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Sürfieu

Wien, 4. August. DiePolitische Conespondenz" meldet, daß der

en Nachrichten auf

chowski'S nach Lemberg abgereist find.

i die Truppen haben

die laufenden Bedürsnifie und die Entschädigungen an die Bahnen aufzunehmen.

erste General-Adjutant des Kaisers, Baron Monde!, im Auftrag des Kaisers, und der Minister deS Innern, ». Laster, heute zum Leichenbegängniß Golu-

Kirchliche Anzeigen

dcr cvaugclischcn Gcmcinde zu Gießen.

Gottesdienst.

Sonntag den 8. August 1875.

Morgens: Missionsprediger Müller von Frankfurt.

Nachmittags: Pfarrvicar Schlosser.

(Sonntag dm 15. August soll das heil. Abmdmahl gefeiert werden.) Die Pfarrgeschäste in der Woche vom 8. bis 14. August besorgt Pfarrvicar Schöner.

DänemarL

Kopenhagen, 4. August. Andersen, der berühmte Märchen-Dichter, ist gestorben.

Frischbälker )u Gießen.

Lesgien.

Brussel, 4. August. DieJndöpendance belge" meldet: Die belgische Regierung hat unterm 6 Juli die Einladung Rußlands zur Fortsetzung der Eonfereuzen über das Kriegs-Völkerrecht beantwortet und erklärt, sie habe Kenntniß davon genommen, daß es sich bei den Conferenzen nicht um eine for» melle internationale Convention handle, und sie werde bei dem aus der Brüste- lei Conferenz gemachten Vorbehalte beharren.

Frankreich.

Paris, 4. August-Bien Public" ruft den Deputaten, die in die Ferien gehen, zu:Wenn man die Bilanz der letzten Session aufstellt, wenn man da-, was die Versammlung zu Stande gebracht, vergleicht mit dem, was sie hätte leisten sollen, wenn man das von ihr vollbrachte Werk nach dem Maßstab der Bestrebungen des Landes mißt, so wird man gewahr, daß die wahre, die große, oder einfacher gesagt, die nothwendige Politik anderswo tagte, als im Palast der National-Versammlung von Versailles. Wovon will denn die Versammlung eigentlich ausruhen, diese Versammlung, die kein ande­re- Ausruben verdient hat, al- eine ewige Ruhe? Sie geht weg, um auszu­ruhen von Allem dem, was sie aufgeschoben, von dem, was da- Land vergebens von ihr erwartet hat, von der allgemeinen Täuschung; das ist das einzige Resultat so vieler parlamentarischer Fehlgeburten."

Paris, 4. August. Meglia, der päpstliche Nunciu- iu Paris, ist in den Süden Frankreichs abgereist, um die HauptwallfahrtSorte zu besuchen. Man erwartet großartige clericale Kundgebungen. LautFigaro" hat die Königin Isabella mit ihrem Sohne Alphonso gebrochen, weil dieser ihre Rück' kehr nach Spanien nicht gestatten will. Andererseits erfährt man, daß die Königin sich ungeachtet des Verbots nach Spanien begeben werde. Die Rlchtig- feit dieser Angabe vorausgesetzt, würde sie indesten schwerlich das angebliche Anerbieten Don Carlos', in einer der carlistischen Städte Wohnung zu nehmen, sich zu Nutze machen.

Paris, 5. August. Der deutsche Botschafter, Fürst Hohenlohe, ist bier wieder eingetroffen. Die Gemahlin des russischen Botschafters, Fürstin Or- loff, ist gestern gestorben. Großfürst Constantin von Rußland trifft Sonn­tag zu einein achttägigen Aufenthalte hier ein.

Versailles, 4. August. Die National-Versammlung genehmigte heute! Äbend den Gesetz-Entwurf, betr. die große Pariser Gürtel-Bahn, worauf die Session geschloffen wurde. Die Permanenz-Commission tritt zum ersten Male am 19. d. Mts. und dann alle 14 Tage zusammen.

(Enil [anö.

London, 4. August. Der Vorschlag, einen westlichen Tbeil der Wüste Sahara durch Hineinleitung des Meeres aufzuschließen und in ein schiffbares Vinnenmeer umzuwandeln, scheint in der nächsten Zeit eine größere Rolle spielen jii sollen. Bereits ist eine Expedition zur weiteren Prüfung der Bodengestal- tu*9 im nordwestlichen Afrika in Aussicht genommen. Der Plan erfreut sich! der Gunst des Lord Mayors und auch der menschenfreundlichen Lady Burdett-' Loutts der Letzteren, weil man sich von seiner Ausführung eine Beschleuni­gung der Ausrottung des Sklavenhandels versprechen dürfte. In den nächsten Tagen beabsichtigt eine Deputation dem Colonial - Minister Lord Carnarvon darüber mündlich Bericht zu erstatten, um durch seine Vermittlung den Schutz der Regierung zu erlangen.

wina außki Zwris-l stillen. Gletchjeilig stießen au« Dalmatien 400 Bochesen Maaten hat da« Reaenwetter auh,h«rt oc. , k . m zu den Aufständischen, welche abgesondert einedalmatinische Legion" bilden noch im Steigen begriffen. 9 ' öcr 0 un° ^<r Mississippi find

r*'n<lant,MTL * "ugust. Di. letzten officicll

ki'« ,-ach Lemberg abgereift find/ " " Gefechten mitten Äu!g?nten^be^ Ljubüschka^und Nn »»schiedenen

Pesth, 5. August. DerPesther Lloyd" meldet, daß die ungarische wurden zerstreut und mehrere Anführer d^lk.-,^ Insurgenten

Regierung beabsichtige, im Herbst eine Anleihe von 30 bis 40 Millionen für nicht gelitten. ° rfelbexi getodtet; ' '

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.Lutherische Kftch^ Zeitung^ in' Lftpzig "über^di? ^uthardt'sche

b?ot,z gebracht hatte, etz sei ein Proftss!r stieineGvinnaNass?^ Fakultät die ^'^Z^o^6'schen Abiturienten zu bewegen, statt na n a en m ben e,IU

u?d daß d e theologische Fakultät darauf, indem sie diese Noti»? ®L?Cn S-den lächerliche Unwahrheit" erklärt, r ie Jiottj für einegrobe und

Hardt aber müssen wir eS Übei asten bfichnDoZ"/at: -Herrn Piofessor Lut- zu rechtfertigen, mit welcher eine fofdje in^n tb^

men und zu deren Verbreitung die Land aeboten bat-?«14^ «lalt aufgenom- Lutbardt so zu rechtfertigenae.ne nt . Darauf Hal sich nun Professor

der Redacteur eine?Zeitung klleeinein?^^'^'' * H"! U

Welchen Werth hat aber ein Btatt dessen Notizen selbst controliren.-

®i. tb.oloflii». Sarultät'n @ ,6 mfrb T ?lch- Erklärung absi.bt7

über .in. solch, ^tfätigun« rub"fl übedaf n Publikum Sa« Urth.il

WLWLt-S-LEMMM "°b> »llein bi. Ursach. j.n.r Ersch.muag.n s.in bürst. ' --b°rsamk.tt 6l.rm di.Tocht.kd!g G^5°,Lnant» oem®Pum.n,tUbon1 MS8

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land von den gestohlenen 5 Milliarden auf diesem Weae etwas zurückerstattt.

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New-Uork, 4 August. Die Demokraten haben bei den Wahlen in. 2955) Sonnenschirme, En-toilt-CftS unb Herren Kentucky mit bedeutender Majorität den Sieg davon getragen. In den West-,ParasolS empfiehlt billigst A. ^kannmann

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Allste in e i n e i Ä n zeig e r.

Htbäuden auszuführende Arbeiten: M-

Mk. Pfg.

Montag den 9. l. M-. Vormittags 10 Uhr,

96

19

52

36

Pf- 54

6 56 10 80

1) Maurerarbeit veranschl. zu

2) Steinhauerarbeit,

3) Zimmerarbeit,

4) Weißbinderarbeit,

In demselben Termine sollen

6380

7843

2586

173

4133) Dienstag den 10. August b. I., Nachmittags von 2 Uhr an,

soll versteigert werden:

1) das Frühobst, bestehend in Aepfel und Birnen, an den städtischen Bäumen am Krofdorfer, Wiesecker, Steinbacher und Anneröder Wea, sowie an der Grün­berger und Licher Sttaße, und

2) die diesjährige Weidennutzung von den Böschungen der Wieseck und des Bruchgrabens, sowie auf der Pflanzung links der Srünbergerstraße am Alten-- tisch,

3) zwei abgestorbene Pappelbäume auf der Schoor an der f. g. Benne r'schen Schanze.

Die Zusammenkunft ist am Neustädtert-Rr' Gießen, den 5. August 1875.

Großhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm.

Zeichnungen, Koftenvoram'chläge und Uebernahms-Bedingungen können schon vom

Acker am Krofdorferweg, an der Broßbrück, daselbst, an der Weilburgergrenz, am Hadergraben, am Krofdorferweg, an der Weilburgergrenz, Wiese unter der Hardt, am Gleiberger-Psad, daselbst,

Versteigerungen.

Vergebung von Bauarbeiten.

Nachbemerkten an den hiesigen fiskalischen

Mittwoch den 11. August, Vormittags 10 Uhr anberaumt, welchem die Interessenten bei­wohnen können. Später einlaufende Offer­ten finden keine Berücksichtigung.

Gießen, den 6. August 1875. (4129

Grobherzogliches Kreisbauamt Gießen.

In Vertretung:

Schäcker, Kreisbauaufseher.

608 Acker am Atzelbusch. Gießen, den 5. August 1875. (4119

GroßherzoglicheS OrtSgericht.

Müller.

Dienstag den 10. August, Nachmittags 2 Uhr, sollen die Grundstücke der Frau Ludwig Klingelböffer Wittwe, auf 9 Jahre

□Älftr. 463 448 250 256 408 824 230 164 600 96

um 11 Uhr die schmiedeisernen Beftandtheile für die Brückendecke, veranschlagt zu 8125 M. 75 Pf. in Summission vergeben werden.

sollen auf dem hiesigen Rathhause die zur

Erbauung einer Brücke über die Wieseck erforderlichen Arbeiten versteigert werden und zwar:*

Maurerarbeit, veranschlagt zu 316

Zimmerarbeit,83

Uchreinerarbeit, , 884

Schlosserarbeit, * 172

Glaserarbeit, , 259

Weißbinderarbeit, 1168 98

Pflastcrarbeit, , 588 78 ...... v

Spenglerarbeit, 64 60 ! auf dahiesigem RathhauS an den Meilt-

foücn auf dem SubmissisnSweg vergeben bietenden verpachtet werden.

Flur Nr.

3/ei

5

Werden-

Voranschläge und Bedingungen können Tom 9 b. M an in unserem GeschäftSlokal eingesehen unb bie Offerten von ba an biS zum 11. b. M> Vormittags 10 Uhr ein ge­reicht werben. Dieselben müssen versiegelt imb mit ber Aufschrift .Submission für Sauarbeiten an ben fiskalischen (Schäuben* unter Bezeichnung der betreffenden Arbeit versehen sein.

j Zur Eröffnung der Submission wird

5 27t)

5 36t

5 <63

6/<l-

7 165 /n

Ueoernahms^Bedingungen können schon vom i 4100) 6 Fenster, 68' r Zoll hoch, 37 Zoll 5. 7. I. M. auf dem städtischen Bau- brett, in bestem Zustande sind preiswürdig büreau eingesehen werden zu verkaufen bei C- Bi er au, Glaser.

Gießen, den 2. August 1875. (40521 4097) Zwelschen prima a 12 fr. per Pftmtz.

Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I Aepselspalten - a 16 _ -