fiten Öoraneto. SReouf P-jch- ist mit dem Theil de, tü,fischen Truppen gegen Hucklch f?) und P-ulevich (?) eufgebiochen.
yefflien.
«uremburg, IS Rovemtee. Die Derntirtenf.immer de« ®ro?ber= patbum tiiremfcure h-> beule emftlmmig eine «eiolunen -ngenrmmen, worin die <Sroßher,°al>-be Rezieruo- eufaeforbert wirb, sich bei der denlschen Reichs- Regierung energisch dafür ,u verwenden, daß günstigere öoenbabn-Ianfe und Transp.ri ■ vedingungen eingeiübrt würden und °a« Pelncip de« zreihandel« sür Eisen und Roheisen verwiiflich! werde, sobald een den NaLbarstaaien Segenseitigfeit zuqesicheit sei, bi« dahin aber die bestehenden Eisen-Zille beide- halten würden.
Jlußfunt).
Petersburg, 20 November. Zürst GortfAifcff wirb deute zurück- erwiTtrt. — £i< Presse fährt fort, die polst icke Lage als durchaus friedlich -u betrachten. Gestern brachte das .Journal de Lt. Petersbourg-, heute der Golos- Artikel in diesem Sinne regerer gibt die Zweckmäßigkeit der eng. lischen Pläne auf Alpten ju. — Ter KneHs Minister ist noch auf Urlaub, worin die beste Widerlegung der Rüstungs^Lerückte in der auSläudii.chen P reffe ü'funden wird. — Moskau werden zwei vrände auf der Eifenbadn«
etation Kursk »Zaro-law gemeldet. Der Schaden wird auf hunderttausend Rubel geschätzt.
JüimnnfciL
(Enar,inb.
London, 19. November. Gestern regnete es wieder, zwar nicht heftig aber anhaltend. Die Fluten sind daher wieder an vielen Orten im steigen so an ter oberen Dbemse, am Trent und in anderen Flußmündungen. Qst Ricmg der Grafschaft jJJerf bat der Wafferspiegel ganz umrhörte Hohe von 12 Fuß über dem gewöhnlichen Niveau erreicht. Der östliche Xbtil Der Grafschaft ist, so wie die Hauptstadt selbst, der Ueberschwemmung besonder auS geletzt An vielen Orten hat der Eisenbahndicnst neuerdings eingestellt wer den müffen. Auf anderen Strecken scheint tu Emsteüung bkoorzuftehen. Hier in London ist die Noth in den überschwemmten Stadttheilen recht fühlbaren dessen fehlt auch nicht die bereitwillige Hülse mildthätiger Armenfreunde. L,ie Midland Eisenbahn hat dem HülfScomite 20üu Gentner Kodlen zur sofortigen Versüzung gestellt. Unter Versitz des Stadtratb« Taylor (eom i-ondouer Arbeitsamt), sand gestern Nachmittag in Kensington die erste öffentliche iBer- sammlung zur Hülseleistung statt. Auch aus andere.» Gegenden wo Waffer und Flut nicht gehaust haben, kommen betrübende Klagerufe. Zn den nördlichen Fabrik- und DezirkSdistricten ist die Notb unter den beschäftigungslosen Arbeitern im Wachsen. Schottische Blätter entrollen von der Lage der Arbeiter in Glasgow ein düsteres Bild. Zu Northnmberland können ,ich die Arbeitgeber mit den Arbeitern über das Maß der Lohnherabsetzung nicht einigen. Die große Eisenfirma in Middlesborough, Bolckow Vaughan u. Co., soll eine weitere Anzahl Arbeiter entlassen haben. Ander. Eisenfirmen haben eine Lohn- Herabsetzung um 15 pEt. angekündigt. Unter den arbeitenden Klaffen wird sich der Winter recht schmerzhaft fühlbar machen.
London, 19. November. „Morning Posttz erklärt sich sur ermächtigt, das Allarmgerücht, daß der Prinz von Wales früher als im Reiseplan vorgesehen sc,, und zwar wegen Kriegsgefahr zurückkehren werde, als gänzlich^gründ- loS zu bezeichnen. — SS ist gestern gel,ingen, vermittelst eines (von Rußland der Regierung geschenkten) Lnftbentels das versunkene Schiff Oberon zu bebenj welcher erfolgreiche Versuch die Hoffnung bestärkt, daß auch das Panzerschm Pangilard vom Meeresboden beraufgefürdert werden wirb. j
Dover, 20 November. In der vergangenen Nacht herrschte an der Küste heftiges Unwetter, wobei, wie man berechnet, etwa 13 Fahrzeuge auf dir Dünen gestrandet und 40 bis 50 Menschen umgekoimnen sind.
Spanien.
Bourg,Madame, 19. November. Ter EarlisteN'Kührer Miret bat sich fln tpirncral Martinez Campos gewendet, um mit ihm wegen seiner Unter- wersung unter König Alpbons zu unterhandeln. , ;
Bukarest, 19. November. Lu Pforte hält streng darauf, daß im amtlichen Verkehr Rumänien nicht anders als .Vereinigte Fürstentdumer (Walachei«Moldau)- genannt werde. Lu rumänische Regierung ist eben so eigensinnig und bat, wie die „Polst. Corresp ' aus Bukarest meldet, lieber den Postvertrag, über den sie neuerdings nut der Pforte verhandelt hatte, in die Brüche gehen lasten, als sich die türkische Benennung gefallen lasten wollen
flrifdjcnCaiiö.
Silben, 19. November. Der Justiz - Minister hat seine Demission gegeben.
'lltbcn, 19. November. Der Gesetz Entwurf, wegen deffen Vertagung der Justiz-Minister demissionirte. betrifft die Reform des SaffattonS.Hofes. DaS Ministerium bestand auf Annahme der Dringlichkeit dieses Gesetze- und stellte quasi die Cabinet-'Frage, woraus die Dringlichkeit von der Kammer last einstimmig anerkannt wurde. Der Justiz Minister zog taraufinn sein Ent« lafftmgs-Gesuch zurück. Der KriegS-Minister gab in der Kammer Details über die unredliche Verwaltung des Er Kriegsmlnisters Grivis bekannt. Auch gegen den ehemaligen Marineminlstee Tringetta werben Beschulvigungen erhoben — Der König hat das Gesetz wegen Annullirung der in der vorigen Sesfion be« schloffenen Gesetze sanctionirt.
flmeri&a.
C* alcutta, 20. November Die Regierung legt der in Rangoon entdeckten Verschwörung keine politische Bedeutung bei. In Rangoon ist die Ruhe nicht gestört und sind die Geschäfte nicht iinterbrochen.
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Literarisches.
Die beiden neuesten Nummern der Illustrieren Grauen-Zeitung l»iert<ljäbrl-Absnnein .niS Preis M ‘ 59) enthalten: l Die ModemNammer (41>: Braut-, Ball, G.iellichastS unb Besuchs'ratletteu, Paletot, n larfrifurrn, v u ncn- und ffedei l^oiffüren. Uiterröcke, H.-mb. Kleiderärmet un*» r »scheu sesellsch ifts Toilette iür inngc Möbchm, Amua mit Utberfldh, Moraen ckchen ür kleine Kinder.
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Bcka u n t in ü ch 11 u g.
Der im Landkalender auf den 1. Dezember d. IS. angesetzte diesjährig- s. g. Weihnachtsmarkt wird nickt an diesem Tage, sondern am 15. deffelben Monats, also 14 Tage später, abgehalten
Homberg a. d. Ohm, den 20 November 1875.
Großherzoglichc Vürgcrmcisterci Homberg a. d. Ohm.
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