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«Bern, 7. SRootmbn. Tie «einer Re^erunz bat m Folz, ter An- elnlrrffa>b» Zu« bn M.in z-.^r ,n an #.■»«, «„k !«ch n«.
nahmt De» <Luitut.P-l>»e>qesett« durch bai Polk die »uZwtisuag der wiberle,- Cku»» «die fc ki>un«<n en Per«, et unb r.fla^rrm ftauirfja6<?
lichtn katbo'.'chen Geistlichen aofzehoben. lonntt. n^r n«> »tat m grebn.», »...»n
fiodantk s 11 ■ i «<b t e «.
z^aag, 7. November. Na cd einem Bulletin deo 5taat#ceurant über da- Befinden der Sömgin haben sich die Fieberanfalle nur tn geringerem Grade wiederholt, dagegen haben die Brustschmerzen wieder zugenommen. Die letzte Nacht verlief etwas günstiger, so daß die Gefahr ein wenig gemindert erscheint.
/ran&retcQ.
Paris, 7. November. Heute um 12 Uhr fanden fr allen französischen Arrchen die von der Verfassung vorgeschriebenen Gebete, um den Segen des Himmels für die Arbeiten der National. Versammlung zu erflehen, Mit großer Feierlichkeit statt. Der Vorstand der National-Versammlung. viele Deputirte. Marschall Mae Mahon. Buffet und einige andere Minister wohnten dem ®of- ttSd.enste in der Versailler Schloßkapelle bei ; die übrige officielle Welt stellte sich tn der Norre-Dame-Ktrche zu Pari- ein. Deputationen der Ofsicier.CorpS aller Truppen der E;. Hauptstadt hatten sich auf Befehl zum Gotte-dienst in der Notre»Dame eingefunden.
— Bardo»;. Unter Staatssekretär im Justiz-Ministerium, der ein Geg ner der ArrondiffementS Abstimmung ist. soll sein Entlaffung-gesuch eingereichk haben.
— ManpaS, Polizei-Präfekt beim Staatsstreich und dann erster und einziger Poltzei'Mintfter de- zweiten Kaiserreich«, tritt in der Aube al- Landidat für die nächsten Wahlen auf.
— Wie man ans Madrid erfährt, haben alle die zu Gunsten Marsori'S geschehenen Schritte keinen Erfolg gehabt und hält die spanische Negierung den Beschluß aufrecht, ihn nach den Pbilippinen zu senden.
Paris, 7. November. Man telearaphirt unS aus Marseille: Die Bischöfe der Provinz baben in Ai; eine Versammlung gehalten, in der bc- schloffen wurde, die Gründung der katbolischen Universität \\i vertagen. Die Versammlung sprach sich für die Herstellung einer Universität in Lyon au-, wohin die Studenten zu richten seien.
flmmtui.
Atew-stjork, 9. November. Der Dampfer „Pacific" von Victoria in Britisch . Columbia hat auf der Fahrt nach San Franeisco bei dem Eap Flatt torö Schiffbruch gelitten. Von 110 Paffagieren und 50 Mann Sch'ffSmann» schäft ist nur eine einzige Person gerettet.
Darmstadt, 4. Noo In der hiesigen Ur'minalkafferechnung findet sich tot« aender. einigrrwafctn sonderbare Posten in fluljobt 3ür Beauffichk.aung btt Am rangenrn tn freier Lost 730 Mk * ’
- fSntfcheidung de« Cbertribgnal«.) Die uncntadtltAc Bewindung ton «rioat- vasten selten» eine» Schankwirlhe« in seinem 6<6anfUf*l Ober die gebotene jui,.,, stunde binaug ist, nach einem Erkenn Miß de« Vdertr,duna|g oem 24 ««tenibet d nimt strafbar .Unter <Mäitene tm Zinne de- \ 385 heg St-jt n* vfr welcher da» verweilen feiner ^äste üder die gebotene Polzustue-de b huhd’ '»ird mit Geldstrafe tstg m 7hotern oder nvf Hast bi» ,u la^Tu b/uihA können nur Schankgäste, d h solche "äste verstanden werden, fafe tm £ lokale Getränke zum benutz auf der Ltrllc gegen Bezahlung oeradretchen i«nre Tenn die gebotene Polizeistunde hat lediglich den Riwef, den betrieb de» gewerbe- »m öffentlichen Interesse Zeitlich zu beschränken Ter Belned de» Schank, gewerde» aber b stedt in dem aewerbmäiugen Ireidalten und entzeltlichen Vera reichen geistiger Getränke In einem offenen Lokal tum Genuß auf der Stelle len biredee Ofeoenfog von ?cha« kgLjten bilden d e oom Inhaber der Schank,lode ein dabmm urb unentgeltlich bewirthet<n Prioatgä'te Tei Je?4en Gäste auch außerhalo der ae. botenen Polizeistunde in ihren Schanklokalen ,u bewirthen. ist den Inhabern toi Schankstuben nirgends unterlagt Insbesondere kann an solches verbot au» den Worten oder dem gesedgeberiichen Zwecke de« S 365 eit. nicht gefolgert werde., •
— ®fn brm iunpen /tönig von Spanien wird folgende« pikante Histörchen er,äblt: .Äonia Alfonfo, dem eine Preußische Pnizessin rngedach' (em loU hatte sich m die reizende WfmaMm eine» Hauptmann« von ferner Armee verliebt und die Schö« erwiederte die /königliche Rtelgung im vollen Maße Dem ymn Gemahl blieb d « Berhältnife nicht verborgen, unb so kam e« denn, daß der eiferfüchkige Krieger die Liebenden in tU»r»nü überraschte, (»r sand aber nicht für gut wie das sonn m Ab* lieben Fällen geschehen ist, au« der Auszeichnung, welche der Monarch feiner (tbebälftt in Lhe,l werden liefe. Portbeil zu ziehen, sondan schüfe ganz emfat auf Le Majestät den eigens zu diesem Zwecke mitgebrachten Revolver ab, wöbet er jedoch fehlte !wie man glaubt, sogar absichtlich, und hieraus meldete sich der Wackere sofort tn Arrest und verlangte, vor em Knegsger cht »estellt zu werden Natürlich macht die . Sache in Madrid ungeheure« Aufsehen, und da bet den Spaniern die Hencke« der (rhe noch sehr doch geachtet wird, fo glaubt man der Hauptmann werde freiaefprodtni werken, wobei aber der König, dessen «nlehen bereit» obnebtn tief erschüttert ist m den Augen der Nation nicht eben gewinnen wird ' So will denn der Sobn einer mit der Lugendrose begabten Mutter em Häkchen werden unb krümmt sich bei .Seim .
-- Wir lieben die kleineren Streifereien durch unsere «azeigeblätter; mm kann da fast immer sicher sein, in dem knappen Nahmen der Annonce ein ober da» andere kleine Berr ober Ouflurbilb zu finden. In dem Inseratentbeil der Vossische« Hrtiuna vom gestrigen Tage finden wir beispielsweise die folgenden teilen Der trübere Vankdirector einer jetzt liguidirendm Bank fucht Stellung al» Hausknecht'oder Po t n »Ibrenen unler K 5 in her Expedition biefer Zeitung." Ist das in feiner dra kifchei Jfürje nicht inhaltschwerer. al» eine bogenlange Schilderung? Der Mann hat tn.nta^ sitn« den Muth, sich ehrlich fein Brod oe-dienen zu wollen
(l fl r m p i n e t LI uze ist er.
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'JSdonöere jäeRannimadjung Iaqdverpachtung.
Montag den 15. N^vmber d. I., Vormittag« 10 Uhr.
soll in dem Ratlrhauie dahier, die der Stadt Hungen zustebende Jagd von 452 Hectaren Waid unb ^39 Hectarm Feld öffentlich verpachtet werden.
Hungen, den 5- November 1875. (5820 Sfiofeberzogllche Büraermeisteret Hungen.
Bender.
Mllciqerungen.
Donnerstag den 11 November, Nachmittag 2 IIbr, sollen im Pfandlokal dahier 4 Stühle, 1 Uhr meistbietend »ersteigert werden (5863 Gießen, den 9 November 1875.
(Vrofeherzogliche« Crt«gericbt. _______müder_______ Dienstag, den 16. November d. I, vonnittag« 3 Uhr, anfanaenb , sollen 34 meiftentbtil« junge Zuchtschafe und 30 IäbrlingShärnmel der hiestgen Gemeinde gchörend, in hiesigem Crte versteigert werden.
BellerSdeim. den 9 November 1875 (proßherzogl. Bürgermeisterei Bellersheim. 5868) Popp.
Freitag den 12. November, Nachmittag« 1 Uhr, weiden in dem von mir beroebnten Klein** leben Hause n den Neuenbäuen B 81 nach, stebend verzeichnete Mobilien öffentlich ver- steigert: (5%7
2 Sovba. 1 Secretär. 2 Ikleiderfchränke. 1 ^üchenfchronk mit Gla»auffod, 1 Waich, tstch. I Partdie Herrenkleider, 1 l^efmbebetl, Küchengeräthe und sonstiger Haudrath (Ließen, den 9 November 1875.
D l'ilaer.
— 1 — 1 1 ---- -
Aeilgebotenes.
Frische öchellffschk treffen beute wieder ein 5837 ) ) A »nscb Ldbue 580t) Feinste Band*. Faden- und Stern' nudeln, ächt itaL, sowie Brnchmaecaroni, empfiehlt Nudolph Goebel,
Neuenweg B. 129.
(Glanzende ^eilrefultate:
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Wafehr Hilfe bei Äeuefibuften, (blauer Husten bei Äinberm, lanuanbauernber Heiserkeit, kartnackigen Husten, Brust fell-, Lungeiientzünbung. flffeftionen der Luftwege, astbmat eben Beschwerden rc Der genannte .P H B N O L- ist ft et« iu baben in Flaichen » Pig 75, Mk 1. Mk 1,50 u Mk. 2 in Gießen bei V »alkhof, in kll« felb bei Abr Not hschi Id in der Fabrik von C. Sauerwein Betz in Wiesbaden
Mainz, — Gießen.
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