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Gitßmtr Anzeigcr

auf den (Siegener Anzeiger werden noch fortwährend ange- ^lOUIin^IIll 1119 nonimen. Die Erpedttion.

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politischer Theic

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mftIunfl8W«nttrtc»ttnlaffen. SBejonbcr^ rau(d;enbe gfPli^feiten werbeu^it bttr. Soldat selbst eiugeräumi hat, die Mißhandlung erlitten zu haben. Das Rücknckt auf den Ernst der Lage und die Leiden der Srammesgenosien in den Gericht beschloß, den Soldaten mit diesem Zeugen zu confrontiren, unb s benLarten türktscheu Proo.nzen nicht st.ttfinden. Dafür haben diese Letzteren scheint fast, als solle diesem Jnjurien-Pro-eff. e.n anderer folgen, weichett wellt den Metropoliten Michael von Serbien veranlaßt, einen Aufruf an all- christ. schwerere Folgen für den oder die Betreffenden nad) sich ziehen durste, lichen Nationen Europas zu erlassen, in welchem er bittet, den verhungernden (Magd. Ztg) Wenn der Helm nun von selbst gerutscht ist < Xnm. d. C.

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Kaiserslautern, 4. October. Anläßlich der gestrigen Jubiläums- Feier der Oggerebcimer Wallfahrts-Kirche sollte der Bischof von Mainz predi­gen ; m Folge eines Mniifterial-Rkscriptes war indeß die Erlaubniß hierzu von der Kreis-Regierung nicht ertheilt worden. Das Speyerer Dom-Capitel legte hiergegen telegraphisch Beschwerde bei dem Könige em, welcher telegraphisch

Greisen, Weibern und Kindirn in der Herzegowina und Bosnien, deren Leiden er aufzählt, im Namen der Menschlichkeit und des Ehristenthum« ausgiebige Hülfe zu spenden.

Berlin, 4. Oktober. Zweifellos wird der Entwurf, betr. die Revision des Strafgesetzbuches, einen dir Kernpunkte der nächsten Rcichstagosession bil­den ; fast alle politischen Gegenstände werden berührt. Das Prcßgesrtz, das Gebiet des Culturkampfes und schließlich der Fall tes Protestes Arnim werden von der Vorlage betroffen und den parlamentarischen Debatten noch einmal unterbreitet. Der Entwurf enthält mit den 62 neuen Paragraphen des deut- Strafgesetzbuches sehr umsastende und intcrestante Motive und als Anlagen die Motive zu den Verhandlungen der belgischen Kammern über den Fall Duchesne. Beigcsügt ist auch eine Uebersicht der von den Bundesregierungen aus Abände­rung oder Ergänzung des Strafgesetzbuches und des Einsührungsgesetzes zu demselben gestellten Anträge. Diese letzteren, bei denen säst ausnahmslos alle Negierungen betheiligt sind, zählen 470 Nummern. Die wesentlichsten Abän- denmgen , welche der Entwurf adoptirt hat. gehen von Preußen und Bayern aus. Nach den Motiven hat eine Bundesregierung sich für allgemeine Revision des Strafgesetzbuches erklärt, die überwiegende Mehrzahl der übrigen war für partielle Revision. Die Motive erinnern daran, daß bei Erlaß des Strafgesetzbuches eine Revision destelben nach fünf Jahren in Aussicht genom­men war.

Berlin, 4. October. Die Abend-Zeitungen bestätigen, daß die Ver­handlungen des Arnim-Procestes in dritter Instanz am 20. Octcber stattfinden werden DerKrcnz-Ztg." zufolge würde Professor Gneist zum Mitglied des Verwaltungs-Gerichtshofes berufen werden.

Berlin, 4. October. Der dem Dundesrathe von seinen Auüschüsten für Zoll- und Stcuerwesen und für Handel und Verkehr vorgelegte Böisen- stemr Gesetzentwurf unterwirft alle Schlußnoten und Rechnungen über Börsen- Gcsckäste einer Stempel-Abgabe von 25 Pfennigen, alle zinsbaren Lombard- Darlehen von 300 Mark an einer Stempel-Abgabe von 1/s per Tauseiid, alle vom nächsten Neujahr ab ausgestellten inländischen Actien und Antheil-Scheine auf den Inhaber lautenden Renten- und Schuld-Verschreibungen einer Stempel- Abgabe von 1/2 per Hundert des Nennwerthes, alle von Neujahr ab ausge­stellten Actien ausländischer Werthpapiere endlich, welche innerhalb des Reichs- Gebietes in den Verkehr gelangen, einer einmaligen Stempel-Abgabe von Vs per Hundert des Nennwerthes.

Detmold, 4. October. Seit heute tagt hier der Gesammtverein der deutschen GeschichtS- und Alterthums-Vereine. Derselbe hat soeben bei dem Festbanket folgendes Telegramm an den Deutschen Kaiser, zur Zeit in Baden- Baden, abgesandt:Dem ersten Einiger der langgetrennten Stämme bringen ihre Huldigung dar die am Fuße des Hermann-Denkmals versammelten deut­schen Geschichts- und Alterthums-Dereine."

München, 4. October. Se. Majestät der König hat sich vor einigen Tagen nach Nymphenburg begeben, und daselbst Ihrer König!. Hoheit der Prinzessin Adalbert einen über eine Stunde währenden Beileidsbesuch abge­stattet. (Augsb. Ztg.)

führte heute Dr. Horn 15 Zeugen vor, welche seine Zeitungs-Nachricht bestä­tigen sollten, und dies auch, so weit ste vernommen wurden, thaten. ^ämmt- liche Zeugen sind Augenzeugen. Unter ihnen befand sich Einer, gegen den der

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DeutfdjümD.

Darmstadt, 5. October. Gutem Vernehmen nach hat die gestern Abend zahlreich versammelte Kamrner.Fraction der Fortschritts-Partei beschlosien bei der voraussichtlich erst morgen stattfindenden Wahl des Bureaus den Ober- gerichts-Rath Görz von Mainz zum ersten, den Advocaten Dr. Weber von Offenbach zum zweiten Präsidenten und die Abgg. Dr. v. Wedekind und Hos- gertchts Rath Hemzerling zu Schriftführern 'zu wählen. Heute findet voraus­sichtlich noch keine Kammer-Sitzung statt.

Berlin, 3. October. Hiesige Morgenblätter enthalten Folgendes: Die vom Grasen Arnim eingelegte Nichtigkeitsbeschwerde gegen das Erkenntniß des Kammergerichts bezieht sich dem Vernehmen nach gleichmäßig auf beide Hanpt- punkie des kammergerichtlichen Erkenntmsies, sowohl auf die Feststellung der Urknndenqualität der in Betracht kommenden Schriftstücke, als auch auf die Zurückweisung der Einrede der Inkompetenz des hiesigen Stadtgerichts. Was insbesondere die Urkundenqualität der vom Grasen Arnim zurückbehaltenen Schriftstücke betrifft, so habe sich zwar das Ober Tribunal bereits in mehr­fachen Erkenntnissen gegen eine zu enge Begrenzung der Urkundenqualität von Schriftstücken im strafrechtlichen Sinne ausgesprochen, dagegen sei kein Urtheil Seitens des.1 sten Gerichtshofes über die Urkundenqualität eines diplomati- scheii Schriftwechsels zwischen dem Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten und einem Diplomaten bisher erfolgt.

Berlin, 4. October. DieNordd. Allg. Ztg." constatirt die erfreu­lichen Fortschritte in der Münz-Reform seit Beginn des Monats Juli, von wo ab die Bank-Institute Banknoten unter dem Betrage von 5« Mk. nicht mehr ansgeben durften. Der Banknoten-Umlauf habe im Laufe der Monate Juli und August um 175,702,937 Mk. abgenommen unb die Einziehung der Roten unter 100 Mk. fei größientheils bereits beendet. Die Verringerung des Banknoten Umlaufs sei das im Voraus erkannte und beabsichtigte Resultat des Ueberaanaes zur Goldwährung. Die preußische Bank sei bei der Einziehung der am 17. September noch in Umlauf gewesenen 170 Mill. Mk. Banknoten nur mit dem seitdem schon verringerten Betrage von 42,378,000 Mk. bethei- liat gewesen. Wenn die preußische Bank an Notenabschnitten von 100 Mk. und darüber mehr Noten im Umlauf haben sollte, als der Verkehr erfordere, so werde der über diesen Bedarf hinauSgehendc Betrag durch Goldmünzen zu

, 5.

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4. Cctober. Mit ben Resultaten bcr Prüfungen zur Erlan­gung tes Einjährig-Freiwilligen-Zeugnisics stehl es in biejcm Jahre schlimm. Von allen Teilen laufen Melbungen ein, baß auffallcnb wenige Caudibaten rurchgekomme» sinb." So destailben in Köln von eiwa 140 Prüflingen nur 35 ji, Danzig von 14 nur 4, in Minbcn von 45 nur 12 u. s. w. Unter bie'sen Umstänben kann be» Eltern nicht einbringlich genug empfohlen werben, auf bit grünbliche Vorbilbung ihrer Söhne rechtzeitig Bebacht zu nehmen. Än- bercrseils blecht zu wünsche», baß ein Gesetz die Vorbedingungen regle bic zum einjährigen Dienst berechiizen, ober mit anbcren Worten: baß bcr § 14 des Militärgcsetzes ausgeführt werbe.

SBcrltn, 4 October. Zur Lage m Lerbie» berichten bte Wiener glätter- Di- Diplomatie setzt danach in Belgrad ihre Bemühungen nnermüd- lich fort, nm die serbische Regierung nicht nur zum Verharre» ui der Reutra- litätä Politik solider» auch zur «»nähme corrcctercr Formen sur die Bcthaligung derselben zu bestimmen. Es heißt, daß die Verlierer der Großmachle dem Fürsten Mila» wie seinem Cab,nette die Zweckmäßigkeit einer Einstellung aller Rüstuiigen wie überhaupt die Vermeidung alles besten nahe legen, was als Demonstratio» gegen bie Psorte gedeutet werben kan.n D-°h.T,

Anzeige- und ^mtsktuit für den Kreis Hießen.

rl T'oiincrftair btn 7. October

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Die Araurnente deren seine Genehmigung gab, worauf der Bischof von Mainz gestern Abend ge- ^emoiMtranon gegen ure zp|vuc --- ------ lerni ,

r.4. Diplomatie dabei bedient, idieincn den fürstlichen Hof zur Erkenutnitz ^reoigr gar. ,

z er n A1..1 CT «.m ai'Üah ntlf WAT* warni iq Gera, 1 October. Gestern fand beim Einzelgericht eine öffentliche

> Unterleibs-1

ernbe Diät ist bei Lchuhmittk! fltgai Diese Diät, bei ter tiirlidjem Wege alle s dem Körper ent- ier magenstärkenie mdem Maße ringt- im angenehmsten, estcn onmitt Ist H oben bei J.WaUat oon Apotheker Si. lin, Neuenburger' chten. (i>!H

sebHerdeii. |

-Theater eßen.

Garten.)

ben 5. Oktober: ?er ®inttrfaifcr sludirt: t rtnfrirö.

;n von M Slntb't Slaßburg.

- Anfang twmerirten SMl .Weis zum Ms- bei Herrn GrbrM ienzel. bti.FnsM healerbureau.

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Zarten bereit-

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^'genVvki )7kNek jUn; '» einen,

8 Lehrling, Eintritt.

adcB Königl. ^Fabrik hollwerck Üßl Qualität all. "finden sich auf Vill). Flett unb i6;oj

bafe aflen Interessen am meisten gedient wäre, wenn in, Gera, 1. October.

«ürz-^klarheil i» bie Situation, unb zwar im Sinne bei Wünsche der Eroß-iVrrbanblung in Sachen bes Hauptmanns v. B. hier gegen ben vormaligen mäcbte aebrackt würde. Der Fürst soll, wie derPolit. Corresp. gemeldet Redacteur derGeraer Zeitung , Dr. Horn, wegen Ehrenkrankung statt, ^er wird 'm den letzten Tagen wiederholt nach dieser Richtung hin Auseinander-1Letztere hatte behauptet. daß^Ersterer einen Loldateu, welcher Gelegenheit letiunaen fotrobl y>crrn Ristics als auch anderen Cabliiets-Mitzliedern gemacht einer Inspektion beim Lauf-Lckntt hmgesturzt war, am Ohre gesaßt und io brbcu^ Fürst Milan selbst ist sich b<r Zwangslage vollständig bewußt, in wel- geschüttelt habe, daß der Helm ihm nach vorn in's Gesicht gesallen sei.

eertkn W kann und darf sich gegen den Willen der Groß- mann v. B. erklärte diese Darstellung für unwahr und erblickte in jener Ver-

mäckte in keine Unternehmung einlasien, wenn es nicht so feine ganze Zukunft offentlichung eine Ehrenkränkung. Er benef sich dabei auf das Zeugmß des

Vd feLn »'5. betr. Soldaten selbst, welcher, von dem Militärgerichte eidlich vernommen, in

ÜUr l^ür bie Hochzeit des Fürsten Milan, die am 10. October stattfinden Abrede gestellt hatte, an den Ohren geschüttelt worden zu sein. Hiergegen soll werden große Vorbereitungen getroffen. Außer den Verwandten der Braut nr ^rtrn 4 s tt0T ""Icke fcinc ^eitun^s-Nachricht besta-

smd nur noch die Mutter des Fürsten und die Ba-one Rudisch geladen. Fürst Karl von Rumänien dürfte sich durch eine eigene Gesandtschaft bet der Ver-