’",m Mtn |«
)cu
n,tl,? f«et *
*■ «* ß
^LütNlgtüm. geübt ist, ff r««-n M
f rdl eicrtttji^rlKb 2 Her! -0 Pf. mtt Vttngerlch». Durch bk P-y bezogen »»erkeljLtzrttch 1 Mark öO Pfennig.
Gießener Anzeiger.
ttrldvfit täfllid), mit nähme M»«tagS.
i ;r<tuten. L chu istraße, t t. B. 9ix Ab
Anzeige- und Z^mtsötatt für den Kreis Hießen.
StWeFü'
ein. ftiu?’ hr,rt ÄS» dw*,ft
6tTnTuu Men 8u4t an6t|» ? SatV‘,!f *u
‘Alltel Ä®fT,WelhM tote" «rt in keiner ’tr anfle El:t nehme Dr ai«ti»ftr üc, malt in l'etjiig* einen Bue*uu t* «ro versendet.
'gktit
'tltabrif, Neustadt.
■ Publikum in einer zwar ist zu sehen:
H». 272. Dienstag den 23. November 8N75.
ämtficfjer (T (j e t L
Bekannt m a ch n n q.
Unter Bezugnahme auf bie Veröffentlichung der Zählungtz ^ymmfifionen (Verfügung vom 8. o MtS Gießener Anzeiger Nr. 246) wird hiermit bekannt gemacht, bnfo an Stelle einzelner auSgeschiedener juttglieber folgende Herren In die Zählungs-Commissionen ausgenommen worden find:
1 In (Sieben:
PolizeicommissSr FreseniuS
Professor Dr. Lasvkyies.
2. In Groß-Linden: Gemeinde-Rechner Velten.
3. In ©urningen:
GemeiuderathSmitglied (khristian Adam Gilbert.
Gießen, den 19. November 1875. Grobherzogliche- Kreisamt Gießen v. Röder.
WTTI i r ll—IMBtiB ll Hl ■■■■■■■■■■■■■■■«■»MMMMMMMMMMMMMMMMMMMMBMWBKaiMBMMMMMMMMMM—
politischer Theis
editbauk.
Stimmen angenommen. Hl (?) Abgeordnete waren anwesend.
ioi*
Wird Dufaure glücklicher alS Guizot, Polignac u. s. w. fahren?
I»1*'
16
16
16
9
16
16
20
16
öd io W
Much beau^
Ps.
6ebtn§miirbiflffii m Afrika und flsiai auf Staunen erregt und -ulenbm Zchruch bt*
ist im Vortheil auch materiell, denn je schwerer eben den freisinnigen Blättern das Leben gemacht wird, desto mehr wird die ultramontane Presie floriren. Eine Zeit lang sind Regierungen mit dem Wahlspruche Strafford'S unter dem englischen Stuart Karl I : „Durch" m Frankreich trefflich gefahren, fdie Ro-
so wett gediehen ist, daß Aussicht auf Erledigung des neuen Finanz-Gesetzes in diesem Jahre vorhanden wäre, an die zweite Kammer einen Gesetz-Entwurf gelangen lassen, wonach das dermalize Finanz-Gcsch auf die ersten 6 Monate deS nächsten ^adrcS ausgedehnt werdet» soll.
Berlin, 19. November. Wie die „Nation.-Ztg." vernimmt, steht das AmtSentsetzungs Verfahren außer gegen den Erzbischof von Köln auch gegen den Bischof Eberhard von Trier bevor
Berlin, 19. November. Die Familie des Fürsten BiSmarck ist hier in Berlin am Krankenbette des Grasen Wend v. Eulenburg versammelt, der nach dem Ausspruch der Aerzte hoffnungslos daniederliegt.
Berlin, 19. November. Laut einer am 9. d. Mts. ergangenen Verfügung des General-Postamt- können offene Geschäftskarten, welche auf der Vorderseite nur die Adreffe, die gedruckten Mittheilungen dagegen auf der Rückseite enthalten, gegen die Drucksachen-Taxe auch bann zugelaffen werden, wenn sie auf der Vorderseite die Ueberschrift Postkarte nicht haben, sofern sie nur sonst in Form und Größe mit den üblichen Postkarten übereinstimmen.
Berlin, 20. November. Uns däncht, Don CarloS „spricht im Fieber." Denn einen andern Eindruck kann jenes Schreiben nicht machen, das nach der Mirtheilnng Pariser Blätter der edle Roy an König Alphonso gerichtet hat. Don Carlos bietet feinem Vetter für den Fall des AnSbruchs eines Krieges mit Amerika Waffenstillstand an, er will nut ihm gemeinsam kämpfen gegen
carlistische Sacke unvermeidlich den Todesstoß erhalten muß. Auck denkt Arne-' nka gar nicht daran, Spanien zu bedrohen, zumal in dem Augenblick, in welkem es alle Völker der Erde zum friedlichen Wettstreit in der großen Aus stellung zu Philadelphia einladet, und so sieht denn Don Carlos der Motivirung seines Vorschlages gänzlich den Boden entzogen. Der Kreis der königlichen Truppen umschließt ihn enger und enger, mit seinen besten Feldherren, mit Mendiry, Saballs, Dorregaray ist er entzweit, seine Autorität bei seinen Truppen ist erschüttert und drohend vor ihm steht der 1. December. Jetzt drängt Alles zu einer Entscheidung. Sie kann und wird nichts Anderes bringen, als das Ende des Carlismus.
Berlin, 20. November. Sitzung des Reichstages. Fortsetzung der Etats-Berathiing. Nach Minnigerode, der im Allgemeinen für den Etat und die neuen Steuer-Gesetze eintritt, und Richter (fingen), der den Etat scharr kritisirt, die neuen Steuer-Gesetze für überflüssig hält, dagegen die ans der französischen Kriegs - Contribntion noch vorhandenen Mittel verwendet wissen will und Ersparniffe im ‘ "" -Jt“rXx :Ci <ro “ a“ " w<**”
Frankreich.
Paris, 18. November. Das „Univers" weist nach, daß in Frankreich in Preßangelegenheiten seit 1789 alle Regierungen als Princip den Svllabus befolgt hätten: „Der Svllabus verdammt die Preßfreiheit; die Preßgesetze sind nichts Anderes als eine Anwendung deS SyllabuS. . . . Die Preßfreiheit werde einstimmig von allen Regierungen als schlecht und unpraktisch erkannt. Kann man von einer Regierung erwarten, daß sie dieselbe bewilligt? .. . Die Erklärung der Menschenrechte kann als Leiter, um zur Macht zu gelangen, dienen; aber mit dem Syllabus wird, gut oder schlecht, regiert." „UniverS" darf sich schon Glück zu diesem svllabistischen Preßgesetze wünschen; eS steht in der Gnade bei Gott und den Menschen, die dieses Preßgesetz handhaben; es
rd^ , alck ' ,
ter Intelligenz und ungeschwächter Straft fortarbeite. Redner erwähnt schließ lich die neuen Steuer-Gesetze, von denen er, wenn auch die Brau-Steuer nicht gefallen sollte, die Börsen Steuer primo loco empfehlen müsse, da diese eine Forderung der Gerechtigkeit und gegenüber dem stempelzahlenden kleinen Manne und der Steuer-Reform keine neue Steuer sei. „Sie werden mit deren Annahme nur daS Wobl des Reiches fördern." (Beifall.)
Berlin, 20. November. Der Reichskanzler Fürst Bismarck ist heute Abend 61/t Uhr aus Varzin hier eingetroffen.
Breslau, 19. November. Die Antwort des Domcapitels aus die Aufforderung des Oberpräsidenten zur Wahl eines Bisthums-Verwesers ist gestern dem Oberpräsidenten zugegangen; das Domcapttel lehnt die Wahl ab, weil nach canonischcm Recht keine Vacanz eingetreten sei.
Kassel, 20. November Der Communal - Landtag wurde soeben durch den Regierungs-Präsidenten v. Hardenberg geschloffen, nachdem vorher der An trag auf Diäten Erhöhung angenommen worden war.
Oesterreich.
Wien, 19. November. Eingegangenen Nachrichten zufolge bestätigt es sich, daß die Türken am 14. November über die Insurgenten gesiegt haben, dagegen sind die türkischen Truppen am 15. Novbr. von den Insurgenten ge- schlagen worden. — Hebet das Befinden des Cardinal Rauscher verlautet, daß die Äthem-Beschwerden zugenommen haben und sich ein leichter Verfall der Kräfte bemerkbar macht. — In einem schmeichelhaften Handschreiben an den Reichs Kriegsminister Koller drückt der Kaiser demselben seinen warmen Dank für bie Verdienste des Ministers bei der Einführung des neuen vorzüglichen Artillerie.Materials aus Der Kaiser verlieh ferner dem General-Major Hchatius in Anerkennung seiner bei der Beschaffung des neuen Feld-Artillerie- Materials erworbenen großen Verdienste um Staat und Heer das Cornrnan- deur-Kreuz des Stephan-Ordens.
Wien, 20. November. Der Erzherzog Franz, Herzog von Modena,
ki-
60 (0 ö J a $3 sh«
mit * w“"9 i Mli» E
:on
qVtilfrfifnnh denen Seiten angenommenen fruchtbaren wirthschaftlichen Zustände könne er
XfCllUuJUIlUi. ,nicht erblicken, den schwindelhaften Unternehmungen der Vorjahre sei ein viel
Darmstadt, 20 November. Die Regierung hat, da die Verhandln». zu großes Mißtrauen des Publikums gefolgt. Wie lange dies dauern werde, gen m'.t den Ständen über den Entivurs des Budgets für 1876/78 noch nicht.wisse er nicht, daß es aufhören werde, wisse er, daß es bald aufhören werde, * * glaube er. Die Nation werde sich wiederfinden als eine solche, die mit erhöh-
M
Originale* k U) Giessen, eruims des 3nnr zeichneten M !emilide<> n zugelaffen. für die Promi
ben Feind des Vaterlandes, aber wenn dann der Krieg gegen den äußern Gegner zu Ende, dann — so verheißt er in demselben Äthemzuge — will er fortfabren, das Vaterland von Neuem durch den Bürgerkrieg zu zerfleischen. Ein edler Held in der That. Er merkt, daß seine Kräfte auf dem Punkte sind, völlig zu versagen, daß er bald dastehen wird als ein entlaubter Stamm, aber ohne die schaffende Gewalt im Marke, und in dem Augenblick, da ihm diese Erkenntniß seiner ganzen »erfahrenen Situation aufdämmert, greift er nach der ersten besten Gelegenheit, die ihm zu einer Galgenfrist verhelfen könnte. Er hofft vielleicht, daß das Anerbieten, welches er dem Könige gemacht hat, sein Prestige in den Augen seiner wankelmüthigen Anhänger wieder Herstellen, daß man es ihm nachrühmen werde, wie er sein eigenes Jntereffe „st.rben
beui des Vaterlandes unterordne^- aber der Pferdefuß guckt nur zu deutlich, ' ^esth, 19. November. Das Abgeordnetenhaus hat das Budget nach hervor. Ein neuer Krieg muß ^VanienS Kräfte "schöpfen und ze erschöpfter & bi,ter General-Debatte in namentlicher Abstimmung mit 265 gegen 60 Spanien ist, desto bester stehen die Actten für Don CarloS. Wie gesagt, ist 9 w ... — — / - .
das Ganze nur ein Verzweifluiigscoup, eine Folge der Einsicht, daß mit der am 1. December in Aussicht stehenden Wiederaufnahme der Operationen die
Paris, 19. November. Der „Agence Havas" wird aus Ragusa ge- tfeen/biefe^7u~äfäQen'.' (Lebhaft- Zustimmung.) Die von veischie. meldet: Tie Insurgenten haben gestern einen starken Zuzug erhallen und blo
iianiöMcveii ixtieas * i^oninoiuuni nvaj vumaiivuicn itnuu «muivu ....... .... ... u..... - ---,,---7 u-, ,
will und Ersparniste im Militär-Etat wünscht, ergreift Minister Camphausen bediene, wie die Napoleon I. und HL, bie Guizot unb deren Nachwuchs; da« Wort- Man habe nickt blos für das nächste Jahr zu sorgen, bei Ver- aber immer kam em Prellstein, an welchem der rückläufige Ltaatswagen em brauckuna der iebiaen Ueberschüste würde in einem späteren Jahre Deckung für Rad zerbrach, und bann lagen bie weisen Staatslenker unfehlbar im Graben- em Deficit zu suchen sein- Deutschlanb, als großes Lanb im Herzen Europas, sei eine sichere Friebens-Bürgschast, aber man müffe dastelbe auck in ben Stand


