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recrutirt werben, für sich zu gewinnen- Die Anwesenheit des kürzlich zum
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zwischen Holland und
Die spanische Regie-
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gethan sei.
Berlin, 7. Cctcber. Der Abgeordnete Lasker ist wieder in Berlin eingetroffen und bereite! nack Schlup der vorgestrigen Sitzung der Reichs Juftrz j
Gommiffton von den Mitgliedeni derselben begrüßt worden.
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Äor kandwi Wochen teo ftrei 9inrn\*t den und tbfilunfl treffende tendmaci ßen Verl vird.
Äirdilidic Anzeigen der cvmißclifdicii Gemeinde zu Gießen.
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Gottesdienst.
Sonntag den 10. L ctober 1875.
Ernte-Danksest
Morgen-: Pfarrer Ir Seel Nachmittag»: Milprediger Trescher.
D'e Pfarrgcschäfle für die Woche vom 10. bi< 16. Lctober besorgt Pfarroicar Schöner-
Vom Sonntag den 10. Lctober an beginnt der Morgengottesdienst wieder um 9* । Ubr
Sonntag den 17- Lctober wird das heilige Abendmahl gefeiert werde«.
dem DönhofS'Platze beizuwohnen
^Berlin, 6 October. Die „Nordd. Allg. Ztg." bringt einen zweiten Artikel über die Münz-Reform und kommt darin zu dem Schluffe, daß zur Zeit die Situation der preußischen Bank durchaus nicht Beiorgniß erregend und die Rothwendigkeit einer weiteren DiSconto Erhöhung in keiner Weise dar-
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Sttmptome, welche den Kulturkampf in der alten Welt zu begleiten Seite im französischen Volkscharakter ist nickt hock genug anzuschlagen und pfleren sind signifikant senseits deS Oceans noch nicht zu Tage getreten, doch wird, zumal von den deutschen Koncurrenten, viel zu wenig gewürdigt und in scheint der Regierung bereits eine Ahnung von der Gefahr aufzudämmern, welche Anschlag gebracht, wenn sranzösiiche Geschäfte deutsche schlagen, französische durch die päpstliche AliSzeichnung der Republik droht. Präsident Grant, den,Fabrikate selbst in Deutschland die entsprechenden deutschen verdrängen. Im man nicht allzu freisinniger Regungen bezüchtigcn darf, hat in einer Rede französischen Weinhandel hat sich allerdings auch große Unsolidität gezeigt, aber darauf hmgewicsen. daß eine etwaige neue Uneinigkeit der Staaten ihren Grund tiefe Fälschungen batten sich auch sofort sehr merkbar gerächt und seitdem ist nicht in der Sclavcreisrage mehr haben werde, soudern in dem Kampfe der eine Reaction im Gange, die der fiüUe deS diesjährigen Herbstes sehr sörder- Geister. Der Amerikaner wacht eifersüchtig über seine staatlichen Freiheiten, tich sein wird. Auf materiellem Gebiete befolgt der Franzose zwei Mazimen wir find überzeugt, daß die dortige Gesetzgebung die Kirche in ihre Schranken mit Erfolg: „Hilf dir selber, und Gott wirb dir Helsen", und: „(Sinn für zurückweist. sobald'die Letztere sich beikommen läßt, daS Princip der „freien Alle; das Unrecht deS Einen rächt sich an Allen." Kirche im freien Staate" zu verletzen.
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Spanien.
Madrid, 6. October. Der Tiempo" meldet, daß die Earliften nach Pampelona einige Bomben bineiiigeworsen haben, ohne damit irgend einen Er«
Darmstadt, 6. October. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben folg zu erzielen.
mittelst Allerhöchsten DecretS vom 5. 1. MtS. den Herrn Grafen Earl von Madrid, 6. October. Die Earlisten in Eatalonien haben die gefan« Schlitz, genannt von Görtz, für die Dauer deS XXII. Landtags zum ersten genen Franzosen wieder freigelaffen.
Präsidenten der ersten Kammer der Stände zu ernennen geruht. tTiirfirf
Darmstadt, 7. October, Mittags. Soeben ist der hessische Landtag
durch den Minister-Präsidenten Hofmann eröffnet worden. In der Eröffuungs- Mostar, 6. October. Server Pascha hat eine Proclamation auf Webe kündigt der Minister die Einführung einer Eapitalsteuer. sowie die Her Grund deS jüngst in Konstantinopel pubharten Irade ertasten, worin er Her« anztehung der Actien Gesellschaften zur Einkommensteuer an ; ferner einen Gesetz- absetzung des Zehnten um den vierten Theil und andere Reformen verspricht. Entwurf, betr. die Reform der Befteuernng deS Weines. DaS vorzulegende---------- - ---:------—■ '■ 1 ■ 1
Budget pro 1876 schließt nach der Mittbeilung deS Ministers mit einem lieber- /ri sch b ä ck k 7 |U G i 5 ß k N.
schuß von 6,018.664 Mark ab. Die Errichtung klner landw. Mittelschule und S-nntag. den 10. Cctober. S Haas Wallthorstraße. ^oll Sauer Sei« einer Baugewerbeschule, sowie die Erböbiing der Volksickullehrer - Geoalte )et ter$öefli g Sieindeigee vöwengaffe iu Aussicht genommen, bezw ein Gesetz Entwurs hierüber ausgearbeitet. 1 1 1 ■ ■ ____________
Berlin, 6. Oktober. Die „Prov. Eorresp." constatirt die Lage der Arbeiten der ReichS'Iustizcommission und bemerkt, daß der Reichstag eS gewiß alS seine dringendste Aufgabe ansehen werde, die Mittel und Wege sorglich zu erwägen, durch welche daS Gelingen der großen nationalen Aufgabe vor dem Ablauf der jetzigen Legislatur Penode gesichert würde. — Da- Blatt bezeichnet den 24 oder 25. b. MtS. als den Zeitpunkt der Rückkehr des Kaisers nach Berlin. Derselbe gedenke am 26. d. der Enthüllung deS Stein-Denkmals auf
j i u, selbst unfehlbare Gottesguadeiithum einen bedrohlicheren Posen, 7. October. DaS Krnsgencht hat den Domherrn Surowski
in vieler «ezi y 8 'GotteSgnadenthum in den einzelnen Staaten sah sich wegen Anmaßung bis^öfllcher Rechte all Geheimdelegat und Anwendung incht Eindrua mawen. ,,brfceöt bur* ein internationales GotteSguadenthum. rem kirchlicher Zuchtmittel ,u zweijähriger Gefangmßftrafe verurtheilt.
ia seinen Pr^roga tf? mü Blindheit geschlagenen alten Man. München, 6. Oe f ober. Die Geschworenen haben gestern Rächt den
durch die per,on ’ ^nar«!^ Verhältnisse mußte — das brauchen wir Redaeteur Sigl von der AnNage wegen Beleidigung deS Reichskanzlers frei. n,^/m 77* «.* ritfL __ fcit seit 1870 in Rebellion befindliche katholische gesprochen.
mckt mehr zu oe Qlnbru(f machen, all auf republikanische Zustände, München, 7. October. Heute Vormittag kam in der Sitzung des
Kirche einen ganz GotteSguadenthum lerra incognila ist. Die nunmehr Adreß.AussckuffeS bei Anwesenheit der Minister die Adreffe zur Verlesung. Die wo daS ^ogm ^lehrt. daß die Monarchien Europas, in welchen liberalen Mitglieder des AuSschuffeS bedangen sich eine 24stündige Bedenkzeit
fünfjährige ^^^rzehnt die Regierungen und die Priesterschaft Hand in Hand aus. Morgen findet wieder eine Berathung des AuSschuffeS stakt.
ginget daß die Monarchien alSbold genöthigt waren, den Kampf gegen die DtRtXUV(&.
Te6fUlWnberf^\>tn ^^ewiHftten Staaten Die dortizni Bürger hatten in der Wien, 6. October. Aus Prag wirb untrem 4 October telegraphier: «1 riff von der „freien Kirche im freien Staate", selbst Jesuiten- Die Narodni L'stv entnehmen einem Privatbrirfe aus Banjalnka: .Viele Kauf« Lhat cm fT , '^(e Gefühlsregung der Erkenntlichkeit und Dank- teure flüchteten sich nach Oesterreich. Einer berfetben febrte zurück, nachdem er
palet ran , unt'n ^en „ach Nordamerika ausgewanderten Irländern von den türkischen Behörden zwei Schonung und gneden zusichernde Zuschriften
Ü ä To tna von der Unfehlbarkeit in seiner staatSgefährlicken Auslegung hier erhalten; allein bei Anbruch des Abends wurde fetn Haus vom mobametani* b ° flBuncl uw Ganzen und Großen wollte es dem heil. Pater nickt ge- jchen Pöbel in Brand gesteckt und er mit seiner ganzen Familie von 17 Per« reliaiölen Unfrieden unter den Bürgern der großen transatlantischen fonen vebrannt."
» n blik m stiften bei dem gesunden republikanischen Sinne verfingen gcwöbn- Wien, 7. October. Die Relchsraths Delegation hat das Budget des r* “w tid nicht der Patican mochte auch im Anfänge teil religiösen Uiifne auswärtigen Amtes unverändert angenommen, nachdem Gras Andraffy auf eine hif :s des Oceans noch nicht nötbig haben, et befand sich noch im ersten Interpellation sowohl in Betreff der Porlage eines Rotbbuches wie in Bezug ^5" tlrn’tl be6 gija'kampses mit dem GotteSguadenthum in der alten Welk, er nuf die auswärtige Politik Erklärungen abgegeben hatte. welche »m Wesent« nock immer daß die Fürsten wie in früheren Jahrhunderten klein bei- lichen mit den von ihm in den Ausschüssen gegebenen Erkläningen tiberemfhm« neben und nach (Lanoffa gehen würden. men. Graf Andraffy drückte bei diesem Anlässe die Ueberzeuguna aus, daß die
9 europäischen Fürsten, durchdrungen von der ihnen durch die Unsehl' zwischen beiden Theilen der Monarchie schwebende handelspolitische Frage eine
ft>ird)C drohenden Gefahr, autorisirten ihre Regierungen, gegen die für alle Fackoren befriedigende Lösung finden werde.
streitende Kirche die größte Energie, die ganze Schärfe deS Gesetzes in Anwen- SdjlUCl^
? , " brinaen Tie Absicht, die Prärogative der Krone gegen die vatica- OUHUttfr
Revolution zu schützen, hat auch dem Liberalismus großen Nutzen gebracht. Genf, 6. October. Die Genfer Regierung hat 40 GenSd'armcn in di- Reaierunaen wurden genöthigt, als Bollwerk gegen das Papstthum den bie Gemeinde Berne; abgeschickt, wo anläßlich der Jiwentansirung des Kirchen- Rechtsstaat immer mehr und mehr auszubauen. Rom, früher in trauter Um- gutes gestern feindselige Demonstrationen stattgesunden haben.
schlingung mit dem Absolutismus, sah sich nach begonnenem Culturkampf durch /wfftUlö
Ausbau der Institutionen des Rechtsstaates aus einer Schanze nach der <)UUUllU.
anderen verdränat der UltramontanismuS sah ein, daß er wenigstens für dieses ->aag, 6. October. Gutem Verueh.nen nach ergeben die Verhandlun- ^flhnebnt in Europa auSgespielt hatte und richtete, allerdings etwas spät sein, gen zwischen der holländischen Regierung und Venezuela Schwierigkeiten, da «uVnnLf nach dem aelobten Lande im fernen Westen mit der „freien Kirche, letzteres sich nickt geneigt zeigt, auf die holländische zordernng. seine Häfen zu *f een Staate" öffnen, einzugehen. Der holländische Geschäftsträger in Venezuela hat henke
101 aalt alr0 h\t katholischen Massen. die meiftentheils von Irland aus der dortigen Regierung eine holländische Depesche überreicht.
recrutirt werden für sich zu gewinnen Die Anwesenheit des kürzlich zum Aus dem Haag, 7. October. Die Nachricht brf lck.
Kartinal ernannten Erzbischofs von New Dork. Mac-Closkey, in Rom, gab Mourant" bezüglich der Aushebung der Personal-Union
die erwünschte Veranlaffung; zum ersten Male war es einem, Prälaten der Luxemburg wird osficieü bementirt werden.
Vereinigten Staaten — wohl überhaupt einem amcnrani,*cn9.^al^c,\9t^ /ranftfCicQ.
in daö Cardinals - Collegium einzutreten. Die von dem Prälaten selbst bei
ti^er Gelegenheit gehaltene Rede — mag sie ihm nun von dem Vatican in Paris, 6. October. Der „Moniteur" meldet:
den Mund gelegt worden fein ober nicht — hob hervor, daß bie Erhebung riing hat die Reclamation Frankreichs wegen Verfolgung französischer Fahrzeuge Mac. Closkey's zur Lardinalswürde durchaus nicht für eine persönliche Aus« „i französischen Gewäffern Seitens spanischer Küstenwachen als begrünbet am leiAnuna deS Prälaten gehalten werden dürste, sondern vielmehr als eine den erkannt; es ist zu erwarten, Spanien werde die Befchwerbe über die Ermor- Katholiken der Vereinigten Staaten angethane Ehre. Bet den Söhnen Erin'S, düng des Franzosen Rigandeau auf Cuba ebenfills für gerechtfertigt erachten, welche an fanatisch religiöser Gesinnung unsere ultramontanen Brüder im Süden! Paris, 6. October. Eine prachtvolle Weluärnke, eine ebenso prachk- Deutschlands noch weit überflügeln, wird dieser Frendenstrahl wohl einaeschla-Ivolle Bilanz des Handels mH dem AuSlande, waS will man mehr 7 DaS aeu haben eö bat den Anschein, daß der um Liebe in den Vereinigten Staaten französische Volk ist fleißig, sparsam und in den Geschäften so klug, daß eö werbende Vatican bei den dottigen katholischen Bürgern Gegenliebe gesun- vurck Solidität und Leistung jeder thunlichen Erleichterung den KretS seines Absatzes mehr und mehr erweitert und bie Concnrrcnz schlägt. Diese solide


