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(Fortsetzung folgt.)

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tritt für die Noth der Eisen-Industrie in Obafcfcltfkn ein und berichtet. ba

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ilt die Fabrikation rt«p. da» Blasen der ver'chic?ensicn Zbtrtflrrattni :c. flm oller, meisten iit bad Spinnen von sog Locken. unt> Äollgla« her: anubeden und ist dasselbe wobl nur durch den Augenschein begreistich zu machen. §üt unsere Schuljugend wäre diese Gelegenheit zu benutzen um ste mit der Glasindustrie einigermaßen vertraut zu machen.

Ofynnin A.

Frankreich.

Paris, 13. November. DerMoniteur" bespricht die russische Politik in der orientalischen Frage. Da« Blatt bebt dabei hervor, daß diese Politik durchaus keine Veranlassung zu Besürchlungen für die Börse und anderswo biete. Seit dem Jahre 1871 habe Rußland oft so überzeugende Beweise seiner Friedensliebe und seiner einflußreichen Bemühungen für die Erhaltung deS Frie denS gegeben, daß es ungerechtfertigt wäre, ihm zuzutrauen, es wolle ver Wicklungen tm Orient berbeiführen DerMoniteur" schließt damit, daß rr sagt: Der gnede Europas sei gesichert durch den guten Willem oller Mächte, und gewiß Rußlands, welches zu dessen Erhaltung so viel b,»getragen habe.

Pari», 13 November. Viele Deputate beabsichtigeri. nach der ve rat düng des Wahl. Gesetzes die Diskussionen abzukürzen und im December abzureiien.

Versailles, 12. November. Die National'Versammlung genehmigte bei fortgesetzter Berathung des Wadl Gesetzes die Art. 15 bis 21 deflelbrn. Em Amendement. wonach die Deputieren ihr Mandat ohne Entschädigung ausüben sollten. wurde verworfen Montag wird die Versammlung in die Berathung de« Maires-Gesetzes ein trete». Der Iuftizminister Dufaure legte den Preß Gesetzentwurf vor. dessen Inhalt mit den bekannten Angaben der Blätter über einstrmmt. Das gestrige Votum betreff« des Abstimmungsmodus bat einen großen Eindruck gemacht. Die Konservativen sind jetzt mit der baldigen Auf­lösung der Nativmal Versammlung einverstanden.

Versailles, 13. November. Die National - Versammlung bat in heu­tiger Sitzung die zweite Berathung des Wahl-Gesetzes tu Ende geführt. Die D'scussion der Frage wegen der 29ädlbarke,t der Osficiere der Territorial Armee wurde bi» zur dritten Lesung anfgescheben. und ferner mit 350 gegen 316 Stimmen beschlossen. daß daS Wadl'Gesetz auf die Solonieen ke,ne Anwendung finden. sondern ein besonderes Gesetz die Vertretung derselben bestimmen solle. Die Gruppe Lavergne bat den Beschluß gefaßt. die Vertagung der Bera- thung über das Maires-Gesetz zu beantragen.

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Barcelona, 11 November. Gesterrn stellten sich 285 Earlisten und baten um Amnestien i»g

Deutsch tanv.

Berlin, 13. November. Eine Dckanutmachung deü Reichskanzlers beruft die General-Versammlung der Reichsbank Anthc,ls-Eigner behufs der Wahl des Eentral'AuSichuffe« auf den 29. November nach Berlin.

iNubdbeim, 11. November. Heute war eine RegierungS-Eommission hier, um wegen Sicherung deS beweglichen Vermögens der hiesigen katholischen Kirchen-Gemeinde. nachdem Herr Pfarrer Hungari durch bischöfliche Verfügung vorläusig vom Dienste snspendirt worden. daS Erforderliche anzuordnen. Da der in Folge des Gesetzes über die Vermögen«. Verwaltung der katholischen Kirchen Gemeinden neu zu wählende Kirchen-Vorstand zur Zeit noch nicht bestehl, so wurde zunächst ein solcher Vorstand unter dem Vorsitze deS OrlS - Bürger meister« Müller in commisiarischer Weise bestellt, und daS bisher in Verwah­rung deS Pfarrers befindliche Vermögen dem neuen Vorstande übergebem Die vsrhergegangene Revision ergab, daß sich da« in den verschiedensten Staats Obligationen bestehende Vermögen ui einer ganz musterhaften Weise und Ord nung verwahrt vorsand, und somit eie Auslieferung ebne Weiterungen statt- finden konnte. Pfarrer Hungari hat übrigens gegen das Urtheil der Strafkammer Appellation eingelegt, doch soll er. im Falle einer Freisprechung, beabsichtigen, seine Pensionirung zu verlangen. Domkapitular Haffner von Mainz hat vorigen Sonntag den Gottesdienst in der hiesigen Kirche abgehalten, und man ist hier allgemein gespannt darauf, ob der Bischof von Mainz, der den Aus- trag dazu ertheilt haben soll, den Mai-Gesetzen entsprechend, hiervon dem Ober-Präsidium in Kastel die vorschriftsmäßige Anzeige erstattet hat.

(Rhein. Kur.)

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Konstantinopel, 12. November Der Zustand des Großveners hat sich verschlimmert und ist gegenwärtig wieder sehr bedenklich. Es herrschen Besorgniste vor ernsten Ruhestörungen in Bulgarien.

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Wien, 12. November. DiePolit. Eorresp." meldet aus Belgrad: Da die serbische Regierung die Mittheilung erhielt, daß ein beträchtlicher tür­kischer Truppenkürper aus dem Rischer Lager in daS Innere de« Reiches zu- rückbeordert sei, wurde auch der Rückmarsch der serbischen Truppen von der Grenze angeoidnet und unterbleibt der beabsichtigte Abmarsch der Belgrader Miliz an die Grenze.

Wien, 13. November. DiePolit. Lorresp." meldetaus dem In« surgente.i'Lager in der Herzegowina", daß die Insurgenten die Absicht haben, demnächst eine Deputation nach Wien. Berlin und Petersburg zu entsenden, welche den dortigen Regierungen eine Petition nut in vier Punkten fornnihrten Wünschen unterbreiten soll.

der Hochöfen auSgeblasen Die .Rorbb Alla. Ztg ** blickt sich demnach doch einmal im L'anbc um und sucht die wirklichen Zustände de« t'anbc« barzustellen Erlauben Sie mir daher auch einmal den Blick nach dem Gesten zu richten Jn Rorbwest» Deutschland bestehen im Ganzen 146 aiößere Hochöfen; von diesen standen im Mai b 3 nur 71 im Betrieb, hatten also 75 auogcblafev Von 26 kleineren Gisenichmclzen standen 15 im Betrieb G« wurden 11 Millionen ixentuer Roheisen importirt, und zwar steuerfrei, denn Roheisen ist bereit« zollfrei. Wären dies? 11 Millionen Qentnrr lkisen in Deutfchlund producstt worden, dann hätten diese den eine bedeutende Produe» tiontzsteuer zahlen müssen. Bei Wegfall bc-s geringen Zolle« auf geschmiedete« llisrn wird bei Fortbestand der übrigen Berbältnisie die Eisenindustrie vollitlndig erliegen und fällt dann bie ganze bedeutende Steuer . ? jm mit Inbegriff de« Bergbaues

durch Grliegen der Eisenindustrie fast einer Million Menichen die ikrwerd«quelle ver» siecht, käme vielleicht nicht so sehrn Betracht, aber der Steuerausiall macht sich sehr unangenehm bemerkbar, und wird den ganzen künstlich erregten L'drrn e ne« an« geblichen Principicnstreiie« schließlich zum Schweigen bringen (t« Hand lte sich blo« um den Wegfall der Zölle auf Sifin, wcvhald man die «kincipitnuomaul rührte, damit eine ruhige Grwägung der thatfächlichen Berhältnisse orrbinbat werbe Zn 1873 wurde eine vierjährige Frist für nöthig erachtet, damit in dieser Zeit die entspre» chendcn Dranvporterlcichterungcn bewirkt werden könnten, auf daß die "lsenindustrie durch billigen Bezug bei flRutnilHni in den Stand geletzt v«rdr, «i oncurrenz de« Auslandes zu ertragen. Zugleich aber wurde dni Eisenbahnen eine eariferhöhung oon 20 pöt gestattet. Durch diese Erböbung der rran«portkosten in einer Zeit, la welcher die Nachbarstaaten durch gewaltige Au'lreiigungen der JnbaftrK zu neuem -lufschwunge verhalfen, wurde die deutsche Industrie in verhängnißvo.'er Weise ge» ichädlgt, manche Zweige, wie i B E senin ustrie, geradezu erdrückt. Die Zndustrieuea ei hoben sich einsttminig in ganz Deutschland, machten auf die schlimmen nothwentzigea

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Branchk luaeaangmtn Drrichlen kis.hkn h-bni, das Ötfdilft am b'kfigm $Ia|el Im Oanien ein »tmjtr lebhafte« wie im Borjabee. Don beet fernen gebt un« die «itlbeilung ,u. daß fpecieü in ihrem 9efd>dft ein Rückgang niefct flattaefuneen habe, während eine andere mittheUt, daß da« «efchlft von Ja- uae bi« Ortober ein flotte«, von da aber scktlecht gewesen sei. Der »bsaß derjenigen gmnen, von welchen un« Berichte ,»gegangen find, erstreck, sich nur auf da« Gebiet de« deutschen Reich«.

$on bett von den Sertietem dieser Branche geäußerten Wünschen heben wir hier nur den bereit« in unserem vorigen Bericht erwähnten nochmals her­vor daß von einer jeden unter allen Umständen die Zabafifabritation in hohem Grade schädigenden Steiiererhähung aus Tabak abgesehen, und daß auch in biefei Begehung in geeigneter Weise eine bestimmte beruhigende Zusage gege- den werden möge, damit dem durch die immer wieder auftanchenden Gerüchte

Darmstadt, tl. Noo. Die ,D Zig.' vernimmt, daß durch eine kürzlich erfolgte ^ntschlietzuna er. Ä Hoheit de« iSroNbrrinq« genehmigt worden ist, datz ollen Wr'twen unb - der Grohh Cmurr«' und der (»rotzh. llnter,

offizier« W ttivenkasfe Pensionen zu beziehen bahrt, au« ander weiten militärischen Aanb« jählliche Zuschüsse oon Anfang 1875 an ausbezablt weiden E« betragen diese Zu» schüsie in den fünf verschiedenen Elasten de« Ofsiz'er«.Wittwen Institut« 15 >, dez'ehung« weise 125, 1UÜ, 75 unb 50 Mk; für die Pensionäre der Unteroffizier« Wsttwenkafte 25 und briw 20 und 15 Mk

Darmstadt. 11. Noo Hier cursircn falsche Einmarkstücke. Da« Öl» prä.ie ift zwar täuschend nachgeahmt. allein die crfcnbar stark bleihaltige, sich fettig anfühlcnde Metallcomposition lässt die Fälschung ziemlich leicht erkennen

Bon der Lahn. (Ausblasen der Hochösin.) Die .Nordd All,

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Folgen aufmerksam, oder vergeben« Der dleibense Au«schuß de« deutichen handel«» tagt« verweigerte Anfang« seine Mitwirkung bei dieser sichtlichen Gesahr für Industrie handel, unb suchte bei weiterem Drängen die Berathung so lan

bi« buo verhängnitzoolle ,Zu spät!- cmtiat. Noch weniger fand sich der oolk«wn:tz' schaskliche Verein veranlaßt, eine Nesoluston in dem Sinnt in fassen wie er in diesem Jahre zur Unzeit in anderer Weise versucht,. Die deutsche 2age«p»este aber, bdonbrr« die .großen Weltdlät er" fanden keine Beranlastung. oon hoher Warte oder den mach« hfltn stelzen htrabzusteigen und sich einmal in dem Lande umzulchiu.n Dieselbe« Blätter, welche 1>73 die vierjährige Frist für die " i: verlhiidigte

in diesem Jahre ganz wi d in die Vänntrompdt, al« da» S'gnal von der Berliner Bors- ertönte, obgleich die Lage, welche die Sistirung nöthig gemacht, sich verschliiv men bat.

(Rezept für heutige Damenhüte.) M in nehme ein große« brtttt« Draht und Sazedestell und beschmiert dasstlde mit Leim, damit t« am hintersten eheste des Xopfr« 'estsitze Dann nehme man Seide- und >5 immtt Lappen in verschieden'tta ößen und fl<bt sie ganz beliebig auf Hierauf brpflflfttrt man den ,jpute mit einem halben Pfunde Blumen. Kolibri'«. Waldtauben u bjl., aber Alle« wohl durcheinander gerührt Pin Bund Heu nachträglich kann nicht« schaden. Dann lege man da« Oan^e behutsam auf einen Stuhl und setzt sich mit tiner gewissen Vehemenz darauf, und die neueste Hut Fagon ist fertig.

- (Dienstmädchenrachc) Gestern kam ein Dienstmädchen an den Schalter einer hiesigen V'trwinhschait und degehne einen Halden Schoppen Bier Der Brauer aber hat t« sich zum festen Grundsätze gemacht, keine halben Schoppen za verabreich««, roa« er denn in , ewodnter kategorischer Fori« dem Mädchen bedeutete Da« Mädchen ging nun zwar, aber t« sann auf Rache und was erfindet Werder list nicht Der gekränkte dienstbare Geist wußte, daß zu Haufe in der Küche sich eint Flasche befindet, an welcher sich der Boden abatlöst hat, unb sofort kam ihr der Gedanke, diese v^enst» untaugliche Flasche zu ihrer «tacheausiühruna zu benutzen. Unb wreder erschien fit « dem Schalter unb begehrte zwei Schoppen Bier, indem sie bau Kintz« die F.aschs h nrcichte E« wurde der Trichter «n die T cnaibtn Flascht gesteck und die In eine» z?albmaßbltcht dtfinblichen zwti Schoppen hineingegossen. Allein, wer malt den Zor« de« Wirthes, al« sich da« V er io ra'ch versiüchttle und er den Sch rlkSstre ch entdtckke- Wüthenden Blicke« fab der Geprellte durch da« Lchaltersentter und ich?n wart« Ht Maßregeln für Revanche aetrofsen. aber der weibliche Schalk reit verfchwuRde».

(^tn Kampf in der Garderobe Z or einiger Zeit fand im Icheater iu Bade« bei Wien eine An von Wohltdätisk-itSvorstellung statt re welcher zw«r Berühmtbe te« de« ^arblbrattr«, Beide dem fch< nen ««eschlechre ar-grhcriß, ou« st»efäll gkeit mitwirk» ttn Wir »weistln zwar, daß die beiden Münftltr1nr.m dickt .^reundmnenl sind, aber >n der Garderobe zu Baden begrüßten fit ttnaibtr mit außerordenil cher Zärtlichkeit D«e i'ine. etwa« lebhafteren Lemveramente«. -atte ihre Straßenkteider mit großer ..osigkeit auf dem Eesid aewon- wa« weitn bamit gw

'chehen rr'erve. Sie wirft sich mit möglichster 'Ne m ihr Büdnenkostüm unb tritt dan«, al* holdselige Braut geschmückt, vor d e entzück:,n Badenfer Minlenveile beginnt btt andere Wiener Künstlerin, welche ldr Part «ist lm zweiten Akte auf bi< Büh«e nist, unb da sie keinen rechten Pietz für ihre Kle ber findet, streift sie mit «"er kühne» Hankbewegung die Se dcnrode ihrer ffolleam i on dem Sessel unb hängt ihre Sachen darauf ja erste Akt »st zu llnde unb die bräutlich Geschmückte kedrt. strahlenb vor Freude Über ihren glänzenden tnsolg. in die Garderobe zurück- Ihr erster Blick fällt auf da« Kleid, da« auf dem staubigen Boden liegt. Ihr Gesicht entfärbt sich. »Wer

'Athen, 12. November. Die E^mtmster Balasiopulos und Ntkopulos

rven mv c vwi.it WMeMf ...____________.__J_____-erüchte s^d durch die Kammer Lommisfipi, verhört und darauf in den Untersuchung«,

dner^beabsicht'iaten Steüererhöhung geschaffenen unsicheren Zustande ein für alle Arrest abqefübrt worden^ Die Kammer beschloß, dem Anträge des Aussch«ffes Mal cm Ende gemacht werde. W^rd> **n tfTen^fn ^esfion mit imgenügender

. - ... Lttrnrnciizabl vottrten Gesetze annuQtrt werden.

Te;tilindustrte und deren Erzeugnisse.

ES ist leider nicht möglich, den Geschäftsgang in dieser Branche so gün-, ftia iu schildern. wie in unserem vorjährigen Berichte geschehen konnte. Wenn

j» i«,.------- - . - . ließen, 15, Nov. Wir verfehlen nicht unsere Leser auf die Produktionen der

auch in den ersten Monaten des Jahres der Absatz noch ein günstiger genannt Glaskünstler tm Saale de« (hnborn aulmerksam zu machen. Sehr »nteresiont werden konnte, so machte sich später die Rückwirkung der erlahaUen Montan» *<* k----------------

Industrie in hohem Maße geltend, da deren Distrikte eine nicht unerhebliche Menge hiesiger Fabrikate verschleißen.