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fleflerreid).

Wien, 4. October. In Folge übereinstimmender Wasungen verbleiben die Eonsuln der sechs Mächte bis auf Weiteres in Mostar.

Wien, 4. October. Heute wurde bei der in Czernowitz anläßlich der hundertjährigen Vereinigung der Bukowina mit Oesterreich abzehaltenen Feier das Denkmal der Austria enthüllt; sodann folgte die Eröffnung der neuen Universität in Anwesenheit des Unterrichts Ministers, sowie zahlreiider inländi­scher und ausländischer Deputationen und Vertreter des ganzen Landes. Die» selbe ging in erhebender Weise vor sich. Ö8 gelangte em Handschreiben des Kaisers an den Minister Präsidenten zur Verlesung, welches des Kaisers freu­dige Genugthuung und dankbare Anerkennung für die einmüthigen loyalen Kundgebungen der Bevölkerung der Bukowina ausdrückte. Die bei der Eröff­nung der Universität von dem UnterrichtS-Minister gehaltene Rede wurde mit stürmischem Beifall ausgenommen.

unterhielt sich Französisch mit dem General, der die Fragen stellen mußte. So M er fragen, m welcher Zeu ihm Ä.upp lech» Äanonrn cnf ri'gen könne Saarn er «ojefl# fold>« Ran, «uftrig, übernibm, b"e ,',«br.f nu'r X

>u '»»- b«t- eranbat, »tu», - «,« ber $».. n«b ben »,fi"£rn Tfrupp'l fi<b erfunbmen M umncUtr jtrupp fdtlou ba« flan,r Unfifd), Sind,1 bVft ÄanonCT. Der «chad biß trotzdem nicht an Alt er e n Geschütz gan, besonorrs de, mir .in, 'br baren,

,U * «9rMÖ<1'c',rljC Oef ver Schad Dag Gefolge teg Schah (obgefehen von den Berlinerinnen, der General und der «röndent aßc» d,n» M.I Jfrupp«, brr Schab ober in ,m,m jt-nmer aünn. ba.Vr gon bdubel?" «S bn" «rie.bm.nmn unb broctteÄniPp n.ten Crben jeufl?

X® Wjrftät vom »roMrrai gefproiben beben, bin ich nich, in brr Loge, bie?« grbm annebmen zu können' onkworiete Krupp und bhfb undecorin Tenn Crbrn an seine Beamten .Da Herr Krupp selbst Seine Majesiät ^ramgesührt babm babai wir die Ordm nicht oeibient", erwiderten diese Spältr k^m eine große Be- siellung auf Kanonen: Krupp wollte da- Gel» da'ür der der Preußisch^ Bank Vorau, ni,berg,Lot hoben, der Schab ging md>, barauf em unb f, un" rbheb. bet'Wm ÄrUPP m,rt wa»tf<*tnli4 ben Schab in feinem fiouie nie m.

ment abgeschloffen ist.

um Hülfe truppen nach Can Sebastian dauert

regelmäßig um diese Zeit behufs Revue vor dem Kaiser versammelt gewesenen Truppen.

Annexion Belgien- fort. Sie meinte gestern, dieTimes" habe sich zwar sehr energisch gegen einen etwaigen Versuch der Vergewaltigung Belgien- ausge­sprochen, aber da- habe nicht viel zu sagen, f

Spanien.

Bayonne, 5. October. Rach Berichten von der spanischen Grenze be­festigen die Carlisten die Positionen von Castro Urdiales. Die Madrider

Regierung hat alle im Hafen von Santander liegenden Dampfschiffe requirirt, San Sebastian zu schaffen. Das Bombardement von

Petersburg, außergewöhnlichen Truppen-Zusammen-iehungen im Odeffaer Militärbezirke wer-

vninftrrirfj.

Paris, 4 October.La France" setzt ihren Feldzug zu Gunsten der

^^r°teur Segelbach"angestre./gte Kl^ erkanme der °Baga.ell^öm.' missar auf Abweisung derselben, weil der Ehemann nicht nötbig bade, die von seiner Frau ohne seine ausdrückliche Genehmigung oder ohne sein Wissen gemachten Bn'te" lungen anzuerkennen. Der von dem Kläger gegen diese Entscheidung eingelegte -Ntcuri wurde zwar ^geleitet, weil der erste Richter die unter das Zeugniß de? (fbdrau M ^rnaflun gestellte Behauptung de- tkläger». das, der BerNagVe bei der Bestellung ba ftlabunfl zugegen gewesen sei, unberücksichtigt gelassen hatte, jedoch verworfen nachdm! rl V -byunbd bat,c* 'dr Ehemann weder bei der Bestellung'der sraa- lichen Kleidungsstücke zugegen gewesen sei, noch das, sie dessen Einwilligung einaebolt Kammerger.chl hat sich bei di.ser Enuche.dung in Rech^anichauun! M erftm Richter- ganz und gar angeschlossen Diese dürfte daher 'ür Kaufleute und Handwerker eine beachtenSw<rtbe Vehre entbolten

-e. k allgemeinem Interesse), nämlich ob ein Ehemann verpsiichtet

ist. den Arbeitslohn für die von seiner Edesrau ohne dessen Willen oder autbrürfh*# ^nwiUigung bestellten Kleidungsstücke zu bezahlen, gelangte »r^l-ch 7or ber v^n Eiml-Abthe.lung des Berliner Kammergerichts in der R,cur»,Instanz ,ur Entscheidung Die Frau Restaurateur Segelbach hatte del dem Damenkleibermachci Rolentbal meh- rere Bekleidungsgegenstände m Bestellung gegeben, welche an den Ehemann abgel.esert w^ben sinb. Außer einer kleinen An,ablung. welche dieser geleistet bat. war der Be-

i T rt fl hf\ '/I r h f l f ÄI H n n* rt nnh >)k >« l.» « m 4« ... f ....

Ditzblatt .Rumor' dringt folgende- Recept autz dem Kochbuche der .Germania .Ihr politischen Köche Preußens, Rehmt die jünaere i-intr »uch die ältere sr.sch beim Schöps, tbul sie bald in einen Zopf - Gera fldn Strotba Kocht m.t Sachsen-Soburg Gotha Und mi, Sachsen.,"'^ Stunden tüchtig durch. Hört ihr e- im lopse brausen Rein mit c ...t Sonberejanfen, Sochfen Weimor ebenf-D« - Ven e ,« biene bin ol« So®* eidnrn

Serbien.

Belgrad, 4. October. Die Erklärungen, welche der Fürst in geheimer Sitzung der Skupschtina abgegeben, sind noch nicht bekannt geworden. Die Bildung eines conservativen Cabinets wird als sehr wahrscheinlich bezeichnet.

In Folge einer in der Skupschtina abgegebenen Erklärung des Fürsten hat das Cabinet demissioniren muffen.

Vermischtes.

(Herr Windthorst-Meppen in Gefahr.) Da- Leipziger Tageblatt enthalt fol- aendeSEingesandt":Die Perle von Meppen hat Unglück! Auf seiner jüngsten Reise von Hannover nach Münster mußte Herr Windthorst Excellenz auf der Station Rheine den Wagen wechseln und-wollte, da er bekanntlich sehr 'chlecht sieht, eben bao BahngeleiS Übei schreiten, al» der westsäl'sche Zug berangebraust kam. Schreiber diese», sowie ein Herr von Windthorst'» Begleitung sprangen sofort hinzu und zogen ihn noch glücklich auf den Perron zurück, ehe er von der Maschine erfaßt worden war Eine Stunde später, bei unserer Ankunst in Münster, spielte ihm da» Schicksal einen neuen Streich dadurch, daß sein Reisegepäck, welche» er in Hannover al» Passagiergut expedirt hatte, liegen geblieben oder verschleppt worden war. Wir fuhren nun nach Hotel Geibaulet, wo Herr Windthorst, ein oft und gern gesehener Gast, mit dem Röthigsten. Seife und Kamm. auSgestattet wurde, während er sich am andern Morgen nicht einmal an frischer Wäsche erfreuen konnte Serne Koffer erhielt er erst Tag» daraus"

werde England es volkommeuden Falls eben so machen.

tknglanb. Jnnn,,?i

London, 4. Oktober. DerTimes" wird aus shanghai uuteim, £eutfc6lanb blde burdt!

Heutigen gemeldet :Der englische Gesandte, Wade, hat Peking nich, ver- jünb "nlrr®'tn'Ln <m '<»'"> tonnnfto,

lassen. Der Gesandtschasts-Sekietär Grosvenor geht mit Depeschen nach Lng- arlrbrten jungen liaarr« Halt, bei. Herrn^ör"""^,'«molö Dobe^roe^?^ b" land." Genauere- fehlte man nimmt an, b<i6 nnA fein desinitines 'Jlrrfln.ie-. Botanik an her QArleftrr .«*k k,..j: I , ~ 1 _ .

sprachen, aber das habe nicht viel zu sagen. DieTimes" habe früher eben Meiningen, da« Ländchen M.t der Masse Ordensdändchen und^dem Bübnen^aum'^7 so eifrig die These verfochten, daß England die Türkei vertheldigen muffe und iem, Thut al« Zwiebeln mit hinein; Schwaezdurg Rudolstadt, Hechingen Hohen.ollern wolle, setz, aber habe sie sich feierlich vom Orient zurückgezogen. Bei Belgien bt"L?uVw

flieht pikanten De.geschmack Schaumburg dürst i6r niji , <? ?,£

Fett am Essen, Fürste.,hum von VKbknflun kann d.e Pctersilie 'ein Wud nun bkh bLtaatengrupp« Eingekocht zu einer Suppe Abacouirli nut 'M ii A . ck

fort.

Jlaßfüiiö.

4. October. Die Meldungen auswärtiger Blätter von

literarisches.

. , .Hie beiden neueften »iummern ber J 11 u fi r 111 e n 8 r a e n. » e 11 u g (merteliobrl. Bbonn^reH M. 2 50) en,dal,en: I. Die lfiobrn «umm,r (37): Woben! 6<rbfo#ln1ügc für »romenobe unb t'aue Halditebene, Äkiberbeiäbe nebfl Ironien unb Kimmen Jirgenmontel unb Paieiois. HÜIe, (tapoten, Si»üo. «ropaten Unter, arme, Barber tioubfibube, S4üricn, Unterröife u b «orfcl - »romenaben «müge für kleine Mädchen hocken unb (jute. - «niug für »naben. - « <f(nfiffen, Schtum- merroBe, fBlumenflänber Decke unb «rbeiufoifer W- unb »unimckereien. irilche unb gebafrlte Emtzen SRit 77 Abbildungen unb einer 6d>nitiniuftir>^nlaae II Die Unterbaltunge.Kummer (38): «eralchrecken Wooelle oon Jerbinanb »ümberoer - locb Vonionb unb Ben Vomonb. Eine Reise tkrmnerung au» dem «chottischen Hoch- lanbe. Bon Iulm» Wolfs. - Der reuselofisch Bon 1)1 ^ocr» - Skizzen und Scenen.^ Bon «lexanber von Robert». I .Gefrorene Worte" - Die Hausirau unb ihr Reich Bon Aglaia von Endere». I. Einleitung Die B'lbnisie de« deutschen Kronprinzen unb feiner Gemahlin von Heinrich oon Angeli Bsn V P Mit zwei - lieber ben B.fuch be.Echoh. von Perfien bei »rupp werben nach iWmopp'e" ~ * Spn,d,bUb °°" 6 9 Dipier Kit Hol.fchn... -

nachträglich einige interessante Einzelheiten bekannt. Al» ber Schah in Begleitung - ____

eine» Preußischen Generals (oon Boyen) Krupp in Esten besuchte, h lle er sich einige DebufS Verminderung nnn ^»fhereie,, .

Damen ber Berliner Halbwelt mitgebracht. .Holt" rief Frau Krupp, ,biese Frauen: S von ^chre.bereleu und Incaffokosten ei-

zimmer bürsen meine Schwelle nicht betreten- Esten unb Trinken können sie haben, *urt>cn wir sikehrten Iiisereuteu dringend, Tleiwcrc

so viel sie wollen, aber im Wagen " Unb so geschah e» Der Schah spiach weder zu strate bn der Aufgabe gefälligst baar bezahlen zu wolleiu

Krupp, noch zu dem anwesenden Regierungspräsidenten ein einzige» Wort, sondern (Krpeditiotl deS (Liepener 'Anzeigers

daß noch kein definitives Ärrange- Botanik an der Züricher Unionfität und der ,tudio^ phllasophhe ^rdukin^lTlihH «ort, seiner Hörerin und schließlich auch Erhörerin Rach der Hochzeit treten der verr unb ble ffrau Stubennn ihre Haa>,ei,«ie>fe an, aber nich, e,wa ,w cklofn Äab7 bummelei wegen, Jonbrrn junaitft, um an ber »iaturforfitterverfammluna m »rai Heil |U nehmen, ba auch bie junge ffrau eine angebenbe Raiurfarfchenn ift fiierojj wollen sie Cbentalien besuchen unb Mi,le October w eber in gürich dntreffen - « um weiter ju bociren. unb sie, um sich auf ba« Dortora, ooriubrreiten. Ja ift ob« immerhin möglich bah biefe Stubien. wenigsten« jetlwetlig, buich bie vorder ei,una auf andere Ereignisse unterbrochen werden könnten. vorocrenun-

den von unterrichteter Seite für unbegründet erklärt; die Zahl der dort ver- trag de» Arbeitslohnes und der Auflagen nicht zu erlangen und auf die von ioim fummelten Truppen fei nich, stärker al« die Zahl der in früheren Jahren """ """" .............*......-"----------- '

^1 (l g e m e i n e t n e i g e r.

besondere Srkanntmachun^ Bckanntmüchung.

Im Firnien-Register b<» unterzeichneten Gerichts ift heute folgender Eintrag voll- zogen worden.

Philipp Lotz zu Gießen betreibt ba» selbst seit 2 Januar l. I unter ber Firma P h. Lotz ein kaufmännische» Geichäit

Gießen, ben 2- Februar 1875. (5217

GroßherzoglichrL Stadtgericht Gießen In Berhinderung Großh. Stabtrichter».

Oppermann.

derlleigerungen.

Arbeitsversteigenuig.

Dienstag, ben 12. r?ctober, MittaaS um 1 Uhr.

sollen auf dem Rothhau» zu Grüningen nachstehenbe Bauarbeiten burch önentliche Versteigerung in Akkorb gegeben werben, al»:

M. Pf

L Mauerarbeit veranschlagt zu 32 9u

2. 'Zimmerarbeit , , 94 96

3. Schrrinerardeit . , 35

4. Schmiedearbeit . . 9 60

5 Steindrechen, Fahren, Lustetzen

derselben veranschlagt zu 168

6 Steinschlagen und Decken ver­anschlagt zu 280

7. Kalk- und Sandlieferung veran­schlagt zu 45 20

Gießen, den 5- October 1875. (5215

__Körner, BezirkSbauausseher______ Triebvlcrtklverpuchtllilq.

5221) Die leibiällig geworbenen 214 lriebviertel ber Stadt Gießen sollen

Dienstag ben 12 Octoder d. I , oon Rachmittag» 2 Uhr an, an Ort unb Stelle östenilich verpachtet werden. Zusammenkunft auf der Dtefeck drücke am Reuen weg ertd or.

Gießen, ben 5. Octoder 1875. Großherzoglich« Bürgermeisterei G'eßen L. B r a m m-

Brkailiitmlichuiig.

Betreffend: raudstummenstatistik im Großherzvgthum Hesse».

In Gemäßheit der Verfügung Großberzogl.cher Kreis-Schul Eommifsion Gießen vom 30. September d. I. fordern wir die Eltern schulpflichtiger taub- stummen Kinder in der Gemeinde Gießen auf, dieselben bei dem Unterzeichnern behufs Ausnahme in die Taubstummenanstalt anzumelden. Wir bemerken dabei, daß eine verzögerte Aufnahme niemals von der Verpflichtung eines fech-fädrigen Schulbesuch- befreien kann, daß die Eltern melmebr ausdrücklich diese Ver­pflichtung beim Eintritt ihres Knides in die Anstalt zu übernehmm haben.

Gießen, den 5. October 1875. Im Namen des ev Schulvorstands Gießen.

Vtgelius, Großh Schulinspector.

In einige Wochen wird die Verloofung zum Besten des Frauenvereins abzedalten und find Loose fr 20 Pf. bei allen Borftand-damen zu haben. Die ^.amen bitten ein gütiges Publikum sich recht zahlreich an dieser Derloosung in betbeiligen, um kommenden Winter die Noth der bedürftig würdigen Armen, besonders der verschämten, alten und kranken, wenn auch nicht gänzlich befei« tigen, doch lindern zu können. ___

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