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Agenten eines gantzbarcn irb kels gegen ansehnii.^ )ie Agentur ergiebt m schüft und sind Faj- rerlich. (5Z3 K. L, 55 an die (fexb. (H. OlJli )
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MW Gitsiemr Anzeiger.
mit Ihb r**vmt M^NtLgA.
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Anzeige- und 9(mfs6fatt für den Kreis Hießen.
Simfftug den 9. October
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So. 235
öffentlichen Kenntniß gebracht.
Der Vorsitzende des Provinzialtags.
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v.
Ausgabe.
Großherzogliche Polizei-Derwaltung.
Nover.
1 fl. unterliegt.
Gießen, den 7. October 1875.
Einnahme
Beiträge der Kreise . • •
Stiftungen, Schenkungen, Vermächtnisse
Kapitalzinsen.....
Prozeßkosten • •
Neu aufzunehmende Kapitalien Zurückzuempsangende Kapitalien . Ausstände aus vorhergehenden Jahren Kaffevorrath aus vorhergehenden Jahren - -
Summa der Einnahme
Nachstehend wird der Voranschlag über Einnahme und Ausgabe der Provinzialkaffe der Provinz Oberheffen für 1876, wie er in der Sitzung des Provinzialtags vom 4. l. Mts. genehmigt wurde, zur ®
Gießen, den 8. October 1875.
Rubr. Nr.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Geschehen Gießen, den 4. October 1875.
Zweite Sitzung des Provinzialtags der Provinz Oberheffen.
Gegenwärtig:
Der Vorsitzende, Provinzial-Director Freiherr von Röder.
Die Mitglieder deS ProvtnztaltagS.
Bürgermeister B r a m m von Gießen. Adoocat Dr. M u h l von Gießen. Kaufmann Haber körn von Grünberg. Kammerherr Freiherr von RotSmann von Dotzelrod. Heinrich Weitzel 1 zu Brauerschwcnd. Wilhelm Engel II. zu Homberg. Bürgermeister Ramspeck zu AlSfeld. Fürst Bruno zu Usenburg und Büdingen, Durchlaucht zu Büdingen. Ioh- Wilhelm Koch zu Vangenbergheim. Wilhelm Braun II. au Nidda. Hüttendesitzer Hugo BudcruS von Hirzenhain. Kammer- director Zustizrath Dr. Geyg er von Assenheim. Moiitz Kuhl von Butzbach. Wilhelm K le e der g er 1. zu Södel. Karl Trapp von Friedberg KarlZäger von Schlitz. Bürge, meister D i e tz von Heisters. Bürgermeister Fendt von Schotten. Oberförster Kallenbach von Schotten. Postexpeditor Fr ei mann von Gedern. DaS Mitglied deS Provinzialausschusses, RechnungSrath Reuning zu Gießen-
Entschuldigt blieben aus:
Freiherr Adalbert v o n N o r d e ck zur Rabenau. Fabrikant Karl G a t l von Gießen. Bürgermeister Vogel von Staufenberg. Apotheker Etsenhuth von Vilbel- ^abnfan^ W e "^orsitzen^d^Äe^Sipung eröffnet batte, schritt die Versammlung, der Tagesordnung gemäß, zur Feststellung deS Gehalt» deS Protokollführers de« Provinzialta,s und deS Provinzial Ausschusses, nachdem die Herren: ,
Fürst Bruno zu Asenburg von Büdingen Durchlaucht, Wilhelm Kleeberger l. zu Sodel zu Urkundspersonen ernannt woiden waren.
Der »halt des Protokollführer« wurde aus jährlich 400 M- bestimmt.
Ebenso urde, dem Anträge des Provinzial-Ausschusses entsprechend, der Gehalt des Prooinzialkasse-Rechners auf 200 M- festgesetzt.
Hierauf trat die Versammlung in die Beratung deS Prooinzialkasse Voranschlags pro 1876 ein.
Nur die vorgesehene Besoldung eines juristischen Mitglieds wurde beanstandet und entspann sich darüber eine längere DiScussion- Abgeordneter Kuhl beantragte, d,e vorgesehene Summe als Besoldung zu streichen und solche unter der Rubrik 10 „Diäten und Gebühren" vorsorglich vorzusehen, welcher Antrag angenommen wurde-
Die übrigen Positionen des Voranschlags wurden genehmigt. . . m » -a r n
Sodann wurde, der Tagesordnung gemäß, bestimmt, daß der Provinzialkasserechner eine Eaution von 500 M- leisten solle.
Nach Erledigung der Tagesordnung stellte der Aogcordnete, Kammcrdlrector Geyger, den Antrag: m m m ,
„eine Commission von 6 M tgliedern zu erwählen, welche Untersuchungen darüber anstellt, ob nicht manche Vtcinalstraßen der Provinz zu Provinzial-
Da Niemand^^si ch"gegendie'?o^iortige^Berathung dieses Gegenstandes aussprach, so wurde die Discussion darüber eröffnet. An derselben betheiligten sich die Abge. aeordneten Muhl, Engel, Frcimann, Trapp, Bramm und Ramspeck m .... ., ...
der Abstimmung wurde der Antrag mit 14 gegen 6 Stimmen angenommen und sofort zur Wahl der Commission geschritten.
Qu Mitgliedern derselben wurden auf Antrag des Abgeordneten Trapp durch Akklamation gewählt die Herren:
Bürgermeister Ramspeck von Alsfeld. Kammerdirccter Geyger von Assenheim- Bürgermeister List von Lauterbach. Bürgermeister V o g e l von Staufenberg Hugo Buderus von Hirzenhain. Bürgermeister Fendt von Schotten.
Hieraus erklärte der Vorsitzende die Sitzung des Prooinzialtags für geschlossen.
v Der Vorsitzende: Die Urkundspersonen.
v. Röder. Kleeberger. Bruno, Fürst zu Usenburg.
Der Protokollführer: v
Grüneberg
----Polizeiliche Bckaniitmach 11 ng.
. .. .. , t, nicht an gren,.n. In ja-m Fibhjahn
Dir bestehende Vorschrift ) wonach d e G und im Sauft des Monat« September die neuen Schößlinge wiederholt zu be-
schn°ide"n 'Le^ÄSNL wirbst dem «nsüzen wteverbolt zur öffentl.chen Kenntnih gebrach,, daß jede Contravention einer Straf, von 30 fr. bis
der, Provinzial-Director.
Rubr. Nr.
5400
M.
—
11
100
M
n
—
11
—
ii
—
ii
5500
M.
9.
Kapitalzinsen.......
—
M.
10.
Besoldungen........
600
n
11.
Diäten und Gebühren......
3000
w
12.
Botenlohn und Verkündigungskosten ....
100
ii
13.
Für Bureaugegenstände und Geräthschaften .
1000
M
14.
Erbauung und Unterhaltung von Provinzialstraßen
—
w
15.
Auszuleihende Kapitalien......
—
II
16.
Zurückzuzahlende Kapitalien.....
——
II
17.
Reservefonds für unvorhergesehene Fälle
800
II
18.
Betriebskapital........
—
,,
Summa der Ausgabe
5500
M.
im «n,°.gebl°t. vom -2. Januar 184b, 17. S'vtem^^^Ll^^
politischer ilheil.
das Princip der Gegenseitigkeit an, sie tanzten und sangen, sie heulten und
Der U>«nn,°»..»temn« in den Ve.-inuN-t.
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Kirche, aber nickt den freien Staat wollten, änderten auch nichts an den be
stehenden Verhältnissen.
An der alten Welt, in den mächtigen monarchischen Reichen mußte selbst-
st Ultramontanlsmus in otn »eretniSiei» ln ,h„„ Btthäustrn nach Htrztnsiust, doch hut.i.n sie sich wohl, bxe
Die Jd-e von der „ft-,en Kirch« .w Staat- Ha w°HIin f Vdefie tes Staates anzutasten, auch Jesuiten waren dankbar surdlt von den
.... Lande der Welt so gute und so lang« Zeit S-h-b' ■ ju » gieg,erunz.n geübte Toleranz. Selbst die Folgen des Ere.gntsies, daß während
als in den Vereinigten Staaten. ^°rt »üraern bie ^nter ernem des va,iranischen Sonetts im Jahre 1871 Gott den Papst mit Blindheit und
ritaner, Methodisten und Erweckte neben katholischen Burgern, d e « mit Tummbctt schlug, die neuen rebellischen Dogmen, welche wohl btt freie
Jesuitenpater sich ^vortrefflich befinden, West" wie die Bundesregie- nber nickt den freien Staat wollten, Luderten auch nichts an den be-
Sette ihr^oft unsinnigen'Cultus auszuüben, wenn^derselb' nur nicht ,n staats- Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes auf das
gefährlichen Unfug ausartete. Die Bekenner der verichievenen amt


