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Gießmcr Anzcigcr.
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Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen.
Ho. 401
Samstag den 25. December
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Die nächste Nummer des „Gießener Anzeigers" erscheint am nächsten Mittwoch früh.
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Jns.-Negts. Nr. 116.
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Der Vorstand.
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»den Weihnachttbt- iverpackt am selben Tage .„ Ang. M-nt-nu« ibDiy
Vorstand.
mache ich hiermit die Taqe aus der Firma nSamuel Katz >l- t> Passiva der bisher
^Handlung
Perlrauen, n'ertc en Unternehmungen '
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tungsvoll
BW i«,
it3£- Einiaduntz nun Abonnement "test
auf den
Gießener Anzeiger.
Derselbe erscheint in den Vormittagsstunden täglich, mit Ausnahme Montags, uiU) kostet für die Nbonnentcn In der Stadt Gießen vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg., frei in s Haus geliefert.
Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher kerne ausdrückliche Abbestellung erfolgt, da? Vlall auch tm I. Quartal 1876 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen.
Die Abonnenten, welche den Anzeiger abbolen, erhalten denselben zu 2 Marr.
Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige AbonnemcntSpreiS 2 Mark 50 Pfg. excl. cstellgeld. dieselben können nur bei der Post oder den Landpostbolen abonniren. —
Damil wir nun in den Stand gcscßt stnd, dir Auflagr W Platte« dksttmmrn zu können, ersuchen w>r Alle, welche auf den Gießener Anzeiger abonniren wollen, die- sofort bei der ißnen zunächst gelegenen Poftanstal, oder den üandpostbown zu> -burda w,r un< ouft nicht verbindlich machen können, vollständige Crcmplare zu liefern. .
Bekanntmach u n g.
Suf01g, Bttunntrnochung vom 22. N-v-mb-r 1873 (Anj-ig.v -!, 278 unb 279 von 1873) i|l der I. unb u zmm'nf.g-rb.ste! de. Kl-.,-, wl. na»s.-dt elng.'
Weilt
nuar
worben:
'• b,r öi-üt»m"Lü b,r Stob. Gl-tz-n, -Uch-l (in her Richtung von Jlvotfur, noch Gi-Ü-N) r.chts b,r S,roste von Flon'Mrt noch M-rbnrg g.l.g.n ist. b) ÄÄtn*ifÄ’;antnb=rf o. b llobn. Bvrtdorbbi-ib-n, G-lbm,-ich. »rvß.Ul.b.n, »auf.n, Heuchelheim, Äkln.ynb,n, Lun,-Gon,, Leihgestern, Oppenrod Steinbach unb Wahenborn-Steinderg.
21 b‘r toW« =--r, M-in,ior, Rei.'irch-N. -.ddgen,
doul-u mit virnm!'f3oX®87n""i; oUe 2 Jahre mit ihren «,,irk-n wechseln sollten.
Zugleich worbe bestimmt, bost b*‘n*a™l"*‘79.‘r ‘‘’.L »imtn!«'rRro? I 4 unb b.r 1. B-ink den, Kamin,-»er Neuling iugeiheill war, so tritt Mit b-m 1. Ja- 1878 b.r"°e" iüg.. ^?°l .°n°" bast oo bo an bi« L 3,nuöt l878 btr 1. «e,irk von bem Komin,-g-r R-ustng unb der u. «e.irk von dem Kaminieg.r Zw,,ch
neiden werben wirb.
Gießen, ben 23- December 1875.
GroßherzoglicheS Kreisamt Gießen, o. Röder.
Gießen am 23. December 1875.
Der französische Senat.
DaS lange Parlament" geht nun doch zu Ende; es fällt ihm schwer^ sich von der süßen Gewohnheit des Daseins zu trennen allen, cs1 mup doch endlich die Souseguenzen früherer Beschlüsie tragen, auch das letzte Gesetz «nd endlich durchbcrathen und damit jeder Vorwand für ihre weitere Existenz der Rallmia^-Versammlung ent,.gen sein. Ss war und .st b.« -uf d.s' llst'-u
&• iS
cette,,<nb: Kreisamt Gießen
an di- Großhcrzoglichen Burg-rm-ist-r-i-n °r, Stadt- und i!andg--ichts-B-zirkö Gi-ß-n, mit Ausnahme der Gemeinden Treis und Allendorf a. d. Lda.
Die vvrft-b-nbe Bekanntmachung wollen Sie in Ihren G-m-ind-n ott-üblich pudlittren.
Das Vertrauen kehrte wieder, die R^ ^eg P^rts flort^ wie ^d-m^und gewisse Gewähr für einen Fortbestand der republikanischen LtaatS-
«lles wäre gut gewesen, wenn bad Gluck der ^ aa en e g kT^en8; form bietet. Das Resultat ist um so überraschender, als die ganze Forderung äußeren Vorzügen beruhte. Was das anben den Abschluß des der Bildung eines Senats von der Regierung nur deshalb gestellt worden war,
schluß, so wird das Verdienst, das sich Herr ^gierr.
Politischer Theis
Vertrages, wie um die Ausführung desselben erworben, nicht hoch genug geschätzt werden können: die Nakional-Dersammlung ihrerseits konnte wenig dabei Mitwirken, sie hat, indem sie zu Allem nachträglich „Ja und Amen" sagte, ihre Schuldigkeit gethan Aber den geheimen Auftrag, den Frankreich ihr er. theilte dw Revanche" vorzubereilen, hat sie glücklicherweise weder aussuhren wollen', noch" ausführen können; nicht wollen, weil die in Versailles versammelten Vertreter der franjöfijchen Nation meist den wohlhabenden Klassen Frankreichs nNgehören und sehr wenig Neigung zu Don Quichotiraden haben, nicht können, weil die Lage der Tange solch ein Vorgehen ohnedies verbot, weil Frankreich nach wie vor isolirt blieb und nicht noch einmal ein Duell pro- Decken konnte, bei dem es Gefahr lief, nochmals zu unterliegen.
Im Laufe der Jahre hat sich aber die Physiognomie der französischen National-Versammlung sehr wes. ntlich verändert; es ist ein demokratischer Zug in dieselbe gekommen. Thetis die statkgehabten Nachwahlen, iheils die eigen- thümlichen Parkeiverhältnisse haben diese Aeuderung hervorzerufen; der Schwer, punkt, der anfänglich in die Rechte fiel, ist mehr und mehr ui die Linke gefallen und wir erleben daher die jedenfalls eigenthümliche Erscheinung, daß bei den jüngst stattgehabten Senatewahlen fast ausschließlich die Candidaten der Linken gewählt worden sind und das künftige Herrenhaus der französischen Republik Das erstere Mandat ‘U 0'‘‘'u“7 'wurden erschosset, und mithin eine wesentlich liberalere Färbung haben dürfte, al- die bisherige aus
Revolution ist mit Erfolgs geführtdw G°mmunardS bcm allgemeinen und gleichen Stimmrecht hcrvorgeganzene National-Versamm-
lunq. Es sind fteilich keine Radikalen oder Demokraten, diese künftigen Senatoren aber sie gehören doch fast durchweg jener gemäßigt freisinnigen Partei


