Einzelbild herunterladen

Gichemr Anzeiger

Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen

Donncrstan bfn 25 November

IMSä

er.

e im Friseurlakn

(W

al« definitiv onfltflenter ©taaWbiener mit einem jährlichen Sehalt von 3600 mit ©lang ju bestehen. Die -lericalen Blätter verlangen, daß man gegen die

Schmelz.

Lausanne, 22 November. Die hiesige Zeitung sagt, von Berlin sei

Es sei nicht angezeigt, die

getragen werde.

zur allgemeinen Steuer-Reform

Die Ausgaben des Militär-Budgets pro 1876 sind auf 209 Mill.

(Eiiarqnö.

London, 22. November. Des Sturmes wegen hat der Köniz von

r-i Ä

feil wtntr^&tTl t 2 Wrf X><f. mit Bttogtrlcbe. Durch Mt Pȧ b*|egen

>«! M) vfnru'ß.

hältnissen dem Bedürfniß entsprochen, so seien in der Zwischenzeit die aus der Apanage des Prinzen Ludwig zu beftreitenden Ausgaben in Folge der Vermeh­rung der Familie desielben und der dadurch bedingten Vergrößerung des Haus­halts in solchem Maße gestiegen daß zur Deckung derselben die jetzige Apanage nicht mehr auSreiche, eine beträchtliche Erhöhung der letzteren vielmehr dringend geboten erscheine. Der Großherzog habe deshalb den Befehl ertheilt, die Stände des Großherzogthums und zwar zunächst die zweite Kammer derselben um ihre Zustimmung dazu zu ersuchen, daß die Apanage des Prinzen Ludwig für die Zeit vom 1. Januar 1876 an aus jährlich 100,000 Mark erhöht werde. ' (Frkftr. Iourn.)

Darmstadt, 23. November. Der Finanz.Anssckuß der zweiten Kammer hielt gestern mit der Regierung eine gemeinschaftliche Sitzung, in welcher die­jenigen Angelegenheiten zur Besprechung kamen, die als eilende der in Kürze rusammentretenden Kammer vorgelegt werden sollen, nämlich da- Gesetz über die Prorogation des laufenden Finanz Gesetzes aus 6 Monate, die Vorlage wegen Bestimmung deS Präclusiv-Termins für eingezogenes Papiergeld und die Vorlage wegen der hessischen Porro-Freiheiten. Gutem Vernehmen nach ergaben sich bfi der Beratbung keinerlei Anstände. Der neuerrichtete Verwaltungs- Gerichtshof, welcher bisher nur einige Sitzungen privater Natur behufs Erle­digung innerer formeller Angelegenheiten abgchalte.» hatte, wird nächsten Don­nerstag in öffentlicher und feierlicher Sitzung förmlich eröffnet werden.

^rtebberß. Der Uebergaug der hiesigen Blinden Anstalt an den Staat erfolgt in der Weise, daß der dermalige Eigenthümer und Leiter der Anstalt dieselbe mit deui ganzen Inventar ohne wertere Entschädigung unter dem Vor­behalt an den Staat übergibt, daß die Anstalt in dem Gebäude als Staats- institut fortgehalten und ihm das Directorium unter Beilegung der Qualität

der katholischen Universitäten betonte. Die Feierlichkeit endete ohne besondere Zwischenfälle. Die Kundgebungen gegen den katholischen Univcrsitäts-Unterrrcht davern in den Fakultäten der Provinz fort. Eine solche Kundgebung fand wieder in einer Vorlesung der Rechtsfakultät zu «ix statt. Der Urheber war der Professor Gauthier, welcher aukündigte, daß, da man die Fahne der Un­duldsamkeit ausgepflanzt, er sür den Liberalismus und die Duldsamkeit eintre ten werde. Die übrigen Professoren drückten sich weuiger angreifend aus, nahmen aber alle die Staats-Universität gegen die wiWc sie gerichteten Angriffe in Schutz und deuteten darauf, daß man Alles ausbiete, um die Concurrenz

Professoren einschreite.

Versailles, 22. November. Die Commission für die Vorberathung

Cherubim.

R. Wagner.

Strauß.

Jr. Wagner.

. Lißt.

. Beriet.

. Schubert.

. Donizetti.

. Mendelssohn.

. Fürstenau.

. Gounob.

. Rekr Ma. der).

edd.tnl Uni 14, Bit lei- n«lmr Ti »etagl.

<. 1,«kitten, k * u : 11 ab t, r r. B. tb

Darmstadt, 20. November. Die an die zweite Kammer gerichtete von Darmstadt aus die Rückreise direkt nach Berlin statt. Vorlage der Regierung wegen Erhöhung der Apanage des Prinzen Ludwig be=| sagt: Die anfänglich auf 18,000 fl. festgesetzte Apanage des Prinzen Ludwig fei im Jahre 1861 aus Anlaß von dessen damals bevorstehender Vermählung auf 40.000 fl. erhöbt worden. Wenn diese Summe unter den damaligen Ver-

MU1 .uftabtJL^---

S 1*^' Karl

Mark und freier Wohnung belassen wird.

Telegraphen Anleibe au die Etats-Eommission und begann die erste Lesung des deS Preßgesetz-Entwurses horte heute die Minister Buffet und Dufculre, welche erliufteu?r.®efehe8. Fürst Bismarck ergriff bat Wort. Gr bedauert, der Gr- den Entwurf aufrecht hielten. Bezüglich des »elagerungs-Zustande- bemerkte kffnung des Reichstages nicht babe beiwohnen zu können; seine schwankende Buffet, daß derselbe in ben großen Ccntren bcibehalten iver-

Gesundheit dab, ihn daran gebindert und hätte ihn vielleicht noch länger fern den miifie, um der freien Abstimmung be, den Wahlen -men schuß gegen Be, gehalten wären nicht di- Appellationen der Pr-ff- ui.d d-S Reichs,age-Sbg-ord. einfluffung biet.» zu können. Es sei zwar richtig daß die Ordnung allerorten 89 ÄX......-cs.... a------ - ihre Herrschaft behaupte, aber es seien auch heftige Leidenschaften vorhanden,

jgegen welche die Regierung Waffen haben müsse; die Organisation der radi- ~ --- V Die Regierung

MtN

»uff/;

Po (itiftfjer Theil.

<n jheute früh um 8 Uhr nach Darmstadt zu einem ein- bis zweitägigen Besuch

UCUi|U)lQn0. abgereist. Hebet die Rückkehr bierber ist nichts bestimmt, wahrscheinlich findet

lkdeu

Bon wem? ! iE I

sucht

nstmdchen »I* nabten auf N-

:eQen können J z.Bümu, Löwens ieien werben- 'zranMüll^

Hesterretch.

Wien, 22. November. Die ,Polit. Corresp." wendet sich gegen die anläßlich der Wirren auf der BalkanHalbinsel entstandenen Gerüchte über Pläne und Maßregeln, die in den Absichten der Nordmächte gelegen wären und wobei dem österreichischen Cabinet zum Theil eine besondere Holle zufallen sollte. Das Blatt bezeichnet, unter specieller Hervorhebung der Meldungen über die vermeintliche Errichtung von Friedens-Eommisstonen und über Okku­pationen Seitens österreichischer Truppen, alle beilei Versionen als in das Reich der Fabel gehörig.

Frankreich.

Paris, 21. November. Dis katholische Rechtsfakultät von Lyon wurde gestern eröffnet. Die Feierlichkeit begann mit einer Messe in der Kirche d'Ainav, worauf sich die Versammlung nach einem der Hörsäle begab, wo die Eröffnungs- Sitzung ftattsand. Zugegen waren Sauzet, Präsident der Depntirtenkammer vor 184^, der Präfekt, der General-Procurator und fast alle übrigen Mitglie­der der Gerichte von Lyon, sowie viele Militärs. Nachdem man die von den Bischöfen erlassenen Decrete betreffs der Reglements und der Ernennung der Professoren mitgetheilt, hielt der Decan Drae de la Perriüre, ehemaliger va tonnier der Advocaten von Lyon, eine längere Rede, worin er die Vorzüge

Heien Richter so dringend gewesen. In der Steuer-Frage stimmte er mit dem Bnndes-BevoNmäcktigten Finanzmimfter v. Campbausen darin überein, daß bielo , - . , . . k ,

Rechte des Reichstags darüber, ob Ausgaben durch neue Steuern oder durch calen Eomites stelle >n Wahrheit eine sociale Gefahr dar. Srhöhmm der Matrienlar-Beiträge zu lecke» kirn, nicht alter,rt werden dürfen, werd, übrigens von d-n B.fugn.ffer.welch- durch d-n Belagerungs-Zustand m Der Umstand. daß man keine radikale Steuer-Reform vorg-nomin.n, sei Mn ihre Hände gegeben seien, nur im Falle unbedingter NothwendigkeitGebrauch Motiv für die Ablehnung der St-uer-Gejeß-- Man könne auch Abschlags-machen. Di. National-Versammlung begann die dritte L-lung des Wahlge. Zablunge» annehmen Sine Radikal Resorm sei eine Herkules-Arbeit, b.i setzes. Art. 1 wurde, nachdem mehr.r. Amendements verworfen worden waren, welcher der ParticularisrnuS der Einzel-Staaten die Lösung der Aufgabe er« angenommen, schwere. Die Klem-Staaten dürfen nicht durch Matricular-Beiträge überbürdet^ werden. Rack seiner Ansicht empfehleii sich für das Reick indirecte Steuern.-, «

Direkte Steuern seien zu drückend und ungerecht. Frankreich und England, wo' « . - , - . . _ ,

meist fudirect- S -nern feien, trugen die Steuer,adlet leichter. Die Steuern di. Auslieferung de« Grasen «rutm nicht begehrt worden, da -,n unstrettbar müßten auf Lupi«. und Genuß-Mittel tallen^ Die Vic. Steuer impseble si-d pelitilch-s Vergehen vorltege; übrigens Graf »tnmt bereits nich San Remo

namentlich, Weil sie von allen Handwerkern glcichmäß'g durch Preis-Erhöhung'abzereist.

getragen werde. Es sei nicht angezeigt, die Sache auf daS Gebiet der parla- DhlflPIL

mentarischcn M-chtsrage binüber i>> spielen. Es handle sich um einen Lckritt, gfom 22 ^-wember. Wie verlautet, würden die behufs des Rück. ÖZ Wunsch auf Errichtung von R..ch,.Mm.stee.. n.ebr Nachdruck kaus- der oberitali-.iisch-n Eisenbahnen .usgegebenen Aiinuitäten in tat Budget

V* felblWhij, um ben. Emze neu «nkwickkluna beariffen veranschlagt, wovon 19 aus das Budget des Vorjahres angewiesen und 190

die Ressort» der Rn > = - tinii er ,flc" 1 ' ' - Telegraphie^hätten in den gegenwärtigen Erat eingestellt sind. Das Ordinarium des Militär-Etats

das auswärtige Amt, die Manne Eisenbahn Poft um Eitra-Ordinanum um 7 Mill, höher veranschlagt. Die Mebr-

Lothriug«^^echst'Eals 'ebenso"geördned Das Reich würde an Aktions-Fähigkeit ^-g-b.u sind durch Beschaffungen nm.en Kriegsmaterials und sortifikatorische verlieren, wenn bie gegenwärtige Ordnung der Dmge einem collegialifchen Da..ten veranlagt.

Svstern weichen sollte. Die Börsen-Steuer sei ein einfacher Act ^er Gerecht.g-'^ LelgikN.

beit , i lob l .ti.L,,,,, miiRfn mir ihn im näch- Brüfsel, 22. November. Die ^Lütt. Ztg." erklärt: Wenn die Regie-

seren wohlgem-iiit.n Steuerreform-L-erluck «ilehne^ E'n ibn ,m äch tfn ^taß des Bürgermeisters von Lüttich bezüglich des Verbots der stcn Jahre erneuern, wenigstens glaube ch möchte Jub.läums-Processionen aufhöbe, würde der ganze Gemeinde-Rath seine Ent-

Empfindlichkeit und Kabinets-Frage kann hier nicht die J* um^in'iaffung einreichen , und die Neuwahlen würden sich alsdann unter dem F-Id-

bitten, zunächst das Brausteuer-Geseß anzun.bmm, nam-ntl ch auch^ «7 « L.rfaffung, es leb- Jtalkn !" vollzi-hen.

Rorddeiitschlaud gleichmäßige Emnabmen wie in Luddeutfchland zu erzielen.

Berlin, 22. November. Der Reichstag verwies nach längerer Debatte, wobei Löwe, Windthorst und Liebknecht gegen, Lucius für die Dteuer-Geietze fpr^ 22aC^"m6^®"®» «ZS"' die Kronprinzessin find Dänemark vorgestern Abrnd seine Rückreise verschoben und ist erst gestern Abend