überhaupt noch nicht abgegeben oder m der Zwischen zeit durch Wegzug auS der Stadt ihre Ltimmfähigkeit in derselbe« verlöre und später durch »Zuzug neuerdings erworben hätten. (Legen diese authentische Interpretation wird kaum etwas einzuwenden sein.
— ES scheint, daß in letzter Stunde nochmals versucht werden soll, den Ausgleich der Gemeinden wegen Gelände-Entschädigung mit der Ludwigsbahu zu Staude zu bringen. Wenigsten- wird aus verschiedenen Orten Der Provinz Starkenburg gemeldet, daß dieselben aufgesordert wurdeii, nochmals zu erklä reu, ob sie dem Goldmann'schen Vergleich zuftlinmen wollken oder nicht.
Darmstadt, 22. December. Der Präsident des Großh. Gesainmt Ministeriums, Minister Hofmann, E;ceüenz, ist heute von Berlin hierher zurückgckehrt
Darmstadt, 24. Decbr. Die Nr. 60 des Großherzoglichen RegieruugS-
(Enar,inö.
London, 22. December. Die telegraphische Verbindung mit Indien gänzlich unterbrochen.
19- Tfmrbrr.
Den 22 Dec ffi.ie lobt:ebarm< lochier de« «ür-c.4 und Lithographen Äflil
folgter kirchlicher Trauung sich als Brautleute nicht als Eheleute zu betrachten. Die bloße Eivil Trauung ebne nachfolgende kirchliche Trauung schließe v» > den kirchlichen R chten und Wohlthaten, besonders tu ohne Reue und Buße Gestorb neu von dem kirchlichen Begräbmß aus Du tfirdxiilrbre von der Um lösbarke«! der Ehe könne durch kein weltliche- Gesetz geändert werden. Darum solle in dem traurigen Falle einer Ehtsch.idnng der geistliche Richter ongerufeu und nach deflen Ausspruch gehandelt werden.
IklteiTcui.
BZicn, 22 December. Die „Polit. üorresp." meldet: DaS Eultus- Ministerium genehmigte die Eonftituirung von zwei evangelischen Kirchen-Ge« meinden m Tyrvl, m d zwar in Innsbruck und Meran. Damit ist eine lauge und hart ack,g geführte Eontroverse erledigt.
TL»icn, 22 December. Die .Presse meldet: D»e Emission der un»
Dr. Seel, Pfarrer Schlosser, Psarrverwalter. Jung, Vebrer. Vip » Mitprediger.
18’7, wie von der österreichischen Regierung beabsichtigt ist. zu verlängern. Darnach müßte tu Kündigung de- Pnvilegiums noch vor Ablauf dieses Jab- re- .rfolgen und finden diesbezügliche Verhandlungen zwischen beiden Regierun» gen hier in Wien statt.
T^ZitN, 23. December. Die Nachrichten verschiedener Blätter über den Stand der Verhandlungen wegen Trennung der BreSlauer sürstbischöflichen Diöcese werden von gut unterrichteter Seite für durchaus unbegründet erklärt.
CünLei.
Konstantinopel, 21 December. Em dein ErecutivratHe beiacgebeiie Eontrol-Eomimsfion wird mit der Ueberwachung der Ausführung der Reformen in den Provinzen beauftragt sein. Ein Handel-«Nath unter dem Präsidium des Handels-Ministcr- ist gleichfalls eingesetzt worden. Ein 'Vertreter der Besitzer ausländischer Bonds bat dem Minister des Auswärtigen den Entwurf
Bitte für die Mcinkiildcrsctittle.
Seit einer Reib- von Jahren schon haben Frennde unserer reohlthätigen Anstalt beim Jahreswechsel statt der gebräuchlichen Reujahrsbesuche tie 81eui< krnderschule mit einer G ibe bedacht. Dujen'aen unserer Mitbürger, welche
Dec Dem Bürger zu Londori und Weichensteller an der Main«Weser» Balkhasar Dapper, eine lochter, Katharine Hmrieite Friederike,
Den 23. Dec ..... ..
Holgerichtsadoacalen Chr st an Wieflel, ehel- ledige kochter, alt U 3- 3 IN
Fü' Bremerbaven 'I"d weiter kingtianüen: St u*rüntboum lk 2 8. C Iß J Bücking M 1" A .yfldinn M ». Vogl IM. 1 Hirschhorn M 6 Sch arz IN 2. L- I M- I Fr- Hensel M 10
Um weitere ®a5m bittet
Dir <*rprbtftt>n drs Kirprnrr Anzeigers.
(Jm lie i'ilette Gbai leite Ferdinande Dt'flel. bet verst '«robb
Dermischtes.
Butzbach, 22. Dec. Dieier Tage ionb im Johanniter Krankendause ui Rieder • Weisel ein schauerliches Ztrfommeniem «einen Ad'chlu" h Hand«erk4da>i<he In schwer verwahrlostem Z :nanrc, w>e er in unserer Z n Immer seltener io rd. suchte im dortigen j?ra"fentmufe um Aa'nadme nach, da ih n beide Füße erfroren waren DMel Vetbeu ivar schon so weit iort leichritten. daß «bin die S'iefel van den Füß'N aeschniiten rorrbm mußten, und nachdem du«e4 B'nde,nittel entfernt war. die Knech-n der Füße
I., aest. 19 Tee
Dm 1 T^c Maria (*l sad.td scheid, geb. Bücking, W Nwe des verst '»roqb. Dekans zu £qb<im : Nhe ndcsten, F cSeich Sch'id. alt 7i 3- 1 M 19 l gest.
blatts hat folgenden Inhalt:
Regulativ, die Deiiutzung deS Neckar LauerS zu Neckar Steinach und die dafür zu entrichtenden Gebühren betreffend.
Berlin, 22. December Die „Nordd. »llg. Ztg." bespricht den Plan des Aukaufes der Elsenbatnen turch daS Reich. Sie sagt: Der Plan habe fast allgemein eine günstige Aufnahme gefunden. Die Schwierigkeiten der Rea- Usuung dürften weniger groß sein, als von manchen Seiten befürchtet werde. Namentlich sei die Besorgniß, daß dem Reiche durch den Ankauf eine gefähr liche Vaft auferlcflt und der Geldmarkt in Bedrängniß gestürzt werten würde, unbegründet. Mit Hülfe des Renten - Systems würde die llmwandlung der Besitz Titel ohne Erschütterung des Geldmarktes und ohne Ansviüchc an deffen Leistungen vollzogen werden können-
llivln, »)■ December. Der in Folge der eingeleiteten Amtsentjetzung Qt,9tnommrn flüchtig gewordene Erzbischof von Köln soll sich nach Holland begeben haben. Derselbe will von dort in der Kürze auf ein gräfliche- Schloß in Belgien^
um damit künftigen Bestrebungen für eine Veränderung der Staatsform im frnnhmffi
monarchischen Sinne einen festen Voten unb zugleich gegen das neu zu wäh
lende BolkshruS das sicherlich nicht d,e loyale Gesinnung der jetzigen National« Varis, 22 Deeember Rouher re rt morgen aus 6H,sei durst zurück« Versammlung gegen das Septennat bekunten tülfte, ein Gegengewicht zu ^wartet. Seine Freunde hoffen, daß er das ucn ihnen verlangte Manifest
fdjanen Bis jetzt ist tie Absicht der sraiizösischen Regierung geicheiteit. So de« kaiserlzchen Vnnzen. welche« ibn zum adrin^en Führer der BonapaNisten
wenig sich auch die Haltung des Senats nach den von der National Bersamm. hkstelll, und nicht minder ru für die Wahlen nrnbwendiger. Gelder mitbringl. luna" getroffenen Wahle» allem beurtheilen läßt, so ist doch gerade diesen Dem Ausfälle der allgemeinen Wahlen seß.-n d,e bonapartistischen Kre se mit SBablei» von vornherein euu maßgebenl.« Bedeutung beizemeffeii worden und großer Zuversicht entgegen. Die beiden Personen, welche im Ministerium deS
jedenfalls ist die Niederlage der Regierung eine eklatante. Die Folgen der Innern an der Spitze deS mit den Wablangeleezenheiten betrauten Bureau«
Niederlage lasten sich zur ^eil noch nicht übersehen, der Fall des Ministeriums stehen, sind nämlich Fleury und Zraissinet, ^ee Geschöpfe des Kaiserreichs ist unausbleiblich wenn auch nicht die unmilt.lbare Folge der erlittenen Nie- Versailles, 22. December. National - Versammlung. Der radikale derlage v» ist spaßhaft, daß die Minister ihr Bleiben damit erklären, daß Depntirte N'guet ergreift daS Wort, um die A echt beit des die Lage ter hie jetzige National Versammlung, die ja eigentlich nur noch ihre eigene Hsn- Deport neu ui Reu-Lale:onien betreffenden Schriftstückes, auf reelch<S er sich terlaffenschaft in orjnen habe, gar nicht mehr in der Lage fei, auf die Regie- tn h-r Montaas-Sitzung bei Gelegenheit der DiScuision seines »m i-st»e Anrra« runa best'mmende,, Einfluß zu üben. Erst der auS Neuwahlen Hervorgegangnien berufen hatte ;i b welche- ter Mirme-Mimster gestern als n ächt beuidi' rlolksvertretuna stehe hierüber eine Entscheidung zu. Als ob in Wirklichkeiten. aufrecht zu ^halten. Der Manne - Mimstee versichert neuerviugs. daA die neu zu n-äolende Asicmblöe gcfügiger sein wird, als die nicht eben oppo Schriitstsick unächt fei, worauf Naguet beantragt, diesbezüglich ernt )nter> ftHnn.’inüiir iekuae National Verfammlunä. als ob das neue Wahlgesetz, so VeNat'O't stellen zu dürien. Die Versammlung beschließt, tatz die Interpellation große Sorgfalt die Regierung auch aufgewendet bat, durch dasselbe einen wirk -- — ......... " ............
luhen Anetruck des VolkSwillens zu erschweren, vollkommen ausreichen wird, liberale Wahlen zu verhindern! Nein, man lebt in Frankreich sowohl in her inneren und äußeren Politik, alS auch in Bezug auf alle persönlichrn Verhält^ niste von der Hand in den Mund. Man sorgt für den nächsten Tag, vermeidet thuulichst alle principiellen Entscheidungen unb sucht sich durchzufrtsien ,o gut es acht. Es ist das eine traurige Folge der durchlebten Kriegsjahre und der ihnen vorangegangenen Depravation nnb bas Septennat lst der politische tzluödruck dieser Politik für den Augenblick-
übersiedeln.
Stuttgart, 22 December. Das „Deutsche Volksbl." veröffentlicht einen Hirtenbrief deS Bischofs Hefele vom 22. November über die Eivilehe, worin der B"chof sagt: Es wäre ein jchwerer unb für das Seelenheil höchst <,ulr„ wovltl# gefährlicher Irrtbum wenn sich zwei Personen mit der sog. bürgerlichen Trauung ,7 November. _____
begnügen unb der kirchlichen Trauung entbehren zu können alaubien, ohne welche,^ Denstldoi, Dem Bae,er und «chie nermeister, Shrtstian Pbllipp «uler, t°ch 3ufamm<nkb(.i »on Mam> unt Rrju «in. iän6b.,ft« r«%%‘a‘ri’!Tn»'i<«L batl«r.e»>. Bo», «In S.K •««.
und feine wahre christliche Ehe ist «ernrr erklärt der Bsichot die bürgerliche^ rhkvdoi Philipp, »<b- 11 Cd Getrauten im Gewisten verpflichtet, falls bie kirchliche Trauung ans irgend einem Giunde mcht unmittelbar auf den Eioil-Act folgen könne, biS nach er»


